DE193114C - - Google Patents

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DE193114C
DE193114C DE1906193114D DE193114DA DE193114C DE 193114 C DE193114 C DE 193114C DE 1906193114 D DE1906193114 D DE 1906193114D DE 193114D A DE193114D A DE 193114DA DE 193114 C DE193114 C DE 193114C
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Germany
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acid
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cresotinic
chloroform
benzene
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DE1906193114D
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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C65/00Compounds having carboxyl groups bound to carbon atoms of six—membered aromatic rings and containing any of the groups OH, O—metal, —CHO, keto, ether, groups, groups, or groups
    • C07C65/01Compounds having carboxyl groups bound to carbon atoms of six—membered aromatic rings and containing any of the groups OH, O—metal, —CHO, keto, ether, groups, groups, or groups containing hydroxy or O-metal groups
    • C07C65/19Compounds having carboxyl groups bound to carbon atoms of six—membered aromatic rings and containing any of the groups OH, O—metal, —CHO, keto, ether, groups, groups, or groups containing hydroxy or O-metal groups having unsaturation outside the aromatic ring

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- 193114 KLASSE Hq. GRUPPE
Zusatz zum Patente 185800 vom 23. März 1906.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 20. Oktober 1906 ab. Längste Dauer: 22. März 1921.
Durch das Hauptpatent ist ein Verfahren zur Darstellung der Methylencitrylsalicylsäure geschützt, welches darin besteht, daß man auf Salicylsäure oder deren Salze die Methylencitronensäuredihalogenide einwirken läßt; Dieses Produkt hat sich als ein sehr wertvolles Antirheumaticum erwiesen.
Es wurde nun gefunden, daß man zu Körpern,
welche ebenfalls wertvolle therapeutische Eigenschäften aufweisen, gelangt, wenn man in dem Verfahren des Hauptpatentes die Salicylsäure durch ihre homologen Kresotinsäuren ersetzt.
Beispiel 1.
304 Teile p-Kresotinsäure
(O H: C O O H: C Hs= τ: 2; 4).
werden in Benzol gelöst, 330 Teile Dimethylanilin zugefügt und nach und nach mit einer Lösung von 241 Teilen· Methylencitronensäuredichlori'd in Benzol versetzt. Die Reaktion beginnt sofort unter Erwärmung. Es wird einige Stunden stehen gelassen, mit stark verdünnter Salzsäure zur Entfernung des Dimethylanilins behandelt und dann mit Wasser ausgewaschen, wobei sich bisweilen bereits das neue Produkt kristallinisch abscheidet. ■ Gegebenenfalls gewinnt man es durch Abdestillieren des Lösungsmittels. Zur weiteren Reinigung kann es aus einem geeigneten Lösungsmittel umkristallisiert werden.
Die Methylencitryl - ρ - kresotinsäure bildet farblose, in Alkohol, Aceton und Essigäther leicht lösliche Kristalle, welche schwerer löslich in Äther und Benzol und fast unlöslich in Wasser und Petroläther sind. In Sodalösung löst sie sich unter Bildung des Natriumsalzes auf. Schmelzpunkt 'der Methylencitryl-p-kresotinsäure 175 bis 178 °.
40
Beispiel 2.
304 Teile p-Kresotinsäure
(OH: CO OH: CΗΆ= i:2: 4)
werden in Chloroform gelöst, mit 350 Teilen Chinolin versetzt und nach und nach 241 Teile Methylencitronensäuredichlorid zugefügt. Nach Beendigung der sofort unter Erwärmung eintretenden Reaktion wird die Methylencitrylp-kresotinsäure wie in Beispiel 1 'beschrieben isoliert.
Beispiels.
456 Teile Dikalium-p-kresotinat [erhalten aus 2 Molekülen KOH und 1 Molekül p-Kresotinsäure
(0H:C00H:CH3=t:2-.4)
oder aus 1 Molekül Kalium-p-kresotinat und ι Molekül K O H] werden in fein gemahlenem Zustand in Benzol suspendiert und nach und nach mit einer Auflösung von 241 Teilen Methylencitronensäuredichlorid in Benzol versetzt. Nach beendeter Reaktion wird stark verdünnte Salzsäure zugefügt. Entweder scheidet sich hierbei die Methylencitryl-p-kresotin-
säure kristallinisch ab und wird abflltriert oder man erhält sie durch Abdestillieren des Benzols.
Beispiel 4.
304 Teile m-Kresotinsäure
(0 H: C 0 0 H: C H3= 1: 2: 5)
werden in Chloroform gelöst und nach Zugabe von 300 Teilen Dimethylanilin mit 241 Teilen Methylencitronensäuredichlorid, die in Benzol gelöst sind, nach und nach unter Umrühren versetzt. Nach Beendigung der unter Erwärmung sogleich beginnenden Reaktion wird das .Dimethylanilin durch wiederholtes Waschen mit verdünnter Salzsäure entfernt, mit Wasser gewaschen und die Lösung mit Chlorcalcium getrocknet. Nach dem Abdestillieren des Chloroforms wird die Methylencitryl-m-kresotinsäure durch Umkristallisieren aus verdünntem Also kohol gereinigt. Die Methylencitryl-m-kresotinsäure bildet farblose und geschmacklose Kristalle, die in ihren chemischen und physikalischen Eigenschaften sich ganz analog wie die Methylencitryl-p-kresotinsäure verhalten; Sie schmelzen unscharf bei etwa 1790 unter Zersetzung.
Beispiel 5.
,304 Teile o-Kresotinsäure
(0 H: C 0 0 H: C ZZ3 = 1: 2: 6)
werden in Chloroform gelöst und nach Zugabe von 300 Teilen Dimethyfanilin mit 241 Teilen Methylencitronensäuredichlorid versetzt. Die Aufarbeitung der Reaktionsmasse erfolgt wie in Beispiel 4.
Die Methylencitryl - ο - kresotinsäure bildet
nahezu geschmackfreie, farblose Kristalle, die in Wasser und Petroläther fast unlöslich, in. Aceton, Alkohol und Essigsäure leicht löslich sind. . Der Schmelzpunkt liegt unscharf bei 170° unter Zersetzung.
Beispiel 6.
304 Teile Oxy-o-toluylsäure
(OH:COOH:CH&=x:2-.3)
werden in Chloroform gelöst, mit 300 Teilen Chinolin versetzt und eine Lösung von 241 Teilen Methylencitronensäuredichlorid in Chloroform unter Rühren zugefügt. Die Reaktion beginnt sofort unter Temperaturerhöhung. Nach mehrstündigem Stehen wird die Reaktionsmasse durch Waschen mit salzsäurehaltigem Wasser von Chinolin befreit. Hierbei scheidet sich ein Teil der Methylencitryloxytoluylsäure ab, der Rest wird durch Abdestillieren des Chloroforms gewonnen. Zur Reinigung wird das Produkt aus Eisessig oder Alkohol umkristallisiert.
Die Methylencitryloxy-o-toluylsäure bildet fast farblose, nakezu geschmackfreie Kristalle, die in Wasser fast unlöslich sind, dagegen sich leicht in Alkohol und Eisessig auflösen. Der Körper schmilzt unscharf bei 170 bis 175 °.
In analoger Weise verläuft die Reaktion bei Verwendung anderer Dihalogenide der Methylencitronensäure.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Abänderung des durch Patent 185800 geschützten Verfahrens, darin bestehend, daß man die Salicylsäure oder ihre Salze durch ihre homologen Kresotinsäuren oder ihre Salze ersetzt.
DE1906193114D 1906-10-19 1906-10-19 Expired - Lifetime DE193114C (de)

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AT35554D AT35554B (de) 1906-10-19 1907-12-16 Verfahren zur Darstellung von Methylenzitrylkresotinsäuren.

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ID=456379

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