DE1927770A1 - Schaltungsanordnung zum Speichern und Anzeigen eines von einer kontaktlosen Taste gesteuerten Betriebszustandes - Google Patents
Schaltungsanordnung zum Speichern und Anzeigen eines von einer kontaktlosen Taste gesteuerten BetriebszustandesInfo
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Description
- Schaltungsanordnung zum Speichern und Anzeigen eines von einer kontaktlosen Taste gesteuerten Betriebszustandes Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung zum Speichern und Anzeigen eines von einer kontaktlosen Taste gesteuerten Betriebszustandes einer elektronischen oder elektromagnetischen Einrichtung, z. B. einem Relais.
- Kontaktlose Tasten, die vorzugsweise zur Erzielung hoher Schalthäufigkeiten und ihres geringen Raumbedarfs sowie ihrer wirtschaftlichen Herstellung wegen Vervendung finden, sind entsprechenden dem jeweilingen Schaltzustand zu kennzeichnen. Eine optische Signalisierung, z. B. durch in den konatktlosen Tasten angeordnete laupen, ist dabei vorsusiehen.
- Ausßerdem müssen die gesendeten , von der Taste gegebenen Steuerbefehle gespeichert und die Ausführung dieser Befehle gemeldet werden.
- Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die mittels einer kontantlosen Taste gegebenen Steuerbefahle zu speicher und deren Ausführung optisch zu signalisieren.
- Die Aufgabe ist dadurch gelöst, daß der 101 einer vorzugsweise kontaktlosen Taste erzeugt Impuls einem Transistor leitend steuert, über dessen Emittor-Kollektor-Kreis Relais ansprechen, dieden Impuls speichern, deren Kontakte den Impuls weiterleiten und durch deren Kontakte eine Lampe zur Signalisierung der Tastenbetätigung gesteuert wird.
- In den die Erfindung beinhaltenden Schaltungsbeispielen, anhand denen diese nachfolgend näher beschrieben wird, ist eine kontaktiose Taste, die durch Flußänderung in einer Spule einen spannungsimpuls erzeugt, zugrunde gelegt. Ein Dauermagnet wird durch eine Spule bewegt, so daß in dieser eine Spannung induziert wird. Der so entstandene Impuls wird als Steuerbefehl ausgewertet.
- In den Figuren 1 und 2 sind nei Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt. Dabei zeigen die Fig. 1 eine Schaltungsanordnung fir eins Speicher- und Anzeigeeinrichtung, bei der vor der Weiterleitung eines Befehls die Rückstellung der Einrichtung gewährleistet ist ind die Fig, 2 eine selbsthaltende Speicher- und Anzeigeeinrichtung.
- In beiden Figuren ist die kontaktlose Taste als Induktivität S1 bzw. S2 dargestellt. Die den Tasten S1 und S2 zugeordnet Lampen SL1 und SL2 sind z. B. im Betätigungsknopf der Tasten 81 und 82 angeordnet.
- In der Schaltungsanordnung nach Fig. 1 gelangt durch Drücken der Taste S1 ein Spannungsimpuls, z. B. +2V, über die Richtleiter G1 und G2 an die Basis des Transistors T1. Der Widerstand R1 zwischen der Basis und der Emitter dient dem Transistor T1 zum Schutz vor Zerstörungen.
- Für die Dauer des Spannungsimpulses wird der Transistor T1 leitend geschaltet. Die positive Spannung am Kolleltor, z. B.
- +24V, wird über den Richtleiter 65 an die Wicklung 2A des Relais A und das Relais B gelegt. Beide Relais Sprechen an: 1. + - T1 - G5 - 21 - 3 - R3 - Irde.
- Das bistabile Relais A weist zwei Wicklungen 1A und 21 auf.
- Wicklung 1A des Relais t ist derart ausgelegt, daß über diese Wicklung im Stromkreis 2. + - T1 - G3 - 1A - Erde das Relais nicht anspricht.
- Das Relais 1 wird über die Wicklung 21 in die dargestellte Ruhelage gesteuert, wodurch eine vorausgegangene Tastenbetätigung ohne Rückstellung aufgehoben ist. Da die Wicklungen 1A und 2A des Relais A gegensinnig geschaltet sind und aufgrund der Stromverhältnisse ist das gleichzeitige Ansprechen des Relais d über den Richtleiter G3 und die Wicklung 1A verhindert.
- Nach Beendigung des Spannungsimpulses wird der Transistor T1 nichtleitend gesteuert, da gleiches Potential, z. B. +24V, am Kollektor-Emitter und an der Basis des Transistors T1 über die Richtleiter G4 und G5 liegt. Ein selbständiges Aufrechterhalten des leitenden Zustandes ist nicht möglich.
- Das Relais B kehrt durch Zeitbemessungsmittel, z. B. einer Kupferwicklung, verzögert, nachdem der Spannungsimpuls beendet ist, in die Ruhelage zurück. Während dieser Zeit liegt über den Widerstand R2, den Kontakt 1b des Relais B, den Richtleitern G6 und G4 positives Potential an der Basis des Transistors T1. Durch den Richtleiter G6 wird die Wicklung 2A des bistabilen Relais b nach des Ansprechen des Relais B kurzgeschlossen. Der Transistor Ti wird wieder leitend gesteuert und das Relais A nimmt die Arbeitslage ain (Stronkreis 2).
- Der Richtleiter Gl verhindert dabei den Kurzschluß der Wicklung 1A des bistabilen Relais A. Die Lampe SL1 leuchtet zum Zeichen der Befehlsgabe auf. Der Befehl selbst wird durch einen Kontakt 2h des Relais 3 weiter geleitet. Eine weitere ständige Kennzeichung eines gesendeten Impulses ist über den Punkt D möglich. Nach der Röckkehr des Relais B in die Ruhestellung ist der Transistor T1 wieder gesperrt. Das bistabile Relais 1 verbleibt in der Arbeitsstellung bi8 die Taste S1 erneut betätigt wird.
- In der Schaltungsanordnung nach Fig. 2 ist eine selbsthaltende Speichern und Amseigeeinrichtung dargestellt. Der von der kontaktlosen Taste 52 erzeugte Spannungsimpuls steuert über den Widerstand R4 und den Richtleiter G7 dem Transistor T2 leitend. Dadurch spricht das Relais R in des Stroareis 3. Minus - T2 - R - G8 - Erde an.
- Die Lampe SL2 leuchtet mit verminderter Helligkeit.
- Um ein sicheres Ansprechen des Relais R zu gewährleisten, ist ein Kondensator C als Zeitbemessungsmittel zur Verlängerung des Tastenimpulses vorgesehen.
- Der Richtleiter G7 verhindert eine Potentialänderung an der Basis des Transistors T2 durch das am Emitter-Kollektor liegende negative Potential.
- Der von der kontaktlosen Taste S2 erzeugte Impuls besteht z. B.
- aus einer positiven und negativen Halbwelle. Damit die positive Halbwelle den Transistor 22 sicher leitend steuert, ist der Richtleiter G8 zur Verhinderung des Wirksamwerdens des Impulses Uber die Wicklung des Relais R gegen das Erdpotential vorgesehen. Der Richtleiter G9 sperrt die negative Halbwelle. Dadurch kann das Relais R nur über den Emitter-Kollektor-Ereis des Transistors T2 die zur Einnahme der Arbeitsstellung erforderliche negative Spannung erhalten.
- Der Widerstand R8 dient zum Schutz des Transistors vor Zerstörungen.
- Der Kontakt Ir des Relais R legt ein-positives Potential über den Widerstand R5 an die Basis des Transistors 12, so daß dieser nach Beendigung des Tastenimpulses leitend gesteuert bleibt. Der Kontakt 2r des Relais R legt s. B. positives Potential an den Punkt E. Dadurch wird in einer anderen, nicht dargestellten Einrichtung ein weiterer Schaltvorgang eingeleitet, nach dessen Ausführung der Kontakt n eines nicht dargestellten Relais N die Arbeitslage einnimmt. Der Kurzschluß des Widerstandes R6 wird aufgehoben. Damit tritt an dem gemeinsamen Anschlußpunkt der Widerstände R5, R7 und der Basis des Transistors T2 eine Potentialverschiebung ein. Der Strom Ueber den Emitter-Kollektor des Transistors 12 wird verstärkt. Die lampe SL2 leuchtet hell.
- Bei beiden-in den Fig. 1 und 2 dargestellten Schaltungsanordnungen ist außerdem der Betriebszustand der gegebenenfalls räumlich von der Taste getrennt angeordneten elektromechanischen Schaltmittel erkennbar. Das Relais B bzw. R kann die Arbeitslage z. B. bei fehlendem Erdpotenttal am Widerstand R3 bzw. an dem Richtleiter G8 nicht einnehmen.
- Die Lampe SS1 bzw. St2 leuchtet-nicht auf.
Claims (10)
- PatentansprücheSchaltungsanordnung zum Speichern und Anzeigen eines von einer kontaktlosen Taste gesteuerten Betriebszustandes einer elektronischen oder elektromagnetischen Einrichtung, z. B.einem Relais, dadurch gekennzeichnet, daß der von einer vorzugsweise kontaktlosen Taste (51 bzw. S2) erzeugte Impuls einen Transistor (T1 bzw. 2) leitend steuert, über dessen Emitter-Kollektor-Kreis Relais (A, B bzw. R) ansprechen, die den Impuls speichern, deren Kontakte (2b bzw. 2r) den Impuls weiterleiten und durch deren Kontakte (1a bzw. 1r) eine Lampe (SL1 bzw. SL2) zur Signalisierung der Tastenbetätigung gesteuert wird.
- 2) Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Transistor (tal) über eine Brllckenschaltung aus Richtleitern (G2, G3, G4, G5) gesteuert ist.
- 3) Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein bistabiles Relais (A) zur Rückstellung und Speicherung eines durch einen Impuls eingeleiteten Betriebszustandes dient.
- 4) Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß das bistabile Relais (A) derart gesteuert ist, daß es durch seine eine Wicklung (2A) die Ruhelage und nach Beendigung des Impulses der kontaktlosen Taste (S1) durch die andere Wicklung (1A) die Arbeitslage einnimmt.
- 5) Schaltungsanordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß ein Richtleiter (G1) den Kurzschluß der Wicklung (1A) des bistabilen Relais (A) verhindert.
- 6) Schaltungsanordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß ein Richtleiter (G6) nach Beendigung des Impulses die Wicklung (2A) des bistabilen Relais (A) kurzschließt.
- 7) Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein Kontakt (1r) des durch den Impuls angesprochenen Relais (R) positives Potential an die Basis des Transistors (T2) legt, wodurch dieser leitend gesteuert bleibt.
- 8) Scilaltungsanordnung nach Anspruch 1 und 7, dadurch gekennzeichnet, daß ein Kondensator (C) zur Verlängerung des Impulses vorgesehen ist.
- 9) Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 und 7, dadurch gekennzcichnet, daß der Kurzschluß eines Widerstandes (R6) durch cinen Kontakt (n) die Helligkeit der lampe (SL2) beeinflußt.
- 10) Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 und 7, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Richtleiter (G8, G9) zur Verhinderung eines direkten Einflusses des Impulses auf das Relais (R) vorgesehen sind.L e e r s e i t e
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