DE19276C - Neuerungen an den Vorrichtungen und Verfahren zur Herstellung der Zwischenerlen für dreitheilige Messer - Google Patents

Neuerungen an den Vorrichtungen und Verfahren zur Herstellung der Zwischenerlen für dreitheilige Messer

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DE19276C
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DENDAT19276D
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C. GOEDECKE in Solingen
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21KMAKING FORGED OR PRESSED METAL PRODUCTS, e.g. HORSE-SHOES, RIVETS, BOLTS OR WHEELS
    • B21K11/00Making cutlery wares; Making garden tools or the like
    • B21K11/02Making cutlery wares; Making garden tools or the like knives

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Percussive Tools And Related Accessories (AREA)

Description

PATENTAMT
dreitheilige Messer.
Die Herstellung der Zwischenerle an dreitheiligen Messern (s. a, Fig. 14 und 15) geschah bisher in folgender Weise:
Aus einer entsprechend starken Metallplatte wurden den Zwischenerlen ähnliche, aber um einen Theil kürzere Stücke geschnitten. Diese wurden nun durch Hämmern so lange bearbeitet, bis sie die aus Fig. 14 ersichtliche, spitz zulaufende Form erhielten. Nachdem denselben durch Feilen noch die Unebenheiten . benommen und eine entsprechende Gestalt gegeben war, galt die Herstellung als beendet. Diese Bearbeitung war aber nicht nur zeitraubend und wollte mit' Aufmerksamkeit ausgeführt sein, sondern es ging auch viel Material verloren, einmal durch die.Abfälle beim Schneiden und dann durch Zerbrechen der Stücke beim Hämmern. Auch wurde bei diesem Verfahren die gewünschte Form nicht immer erzielt.
Bei dem neuen Verfahren werden Gufsstücke hergestellt, welche ungefähr die Form der Zwischenerle haben. Dieselben werden dann einzeln unter einen Fallhammer gebracht und erhalten durch einen Schlag desselben die regelmäfsig spitz zulaufende Form, indem Hammer und Ambos die entsprechende Gestaltung haben. Gleichzeitig hiermit wird dem betreffenden Stücke die nöthige Elasticität gegeben.
Die nöthige Form, welche in Fig. 15 dargestellt ist, erhalten die Stücke durch eine Schneidvorrichtung, welche darin besteht, dafs ein Stempel, dessen Querschnitt die verlangte Gestalt der Zwischenerle hat, in eine demselben genau angepafste, in einer Platte befindliche Oeffnung trifft und hierbei von dem darüber gebrachten Material ein der Form entsprechendes Stück durchstöfst, während das die Oeffnung überragende Material als Abfall zurückbleibt. Durch die auf beiliegender Zeichnung dargestellten Einrichtungen geschieht die Verwandlung der Gufsstücke in fertige Zwischenerle ziemlich mechanisch.
Die Anordnung, wie sie in Fig. 1 bis 3 und 7 bis 9 dargestellt ist, ist etwas abweichend von der in Fig. 4 bis 6, 13 und 16 bis 20 dargestellten. Die Gufsstücke werden in beiden Fällen der Maschine durch die Röhre b zugeführt, welche einen den Stücken entsprechenden Querschnitt hat. Die Oeffnung b' dient zum Controliren der richtigen Lage der Stücke. Um die Scheibe d bezw. Platte /, Fig. 4, 5 und 13, weniger zu belasten, erhielt die Röhre b eine etwas gebogene Gestalt, so dafs das Gewicht der Arbeitsstücke zum grofsen Theil auf der unteren Seite der Röhre ruht. Bei der in Fig. ι bis 3 und 7 bis 9 dargestellten Maschine sind Scheiben dd angebracht, welche durch eine Hebelvorrichtung jedesmal um etwas mehr als 900 gedreht werden. Diese Bewegung geschieht durch die an der Trieb welle angebrachte Nase/ (s. Fig. 3), indem diese die durch eine Feder angedrückte Stange g bewegt. Die Bewegung wird dann durch Zwischenstück g' und Winkelhebel g" auf die Stange //, welche mit den Klinken i versehen ist, übertragen. Letztere werden durch Federn V an die Scheibe gedruckt, (s. Fig. 8), greifen hier in die Aus-
schnitte ζ" ein und bewegen die Scheiben in der Richtung des Pfeiles. Beim Rückgange der Stange. h gleiten die Klinken i am Rande der Scheiben hin und greifen in den nächsten Einschnitt ein. Damit die Scheiben nicht wieder zurückbewegt werden, sind die Einschnitte nach der einen Seite wenig steil gestaltet, und es wurde das federnde Stück k', unter welchem die Nasen k hingleiten (s. Fig. 9), angebracht, um dadurch eine Rückwärtsbewegung unmöglich zu machen. Ferner hat letztere Einrichtung den Zweck, die Scheiben d, welche durch die Hebelvorrichtung um ein Kleines weiter als 900 gedreht waren, wieder um so viel zurückzudrehen. Dies geschieht dadurch, dafs Feder k" die Nase k' an k zurückdreht. Der Zweck dieser Vorrichtung ist, der, dafs das Stück, welches, wie weiter unten beschrieben wird, sich bei der Bearbeitung in der Oeffnung vi befindet, hierbei frei ist und nicht an der Scheibe anliegt. Wird eine der Oeffnungen in unter den Trichter gedreht, so fällt das unterste Stück in dieselbe hinein und wird bei der nächsten Drehung bis unter den Hammer gebracht. Hierauf erfolgt der Schlag des Hammers, welcher inzwischen durch den Hebedaumen / gehoben worden war. Bei abermaliger Drehung wird nun das elastische und spitz geschlagene Stück unter den Stempel e (welcher einen dem Zwischenerle entsprechenden Querschnitt hat) und über die mit demselben correspondirende Oeffnung η gebracht. Bei dem durch Curvenscheibe erfolgten Niedergange des Stempels wird nun das Stück ausgeschnitten, während ein sehr winziger Span zurückbleibt. Dieser fällt bei der nächsten Bewegung, sobald die Oeffnung m den Tisch verläfst, herab. Für den Fall, dafs derselbe einmal hängen bleiben sollte, ist die Bürste h' angebracht, welche beim Zurückbewegen der Stange Vi die Oeffnung reinigt. Der Hebel n' mit der Platte n", welche durch die Feder c stets gehoben wird, dient dazu, die Oeffnungen, während das Arbeitsstück darübergeschoben wird, zum Theil zu verschliefsen (s. Fig. 11 und 1-2), damit ein Umkippen desselben vermieden wird. Beim Niedergange des Stempels wird die Platte n" zugleich mit dem Arbeitsstück nach unten gedrückt und es wird dann durch die geneigte Stellung (s. Fig. 12) ein Herabfallen der fertigen Zwischenerle in ein untergesetztes Gefäfs ermöglicht.
Bei der in Fig. 4 bis 6, 13 und 16 bis 20 dargestellten Einrichtung wird der Stempel zum Schneiden der Zwischenerle durch den Daumen, welcher zugleich den Hammer bewegt, niedergedrückt und durch die angebrachte Feder wieder gehoben. Das Vorschieben der Gufsstücke unter den Hammer und Stempel geschieht hier mittelst der Platte /. Diese wird durch den Winkelhebel ν bewegt, und zwar dadurch, dafs der Hebelarm »'durch den Bolzen/', welcher sich an einem Arm des Schwungrades bezw. der Riemscheibe befindet, bei jeder Umdrehung derselben einmal gehoben wird. Der unten gegabelte Hebel ν überträgt diese Bewegung durch die mit Scharnieren versehenen Stücke v" auf Platte /. Beim Vorwärtsgange derselben wird ebenfalls durch die unter der Röhre b befindliche Oeffnung /' (s. Fig. 13) ein Artbeitsstück bis unter den Hammer gebracht, während das eventuell unter dem Hammer befindliche durch den Vordertheil der Platte bis unter den Stempel c und über die Oeffnung η gebracht wird. Damit nun beim Rückgänge der Platte/, welcher durch die Feder c' bewirkt wird, das durch den Hammer bearbeitete Stück nicht wieder mit zurückgezogen wird, ist die Platte aus zwei Theilen hergestellt, und es sind dieselben durch Scharniere verbunden (s. Fig. 13). Bei der Rückwärtsbewegung wird der vordere Theil/" etwas aufgeklappt (s. Fig. 19), damit derselbe das betreffende Stück nicht berührt. Um dieses Heben von ρ" zu bewerkstelligen,1 wurde die in Fig. 16 bis 20 dargestellte Einrichtung getroffen. An beiden Seiten der Platte sind die Leisten q, welche zugleich zur Führung dienen, angebracht. Auf diesen Leisten bewegen sich die zum Theil drehbar mit dem Vordertheil p" durch die Winkel y verbundenen Stücke x. Bei der Zurückbewegung der Platte / fällt der spitze Theil in die Lücke x' und wird bei der weiteren Bewegung gedreht (s. Fig. 19). Da nun der Drehpunkt χ" excentrisch angebracht ist, wird der Theil p" infolge dessen gehoben. Eine weitere Drehung von χ wird durch Stift ζ verhindert, indem derselbe an den Winkel y trifft. Beim Vorwärtsgange wird Stück χ in entgegengesetzter Richtung gedreht, indem es an den vorderen Theil der Leiste q trifft, (s. Fig. 20). Die Vor- und Rückwärtsbewegung der Platte/ geschieht, während der Hammer gehoben wird. Die Anordnung des Fallhammers ist bekannt. Der Antrieb der Maschinen erfolgt durch Riemscheibe; doch können dieselben auch für Handbetrieb eingerichtet werden. Die Maschinen können einfach oder, wie auf beiliegender Zeichnung, doppelt angeordnet sein, so dafs zwei Stücke zugleich bei einer Umdrehung der Daumenwelle hergestellt werden können.

Claims (5)

  1. Patent-AnSprüche:
  2. Die in der Zeichnung dargestellte Maschine zur Herstellung von Zwischenerlen für dreitheilige Messer, in welcher entsprechend gegossene Stücke entweder: . i. durch Scheibe d unter einen Fallhammer gebracht werden, durch einen Schlag die spitz zulaufende Gestaltung und Elasticität erhalten und, durch Scheibe d weiter befördert, zu der aus Stempel e und Oeffnung η gebildeten Schneidvorrichtung gelangen, dort
  3. ausgeschnitten und vollendet werden, wie in Fig. ι bis 3 und 7 bis 9, oder
    wie in Fig. 4 bis 6, 13 und 16 bis 20 dargestellt, wo die Beförderung der Stücke anstatt durch Scheibe d durch Platte β geschieht.
    Die eigentümliche Anordnung der zur Vierteldrehung der Scheiben d dienenden Hebelvorrichtung in Verbindung mit der Stange h und den an derselben angebrachten Klinken i.
  4. Die Anordnung der Nasen k, sowie des etwas federnden oder beweglichen Stückes k' und der Feder k", welche einen kleinen Rückgang der Scheiben und ein Freiliegen des Arbeitsstückes bewirkt.
  5. 5. Der durch Platte
    in Verbindung mit
    Hebel n' und Feder c herbeigeführte Verschlufs der Oeffnung η während des Darüberschiebens des zu bearbeitenden Stückes.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
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