DE192556C - - Google Patents

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DE192556C
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cylinder
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F42AMMUNITION; BLASTING
    • F42BEXPLOSIVE CHARGES, e.g. FOR BLASTING, FIREWORKS, AMMUNITION
    • F42B33/00Manufacture of ammunition; Dismantling of ammunition; Apparatus therefor
    • F42B33/12Crimping shotgun cartridges

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Sampling And Sample Adjustment (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- Jig 192556 KLASSE 72 d. GRUPPE
HERMANN BRANDT in THEMAR i.Th.
Patronen - Börtelvorrichtung. Patentiert im Deutschen Reiche vom 4. Juli 1906 ab.
Börtelvorrichtungen für Schrotpatronen mit durch eine Schraube längsverschiebbarem Börtelwerkzeug sind bereits bekannt.
Diesen bekannten Börtelvorrichtungen gegenüber unterscheidet sich der vorliegende Erfindungsgegenstand dadurch, daß der die Patronenhülse tragende Halter auf einer Gleitschiene mittels eines Spindelgewindes in Längsrichtung verschoben wird, so daß man ίο in der Lage ist, die umzubörtelnde Patrone mittels des Halters durch Drehung einer Kurbel in den Kalibrierzylinder, in dem das Börtelwerkzeug drehbar, aber unverschiebbar gelagert ist, einzuschieben und daraus zurückzuziehen.
Ferner ist am verschiebbaren Halter ein Hebel drehbar angeordnet, der in seinen beiden Endlagen durch eine gegen ihn drückende Feder gesichert ist und bei seiner wagerechten Lage die eingelegte Patronenhülse bei Vor- und Rückwärtsbewegen des Halters stets in axialer Lage festhält.
Wegen der unverschiebbaren Anordnung des Börtelwerkzeugs im Kalibrierzylinder erfolgt beim Umbörteln der Patronenhülse zugleich ein genaues Kalibrieren.
Auf der Zeichnung zeigt:
Fig., ι eine Längsansicht der Maschine,
Fig. 2 eine Ansicht des Patronenhalters von vorn, ,
Fig. 3 eine Ansicht des Patronenhalters von hinten und
Fig. 4 einen Schnitt A-B der Fig. 1.
Die Maschine besteht im wesentlichen aus dem Gestellrahmen A1, A2, an welchem die Schraubzwingen B1 und B2 angeordnet sind.
Diese dienen zum Befestigen der Maschine an einer Tischplatte.
Im Gestell A1, A2 ist eine Gleitschiene -E1 befestigt. Oberhalb der Gleitschiene E1 ist ein Bolzen d drehbar gelagert, der auf der Hälfte seiner Länge mit einem groben Spindelgewinde versehen ist. An dem einen Ende wird der Bolzen d durch eine Scheibe mit Splint am Gestell festgehalten, auf seinem anderen Ende sind ein Kammrad / und eine Kurbel k aufgekeilt.
Auf dem Bolzen d und der Gleitschiene Ελ bewegt sich der Patronenhalter b. Durch Drehen der Kurbel k und des Bolzens d kann er im Sinne der Umdrehung des Spindelgewindes vor- und rückwärts bewegt werden.
Der Patronenhalter b ist mit einer Zahnkrause, einer Ausfräsung 0 für den Rand der Patronenhülse und einer Ausbohrung r für die Zündpille versehen, so daß durch die Bewegung des Halters weder der Metallrand der Patrone noch deren Zündpille beschädigt werden können.
An dem die Patronenhülse tragenden Haiter b ist ein Hebel g, welcher mit einer Zahnkrause h versehen ist, angeordnet. Der Hebel g wird durch eine am hinteren Ende des Patronenhalters b angeordnete Feder χ und eine Nockej^ fest auf die Patronenhülse gedrückt, so daß ein Mitdrehen und eine axiale Verschiebung der Patrone während ihres Umbörtelns und Einschiebens in den Kalibrierzylinder c verhindert wird. /
Der Kalibrierzylinder c ist/durch Schrauben in axialer Lage an dem Gestellrahmen A2 angeordnet. Kalibrierzylinder c und Patronen-

Claims (3)

halter b können in beliebiger Zahl nebeneinander im Gestellrahmen A1, Ä2 angeordnet werden, so daß sie von einem Gewindebolzen verschoben und bedient werden können. Innen am hinteren Ende des Kalibrierzylinders c ist die Börtelvorrichtung e angeordnet, deren verlängerte Achse durch das Gestell A2 hindurchragt und außen das Kammrad m trägt, das mit dem Kammrad / in Eingriff steht. Bei Drehung der Kurbel k wird daher auch die Börtelvorrichtung gedreht, und zwar, da das Kammrad / größer ist als das Kammrad in, mit größerer Geschwindigkeit. Der .Arbeitsvorgang bei Benutzung der Maschine ist folgender: Nachdem die Maschine an einer Tischplatte o. dgl. befestigt ist, wird der Patronenhalter b durch Drehen der Kurbel k nach dem Gestellrahmen A1 zubewegt, dann wird der Hebel g des Patronenhalters b nach oben geklappt und in dieser Lage durch die Feder χ und die Nockej^, deren Fläche sich bei \ anlegt, in senkrechter Lage festgehalten. Nun wird die geladene Patrone a mit Schlußpfropfen f in den Patronenhalter b eingelegt und durch Niederklappen des Hebels g festgeklemmt. Wird nun die Kurbel k rechts herumgedreht, so schiebt der Patronenhalter b die Patrone α in den Kalibrierzylinder c, und die Patrone wird gegen das Börtelwerkzeug e gedrückt, umgebörtelt und zugleich kalibriert, wie Fig. ι zeigt. Wird die Kurbel k links herumgedreht, ■ so wird die Patrone α selbsttätig aus dem Kalibrierzylinder c herausgezogen. Pate NT-A ν Sprüche:
1. Patronen-Börtelvorrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß zum Verschieben des die Patrone tragenden Halters gegenüber dem in einem Kalibrierzylinder (c) unverschiebbar gelagerten Börtelwerkzeug eine Gewindespindel vorgesehen ist, die bei ihrer Drehung die zu börtelnde Patrone in den Kalibrierzylinder einschiebt oder aus ihm herauszieht.
2. Patronen-Börtelvorrichtung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß an dem die Patrone tragenden längsverschiebbaren Halter (b) zwecks Festhaltens der Patrone (a) ein Hebel (g) angeordnet ist, der in an sich bekannter Weise durch Blattfeder (x) und einen Nocken (y) sowohl in seiner hochgeklappten als auch in seiner niedergelegten Stellung festgehalten wird.
3. Patronen-Börtelvorrichtung nach An-Spruch ι und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Halter (b) und Hebel (g) mit Zahnkrausen zum Festhalten der Patrone und der Halter (b) mit Aussparungen für den Patronenrand und das Zündhütchen versehen sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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