DE1925010C3 - Verbindung für Abschnitte von Anfahrsträngen - Google Patents

Verbindung für Abschnitte von Anfahrsträngen

Info

Publication number
DE1925010C3
DE1925010C3 DE19691925010 DE1925010A DE1925010C3 DE 1925010 C3 DE1925010 C3 DE 1925010C3 DE 19691925010 DE19691925010 DE 19691925010 DE 1925010 A DE1925010 A DE 1925010A DE 1925010 C3 DE1925010 C3 DE 1925010C3
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
connection
bores
parts
projections
bolt
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19691925010
Other languages
English (en)
Other versions
DE1925010B2 (de
DE1925010A1 (de
Inventor
Horst 4044 Kaarst Grothe
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
SMS Siemag AG
Original Assignee
Schloemann Siemag AG
Filing date
Publication date
Application filed by Schloemann Siemag AG filed Critical Schloemann Siemag AG
Priority to DE19691925010 priority Critical patent/DE1925010C3/de
Priority to FR7017240A priority patent/FR2042674B1/fr
Priority to GB2327870A priority patent/GB1317041A/en
Priority to JP4125170A priority patent/JPS4937327B1/ja
Priority to AT441270A priority patent/AT301074B/de
Publication of DE1925010A1 publication Critical patent/DE1925010A1/de
Publication of DE1925010B2 publication Critical patent/DE1925010B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE1925010C3 publication Critical patent/DE1925010C3/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Verbindung für 3.s Teile eines Anfahrstranges einer Stranggießanlage, die stirnseitig mit ineinander passenden Vorsprüngen versehen sind und Bohrungen für einen sie gemeinsam durchdringenden Verbindungsbolzen aufweisen.
Eine derartige Verbindung schafft die Möglichkeit, bei einem Durchbruch den. oberen Teil des Anfahrstranges vom unteren Teil zu trennen und mit der Stranggießkokille und der ersten Führungszone abzuheben, wodurch die Detnontagezeit verringert werden kann. Mit einer derartigen Verbindung kann auch beim Formatwechsel der kokillenseitige Anfahrstrangabschnitt vom übrigen Teil getrennt und durch einen anderen ersetzt werden.
Es ist bereits eine Verbindung für einen mehrteiligen Anfahrstrang bekannt, bei der als Verbinder ein T-Träger mit den Flanschen in an den Enden des Anfahrstrangs vorgesehenen Schlitzen derartig angeordnet ist, daß ein großer Teil der Stege frei bleibt.
Zur Lösung der Verbindung soll der freibleibende Steg mittels Schweißbrenner durchtrennt werden. Ein Nachteil dieser Verbindung ist, daß es insbesondere im Bereich der ersten Zone urterhalb der Kokille schwierig ist, den Schweißbrenner durch die dicht angeordneten Führungsrollen und Rohrleitungen hindurch zu den Stegen zu führen und dann noch entsprechend dem Schneidweg zu bewegen. Diese Arbeit erfordert auch wegen der Unübersichtlichkeit viel Mühe und Zeit, so daß diese Art der Verbindung nicht befriedigen kann.
Die Glieder der bekannten Anfahrstrangketten können außerhalb der Führungszone durch Entfernung der Sicherung und Ausziehen eines Bolzens voneinander getrennt werden. Im Bereich der ersten an die Kokille anschließenden Zone ist dies jedoch nicht möglich, weil die oben beschriebenen Raumverhältnisse dies nicht zulassen.
Es ist weiter bei einer vertikalen Stranggießanlage ein Anfahrsirangverbindungss'.ück bekannt, das zur Unterteilung des Anfahrstranges mit der in der Anlage vorhandenen Brennschneidvorrichtung durchgetrennt werden kann. Dieses Verbindungsstück ist beidseitig mit stimseitigen Vorsprüngen versehen, die mit stirnseitigen Vorsprüngen an Teilen des Anfahrstranges ineinander passen. Die Anfahrstrangteile und das Verbindungsstück werden durch Verbindungsbolzen, die diese Teile gemeinsam durchdringen, verbunden. Diese Bolzenverbindung ist einerseits aus Platzgründen nicht geeignet innerhalb eines Rollenstrangführungsgetüstets zu lösen. Anderseils ist ein axiales Verschieben von Bolzen unter Zugbeanspruchung des Anfahrstranges nur schlecht durchführbar. Erfolgt die Trennung iiiiilels der Brennschnetdcinr'ichumg, so ist nach jedem Trennvorgang das Verbindungsstück zu ersetzen.
Ziel tier Erfindung ist eine Verbindung für Teile von Anfiihi strängen, welche auch in der der Stranggießkokille nachgeordneten Zone schnell lösbar und ohne Ersatz von Teilen leicht wieder herstellbar ist.
Nach der Erfindung wird dies dadurch erreicht, daß die :n d:;n Vorsprüngen des einen Teiles vorgesehenen Bohrungen durch einen Schlitz von geringerer Weite als der Durchmesser der Bohrungen in Richtung des andern Teiles geöffnet sind, wobei in den Bohrungen Zylinder mit einer dem Schlitz entsprechenden Nut gelagert sind, in die der in den entsprechenden Bereichen auf den Querschnitt der Nut reduzierte Bolzen quer zu seiner Längsachse einschiebbar ist.
Die Verbindung zwischen zwei Teilen kann so durch einfaches Ineinanderschieben der Vorsprünge sowie Einführen des Bolzens in die Schlitze und anschließendes Drehen des Bolzens hergestellt und ebenso leicht wieder gelöst werden. Auf diese Weise können umständliche Maßnahmen, wie das Abtrennen eines Verbitidungsteiles mittels Schweißbrenner oder das Ausziehen des Bolzens in axialer Richtung aus seinen Lagern, entfallen. Die Verbindung ist auf einfache Weise auch im schwer zugänglichen Bereich lösbar.
Die Verbindung kann auf einiache Weise an der Gelenkstelle zweier Kettenglieder vorgesehen sein. Es ist aber auch möglich, die Trennstelle als starre Verbindung vorzusehen, wobei die einander zugeordneten Stirnseiten der Teile durch Paßbolzen gegeneinander festgelegt sind.
Um den Bolzen in die jeweils erforderliche Lage drehen zu können und ihm wahrend des Betriebes gegen Drehen zu sichern, ist seine Stirnseite zur Aufnahme eines Schlüssels bzw. einer Drehsicherung vorgerichtet.
Zur Aufnahme der Drehsicherung während des Betriebes ist seitlich, am Anfahrstrang eine Nische vorgesehen, in der die Drehsicherung durch eine Halterung befestigt wird.
In der Zeichnung ist ein Ausführiingsbeispiel der Erfindung dargestellt. Es zeigt
Fig. 1 die Ansicht einer starren Anfahrstrangverbindung
F i g. 2 eine Seitenansicht im getrennten Zustand,
Fig. 3 eine Seitenansicht bei geschlossener Verbindung
F i g. 4 eine vergrößerte Seitendarstellung,
F i g. 5 einen vergrößerten waagerechten Teilschnitt.
Zwei Anfahrstrangabschnitte I und 2 sind mit je einem Verbindungsteil 3 und 4 gelenkartig verbunden. Die Verbindungsteile sind mit Vorsprüngen 5, 6
versehen, die in der Art einer Verzahnung ineinanderpassen. Die Vorsprünge 5 sind mit Bohrungen 7 versehen, in welche Hülsen 8 eingesetzt sind. Die Vorsprünge 6 sind mit entsprechenden Bohrungen 9 versehen, welche in Richtung des Abschnittes 2 durch Schlitze 10 von geringerer Weite als der Durchmesser der Bohrungen geöffnet sind. In den Bohrungen 9 sind Zylinder 11 gelagert, welche mit einer parallel zur Achse verlaufenden Nut 12 versehen sind, deren Weile der der Schlitze 10 entspricht.
F.in Verbindungsbolzen 13 ist in den Hülsen 8 gelagert. Im Dereich der in den Vorsprüngen 6 gelagerten Zylinder 11 ist der Verbindungsbolzen 13 in seinem Querschnitt bis auf den Querschnitt der Nut 12 im Zylinder 11 reduziert.
In der in Fig. 2 dargestellten Lage, in der Schlitz. 10 und Nut 12 eine gemeinsame Ölfnimg büden, können die Verbindungsteile Ϊ und 4 ineinandergeschoben werden. wobei der Verbindungsbolzen Π die Nut 12 der Zylinder 11 ausfüllt.
Zur Festlegung in axialer Richtung sind die Zylinder Il und der sie am Umlang ergänzende Bereich des Verbindungsbolzens 13 mil einer umlaufenden Nut 14 versehen, in welche in den Vorsprüngen 6 aufgenommene Zapfenschrauben eingreifen.
Der Verbindungsbolzen 1.3 ist an seinem Ende mit einem Vierkant 16 zum Aufslecken eines Drehschlüssels versehen, mit dem der Verbindungsbolzen 13 anschließend in die in F i g. 5 dargestellte Lage gedreht wird, in der die Verbindung geschlossen ist. Auf den Vierkant 16 wird zur Festlegung der Verbindung eine Drehsicherung 17 gesteckt, welche in einer Ausnehmung 18 an der Seile des Verbindtingsieiles 3 festlegbar ist. Die Verbindung gestaltet ein schnelles Trennen der Teile 3 und 4 und der Kaltsirangabschniite 1 und 2 voneinander, ohne dall es erforderlich ware, einen Verbindungsbolzen au· zuziehen. Dies ist besonders vorteilhaft, wenn bei ei'iem Durchbruch der Kultstrang innerhalb der Rollenführung getrennt werden soll.
Um bei Einwirkung einer Zugkraft das Aufweilen der Schlitze 10 und damit das Ausziehen der Zylinder 11 aus den Bohrungen 9 zu verhindern, sind in dem Verbindungsteil 4 Paßbol/en 19 eingesetzt, welchen im Teil 3 Öffnungen 20 zugeordnet sind. Durch diese Paßbolzen werden zudem die Teile 3 und 4 gegeneinander festgelegt.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen

Claims (4)

  1. /7
    Patentansprüche:
    I. Verbindung für Teile eines Anfahrstranges einer Stranggießanlage, die stirnseitig mit i' inander passenden Vorsprüngen versehen sind un > hrungen für einen sie gemeinsam durcha lügenden Verbindungsbolzen aufweisen, dadurch gekennzeichnet, daß die in den Vorsprüngen (6) des einen Teiles (.3) vorgesehene Bohrungen (9) durch einen Schlitz (10) von geringerer vVeite als der ι·.> Durchmesser der Bohrungen (9) in Richtung des andern Teiles geöffnet sind, wobei in den Bohrungen (9) Zylinder (11) mit einer dem Schlitz entsprechenden Nut (12) gelagert sind, in die der in den entsprechenden Bereichen aui den Querschnitt der s ·, Nut (52) reduzierte Bolzen (13) quer zu seiner Längsachse einschiebbar ist.
  2. 2. Verbindung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß bei einem Gliederanfahrstrang die Verbindung an einer Gelenkstelle zweier Ketten- iv glieder vorgesehen ist.
  3. 3. Verbindung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindung starr ausgebildet ist, wobei die einander zugeordneten Stirnseiten der Teile (3, 4) durch Palibolzen (19) gegeneinander ;> festgelegt sind.
  4. 4. Verbindung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der an seiner Stirnseite mit einem Schlüsselproiil versehene Bolzen (13) mit einer Drehsicherung (17) versehen ist. v>
DE19691925010 1969-05-16 1969-05-16 Verbindung für Abschnitte von Anfahrsträngen Expired DE1925010C3 (de)

Priority Applications (5)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19691925010 DE1925010C3 (de) 1969-05-16 Verbindung für Abschnitte von Anfahrsträngen
FR7017240A FR2042674B1 (de) 1969-05-16 1970-05-12
GB2327870A GB1317041A (en) 1969-05-16 1970-05-13 Dummy bars
JP4125170A JPS4937327B1 (de) 1969-05-16 1970-05-14
AT441270A AT301074B (de) 1969-05-16 1970-05-15 Verbindung für Abschnitte von Kaltsträngen

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19691925010 DE1925010C3 (de) 1969-05-16 Verbindung für Abschnitte von Anfahrsträngen

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE1925010A1 DE1925010A1 (de) 1970-11-19
DE1925010B2 DE1925010B2 (de) 1977-04-14
DE1925010C3 true DE1925010C3 (de) 1977-12-08

Family

ID=

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP2019943B1 (de) Vorrichtung zum verbinden zweier mit flanschen versehener rohr- oder schlauchenden
DE2644096C2 (de) Stütz- und Führungsbogen für Gußstränge, insbesondere für Brammengußstränge
DE2747064A1 (de) Schalungselement
DE102007027939A1 (de) Verbindungsprofil sowie Spundwand mit derartigem Verbindungsprofil
DE60004250T2 (de) Kette für eine ziehvorrichtung und verfahren zum entfernen der entsprechenden greifkörper
DE1925010C3 (de) Verbindung für Abschnitte von Anfahrsträngen
DE10225403A1 (de) Ständerwerk
DE1901689B2 (de) Kurbelgehäuse für Hubkolbenbrennkraftmaschinen
EP0022121B1 (de) Stütz- und Führungsgerüst für Stranggiessanlagen
DE1925010B2 (de) Verbindung fuer abschnitte von anfahrstraengen
DE2853265C2 (de) Anfahrstrang für Stranggießanlagen
DE69107935T2 (de) Gerüststrukturen.
DE3025763C2 (de)
DE19841314A1 (de) Vorrichtung zum Verbinden von zwei Rohren
EP3246202B1 (de) Zurranker
DE2419462C3 (de) Vorrichtung zum Verbinden eines Abdeckrahmens mit einem Tragrahmen von Türen oder Fenstern
EP0232294A1 (de) Gelenkglied zum verbinden der zwei kettenenden einer spurkette für kettenfahrzeuge.
WO2007057089A1 (de) System und verfahren zum spannen von strangabschnitten zu einem strang
EP4440762B1 (de) Abdichtsystem für eine stranggiessanlage
AT276657B (de) Vorrichtung zum Ausziehen des Stranges aus der Kokille einer Senkrechtstranggußanlage für Metall
DE944683C (de) Verbindung fuer Bau- und andere Gerueste sowie Gestelle aller Art
EP0317695A1 (de) Metallstandgerüst für Bauwerke
DE3725013A1 (de) Spannvorrichtung fuer ringkoerper auf einer beidseitig gelagerten welle
DE1759979C (de) Vorrichtung zur Herstellung von Rundhöckern an einem aus einem Seil gebildeten Spannglied für Spannbeton
AT390977B (de) Spannvorrichtung, insbesondere fuer seile von seilbahnen