DE1925010A1 - Verbindung fuer Abschnitte von Kaltstraengen - Google Patents

Verbindung fuer Abschnitte von Kaltstraengen

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DE1925010A1
DE1925010A1 DE19691925010 DE1925010A DE1925010A1 DE 1925010 A1 DE1925010 A1 DE 1925010A1 DE 19691925010 DE19691925010 DE 19691925010 DE 1925010 A DE1925010 A DE 1925010A DE 1925010 A1 DE1925010 A1 DE 1925010A1
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Horst Grothe
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22DCASTING OF METALS; CASTING OF OTHER SUBSTANCES BY THE SAME PROCESSES OR DEVICES
    • B22D11/00Continuous casting of metals, i.e. casting in indefinite lengths
    • B22D11/08Accessories for starting the casting procedure
    • B22D11/081Starter bars

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Clamps And Clips (AREA)
  • Mutual Connection Of Rods And Tubes (AREA)
  • Molds, Cores, And Manufacturing Methods Thereof (AREA)
  • Moulds For Moulding Plastics Or The Like (AREA)
  • Continuous Casting (AREA)

Description

- 2233 -
Verbindung für Abschnitte von Kaltsträngen
Die Erfindung bezieht sich auf eine Verbindung für einzelne Abschnitte des Kaltstranges einer Stranggiessanlage. Eine derartige Verbindung schafft die Möglichkeit, bei einem Durchbruch den oberen Abschnitt des Kaltstranges vom unteren Abschnitt zu trennen und mit der Kokille und der ersten Führungszone abzuheben, wodurch die Demontagezeit verringert werden kann. Mit einer derartigen Verbindung kann auch beim Formatwechsel der kokillenseitige Kaltstrangabschnitt vom übrigen Teil getrennt und durch einen anderen ersetzt werden.
Es ist bereits eine Verbindung für einen mehrteiligen Anfahrstrang bekannt, bei der als Verbinder ein T-Träger mit den Flanschen in an den Enden des Anfahrstranges vorgesehenen Schlitzen derart angeordnet ist, dass ein grosser Teil der Stege frei bleibt.
Zur Lösung der Verbindung soll der freibleibende Steg mittels Schweissbrenner durchtrennt werden. Ein Nachteil dieser Verbindung ist, dass es insbesondere im Bereich der ersten Zone unterhalb der Kokille schwierig ist, den Schweissbrenner durch die dicht angeordneten Führungsrollen und Rohrleitungen hindurch zu den Stegen zu führen und dann noch entsprechend dem Schneidweg zu bewegen. Diese Arbeit erfordert auch wegen der Unübersichtlichkeit viel Mühe und Zeit, so dass diese Art der Verbindung nicht befriedigen kann.
Die Glieder der bekannten Kaltstrangketten können ausserhalb der Führungszone durch Entfernung der Sicherung und Ausziehen eines Bolzens voneinander getrennt werden. Im Bereich der ersten an die
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Kokille anschliessenden Zone ist dies jedoch nicht möglich, weil die obenbeschriebenen Raumverhältniss dies nicht zulassen.
Ziel der Erfindung ist eine Verbindung für Abschnitte van Kaltsträngen, welche auch in der der Kokille nachgeordneten Zone schnell lösbar und ohne Ersatz von Teilen leicht wieder herstellbar ist.
Nach der Erfindung wird dies bei einem Kaltstrang, dessen Abschnitte mit kammartig ineinanderpassenden, von einem Verbindungsbolzen durchdrungenen Vorsprüngen versehen sind, dadurch er-" reicht, dass zur Aufnahme des Bolzens vorgesehene Bohrungen in den Vorsprüngen des einen Abschnittes in der Richtung des anderen Abschnittes durch einen Schlitz von geringerer Weite geöffnet sitt wobei in den Bohrungen Zylinder mit einer dem Schlitz entspre- ί chenden Öffnung gelagert sind, in die der in den entsprechenden Bereichen auf den Querschnitt der Zylinderöffnung reduzierte Bolzen quer zu seiner Achse einschiebbar ist.
Die Verbindung zwischen zwei Abschnitten kann so durch einfaches Ineinanderschieben der Vorsprünge sowie Einführen des Bolzens in die Schlitze und anschliessendes Drehen des Bolzens hergestellt und ebenso leicht wieder gelöst werden. Auf diese Weise können umständliche Massnahraen, wie das Abtrennen eines Verbindungsteiles mittels Schweissbrenner oder das Ausziehen des Bolzens in Achsrichtung aus seinen Lagern, entfallen. Die Verbindung ist auf einfache Weise auch im schwer zugänglichen Bereich lösbar. - *
Die Verbindung kann auf einfache Weise an der Gelenkstelle zweier Kettenglieder vorgesehen sein. Es ist aber auch möglich, ! die Trennstelle als starre Verbindung vorzusehen, wobei die einander zugeordneten Stirnseiten der Abschnitte durch Fassbolzen gegeneinander festgelegt sind.
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OBIGiHAL INSPECTED
Um den Bolzen in die jeweils erforderliche Lage drehen zu können und ihn während des Betriebes gegen Drehen zu sichern, ist seine Stirnseite zur Aufnahme eines Schlüssels bzw. einer Drehsicherung vorgerichtet. Zur Aufnahme der Drehsicherung während des Betriebes ist seitlich am Kaltstrang eine Nische vorgesehen , in der die Drehsicherung durch eine Halterung befestigt wird.
In der Zeichnung ist ein AusfUlirungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Es zeigt:
Fig. 1 die Ansicht einer starren Kaltstrangverbindung
Fig. 2 eine Seitenansicht im getrennten Zustand
Fig. 3 eine Seitenansicht bei geschlossener Verbindung
Fig. 4 eine vergrösserte Seitendarstellung
Fig. 5 einen vergrösserten waagerechten Teilschnitt
Zwei Kaltstrangabschnitte 1 und 2 sind mit je einem Verbindungsteil 3 und k gelenkartig verbunden. Die Verbindungsteile sind mit Vorsprüngen 5, 6 versehen, die in der Art einer Verzahnung ineinanderpassen. Die Vorsprünge 5 sind mit Bohrungen 7 versehen, in welche Hülsen 8 eingesetzt sind. Die Vorsprünge 6 sind mit entsprechenden Bohrungen 9 versehen, welche in Richtung des Abschnittes 2 durch Schlitze Io von geringerem Durchmesser geöffnet sind. In den Bohrungen 9 sind Zylinder 11 gelagert, welche mit einer parallel zur Achse verlaufenden Nut 12 versehen sind, deren Weite der der Schlitze Io entspricht.
Ein Verbinduiigsbolzen 13 ist in den Hülsen 8 gelagert. Im Bereich der in den VorsprÜngen 6 gelagerten Zylinder 11 ist der Verbindungsbolzen 15 in seinem Querschnitt bis auf den Querschnitt der Nut 12 im Zylinder 11 reduziert.
In der in FIg. 2 dargestellten lage, in der Schlitz Io und Nut 12 eine gemeinsame öffnung bilden, können die Verbindungsteile 5 und
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BAD OHiGlNAl
4 ineinandergeschoben werden, wobei der Verbindungsbolzen Ij? die Nut 12 der Zylinder 11 ausfüllt.
Zur Festlegung in achsialer Richtung sind die Zylinder 11 und der sie am Umfang ergänzende Bereich des Verbindungsbolzens 13 mit einer umlaufenden Nut l4 versehen, in welche in den Vorsprüngen aufgenommene Zapfenschrauben 15 eingreifen.
Der Verbindungsbolzen 13 ist an seinem Ende mit einem Vierkant
16 zum Aufstecken eines Drehschlüssels versehen, mit dem der Ver- h bindungsbolzen Ij5 anschliessend in die in Pig. 5 dargestellte Lage gedreht wird, in der die Verbindung geschlossen ist. Auf den Vierkant 16 wird zur Festlegung der Verbindung eine Drehsicherung
17 gesteckt, welche in einer Ausnehmung l8 an der Seite des Verbindungsteiles 3 festlegbar ist. Die Verbindung gestattet ein schnelles Trennen der Teile j5 und 4 und der Kaltstrangabschnitte 1 und 2 voneinander, ohne dass es erforderlich wäre, einen Verbindungsbolzen auszuziehen. Dies ist besonders vorteilhaft, wenn bei einem Durchbruch der Kaltstrang innerhalb der Rollenführung getrennt werden soll.
Um bei Einwirkung einer Zugkraft das Aufweiten der Schlitze Io und damit das Ausziehen der Zylinder 11 aus den Bohrungen 9 zu " verhindern, sind in dem Verbindungsteil 4 Passbolzen 19 einge-setzt, welchen im Teil 4 öffnungen 2o zugeordnet sind. Durch diese Passbolzen werden zudem die Teile 3 und 4 gegeneinander festgelegt.
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BAD ORIGINAL

Claims (4)

- 2233 - Patentansprüche
1. Verbindung für Kaltstrangabschnitte, welche stirnseitig mit ineinanderpassenden Vorsprüngen versehen sind, die durch einen sie gemeinsam durchdringenden Verbindungsbolzen verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, dass zur Aufnahme des Bolzens in den Vorsprüngen des einen Abschnittes vorgesehene Bohrungen in Richtung des anderen Abschnittes durch einen Schlitz von geringerer Weite geöffnet sind, wobei in den Bohrungen Zylinder mit einer dem Schlitz entsprechenden Öffnung gelagert sind, in die der in den entsprechenden Bereichen auf den Querschnitt der Zylinderöffnung reduzierte Bolzen quer zu seiner Achse einschiebbar ist.
2. Verbindung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass bei einem Gliederkaltstrang die Verbindung an der Gelenkstelle zweier Kettenglieder vorgesehen ist.
3. Verbindung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindung als starre Trennstelle ausgebildet ist, wobei die einander zugeordneten Stirnseiten der Abschnitte durch Passbolzen gegeneinander festgelegt sind.
4. Verbindung nach einem der Ansprüche 1 bis 3> dadurch gekennzeichnet, dass der Verbindungsbolzen an seiner Stirnseite zur Aufnahme eines Schlüssels bzw. einer Drehsicherung vorgerichtet ist.
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5· Verbindung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass im Kaltstrang zur Aufnahme der Drehsicherung eine Nische vorgesehen ist, in der die Drehsicherung durch eine Halterung festlegbar ist.
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Leerseite
DE19691925010 1969-05-16 1969-05-16 Verbindung für Abschnitte von Anfahrsträngen Expired DE1925010C3 (de)

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DE19691925010 DE1925010C3 (de) 1969-05-16 Verbindung für Abschnitte von Anfahrsträngen
FR7017240A FR2042674B1 (de) 1969-05-16 1970-05-12
GB2327870A GB1317041A (en) 1969-05-16 1970-05-13 Dummy bars
JP4125170A JPS4937327B1 (de) 1969-05-16 1970-05-14
AT441270A AT301074B (de) 1969-05-16 1970-05-15 Verbindung für Abschnitte von Kaltsträngen

Applications Claiming Priority (1)

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Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE1925010A1 true DE1925010A1 (de) 1970-11-19
DE1925010B2 DE1925010B2 (de) 1977-04-14
DE1925010C3 DE1925010C3 (de) 1977-12-08

Family

ID=

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4215740A (en) * 1977-12-14 1980-08-05 Voest-Alpine Aktiengesellschaft Starter bar to be used in continuous casting plants

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4215740A (en) * 1977-12-14 1980-08-05 Voest-Alpine Aktiengesellschaft Starter bar to be used in continuous casting plants

Also Published As

Publication number Publication date
FR2042674A1 (de) 1971-02-12
AT301074B (de) 1972-08-25
FR2042674B1 (de) 1974-07-12
JPS4937327B1 (de) 1974-10-08
DE1925010B2 (de) 1977-04-14
GB1317041A (en) 1973-05-16

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E77 Valid patent as to the heymanns-index 1977
8327 Change in the person/name/address of the patent owner

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