DE1921986B2 - Vorrichtung zum Verbinden einer Tragsäule mit Randbalken von vorgefertigten Gebäuden od.dgl - Google Patents
Vorrichtung zum Verbinden einer Tragsäule mit Randbalken von vorgefertigten Gebäuden od.dglInfo
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Description
45
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Verbinden einer Tragsäule mit zwei etwa rechtwinklig zueinander
angeordneten Randbalken an der Ecke einer Boden- oder Deckenplatte von vorgefertigten Gebäuden
mit einer die Tragsäule an einem Ende umgreifenden Manschette, an deren Stimkanten die anzuschließenden
Randbalken oben und unten übergreifende Verbindungsmittel abstehen, die mit den Randbalken mit Hilfe
von Löcher durchquerenden stiftartigen Befestigungsmilteln
verbunden sind.
Durch die Figur 18 der US-PS 2 611 160 ist eine derartige
Verbindung bekanntgeworden, die aus zwei Teilen besteht, nämlich einer hülsenförmigen Manschette
für eine SSuIe, an deren einer Stirnseite beidseitig
U-förmig gebogene Ansätze als Verbindungsmittel für die Balken angesetzt sind, und einem zum Anschluß
eines im rechten Winkel zu den genannten Balken dienenden Halsenteil, das stirnseitig einen die Säule fußsei
tig zwischen den Ansätzen der Manschette umgreifenden, entsprechend abgekanteten Lappen aufweist.
Der gesamte Aufbau dieser Verbindung ist nicht geeignet, einen in sich steifen Knotenpunkt zu erzielen, da
die hülsenartige Manschette gegenüber dem Säulenquerschnitt ein Spiel für das Einschieben der Säule aufweisen
muß und die zum Anschluß der Balken bestimmten Teile (Ansätze und Hülsenteil) nur Ober einen
ebenen, bei den Ansätzen abgekanteten Streifen mit den übrigen Gliedern der beiden Teile der Vorrichtung
in Verbindung stehen.
Es ist daher notwendig, die mit dieser bekannten Vorrichtung miteinander verbundenen Tragsäulen und
Balken eines vorgefertigten Gebäudes, insbesondere eines Montagehauses, durch weitere Maßnahmen s.^
steif zu halten, daß Drehmomente aufgenommen, d. h. unschädlich gemacht werdea
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, die bekannte Vorrichtung so auszubilden, daß sie in der
Lage ist, die auftretenden Drehmomente aufzunehmen
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch ge löst, daß die Verbindungsmittel de«· ^neiückig ausgebt I
deten Vorrichtung Laschen sind, die paarweise an bei den Enden der Manschette ansetzen, daß die Man
scheue an der diagonal zu dem von den Laschenpaarer eingeschlossenen Winkel liegenden Seite längs gc
schlitzt ist, wobei die den Längsschlitz begrenzender, Kanten der Manschette einen Abstand voneinander ha
ben, und daß die Verbindung der Manschette mit der Tragsäule mit Hilfe von kreuzweise zueinander angeordneten
Spannbolzen erfolgt.
Vorteile sind die schnelle Montage und die besonders gute, statisch einwandfreie Standfestigkeit, wobei auf
Bodenplatte und Dachplatte Drehmomente spielfre; übertragen werden. Die Windsteifigkeit wird von der
Stahlmanschette übernommen, die mit den Tragsäulen der Außenwände zu einem biegesteifen Eck verspann 1
sind.
Weitere Verbesserungen bzw. Ausbildungen der gemäß dem Patentanspruch 1 ausgebildeten Vorrichtung
sind Gegenstand der Unteransprüche.
In der Zeichnung sipd Aus'Tihrungsbeispiele der Erfindung
veranschaulicht Es zeigt
Fig.3 einen Schnitt nach der Linie III-IV in der
F i g. 2 und
Fig.4 perspektivisch die Vorrichtung mit doppelt
hoher Manschette.
Die dargestellte Vorrichtung weist eine Manschette 1 zur Aufnahme einer im Beispiel im Querschnitt viereckigen
Tragsäule 2 mit abgerundeten Ecken auf.
Von den Stimkanten der Wandteile 17, 18 der Manschette 1 stehen im rechten Winkel untere Laschen 3,4
und obere Laschen 5, 6 ab. In diesen Laschen 3, 4, 5, 6 sind Löcher 7 zur Aufnahme von Schrauben 8 mit
Senkköpfen 9 vorgesehen, die mit ihrem Gewinde in Gewindebuchsen 10 eingedreht sind, die in die anzuschließenden
Randbalken 22, 23 eingesetzt sind, und deren Länge kleiner als die Randbalkenhöhe ist. Die
Laschen 3,4, 5, 6 sind in die Oberflächen der Randbalken 22, 23 derart eingelassen, daß durchgehend ebene
Flächen gebildet sind Die Manschette 1 weist einen Längsschlitz 11 auf, und zwar zwischen den äußeren
Wandteilen der Manschette 1.
Die inneren Wandteile 17,18 der Manschette 1 sind dicker als die äußeren Wandteile, so daß ein relativ
steifer Innenwinkel 19 gebildet ist. An die äußeren Wandteile der Manschette 1 schließen bündig Aussteifungsplatten
20, 21 an, die mit diesen Wandteilen aus einem Stück bestehen können, so daß diese Wandteile
1
Qber den Manschettenquerschniu hinaus verlangen
sind. Die Aussteifungsplatten 20, 21 sind mit den Kanten
der Laschenpaare verbunden. Die Fugen 24, 24 (F i g. 1) zwischen den Randbalken 22,23 und der Manschette
1 werden durch diese Aussteifungsplatten 20,21 überdeckt
Eine steife Verbindung zwischen der Tragsäule 2 und der Manschette t wird durch die Bewegbarkeit der
Wandteile der Manschette 1 um die dem Längsschlitz 11 diagonal gegenüberliegende Ecke im Umfang der to
Schlitzbreite ermöglicht Zum Verbinden der Tragsäule 2 dienende Spannbolzen t5, für die in der Manschette I
Löcher 13 und in der Tragsäule 2 Löcher 14 vorgese-986
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hen sind, greifen in das Gewinde von auf den Wandteilen 17, 18 außen aufgeschweißte Muttern 16 ein und
pressen die Wandteile der Manschette 1 fest gegen die Außenseiten des Tragsäulenendes.
An der Tragsäule 2 ist nahe deren unterem Ende in einem der Höhe der Manschette 1 entsprechenden Abstand
ein Anschlag 12 zum Festlegen der Einschubtiefe für die Tragsäule 2 vorgesehen.
Bei der Vorrichtung nach der F i g. 4 ist eine gegenüber
dem Beispiel nach den F i g. 1 und 2 Manschette 1 mit doppelter Höhe vorgesehen, die zugleich zum Verbinden
von zwei übereinander angeordneten Tragsäulen 2,2 bestimmt ist
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (4)
1. Vorrichtung zum Verbinden einer Tragsäule mit zwei etwa rechtwinklig zueinamder angeordneten
Randbalken an der Ecke einer Boden- oder Deckenplatte von vorgefertigten Gebäuden od. dgl.
mit einer die Tragsäule an einem Ende umgreifenden Manschette, an deren Stirnkanten die anzuschließenden
Rsndbalken oben und unten übergreifende Verbindungsmittel abstehen, die mit den
Randbalken mit Hilfe von Löcher durchquerenden »tiftartigen Befestigungsmitteln verbunden sind,
dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungsmittel der einstöckig ausgebildeten Vorriebtong
Laschen (3; 5; 4,6) sind, die paarweise an beiden
Enden der Manschette (1) ansetzen, daß die Manschette (1) an der diagonal zu dem von den Laschenpaaren
eingeschlossenen Winkel liegenden Seite längsgeschlitzt ist, wobei die den Längsschlitz
(11) begrenzenden Kanten der Manschette (1) einen Abstand voneinander haben, und daß die Verbindung
der Manschette (1) mit der Tragsäule (2) mit Hilfe von kreuzweise zueinander angeordneten
Spannbolzen (14) erfolgt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den Laschen (3,5; 4, 6) jedes
Laschenpaares an der Außenseite der Gebäudeecke je eine mit den Seitenkanten des Laschenpaares
und der Manschettenwand verbundene Aussteifungspla: ε (20,21) vorgesehen ist
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dnß die Wandteile (17, 18) der
Manschette (1), an üenen Me Laschen (3, 4, 5, 6)
ansetzen, dicker als die übrigen Wandteile dimensioniert sind.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß bei den in den Wandteilen
(17, 18) zwischen den Laschenpaaren der Manschette (1) angeordneten Löchern (13) für die
Spannbolzen (15) auf der Außenseite dieser Wandteile (17, 18) Gewindemuttern (16) aufgeschweißt
sind.
Priority Applications (3)
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Applications Claiming Priority (1)
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| DE1921986C3 DE1921986C3 (de) | 1975-06-26 |
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- 1969-08-26 CH CH1291869A patent/CH505952A/de not_active IP Right Cessation
Also Published As
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