DE2801966C3 - Doppelschaliges Wand- oder Dachelement für Fertighäuser, -hallen und -garagen - Google Patents

Doppelschaliges Wand- oder Dachelement für Fertighäuser, -hallen und -garagen

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DE2801966C3
DE2801966C3 DE19782801966 DE2801966A DE2801966C3 DE 2801966 C3 DE2801966 C3 DE 2801966C3 DE 19782801966 DE19782801966 DE 19782801966 DE 2801966 A DE2801966 A DE 2801966A DE 2801966 C3 DE2801966 C3 DE 2801966C3
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Dietmar 5910 Kreuztal Ketzler
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Siebau Siegener Stahlbauten 5910 Kreuztal De GmbH
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Siebau Siegener Stahlbauten 5910 Kreuztal De GmbH
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    • E04BUILDING
    • E04CSTRUCTURAL ELEMENTS; BUILDING MATERIALS
    • E04C2/00Building elements of relatively thin form for the construction of parts of buildings, e.g. sheet materials, slabs, or panels
    • E04C2/30Building elements of relatively thin form for the construction of parts of buildings, e.g. sheet materials, slabs, or panels characterised by the shape or structure
    • E04C2/32Building elements of relatively thin form for the construction of parts of buildings, e.g. sheet materials, slabs, or panels characterised by the shape or structure formed of corrugated or otherwise indented sheet-like material; composed of such layers with or without layers of flat sheet-like material
    • E04C2/322Building elements of relatively thin form for the construction of parts of buildings, e.g. sheet materials, slabs, or panels characterised by the shape or structure formed of corrugated or otherwise indented sheet-like material; composed of such layers with or without layers of flat sheet-like material with parallel corrugations
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Description

Die Erfindung bezieht sich auf ein doppelschaliges Wand- oder Dachelement für Fertighäuser, -hallen und -garagen, der im Oberbegriff des Hauptanspruches genannten Art.
Durch die FR-PS 12 88 854 ist ein derartiges Wandoder Dachelement bekannt. Bei ihm ist zwischen den Untergu rten der Trapezprofile der Deckprofilplatte und den Abkantungen der Grundprofilplatte, die einen parallel zur Ebene der Grundprofilplatte gelegenen Steg aufweisen, eine zusammengepreßte Isolierlage angeordnet. Hierdurch findet die Deckprofilplatte keine bündige Auflage auf einem Teil der Grundprofilplatte oder einem mit dieser fest verbundenem Teil. Bei dem bekannten Dach- oder Wandelement werden daher die verhältnismäßig langen, die Deckprofilplatte mit der Grundprofilplatte verbundenen Mittel, wie Schraubenbolzen od. dgl. in starkem Maße auf Biegung bzw. Knickung beansprucht; die Lochränder der Bolzen neigen zum Ausknöpfen. Das Element genügt nicht allen Festigkeitsanforderungen an ein gattungsmäßiges Dach- oder Wandelement.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zu Grunde, ein Dach- oder Wandelement der eingangs genannten Art zu schaffen, bei dem trotz geringen Wärmeübergangs von der Deckprofilplatte auf die Grundprofilplatte unter Anwendung konstruktiv einfacher und leicht montierbarer Teile die Festigkeit des Elementes gegenüber bekannten Ausführungsformen verbessert wird.
Zur Losung dieser Aufgabe sind die Merkmale des kennzeichnenden Teils des Hauptanspruchs vorgesehen. Die Merkmale der Unteransprüche dienen der Verbesserung und Weiterbildung der Merkmale des Hauptanspruches.
Durch die Zeitschrift »Die Bautechnik «, Heft 5/1961, Seite 174 Bild 3, sind zwar hölzerne Querträger zwischen einer Deckprofilplatte und einer Grundprofilplatte bekannt Hierbei müssen aber die Querträger sofern nicht zusätzliche Trag- oder Versteifungsmittel in Form von I-Trägern verwendet werden, die gesamte Dach- oder Wandlast aufnehmen, da die Abkantungen der Deck- wie der Grundprofilplatte parallel zueinander verlaufen. — Durch das DE-GM 19 20 520 ist ein, an einer Unterkonstruktion der Wand zu befestigendes Wandelement bekannt, das aus mehreren schmalen Grundprofilplatten zusammengesetzt ist, wobei die Grundprofilplatten an Querträgern aufgehängt sind, die mit der Wand verbunden sind. Hier entsteht weder eine kraftschlüssige Verbindung hoher Festigkeit noch gilt es, den Wärmeübergang zu vermeiden.
Der Vorteil des erfindungsgemäßen Dach- oder Wandelementes offenbart sich darin, daß lediglich die relativ kleinen Abwinklungen des Querträgers und die Abkantungen der Grundprofilplatte in Berührung stehen und diese beiden Teile ohne Beanspruchung der angewendeten Verbindungsmittel auf Biegung oder Knickung miteinander verbunden sind. Es bedarf nicht des Hindurchführens bolzenartiger Verbindungsmittel durch Isolierschichten oder -teile, wie dies die FR-PS 12 88 854 vorsieht, vielmehr können die Verbindungsmittel bei Anlage der Abwinklungen der Stege der Querträger und der Abkantungen der Grundprofilplatten leicht durch deren Bohrungen geführt werden.
Die Erfindung geht von dem Gedanken aus, bei Erhöhung der Festigkeit des erfindungsgemäßen Dachoder Wandelementes gegenüber bekannten Ausführungsformen den Wärmeübergang nicht an der Auflagefläche der Deckprofilplatte auf die Grundprofilplatte erfolgen zu lassen, vielmehr auf die kleinen Abwinklungen der Stege der Querträger zu beschränken unJ hierbei vorzugsweise den Querträger im Abstand zu der Grundprofilplatte anzuordnen.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Dach- oder Wandelementes dargestellt, und zwar zeigt
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht eines Elementes mit teilweisem Aufschnitt der Deckprofilplatte,
F i g. 2 und 3 den Zuschnitt eines Querträgers in seinem Ausgangszustand in Vorder- und Seitenansicht,
Fig.4 und 5 den Querträger mit abgekantetem Flansch und ausgeklinkten und abgekanteten Verbindungslappen in Draufsicht und Seitenansicht,
F i g. 6 den Anschlußbereich eines Dach- oder Wandelementes nach der Erfindung im Schnitt nach der Linie VI-VI der F i g 1 und
Fig. 7 in Frontalansicht eine weitere Ausführungsform des erfindungsgemäßen Dach- oder Wandelementes mit einer Deckprofilplatte aus Trapezblech.
Das in der Zeichnung dargestellte erfindungsgemäße Dach- oder Wandelement besteht im wesentlichen aus den schmalen Grundprofilplatten la, \b, \c aus mehreren in Längsrichtung im Abstand hintereinander und parallel zueinander angeordneten Querträgern 2, sowie der ein- oder mehrteiligen Deckprofilplatte 3. Die Grundprofilplatten la, Xb, lc besitzen einen ebenen minieren Abschnitt 4 mit seitlichen Längsabkantungen 5, β, wobei die Abkantungen der mittleren Grundprofil-
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platte Xb mit den benachbarten Abkantungen der Grundprofilplatten la, Ib derart verbunden sind, daß, wie F i g. 1 und 7 erkennen lassen, die Grundprofilplatten la—Ic eine großflächige einheitliche Grundprofilplatte bilden. Statt dieser aus mehreren Grundprofilplatten la —Ic gebildete Grundprofüplatte kann auch eine einzige Grundprofilplatte mit seitlichen Abkantungen 5, 6 Anwendung finden, was im wesentlichen von der Größe und der geforderten Festigkeit des Dachoder Wandelementes abhängig ist.
Der Ausgangszuschnitt 2a der Querträger 2 ist in F i g. 2 dargestellt, an welcher zu erkennen ist, daß der Zuschnitt eine Höhe .v besitzt, die der Höhe und Breite des später noch zu beschreibenden Flansches 7 und Steges 9 des Querträgers entspricht, die dieser Zuschnitt bildet. Die beiden Seitenränder 10,11 des Zuschnittes 2a weisen nach außen gerichtete dreieckförmige Lappen 12,15 auf, die auch durch rechteckige oder quadratische Lappen ersetzt sein können.
Die Abkantungen 5,6 einer GrundprofiJplatte \a—Ic besitzen den Abstand y voneinander. In ungefähr dem gleichen Abstand von den Rändern 10, 11 und voneinander sind dreieckförmige Lappen 13, 14 bildende Abschnitte aus dem unteren Bereich des Zuschnittes 2a, der den Steg 9 bildet, ausgeklinkt. Auch hier können statt der dreieckförmigen Ausklinkungen rechteckige oder quadratische Ausklinkungen vorgesehen werden.
Die weitere Bearbeitung des Zuschnittes 2a zu der endgültigen Form des Querträgers 2 erfolgt dadurch, daß der obere Bereich des Zuschnitts an der Linie 8 rechtwinklig zu dem unteren Bereich abgekantet wird. Hierdurch entsteht ein Winkelstück mit dem Flansch 7 und dem Steg 9. Die Lappen 12—15, deren Höhe geringer ist als die Höhe ζ des Steges 9 (F i g. 2 und 7), sind im rechten Winkel, vorzugsweise zur anderen Richtung als der Flansch 7, abgekantet. Hierdurch erhalten die Lappen 12—15 eine zu den Abkantungen 5, 6 der Grundprofilplatten la—Ic parallele Lage, wobei die Lappen 12—15 unmittelbar an den Abkantungen anliegen und befestigt sind, oder in geringem Abstand von den Abkantungen 5, 6 gehalten sind, so daß zusätzlich zwischen die Lappen und den benachbarten Abkantungen ein kleines Isolierstück eingebracht werden kann. Durch dieses wie durch die Lappen 12—15 und die entsprechenden Abkantungen 5, 6 werden Verbindungsmittel gesteckt, durch die der Querträger 2 fest mit den Grundprofilplatten la— It verbunden wird.
Wesentlich für die Lösung der gestellten Aufgabe ist, daß die Unterkante 16 der Querträger 2 in einem Abstand a von ca. 10 mm bis 15 mm von der Oberseite des mittleren Abschnitts 4 der Grundprofilplatte 1 a— 1 c angeordnet ist.
Die Darstellungen in F i g. 1 und 7 lassen erkennen, daß die Querträger 2 sich über die ganze Breite der schmalen Grundprofilplatten la—Ic erstrecken und ihre Länge daher ein ganzes Vielfaches der Breite einer der Grundprofilplatten la— lc ausmacht.
Während die Grundprofilplatten la—Ic, die eine Schale des erfindungsgemäßen Dach- oder Wandelementes darstellen, bildet die Deckprofilplatte 3 die zweile Schale, wobei ihre Breite der Länge der Querträger entspricht. Die in der Zeichnung dargestellte Deckprofilplatte liegt mit ihren Untergurten im rechten Winkel geringflächig auf den Flanschen 7 der Querträger 2 auf und ist dort mit diesen in bekannter Weise verbunden.
Wie aus der Zeichnung ersichtlich, liegen die Deckprofilpiatten 20 bzw. 30 einerseits nur mit kleinen. Abschnitten ihrer Untergurte 21 bzw. 31 auf den Querträgern 2 auf, während diese wiederum aufgrund ihres Abstandes a zu den Grundprofilplatten la— leund der geringen Anlagefläche durch die Lappen 12—15 Berührungspunkte zu den Grundprofilplatten la—Ic bilden.
In den in seiner Höhe h veränderbaren Hohlraum zwischen Grundprofilplatte la—Ic und den Untergurten 21 bzw. 31 der Deckprofilplatte 20 bzw. 30 können, den Anforderungen entsprechend, handelsübliche Dämmaterialien eingebracht werden.
Bei dem Dach- oder Wandelement nach der Erfindung wird eine exakte mechanische Verbindung ohne Wärmebrücke und mit klarer Trennung zwischen Querträger und Deckprofilplatte einerseits und Grundprofilplatte andererseits gewährleistet.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen

Claims (6)

Patentansprüche:
1. Doppelschaliges Wand- oder Dachelement für Fertighäuser, -hallen und -garagen, bei dem eine metallische Grundprofilplatte mit aus der Plattenebene ragenden Abkantungen von einer mit der Grundprofilplatte verbundenen metallischen Deckprofilplatte aus Trapezblech od. dgl. im Abstand gehalten ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Deckprofilplatte (3) an den Abkantungen (5 und 6) der Grundprofilplatte (la bis Ic) unmittelbar durch parallel zu den Abkantungen (5 und 6) gerichtete, Abwinklungen (12 bis 15) aufweisende Querträger (2) gehalten ist.
2. Wand- oder Dachelement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Querträger (2) Winkelstücke sind, mit deren ?ur Grundprofilplatte (la bis 1 c)parallelen Flansch (7) die Deckprofilplatte (3) verbunden ist.
3. Wand- oder Dachelement nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Abkantungen (5 und 6) geringere Höhe als der Steg (9) der Querträger (2) aufweisen.
4. Wand- oder Dachelement nach einem der Ansprüche (1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Steg (9) der Querträger (2) im Abstand (a) von der Grundprofilplatte angeordnet ist.
5. Wand- oder Dachelement nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Steg (9) der Querträger (2) und die Ebene der Grundprofilplatte (la bis Ic^rechtwinklig zueinander sind.
6. Wand- oder Dachelement nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Abwinklungen (12 bis 15) der Querträger (2) aus dem Steg (9) ausgeklinkt sind.
DE19782801966 1978-01-18 1978-01-18 Doppelschaliges Wand- oder Dachelement für Fertighäuser, -hallen und -garagen Expired DE2801966C3 (de)

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DE2801966B2 DE2801966B2 (de) 1981-05-21
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