DE19215C - Neuerungen an Waagen für Eisenbahnfahrzeuge und andere schwere Gegenstände und um den Raddruck von Lokomotiven zu bestimmen - Google Patents

Neuerungen an Waagen für Eisenbahnfahrzeuge und andere schwere Gegenstände und um den Raddruck von Lokomotiven zu bestimmen

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DE19215C
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lever
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FR. CASSE in Haarlev (Dänemark)
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01GWEIGHING
    • G01G19/00Weighing apparatus or methods adapted for special purposes not provided for in the preceding groups
    • G01G19/02Weighing apparatus or methods adapted for special purposes not provided for in the preceding groups for weighing wheeled or rolling bodies, e.g. vehicles
    • G01G19/04Weighing apparatus or methods adapted for special purposes not provided for in the preceding groups for weighing wheeled or rolling bodies, e.g. vehicles for weighing railway vehicles

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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 42: Instrumente.
FR. CASSE in HAARLEV (Dänemark).
Patentirt im Deutschen Reiche vom 25. December 1881 ab.
Meine Erfindung bezieht sich auf Waagen für Eisenbahnfahrzeuge und andere schwere Gegenstände und auf Vorrichtungen an denselben, um den Raddruck von Lokomotiven zu bestimmen.
In das Geleise A, Fig. 1; werden zwei ungefähr gleichförmige Systeme B1 und B2 von Hebeln α b und c hineingelegt. Diese Systeme werden mittelst' der Axe d verbunden. Die Hebel α und b, Fig. 1 und 2, ruhen mit dem einen Ende auf festen Schneiden e, während das andere Ende von losen Schneiden /und g, welche ihre Bewegung auf die mit der Axe d fest verbundenen Hebel c überführen, getragen wird. Diese Hebel c ruhen auf festen Schneiden, die auf den Stühlen h angebracht sind. Die· Hebel α und b sind mit den Messern i verbunden, welche derart im Verhältnifs zu dem Geleise angebracht sind, dafs die Räder des Eisenbahnfahrzeuges zum Ruhen auf denselben gebracht werden können, wenn das Wägen stattfinden soll. In dem einen System B1 ist der Hebel c mit dem langen Arm k. (mit der Aufhängung / für die Gewichte m) versehen. Der Bohlenbelag n, welcher auf dem Zimmerholz 0 ruht, und die Belagkapseln p sind in Fig. 2 und 3 gezeigt. Um die Messer i gegen Berührung der Wagenräder, wenn kein Wägen ,stattfinden soll, zu schützen, sind sie etwas niedriger als die Geleise selbst angebracht, und als Verbindungsglied der Eisenschienen sind die Zwischenglieder q und r, Fig. 1, 2, 3, 4 tind 6, eingeführt. Die Stücke r sind auf den Fundamentplatten festgemacht oder mit denselben zusammengegossen und sind, wie es die Zeichnung zeigt, derart gestaltet, dafs sie mit den Stücken q eine horizontale und ebene Fortsetzung des Geleises, so lange q die auf der Zeichnung angegebene Stellung einnimmt, bilden, während sie, wenn q eine Viertelumdrehung gegen die Mittellinie des Geleises hineingedreht wird, kurze, schräge Flächen darbieten, auf welchen die . Räder auf die Messer i hineingeführt werden. Die Stücke q sind je zwei und zwei mittelst der Stangen j vereinigt und werden mittelst der festen Arme t, der Stangen u ν und χ und des Hebels y gedreht, ζ ist ein Gegengewicht, derart abgemessen, dafs die Spitzen ο einander gegenüberstehen, wenn die Waage leer ist und der Arm 01 die auf der Zeichnung gezeigte Stellung einnimmt. Wenn die Waage nicht benutzt wird, wird dieser Arm eine Viertelumdrehung hinaufgedreht, wodurch der Hebel k fest gegen die im Gestell C angebrachte Gummiplatte β gedrückt wird. Eine ähnliche Gummiplatte ist unten in der Oeffhung des Gestelles angebracht, um eventuelle Schläge des Hebels unschädlich zu machen. # ist ein kleines Schiebegewicht zum Justiren der Waage, wenn dieselbe leer ist.
Wenn die Waage nicht benutzt wird, hat die Stange y die auf der Zeichnung angegebene Stellung, und Eisenbahnzüge können dann das Geleise, ohne die Waage auf irgend eine Weise zu berühren, passiren. Soll ein Wagen gewogen werden, so wird die Stange y in die Ruhestellung rechts geführt, wodurch die Stücke q eine Viertelumdrehung gegen die Mittellinie
des Geleises hineingedreht werden. Der Wagen wird danach vorwärts geführt, bis die Räder sich auf den Messern i befinden. Der Arm ο1, der aufrecht gestellt war, wird dann hinuntergelegt, und auf der Aufhängung werden Gewichte angebracht, um Gleichgewicht zu verschaffen.
IJm durch ein einmaliges Wägen das Gewicht eines Wagens bestimmen zu können, mufs die Entfernung der Axen eine solche sein, dafs beide Räderpaare gleichzeitig auf den Messern i ruhen können. Ist die Axenentfernung zu grofs oder zu klein, so mufs das Gewicht durch ein zweimaliges Wägen bestimmt werden, indem erst das eine Räderpaar und danach das zweite Räderpaar auf die Messer i hingeführt wird. Wünscht man die Waage zu sehr verschiedenen Axenentfernungen einzurichten, so kann man mehrere "Systeme von Hebeln im Geleise anbringen, so wie 2?2; wo aber die Axenentfernungen nicht wesentlich von einander abweichen, kann man sich damit begnügen, die Hebel a und b einen etwas gröfseren Ausschlag machen zu lassen und i etwas länger zu machen, wie die Zeichnung es zeigt. Falls ein zweimaliges Wägen statthaft erscheint, kann man sich auch mit einem Hebelsystem begnügen. Anstatt die Räder direct auf den Messern i ruhen zu lassen, kann man auf denselben eine Wägeplatte oder einen Boden, der, wenn erforderlich, auch mit Schienen versehen werden kann, anbringen, Fig. 7 und 8. Die Enden der Stangen s, Fig. 7 und 8, sind mit excentrischen Bunden q versehen, die durch eine Viertelumdrehung dazu gebracht werden, den Boden oder die Platte etwas in die Höhe zu heben, damit der Boden oder die Platte nicht auf den Messern i ruht.
Anstatt die Gewichte auf dem Ende des Hebels k, Fig. 1 und 2, anzubringen, kann man diesen Hebel mit einem anderen Hebel, der die Waagschale trägt, in Verbindung setzen; auch kann man den einen der beiden Hebel a und b, Fig. 9 und 10, verlängern, Fig. 11, wodurch man sehr einfache Constructionen speciell für das Wägen leichterer Gegenstände, als Wagen u. dergl., erreicht.
Wünscht man den Druck eines Lokomotivenrades zu messen, so wird die Maschine derart auf die Waage geführt, dafs das fragliche Rad auf einem der Messer i zu stehen kommt, während das andere Rad derselben Axe auf q ruht. Um dieses zu erreichen, mufs eine der Stangen u oder χ aus ihrer Verbindung mit q gelöst werden, bevor die Stange y übergeführt wird, und das Geleise mufs derart gelegt sein, dafs es dieselbe Höhe wie die Messer hat, eine Strecke von 2 Fufs an beiden Enden derselben ausgenommen, indem es hier schräge Flächen gegen die Stücke q hinauf bilden mufs.

Claims (3)

P ATENT-Ansprüche:
1. Das in der Zeichnung gezeigte Hebelsystem aus einem oder mehreren Paaren einarmiger gabel- (V- oder U-) förmiger Hebel a b bestehend, die paarweise an einander gegenüber mit abgewendeten Armen angebracht sind und von denen jeder mit dem Gabelarm auf den festen Messern oder Schneiden e und mit dem anderen Ende auf den losen Schneiden / bezw. g ruht, wobei die Messer oder Schneiden in derselben senkrechten Linie angebracht sind, dafs bei jedem Hebelpaar der Druck des einen Hebels auf den anderen und so weiter auf
. einen ein- oder zweiarmigen Hebel übergeführt wird, der entweder rechtwinklig auf einer horizontalen Axe, welche auf festen * Unterlagen an den Enden wiegen kann,- oder mit dem einen Ende direct auf einem Messer oder einer Schneide ruht.
2. Die Vorrichtung, bei welcher eine senkrechte, wasserförmige Schiene 2 so auf jedem der gabel- (V- oder U-) förmigen Hebel angebracht ist, dafs ein Paar Eisenbahnräder gleichzeitig auf den Messern jedes Hebelpaares ruhen kann, so dafs der Druck der Räder sowohl auf die Unterlagen der Gabel-: arme, als auch auf die unter den entgegengesetzten Enden der Hebel befindlichen losen Messer oder Schneiden g und / übertragen wird.
3. Die Vorrichtung, durch wekhe parallel mit jedem der in 2. erwähnten Messer i und dicht an denselben ein Schienenstück g angebracht ist, dessen Oberkante etwas höher als die Schneidefläche des Messers liegt und sich um eine horizontale Längsaxe dreht, so dafs dieses Schienenstück in der einen Stellung als Fortsetzung der Schiene eines Eisenbahngeleises dient, in der an- ■ deren, wenn es ungefähr eine Viertelumdrehung von dem Messer hinweggedreht wird, von jeder Berührung mit dem Eisenbahnrade ausgeschlossen wird, damit das Rad auf das Messer laufen kann. Ferner als Glied dieser Vorrichtung die mit der Unterlage zusammengebolzten oder mit derselben aus einem Stück gegossenen Zwischenstücke r zwischen den Schienen des Eisenbahngeleises und den Messern i, auf welche das Eisenbahnrad laufen soll, welche Zwischenstücke r jedes für sich einen passenden Abhang bilden, über welchen das Rad auf das etwas niedriger liegende Messer geführt wird.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
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