DE191997C - - Google Patents

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DE191997C
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DE
Germany
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glasses
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ground
clamping
workpieces
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DENDAT191997D
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Classifications

    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24—GRINDING; POLISHING
    • B24B—MACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
    • B24B9/00—Machines or devices designed for grinding edges or bevels on work or for removing burrs; Accessories therefor
    • B24B9/02—Machines or devices designed for grinding edges or bevels on work or for removing burrs; Accessories therefor characterised by a special design with respect to properties of materials specific to articles to be ground
    • B24B9/06—Machines or devices designed for grinding edges or bevels on work or for removing burrs; Accessories therefor characterised by a special design with respect to properties of materials specific to articles to be ground of non-metallic inorganic material, e.g. stone, ceramics, porcelain
    • B24B9/08—Machines or devices designed for grinding edges or bevels on work or for removing burrs; Accessories therefor characterised by a special design with respect to properties of materials specific to articles to be ground of non-metallic inorganic material, e.g. stone, ceramics, porcelain of glass
    • B24B9/12—Machines or devices designed for grinding edges or bevels on work or for removing burrs; Accessories therefor characterised by a special design with respect to properties of materials specific to articles to be ground of non-metallic inorganic material, e.g. stone, ceramics, porcelain of glass of hollow glassware, e.g. drinking glasses, preserve jars, television picture tube viewing panels

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Ceramic Engineering (AREA)
  • Inorganic Chemistry (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Grinding Of Cylindrical And Plane Surfaces (AREA)
  • Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)

Description

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KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 191997 V KLASSE 67^. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 2. November 1906 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Maschine zum Schleifen und Polieren von Gläsern, bei welcher in eine Haltevorrichtung eine größere Anzahl von zu schleifenden oder zu polierenden Gläsern eingesetzt ist, und besteht die Erfindung im wesentlichen darin, daß die einmal in die Einspannscheibe eingesetzten Gläser sowohl am Boden als auch am Rande bearbeitet werden können, während
ίο bisher sowohl für das Bodenschleifen als auch für das Ränderschleifen die Gläser getrennt (also zweimal) eingespannt werden mußten.
Wie aus der Zeichnung ersichtlich, ist auf die über die Schleifscheibe s nach oben hin verlängerte Spindel einer gewöhnlichen Schleifmaschine lose eine Haltevorrichtung aufgesteckt, in welche die zu schleifenden Gläser c eingesetzt sind. Die Haltevorrichtung ist zweiteilig und besteht aus einer' Einspannscheibe 1 mit Höhlungen, in welche genau die zu schleifenden Gläser einpassen, und aus einer Deckscheibe 2. Die Höhe der Einspannscheibe 1 ist kleiner als die Höhe der zu schleifenden Gläser, so daß letztere nach oben und unten die Scheibe überragen. Nach unten stehen die zu schleifenden Ränder (oder Böden) auf der Schleifscheibe auf, nach oben wird über die Scheibe 1 eine Deckscheibe 2 aufgesetzt mit übereinstimmenden Vertiefungen zur Aufnahme der vorstehenden Gläser. Diese Deckscheibe 2 hat einerseits den Zweck, die über die Scheibe 1 ragenden Enden der Gläser vor Beschädigung zu bewahren, andererseits bewirkt sie, daß die Werkstücke beim Schleifen durch die Einspannscheibe 1 nicht hindurchgleiten 40
können, um genau gleichlange Werkstücke zu erhalten. Durch Leitungen d wird der rotierenden Schleifscheibe s Wasser und Sand zugeführt.
Unter Vermittlung eines kleinen, losen, zwischen die Schleifscheibe s und Einspannscheibe ι eingelegten Stellringes e (oder durch eine Stellschraube an der Spindel) wird die Einspannscheibe bei ihrem durch Hebeldruck unterstützten Nachsinken nur bis zu einem für die gewünschte Höhe der Gläser nötigen Punkt herabgelassen. Ist dieser Punkt erreicht, so gibt ein von der Einspannscheibe gerade in diesem Augenblicke ausgelöstes, vorteilhaft elektrisches Glockensignal der Bedienung das Kontrollzeichen zum Abstellen der Maschine. Die Gläser sind dann auf einer Seite (z. B. an den Rändern) geschliffen. Nun wird die Einspannscheibe von der verlängerten Spindel α abgehoben, die Scheibenhälfte 2 entfernt, die Scheibenhälfte 1 samt den eingespannten Gläsern (um i8o°) umgedreht, so daß die geschliffenen Ränder nach oben, die noch nicht geschliffenen Böden nach unten zu liegen kommen; in dieser Lage wird Scheibe 1 wieder auf die Spindel über die Schleifscheibe s aufgesetzt, die Deckscheibe 2, welche die geschliffenen Ränder in ihre Vertiefungen aufnimmt, darüber gelegt, und nun werden, wie vorher die Ränder, die Böden geschliffen, bis das Glockensignal anzeigt, daß die gewünschte Höhe erreicht ist.
Ohne daß an dem Wesen der Erfindung etwas geändert wird, kann die Maschine so eingerichtet werden, daß die Schleifscheibe
vertikal steht und die Einspannscheibe dann seitlich weggehoben wird.

Claims (1)

  1. Patent-AnSPRυCH :
    5
    Maschine zum Schleifen und Polieren der Ränder und Böden von Gläsern, dadurch gekennzeichnet, daß die Haltevorrichtung für die Werkstücke aus einer ίο zu beiden Seiten von den Werkstückenden überragten Einspannscheibe (i) und einer die Werkstücke in entsprechenden Ausnehmungen festhaltenden Deckscheibe (2) besteht, so daß nach Fertigstellung des Schliffes auf der einen Seite die Deckscheibe (2) abgehoben und die Einspannscheibe (1) gewendet werden kann, um die Werkstücke in ein und derselben Einspannung auch auf der zweiten Seite bearbeiten zu können. .
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT191997D Active DE191997C (de)

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