DE191845C - - Google Patents
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- DE191845C DE191845C DENDAT191845D DE191845DA DE191845C DE 191845 C DE191845 C DE 191845C DE NDAT191845 D DENDAT191845 D DE NDAT191845D DE 191845D A DE191845D A DE 191845DA DE 191845 C DE191845 C DE 191845C
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60B—VEHICLE WHEELS; CASTORS; AXLES FOR WHEELS OR CASTORS; INCREASING WHEEL ADHESION
- B60B9/00—Wheels of high resiliency, e.g. with conical interacting pressure-surfaces
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Vehicle Body Suspensions (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 63 d. GRUPPE JiT-
PERCY JOHN NEATE in ROCHESTER, Engl. Federndes Rad.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 23. Dezember 1905 ab.
Für diese Anmeldung ist bei der Prüfung gemäß dem Unionsvertrage vom
2O. März 1883
14. Dezember 1900 auf Grund der Anmeldung in England vom 30. Dezember 1904 anerkannt.
die Priorität
Die Erfindung bezieht sich auf ein federndes Rad für Straßenfahrzeuge, das aus zwei auf
der Achse fest oder verschiebbar angeordneten Scheiben und einem äußeren Radteil
besteht, die miteinander durch parallel zur Radachse eingeschaltete Federn in Verbindung
stehen. Gemäß der Erfindung sind die Scheiben, die durch die Federn gegeneinander
gedrückt werden, mit schalenförmigen Pfannen versehen, welche durch dazwischenliegende
Kugeln gegen den Federdruck auseinandergehalten werden, derart, daß die Kugeln
in den wagerecht gegeneinander federnden Pfannen nach allen Richtungen hin eine begrenzte
Bewegung haben.
In der Zeichnung ist das Rad in mehreren Ausführungsformen dargestellt.
Fig. ι ist: ein senkrechter Schnitt durch
eine Ausführungsform,
Fig. 2 eine Vorderansicht von Fig. 1, teils im Schnitt nach der Linie A-A, teils im
Schnitt nach der Linie B-B in Fig. 1.
Fig. 3 ist ein teilweiser Schnitt nach der
Linie C-C in Fig. 2.
Fig. 4 und 5 sind senkrechte Schnitte durch abgeänderte Ausführungsformen.
Fig. 6 bis 9- sind ebenfalls senkrechte
Schnitte und Seitenansichten durch abgeänderte Ausführungsformen.
In Fig. ι und 2 trägt die Nabe α die seitlichen
Flansche b, c. Die Schraubenfedern d drücken gegen zwei Scheiben e, welche zwischen
den Nabenflanschen b, c beweglich aufgehängt sind und schalenförmige Pfannen
mit Lagerschalen j haben. Diesen entsprechen ' Pfannen mit Lagerschalen h der Scheibe/,
die mit der Radfelge durch die Speichen verbunden ist. Zwischen den Pfannen bzw.
ihren Lagerschalen liegen die Kugeln k. Infolge der flachen Schalenform der Pfannen
können sich diese Kugeln unter 'dem Federdruck bei einer gegenseitigen Bewegung von
f und e nach allen Richtungen hin begrenzt aus der Schalenmitte bewegen, doch werden
infolge dieser Schalenform die Kugeln bestrebt sein, ihre Mittelstellung wieder einzunehmen,
wodurch auch Radkranz und Nabe ihre gegenseitige konzentrische Lage wieder einnehmen, sobald eine Verminderung in der
Belastung oder des Drehmomentes des Rades eintritt. Um die Kugeln unter allen Um- ,.
ständen in Berührung mit den beiden Flächen der Lagerschalen h, j zu halten und übermäßige
gegenseitige Bewegungen der Radteile zu verhindern, können Zapfen Z angeordnet '55
sein, welche in der aus Fig. 2 und 3 ersichtlichen Weise an der Ringscheibe / befestigt
sind und gegen Wulste m der Nabenflansche b, c anstoßen, ehe die Federn d an der
anderen Seite der Scheibe/ sich vollständig ausgedehnt haben. Hierdurch wird ein
Lockerwerden der Teile oder ein Heraus-
fallen der Kugeln durch einen von außen erfolgenden zu starken Stoß vermieden. Um
die Auseinanderbewegung der Pfannen und die Zusammenpressung der Federn d zu begrenzen,
können in der aus Fig. ι ersichtlichen Weise Anschläge η vorgesehen sein.·
Die Anzahl der Schalen und Kugeln kann beliebig sein, doch ist es vorteilhaft, die
Pfannen mit den Kugeln an drei Stellen
ίο jeder Stirnseite des Rades anzuordnen, welche
von der Achsmitte und untereinander gleichen Abstand haben. Die bewegliche Aufhängung
der Scheiben e erfolgt zweckmäßig an Bolzen o, welche die Nabenflansche b, c verbinden
und durch größere öffnungen ρ der Mittelscheibe/
hindurchgehen. An diesen Bolzen 0 sind lose Gelenkstangen 5 aufgehängt, welche
bei t mit der Scheibe e verbunden sind. Wegen der losen Aufhängung können die
Scheiben e eine Bewegung in der Achsrichtung ausführen. Statt der lose aufgehängten
Gelenkstangen s können diese auch an den Bolzen 0 befestigt werden, müssen
aber dann federnd sein. Die Aufhängung der Scheiben e durch die Gelenkstangen s
bzw. sie ersetzende federnde Stangen gestattet eine Bewegung der Scheiben e in der
Achsrichtung, verhindert aber die Drehung der Scheiben e gegen die Nabe.
Fig. 4 zeigt die umgekehrte Ausführungsform wie Fig. i, die Scheiben e werden hier
von den äußeren, den Speichenkranz tragenden Ringscheiben ti gehalten. Im übrigen
gleicht diese Ausführungsform derjenigen nach Fig. 1, doch empfiehlt sich die letztere
für hohe Geschwindigkeiten oder schwere Erschütterungen, weil bei ihr die die Schalen
tragenden Seitenplatten vor Erschütterungen und Stoßen besser geschützt sind.
Bei der Ausführungsform der Fig. 5 sind die unter der Wirkung der Federn d stehenden
Scheiben e auf der Achse q verschiebbar angeordnet. Die Bohrungen r der Platten, mit
welchen sich diese auf der Achse führen, sind gewölbt, damit die Platten etwas kippen
können.
In Fig. 6 und 7 ist eine Ausführungsform des Rades für besonders starke Beanspruchungen
dargestellt. Hier sind statt einzelner Kugeln und Pfannen Gruppen solcher in geeigneten Abständen der Scheiben
angeordnet. Um die erforderliche Unabhängigkeit dieser Kugelgrnppen untereinander
zu sichern, werden sie in getrennten, unabhängig voneinander geführten Scheiben n>
gelagert. Die Scheiben w führen sich an Bolzen
x, die durch die Scheibenmitte lose hindurchgehen, wobei die Scheibenbohrung gewölbt
ist, so daß die Scheibe w auf dem Bolzen χ kippen kann. Nach dem dargestellten
Beispiel (Fig. 6 und 7) besteht jede Gruppe aus drei Pfannen und drei Kugeln. Wenn die Scheiben nicht, wie in Fig. 6 und 7
dargestellt, auf Bolzen χ geführt werden, sondern wie bei Fig. 1 und 2 an Stangen s
aufgehängt sind, müssen die Scheiben auch untereinander gelenkig verbunden werden,
um radiale und drehende Bewegungen zu verhindern.
Die Fig 8 und 9 zeigen eine weitere abgeänderte Ausführungsform eines Rades, die
der in Fig. 1 und 2 dargestellten ähnlich ist. Hier werden die Scheiben y für die Radspeichen
durch die bekannten, von der Felge nach der Nabe auseinandergehenden Speichen 2 unter Vermittlung der Kugeln in
achsialer Richtung gegen einen mittleren Nebenflansch \ gedruckt. Gegebenenfalls
können die Speichen 2 selbst aus Schraubenfedern bestehen, oder aber sie können in
ihrer Wirkung durch an ihren Enden oder anderen geeigneten Stellen in der Längsrichtung
angeordnete Hilfsfedern 3 unterstützt werden. Die mit den Kugelpfannen versehenen
Pfannen y können, wie bei 4 angedeutet, einen nach der Mitte zu gerichteten
Rand haben, um die Bewegung der Hilfsfedern 3 zu begrenzen und sie gleichzeitig zu
schützen.
Claims (7)
1. Federndes Rad für Straßenfahrzeuge mit zwei auf der Achse fest oder verschiebbar
angeordneten Scheiben und einem äußeren Radteil, welche miteinander durch parallel zur Radachse eingeschaltete
Federn in Verbindung stehen, dadurch gekennzeichnet, daß die durch die Federn
(d) verbundenen Scheiben (e, f) schalenfönnige
Pfannen haben, welche durch dazwischenliegende Kugeln (k) auseinandergehalten
werden, derart, daß die Kugeln (k) in den wagerecht gegeneinander federnden Pfannen nach allen Richtungen
hin eine begrenzte Bewegung haben.
2. Rad nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß eine beiderseitig zur
Aufnahme der Kugeln (k) mit Pfannen versehene Scheibe (f) zwischen zwei mit
entsprechenden Pfannen versehenen, frei aufgehängten Scheiben (e) angeordnet ist,
gegen welche die Federn (d) drücken, die sich gegen in bestimmten Abständen voneinander
festgelegte Platten (b, c) der Nabe (Fig. 1) bzw. (u) des äußeren Radteiles
(Fig. 4) stützen.
3. Rad nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die federnd gelagerten
und durch Kugeln (k) auseinandergehaltenen Scheiben (w) rings um die Rad- '
achse angeordnet sind und auf Bolzen (x)
gleiten (Fig. 6 und 7), die in den Nabenscheiben befestigt sind.
4. Rad nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die die Kugelschalen
tragenden Scheiben (e Fig. 5 bzw. w Fig. 6) derart pendelnd aufgehängt sind, daß sie
trotz ihrer Aufhängung an der Achse (q) bzw. den Bolzen (x) gegen die Ebene
der Radscheiben (b und f). schwingen können (Fig. 5 und 6).
5. Rad nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die äußeren Scheiben
(y) mit den vom Radkranz nach der Nabe auseinandergehenden gespannten Speichen (2) verbunden sind, die an ihrem
unteren Ende mit einer Feder (3) versehen sind (Fig. 8 und 9).
6. Rad nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an der Mittelscheibe (f)
ein vorspringender Zapfen (I) und an den Außenplatten (b, c) ein Wulst (m) angeordnet
ist, zum Zwecke, eine übermäßige Verschiebung der Scheibe (f) aus der
Mittelebene bei seitlichen Beanspruchungen zu verhüten (Fig. 2 und 3).
7. Rad nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kugelpfannenscheiben
(e), gegen welche ,die Federn (d) drücken, an biegsamen Stangen oder an
von Bolzen (o) lose getragenen Gelenk-Stangen (s) aufgehängt sind, derart, daß
sich die Scheiben (e) unter der Wirkung der Federn (d) in Richtung der Radachse
bewegen können (Fig. 1 und 2).
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE191845C true DE191845C (de) |
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ID=455218
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE191845C (de) |
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