AT39545B - Federung für Kraftwagen. - Google Patents

Federung für Kraftwagen.

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AT39545B
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Austria
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Jean Jacques Heilmann
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Jean Jacques Heilmann
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Federung für Kraftwagen. 
 EMI1.1 
 
 EMI1.2 
 angeordnet sind, die eine Feder 18 tragen. Die Federn 18 sind an den   Längstrossen   19 des Fahrzeuges oder sonst an einem   geeitneten Punkte des Wagenoberteiles befestigt.   



   Die Anordnung der Vorderräder unterscheidet sich von der der Hinterräder dadurch, dass dieselben für die Lenkung drehbar sind. Der vertikale Träger   10,   der die beiden Federn 8 und 9 trägt, ist zu diesem Zwecke   oberhalb   des   Punktes 20,   unterhalb der   T-Form in zwei   Teile 21 und 22 geteilt, von denen der eine auf dem anderen gleitet. Diese Teile, von denen der eine an 
 EMI1.3 
 

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 EMI2.1 
 träger 10 verhindert wird, sich längs der Nabe 24 zu verschieben und dadurch die Unebenheiten der Fahrstrasse auszugleichen. 



   Wenn das Rad einen Stoss   erhält,   so werden sich die Wirkungen direkt von der Felge und dem Radkörper auf die Nabe 24 übertragen und von dieser auf die Querstrebe   1,   an deren Enden die Federn 8 und 9 hängen. Die Verschiebung der Mitte dieser Querstrebe 1 wird nun die gleiche sein, wie die der Mitte der Nabe 24 und die   Stösse   werden auf die Aufhängegelenke 7   übertragen-   Da im vorliegenden Falle die Federn in der Mitte an einem beweglichen Träger befestigt sind, und dieser Träger längs der Achse sich verschieben kann, so wird die Wucht des Stosses durch eine Schwingung vernichtet, welche der Vertikalträger dabei ausführt, und diejenige Wirkung, die noch vom Stoss übrig bleiben sollte, wird noch ein zweitesmal geschwächt,

   da der vertikale Träger an seinem oberen Teile mit dem Wagenoberteil durch eine zweite Aufhängung verbunden ist, die an der Mitte starr mit dem Fahrzeug befestigt ist und durch Aufhängungsgelenke 17 an dem Arme des Vertikalträgers 1 hängt. 



   Es werden demnach die Bewegungen des Rades zuerst durch die beiden Federn 8 und 9 aufgehoben, wobei deren äussere Enden sich heben, während ihr Mittelteil, das fest mit der
Kulisse 10 verbunden ist, sich nach unten durchbiegt. Im Augenblick dieser Durchbiegung folgen dann die äusseren Enden der Feder 19 der Bewegung der Kulisse bezw. des Trägers derselben. 



  Diese senkrechte Bewegung der Mitte der Feder 18 von oben nach unten ist noch nicht vorüber, wenn die äusseren Federenden mit der Kulisse 10 schon wieder steigen   unter   dem   Einfluss   der Federn 8 und 9, deren Mittelpunkte auch wieder steigen, um ihre Normalstellung einzunehmen, worauf die äusseren Federenden wieder sinken. Die verschiedenen Federdurchbiegungen nehmen in ihrer Grösse ab und lassen erkennen, dass die Verdrängung des Wagenoberteiles aus seiner Ruhelage schliesslich gleich Null ist. 



   Um die seitlichen Schwingungen des Fahrzeuges zu verhüten, sind die Achse umfassende Gabeln 25 an dem Wagenoberteil angeordnet, wobei für die Dämpfung der seitlichen Bewegungen dieser Gabeln federnde Buffer 26 vorgesehen sind. Diese Gabeln 25 sollen gleichzeitig dazu dienen, um zu verhindern, dass die Achsen, die keinerlei Belastung zu tragen haben, sich um sich selbst drehen. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : 
1. Verbundfederung für Kraftwagen, dadurch gekennzeichnet, dass von den beiden zur   Anwendung   gelangenden Federgruppen die Federn (8, 9) der ersten Gruppe gleichzeitig unabhängig von den Achsen und von dem Wagenoberteil mit ihren Enden mit einem Querträger (1)   verbunden   sind, welcher durch die Nabe der Räder getragen wird, die in einem in der Mitte'des   Querträgers vorgesehenen   Lager läuft, wogegen die Mitten dieser Federn an einem   lotrechten   Trager   (10)   befestigt sind, in   dessen Längskulisse -   die Nabe mit einer an ihr vorgesehenen Nut (12) vertikal verschiebbar ist, sodass sich die Federn frei unter der Einwirkung der   Stösse   durchbiegen können.

Claims (1)

  1. 3. Verbundfederung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufhängungsfedern (18) der zweiten Gruppe mit ihrer Mitte am Wagenoberteil befestigt sind, während die Federenden am horizontalen Arm (14) des vertikal verschiebbaren Trägers (11) angreifen.
    3. Ausführungsform der Erfindung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass für dw verschwenkbaren Lenkräder des Fahrzeuges der vertikale Träger (11) oberhalb der an dembelben befestigten Federn (8) geteilt und mit zwei aufeinander ruhenden sektorartig ausgebudeten Gleitstücken versehen ist, um eine Drehung der Lenkräder zu ermöglichen.
AT39545D 1907-12-13 1907-12-13 Federung für Kraftwagen. AT39545B (de)

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AT39545T 1907-12-13

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AT39545B true AT39545B (de) 1909-11-10

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ID=3557669

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AT39545D AT39545B (de) 1907-12-13 1907-12-13 Federung für Kraftwagen.

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