DE190983C - - Google Patents

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DE190983C
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cord
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62HCYCLE STANDS; SUPPORTS OR HOLDERS FOR PARKING OR STORING CYCLES; APPLIANCES PREVENTING OR INDICATING UNAUTHORIZED USE OR THEFT OF CYCLES; LOCKS INTEGRAL WITH CYCLES; DEVICES FOR LEARNING TO RIDE CYCLES
    • B62H5/00Appliances preventing or indicating unauthorised use or theft of cycles; Locks integral with cycles
    • B62H5/003Appliances preventing or indicating unauthorised use or theft of cycles; Locks integral with cycles using chains or cables
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62HCYCLE STANDS; SUPPORTS OR HOLDERS FOR PARKING OR STORING CYCLES; APPLIANCES PREVENTING OR INDICATING UNAUTHORIZED USE OR THEFT OF CYCLES; LOCKS INTEGRAL WITH CYCLES; DEVICES FOR LEARNING TO RIDE CYCLES
    • B62H5/00Appliances preventing or indicating unauthorised use or theft of cycles; Locks integral with cycles
    • B62H5/20Appliances preventing or indicating unauthorised use or theft of cycles; Locks integral with cycles indicating unauthorised use, e.g. acting on signalling devices

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Burglar Alarm Systems (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 190983 KLASSE 63/. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 4. Oktober 1906 ab.
Die Erfindung bietet eine Neuerung an Feststellvorrichtungen für das Lauf- oder Triebrad für Fahrräder, die mit einer Alarmvorrichtung verbunden sind und als Sicherung gegen Diebstahl dienen sollen.
Das Wesen der Erfindung liegt darin, daß Sperrorgane (Kette, Schnur, Haken) derart mit einem die Alarmeinrichtung feststellenden Riegel in Verbindung stehen, daß die Sperrorgane bei geringster Lageveränderung, sei es durch Lösen oder durch Zerschneiden derselben, zurückspringen, den Riegel zurückschieben und die Alarmeinrichtung freigeben. In der Zeichnung ist die Erfindung beispielsweise dargestellt, und zwar in Verbindung mit einer Radläuferglocke.
Im Innern der Glocke, welche aus den beiden Schalen α und b besteht, wird ein Federtriebwerk genau wie bei der Uhrwerkglocke angeordnet. Dieses Federtriebwerk ist, da an sich bekannt, nicht eingezeichnet, sondern nur die Arretierscheibe c, welche gleichzeitig zum Bewegen des Klöppels d dient; der Klöppel kann auch durch sogen.
Schleudergewichte ersetzt werden.
Die Feststellung der Scheibe c erfolgt durch die Nase e des Riegels /, welche sich bei vorgezogenem Riegel vor den Stift g der Scheibe c legt, während das Festhalten des Riegels in vorgezogener Stellung durch die lose in einer biegsamen Drahthülle h liegende Schnur i unter Vermittlung des doppelarmigen Hebels k, in dessen freie Enden (an einem Ende fest, am anderen lösbar) die Schnur eingehängt ist, geschieht. Die Feder I dient zum Zurückziehen des Riegels. Das Anschlagen der Laufglocke geschieht in bekannter Weise.
Zum Fest- bezw. Straffziehen der Schnur können verschiedene Anordnungen getroffen werden; nach der Zeichnung ist zu diesem j Zweck der Riemenhebel m mit einer Schlitzführung η versehen, während der Schellenteil 0 mit einer Flügelschraube ρ ausgestattet ist.
Die Schnur nach vorliegender Erfindung bietet insofern wesentliche Vorteile, als bei einem Zerschneiden der Schnurzug in der Drahthülle zurückgleitet und eine Auslösung der Alarmeinrichtung bewirkt.
Soll die Vorrichtung benutzt werden, so wird zunächst die Schnur um die Felge, den Ständer oder einen anderen geeigneten Teil des Fahrrades herumgelegt und mit dem freien Ende in den Haken des Doppelhebels eingehängt; darauf wird durch Heben der Vorrichtung die Schnur straff gezogen und die Flügelschraube angezogen. Ist dies geschehen, so wird die Alarmeinrichtung aufgezogen, und die Sicherung ist bewirkt.
Bei Nichtgebrauch kann die Schnur am Lenkstangenrohr aufgehängt werden. Es läßt sich jedoch auch die Einrichtung treffen, daß die Schnur bei Nichtgebrauch im Innern der Glocke aufgewickelt ist. Das Herausziehen der Schnur bewirkt dann gleichzeitig ein Aufziehen des Federtriebwerkes.
In Fig. 3 ist diese Einrichtung dargestellt. Hiernach ist die Schnur an die Aufziehwelle q des Federtriebwerkes angeschlossen 7« und besitzt bei r einen Knoten, der, wenn die Schnur auf die entsprechende Länge
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herausgezogen ist, gegen die öse des Doppelhebels k stößt und den Hebel bewegt.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Feststellvorrichtung für das Laufoder Triebrad von Fahrrädern in Verbindung mit einer Alarmvorrichtung als Sicherung gegen Diebstahl, dadurch gekennzeichnet, daß an dem die Alarmvorrichtung sperrenden Riegel (f) ein zweiarmiger Hebel (k) angeordnet ist, an dessen freien Enden die Sperrorgane (Kette, Schnur i) angreifen und im geschlossenen Zustand den Riegel im Eingriff halten, während nach dem Lösen oder Zerstören der Sperrorgane der Riegel (f) von einer Feder zurückgezogen wird.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Sperrorgan aus einer lose in einer enggewickelten biegsamen Drahthülle (h) oder einem anderen gegen Zusammendrücken widerstandsfähigen Rohre liegenden Schnur besteht, und daß die Enden beider Teile innerhalb des Gehäuses (a, b) der Alarmvorrichtung liegen, so daß beim Zerschneiden beider Teile und Festhalten der äußeren Enden der Drahthülle die Schnur in letzterer sich ungehindert bewegen kann, wodurch eine Freigabe der Alarmvorrichtung erfolgen muß.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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