DE1908550A1 - Einrichtung zum Abschliessen des Endes einer Gasleitung,welche in einen Kamin muendet - Google Patents
Einrichtung zum Abschliessen des Endes einer Gasleitung,welche in einen Kamin muendetInfo
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Description
\ PatentanwBlt·
* WpK-In-'. ". Γ cotz U.
Dipl.-Inc. Lrnipredit
Ste DES FORGES ET ATELIERS DU ORßUSOT, Paris (Frankreich)
Einrichtung zum Abschließen des Endes einer Gasleitung, welche in einen Kamin mündet
Die Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung zum Abschließen des Endes einer Gasleitung, die in einen Kamin
mündet 5 die Erfindung ist insbesondere geeignet zur Anwendung
bei liaminen von Zementfabriken, die nicht ständig als
Gasabzug benutzt werden.
Ganz allgemein ist in Zementfabriken mit Drehrohröfen
für die thermische Behandlung der Ausgangsmaterialien, welche durch Brenner zu beheizen sind, vorgesehen, daß die aus
dein Drehrohrofen kommenden heißen Verbrennungsgase im wesentlichen
einer Einrichtung zum Vorheizen der Ausgangsstoffe zugeführt werden, in denen diese Gase und die meist
bereits pulverigen Ausgangsstoffe im Gegenstrom miteinander
in Kontakt gebracht wex'den; eine derartige Vorwärm- oder Voz'heizeinrichtung hat außerdem einen Saugventilator, der
die Gase durch die Einrichtung hindurchsaugt.
31O-(68/i3)-LF-r (7)
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Wenn ein derartiger Drehrohrofen in Betrieb genommen
und gezündet wird» so könnten die in den zunächst noch relativ kühlen Verbrennungsgasen enthaltenen flüchtigen Stoffe sich an den 1,'änden der Vorheizvorrichtungen kondensier
ren und Anlaß zum Festhaften des vorzuheizenden* pulverförmigen Ausgangsmaterials geben. Aus diesem Grunde sieht man
am Gasaustrittsende des Drehofens eine Abzweigleitung voij
welche die Gase während der Anheizperiode einem Kamin zuleitet, die aber durch ein Abschlußorgan abgeschlossen werden
kann, wenn die Einrichtung im normalen Betrieb ist; die Vorheizeinrichtung kann ihrerseits ebenfalls durch ein
anderes Abschlußglied verschlossen werden,
Andererseits muß man im Falle einer Störung des Hauptsaugventilators
oder im Inneren einer Vorheizvorrichtüngi die eine Abtrennung dieser Einrichtung bedingen, schnell
das -Abschlußglied der Abzweigleitung öffnen können, um die Verbrennungsgase aus dem Ofen in den Kamin strömen zu lassen. '
Die allgemein verwendeten Abschlußor^ane sind Klappon,
die um eine Achse schwenkbar sind, oder bewegliche Plattenschieber,
die senkrecht zur Achse der Gasleitung abgesenkt werden können, um diese Leitung abzuschließen. Derartige
Plattenschieber sind dann zwischen vertikalen Führungeu geführt
und setzen sich auf eine Dichtfläche in Form einer in dem unteren i/andteil der Leitung vorgesehenen Nut auf.
Da nun ein derartiges Abschlußglied während langer Betriebszeiten des Ofens geschlossen bleibt, könuorr sich Staubpartikel
in den Führungen und den Fu ton an oEimueln, wodurch das
wiederanliebeu beim öffnen des Abscliluß&Liedes behindert
wird. Außerdem können bei geöffnetem Abschlußorgari Staubpartikel
.sich in der Ii- t !-isainmelii und das freie Absenken
des Abschlußgliedes V-- - in die untere AbschJLufjstelluiig verhindern.
:■ . .
S09837- 1084
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die soeben geschilderten Nachteile zu beseitigen; die erfindungsgemäße
Einrichtung zum Abschließen des Endes einer Gasleitung, welche in einen Kamin mündet, ist im wesentlichen
gekennzeichnet durch einen am Umfang des Leitungsendes zum Kamin geneigt angeordneten Dichtsitz für ein bewegliches
Abschlußglied, das durch sein Anlegen an den Dichtsitz die Leitung verschließt, eine Vorrichtung zum Anheben des Abschlußgliedes
über eine an dessen oberen Ende vorgesehene Aufhängevorrichtung und eine Vorrichtung zum Andrücken des
oberen Teils des Abschlußgliedes an den Dichtsitz, sobald dieses Abschlußglied sich in seiner unteren Stellung ge- I
genüber dem Dichtsitz befindet.
Bei einer derartigen Ausbildung der Abschlußeinrichtung
kann keine Behinderung oder Störung durch Staubansammlungen
eintreten.
Die Erfindung soll nunmehr unter Bezugnahme auf ein spezielles Ausführungsbeispiel erläutert werden, das in
der Zeichnung veranschaulicht ist. In der Zeichnung zeigern
Fig. 1 eine Vorderansicht der Einrichtung, gesehen aus der Ebene I-I der Fig. 2;
Fig. 2 ein Vertikalschnitt längs der Linie II-II der
Fig. U
Fig. 3 eine Darstellung entsprechend Fig. 2, bei der sich jedoch das Abschlußgiied in seiner oberen
Stellung, der "Öffnungsstellung", befindet;
Fig. ^ eine Horizontalschnittdarstellung, der Schnitt
läuft läng· der Linie IV-IV der Fig. 2.
In der Fig. k ist la Schnitt das Ende der Gasleitung; 1
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dargestellt, das unter Zwischenschalten eines Verbindungsstückes
3 in einen Kamin 2 mündet.
. Eine vertikal angeordnete Aufnahme 4 (Fig. 2), die
sich oberhalb des Endes der Gasleitung 1 befindet, steht an ihrem unteren Ende mit dieser Gasleitung in Verbindung.
Ein plattenförmiges Abschlußorgan 5t das im Inneren der
Aufnahme 4 gleitend geführt werden kann, ist durch zwei Stangen 6 mit einem Ausgleichbalken 7 verbunden, der durch
irgendeine nicht dargestellte Hebevorrichtung, wie eine Winde, betätigt werden, d. h. gehoben oder gesenkt werden
kann. Die beiden Stangen 6 sind an ihren unteren Enden gelenkig an zwei Achsen 8 gelagert, die parallel zu der
Ebene des plattenförmigen Abschlußgliedes 5 verlaufen, und an dem oberen Teil dieses Abschlußgliedes derart befestigt
sind, daß das Abschlußglied frei um diese seine Achsen 8 schwingen kann.
Das Ende der Gasleitung 1 ist derart gestaltet, daß an seiner Stirnfläche ein Diohtsitz 9 gebildet wird, der
sich über den gesamten Umfang des Gasleitungsendes 1 erstreckt,
und in einer nach unten zum Kamin 2 hin geneigten Ebene liegt· Am oberen Teil des Abschlußgliedes 5 *ind weiterhin zwei Druckstücke 10 befestigt, die sich während der
im wesentlichen vertikalen Bewegung des Abschlußgliedes an zwei vertikale Führungen 11 anlegen,' die in der Aufnahme 4
angeordnet sind. Die Länge der Druckstücke 10 ist derart gewählt, daß der obere Teil der rückseitigen Fläche 12 des
Abschlußgliedes 5 in Druckberührung mit dem oberen Teil
des Dichtsitzes 9 kommt, sobald das Abschlußglied in seine untere Stellung gelangt ist.
Da der Dichtsitz 9 mit seinem unteren Ende zum Kamin 2
hin geneigt ist, wird das Ende des Abschlußgliedes während des Absenkens dieses Gliedes aus der Aufnahme 4 seitlich
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abgelenkt und der Schwerpunkt des Abschlußgliedes bewegt
sich relativ zur Aufhängeachse 8, die in gleichbleibendem Abstand von den Führungen 11 durch die Druckstücke gehalten
wird, derart nach der Seite des Kamins hin, daß das Abschlußglied durch eine Komponente seines eigenen Gewichts
an den Dichtsitz 9 angelegt wird.
Eine Asbestschnur 13, die um den Dichtsitz 9 herum angeordnet
ist, wird durch das Abschlußglied zusammengedrückt und bildet eine Umfangsdichtung zwischen der Gasleitung 1
und dem Kamin 2.
Um zu verhindern, daß das Ende 14 des Abschlußgliedes
5 nun während der gesamten Absenkbewegung des Abschlußgliedes
an dem Dichtsitz 9 entlanggleitet, ist die Aufhängungsachse 8 gegenüber einer durch den Schwerpunkt des Abschlußgliedes
gehenden und zur Anlegefläche parallelen Ebene in Richtung auf den Kamin 2 hin derart versetzt, daß unter dem
Einfluß der Schwerkraft.das Abschlußglied sich in seiner
oberen, in Fig. 3 veranschaulichten Lage mit einer Neigung einstellt, die etwas größer ist als die Neigung des Dichtsitzes
9· Infolgedessen kommt das Ende 14 des Abschlußgliedes
mit dem Dichtsitz 9 erst am Ende der Absenkbewegung in
Berührung; die Versetzung der Achse 8 ist außerdem derart gewählt, daß die Differenz zwischen der Neigung des noch an
der Aufhängevorrichtung hängenden Abschlußgliedes und der Neigung des Dichtsitzes 9 durch die dabei sich ergebende
seitliche Verschiebung des Schwerpunktes des Abschlußgliedes eine Andrückkraft hervorruft, die ausreicht, um das Abschlußglied
gegen den Dichtsitz 9 zu drücken.
Damit der obere Teil des Abschlußgliedes und das Druckstück 10 sich nicht zwischen dem Dichtsitz 9 und der Führung
11 verklemmen können, sind an den Stangen 6 Anschläge
15 vorgesehen, welche die Absenkbewegung· des Abschlußgliedes
dadurch begrenzen, daß sie sich auf im oberen Teil der Ausnehmung k vorgesehene Stützelemente 16 abstützen. Diese
Anschläge 15 gestatten es, die Hebevorrichtung für das Heben
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und Halten des Ausgleichbalkens 7 zu entlasten, wenn das
Abschlußglied in seiner abgesenkten Stellung bleiben soll.
Der untere Teil des Dichtsitzes 9 verlängert sich in
einer geneigten Ebene 17, längs der Staubpartikel bis zum Boden des Kamins 2 fallen können, von wo sie wieder aufgenommen und in den Ofen zurückgeführt werden.
Das Abschlußglied 5 besteht aus einer Betonplatte 20,
die durch eine metallische Bewehrung verstärkt ist; in dieser Platte sind außerdem vertikale Profile 18 festgelegt,
die ihrerseits als Halterungen für eine feuerfeste Bekleidung 19 dienen, welche an der Seite der Gasleitung angeordnet ist, und die aus einzelnen Elementen, oder Formsteinen
besteht, die auf die Profile aufgeschoben sind. Die feuerfeste Bekleidung 19 kommt infolgedessen allein in Berührung
mit den heißen Verbrennungsgasen, die während des normalen Betriebs des Ofens durch die Leitung 1 bis zum
Abschlußglied gelangen; diese Bekleidung schützt den Beton 20, ihre Elemente können sich aber gegenüber den Halteprofilen
18 frei dehnen«,
Selbstverständlich ist die Erfindung nicht auf die Einzelheiten des soeben beschriebenen Ausführungsbeispiels
beschränkt; diese Einzelheiten können abgewandelt werden,
ohne den Rahmen der Erfindung zu verlassen. So könnten beispielsweise
die Druckstüclce 10 durch irgendwelche anderen Druckvorrichtungen ersetzt werden, die entweder an dem Abschlußglied oder, an der Wand des Kamins 2 angeordnet werden
und die dem oberen Teil des Abschlußgliedes an den Dichtsitz 9 anpressen, sobald das Abschlußglied in seine
untere Stellung gelangt.
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Claims (1)
- Patentansprüchei1./Einrichtung zum Abschließen des Endes einer Gasleitung, welche in einen Kamin mündet, gekennzeichnet durch einen am Umfang des Leitungsendes -(i) zum Kamin (2) geneigt angeordneten Dichtsitz (9) für ein bewegliches Absohlußglied (5), das durch sein Anlegen an dem Dichtsitz die Leitung abschließt, eine Vorrichtung (6, 7, 8) zum Anheben des Abschlußgliedes über eine an dessen oberen Ende vorgesehene Aufhängevorrichtung (8) und eine Vorrichtung (1O, 11) zum Andrücken des oberen ITeils des Abschlußgliedes an den Dichtsitz, sobald diese* Abechlußglied sich in seiner unteren Stellung gegenüber dem Dichtsitz befindet.2· Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufhängevorrichtung des Abschlußgliedes (5) einen mit einer Hebevorrichtung verbundenen Ausgleichbalken (7) umfaßt, an dem zumindest eine Stange (6) befestigt ist, die mit ihrem unteren Ende an eine Achse (8) angelenkt ist, welche am oberen Teil des Abschlußgliedes sitzt. j3 * Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich- ι net, daß die Vorrichtung zum Andrücken des oberen Teiles \ des Abschlußgliedes (5) an dem Dichtsitζ (9) aus zumindest einem Druckglied (iO) besteht, das am oberen Teil des Abschlußgliedes sitzt und eich während der Bewegung des Ab- '·■ Schlußgliedes an einer festen vertikalen Führung (11) abstützen kann. ιj 4. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich- |net, daß der untere Teil des Dichtsitzes (9) sich in einer ί zum Boden des Kamins hin geneigten Ebene (17) verlängert.909837/1084BAD ORIGINAL5. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Dichtsitz (9) für das Abschlußglied (5) mit einer verformbaren Dichtungsschnur (13) versehen ist, auf die sich das Abschlußglied abstützt»6. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Abschlußglied (5) in seiner oberen Stellung sich in einer vertikalen, an ihrem unteren Ende offenen und über dem Dichtsitz (9) vorgesehenen Aufnahme (4) befiadet, in der die vertikale Führung (11) für das Druckstück (1O) zum Anpressen des Abschlußgliedes angeordnet ist.7° Einrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Gelenk-Aufhängungsachse (8) der Stange (6) an dem Abschlußglied (5) nach der dem Dichtsitz (9) gegenüberlxegenden Seite relativ zu der durch den Schwerpunkt des Abschlußgliedes gehenden, zur Anlegefläche (12) dieses Abschlußgliedes parallelen Ebene versetzt ist«8. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufhängestange (6) des Abschlußgliedes (5) einen Anschlag (15) aufweist, der sich auf ein festes Stützelement (16) abstützt, wenn das Abschlußglied sich in seiner unteren Stellung befindet.9· Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Abschlußglied (5) eine volle oder massive Platte (20) darstellt, deren der Gasleitung zugewandte Fläche mit Metallprofilen (i8) versehen ist, auf denen mit Spiel feuerfeste Körper (i9) aufgezogen sind, die eine in sich dehnbare feuerfeste Bekleidung bilden.909837/1084
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