DE1908413A1 - Verfahren zum Befaedeln von Ferrit-Ringkernen - Google Patents

Verfahren zum Befaedeln von Ferrit-Ringkernen

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DE1908413A1
DE1908413A1 DE19691908413 DE1908413A DE1908413A1 DE 1908413 A1 DE1908413 A1 DE 1908413A1 DE 19691908413 DE19691908413 DE 19691908413 DE 1908413 A DE1908413 A DE 1908413A DE 1908413 A1 DE1908413 A1 DE 1908413A1
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DE
Germany
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toroidal cores
threading
ferrite toroidal
axially aligned
ferrite
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Pending
Application number
DE19691908413
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English (en)
Inventor
Gunther Loewe
Eberhard Rodig
Reinhard Sroka
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INST ELEKTRONIK DRESDEN
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INST ELEKTRONIK DRESDEN
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    • GPHYSICS
    • G11INFORMATION STORAGE
    • G11CSTATIC STORES
    • G11C5/00Details of stores covered by group G11C11/00
    • G11C5/12Apparatus or processes for interconnecting storage elements, e.g. for threading magnetic cores

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  • Magnetic Treatment Devices (AREA)

Description

  • Verfahren zum Befädeln von Ferrit-Ringkernen Die erfindung betrifft ein Verfahren zum Beiädeln achsfluchtend in geringstem Abstand hintereinander angeordneter Ferrit-Ringkerne vorzugsweise kleiner Abmessungen mit 2n Ansteuerleitungen zu Zuordnern, wie sie vorzugsweise für Festwertspeicher in Datenverarbeitungsanlagen verwendet werden. In einem Zuordner für Festwertspeicher wird eine Vielzahl hintereinander angeordneter Ferrit-Ringkerne, denen Je eine lesewicklung zugeordnet ist, von mehreren, 2n, z. B. 256 Ansteuerleitungen durchzogen, wobei die Leitungen im einzelnen Je nach bezwecktem Informationsinhalt - 0 - oder 1-Information - entweder durch die Kerne hindurch - oder an ihnen peripher vorbeiführen.
  • Es sind Verfahren bekannt, nach denen entweder U-förmige, J-förmige oder gesprengte Ringkerne ferritischen Materials zur Verwendung gelangen, deren Teilhälften in einen vorher durch eine Art Weben mäanderförmig hergestellten Drahtstrang, die Ansteuerleitungen darstellend, oder in einen vorher mit den Ansteuerleitungen Je nach bezwecktem Informationsinhalt rechts- oder linkssinnig bewickelten Kernhalter eingesetzt und anschließend verklebt oder mechanisch zusammengehalten werden.
  • Ebenso sind Verfahren bekannt, nach denen auch einstükkige ungesprengte Ringkerne zur Verwendung kommen, wobei diese in achaparalleler Anordnung zueinander in einem Kernhalter aufgenommen und so mittels einer Anzahl von Ringmagazinen, an denen die Kernhalterung Schrittweise vorbei geführt wird, befädelt werden.
  • Die aufgezeigten Verfahren weisen verschiedene Nachteile auf. Diese Nachteile treten besonders dadurch hervor, daß die Entwicklung von Speichern auf eine größere Schnelligkeit hinsichtlich der Zugriffszeit und damit auf immer kürzere Zeitverzögerungen und Signallaufzeiten innerhalb des Festwertspeichers hinzielt. Diese Verfahren sind z. B. ungeeignet zum Bgiädeln ungesprengter, in engstem Rasterabstand angeordneten Ferrit-Ringkerne sehr kleiner Abmessungen. Ebenso eignen sie sich nicht, ungesprengte Ringkerne zu Zuordnern für Festwertspeicher mit achsfluchtender Kernanordnung, mit der sich des Vorteil kürzester und nahezu gleichlanger Ansteuerleitungen verbindet, die für die Größe der Signal laufzeit ebenso wie die Kerngröße von entscheidender Bedeutung sind, zu bafädeln.
  • Bei Verwendung gesprengter oder allgemein zweiteiliger Ferritkerne sind ebenso die hierbei stark auftretenden magnetischen Streufelder und Verkopplungserscheinungen von Nachteil, weil sich diese gleichfalls auf die Größe der Signallaufzeit negativ auswirken. Nachteilig erscheint auch bei den genannten Verfahren, daß nach ihnen kleinere Stückzahlen von Zuordnern, z. B. in Form von Labor- und Funktionsmustern, noch mit relativ großem Kostenaufwand für Betriebsmittel befädelt werden.
  • Zweck der Erfindung ist es ein Verfahren aufzuzeigen, mit dem ungesprengte, in engstm Rasterabstand achsfluchtend angeordnete Ferrit-Ringkerne vorzugsweise kleiner Abmessungen zu Zuordnern befädelt werden können und welches die Möglichkeit zuläßt, niedrige Stückzahlen dieser Zuordner, z. B. Labor- und Funktionsmuster hinreichend Ökonomisch bei geringem physischem Verschleiß der Arbeitskraft herstellen zu können0 Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zu entwickeln, wonach sich ungesprengte einstückige Ferrit-Ringkerne vorzugsweise kleiner Abmessungen, hintereinander in engstem Rasterabstand angeordnet zu Zurodnern mit achsfluchtender Kernlage in der Weise befädeln lassen, daß je nach bezwecktem Infornationsinhalt des Zuordners die einzelnen Ansteuerleizungen bei L-Information durch den Jeweiligen Kern hindurch oder bei O-Information peripher an einem Kern vorbeigeführt werden.
  • Erfindungsgemäß besteht die Lösung der Aufgabe darin, daß die Kerne zum Zwecke des Befädelns mit den Ansteuerleitungen abweichend von der für den Zuordner endgültigen achsfluchtenden kernlage um einen Winkel von annähernd 45° in gleicher Richtung aus ihrer gemeinsamen Flucht ausgeschwenkt oder unter diesem Winkel in einer an sich bekannten Fädelvorrichtung fest aufgenommen und erst nach vollzogenem Fädeln wieder in ihre achsfluchtende Kernlage zurückgeschwenkt oder aus der erwähnten Fädelvorrichtung bei selbsttätiger Zurückstellung der Ferrit-Ringkerne in die achsfluchtende Kernlage entnommen werden, ohne daß dabei die Ansteuerleitungen hinsichtlich ihrer Isolation beschädigt werden oder sich der Kernrasterabstand verändert. Erfindungsgemäß können die Ferrit-Ringkerne auch sohräggestelit in der Ridelvorrichtung verbleiben, die somit Bestandteil des Zuordners wird.
  • Mit der Erfindung wird die Möglichkeit geschaffen, billige unkomplizierte Fädelvorrichtungen aufbauen zu können, mit denen das Befädeln von Zuordnern, auch kleinerer Stückzahlen, hinreichend ökonomisch und unter geringstem physischen Verschleiß der Arbeitskraft ausgeführt werden kann. Die Vorteile des erfindungsgemäßen Verfahrens bestehen insbesondere auch darin, daß in engstem Rasterabstand hintereinander angeordnete Ferrit-Ringkerne sehr kleiner Abmessungen mit extrem vielen Ansteuerleitungen zu Zuordnern mit achsfluchtend angeordneten Kernen befädelt werden können, wobei Zuordner mit sehr kurzen lmpulslaufzeiten hergestellt werden können. Bei auftretenden Informationsfehlern ist ein Nachfädeln leicht möglich.
  • Die Erfindung soll nachstehend an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert werden. In der zugehörigen Zeichnung zeigen: Fig. 1: eine perspektivische Darstellung der in eine Fädelvorrichtung aufgenommenen Ferrit-Ringkerne, Fig. 2s eine perspektivische Darstellung der Perrit-Ringkerne und deren achsfluchtende Kernlage nach dem Ausheben des Zuordners aus der Pädelvorrichtung.
  • Gemäß Fig. 1 befinden sich die Ferrit-Ringkerne 1 mit zuvor aufgelegter lesewicklung 8 (dargestellt in Fig. 2) zum Zwecke des Befädelns mit den Ansteuerleitungen 2 in einer Fädelvorrichtung 3 an sich bekannter Art. In der Fädelvorrichtung 3 hehmen die Ferrit-Ringkerne 1 zur Ermöglichung des Befädelns, d. h., zur Erzielung einer ausreichenden Durchgängigkeit und guten Handhabung des Fädelorgans 4, eine Schrägstellung um den Winkel γ von annähernd 45° gegenüber der achsfluchtenden Kernlage (Fig. 2) des fertigen Zuordners ein. In dieser Zwangslage der Ferrit-Ringkerne 1 werden die einzelnen Ansteuerleitungen 2 mittels des eine einzelne Ansteuerleitung 2 aufnehmenden Pädelorgans4 nach einem vorgegebenen Informatiansprogrnmm Jeweils durch diejenigen Ferrit-Ringkerne 1 hindurchgeführt, die für die betreffende Ansteuerleitung 2 an dieser Stelle eine L-Information bewirken sollen, so z. B. die leitungen der Stelle 7 (Fig. 1), an der der Ferrit-Ringkorn 1 aufgebrochen dargestellt ist. Durch peripheres Vorbeiführen der Ansteuerleitungen 2 an den Kernen 1 wird an diesen eine 9-Ihformation bewirkt, so z. B. an der Stelle 6 (Fig. 1).
  • Sind sämtliche Ansteuerleitungen 2 in die Ferrit-Ringkern-Strecke eingelegt, wird diese der Fädelvorrichtung 3 entnommen, wodurch sich die Ferrit-Ringkerne 1 nahezu selbsttätig bei gleichbleibendem Rasterabetand 5 in die achsfluchtende Kernlage gemäß Fig. 2 einstellen, wonach der Zuordner in dieser Form in einer nicht dargestellten, für den Zuordner endgültigen Kernhalterung aufgenommen oder durch Eingießen lagemäßig fixiert wird, oder aber die Ferrit-Ringkernstrecke mit schräg gestellten Ferrit-Ringkernon 1 verbleibt in der Fädelvorrichtung 3, die somit Bestandteil des Zuordners wird.

Claims (1)

  1. Patentenspruch:
    Verfahren zum Befädeln von Ferrit-Ringkernen zu Zuordnern, bei denen Ferrit-Ringkerne vorzugsweise kleiner Abmessungen im engsten Rasterabstand achsfluchtend zueinander angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Berrit-Ringkerne (1) zum Zwecke des Befädelns abweichend von der fur den Zuordnet endgültigen achsfluchtenden Kerulage um einen Winkel (γ) von annähernd 450 in gleicher Richtung aus ihrer gemeinsamen Flucht ausgeschwenkt oder unter diesem Winkel (f) in einer an sich bekannten Fädelvorrichtung (3) fest aufgenommen und erst nach vollzogenem Fädeln wieder in ihre achsfluchtende Kernlage zurückgestellt oder der Fädelvorrichtung (3) unter selbsttätiger Rückstellung der Ferrit-Ringkerne (1) in die achsfluchtende Kernlage entnommen werden, oder aber die Perrit-Ringkerne (1) verbleiben schräggestellt in der Fädelvorrichtung (3), die somit Bestandteil des Zuordners wird.
DE19691908413 1968-03-25 1969-02-20 Verfahren zum Befaedeln von Ferrit-Ringkernen Pending DE1908413A1 (de)

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