DE1908356U - Bauelementesatz zur schalldaemmenden verbindung mehrerer zweischaliger waende in einem knotenpunkt. - Google Patents

Bauelementesatz zur schalldaemmenden verbindung mehrerer zweischaliger waende in einem knotenpunkt.

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DE1908356U
DE1908356U DE1964G0030772 DEG0030772U DE1908356U DE 1908356 U DE1908356 U DE 1908356U DE 1964G0030772 DE1964G0030772 DE 1964G0030772 DE G0030772 U DEG0030772 U DE G0030772U DE 1908356 U DE1908356 U DE 1908356U
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DE1964G0030772
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Gruenzweig und Hartmann AG
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Description

GHÜIZWEIG & HAHTMAOT AKTIEIGESELLSCHAi1T 67 Ludwigshafenρ den 7aSeptember 1964
ACP/Pr/Bck P II B 4 /215
Bauelementesatζ zur schalldämmenden Verbindung mehrerer zweischaliger Wände in einem Knotenpunkt
Gegenstand der Mauerung ist ein Bauelementesatz zur schall=· dämmenden Verbindung von zwei oder mehreren zweischaligen Wänden in einem Knotenpunkt»
Derartige Bauelementesätze sind an sich in verschiedenen Ausführungen "bekannt und "bestehen im wesentlichen jeweils aus zwei mittels Dämmelement zu einer Säule verbundenen Halteschienen9 die hauptsächlich nur in einer Richtung elastisch sind«, Demnach können mit solchen Verbindungsstellen nur in einer Ebene angeordnete Wände schalldämmend verbunden werden«
Kreuz·=·ρ T-= „ L- Knotenverbindungen Uodgl» lassen sich nur auf sehr umständliche Weise9 z.B» durch mehrere der bereits angeführten und entsprechend zusammengesetzten Bauelemente verwirklichenο
Diese lachteile sollen neuerungsgemäss durch wenigstens vier senkrecht angeordneteP mit einem oder mehreren Dämmelementen zu einer Säule verbundenen Halteschienen9 an die jeweils eine oder zwei zu einem Raum gehörige Schalen befestigt sindp beseitigt werden,,
Somit ist jede Halteschiene, die selbst Teil der Säule ist, in diese vollelastisch gelagert, wodurch sich, gemäss der Neuerung, eine vollelastische Knotenpunktverbindung, d.h., ein senkrecht zu der Säulenachse in jeder Richtung elastischer Bauelement-e— satz ergibt.
Die Anzahl der Halteschienen einer Säule ergibt sich durch die Anzahl der in diesem Punkt verbundenen Wände und durch den Winkel, den diese'miteinander einschliessen, wobei die Mindestanzahl der Halteschienen pro Säule auf 4 Stück begrenzt ist.
In einer bevorzugten Ausführung sollen vier Halteschienen zu einer quadratischen Säule verbunden sein, damit alle an dieser zu befestigenden Wandschalen Wände gleicher Dicke ergeben. Werden wiederum z.B. in einer Richtung dickere zweischalige Wände gewünscht als in der Querrichtung, so ist bei rechtwinkliger Unterteilung der Wände eine Säule mit rechteckigem Querschnitt zu wählen.
Da die Trennwände meistens einen Winkel von 90 , 180°, 270° miteinander einschliessen, finden die Säulen mit quadratischem oder rechteckigen Querschnitt die häufigste Anwendung.
Die Halteschienen können aus rechtwinkligem, an der grössten Seite mittig offenen Dreikantprofil und durch L- förmige, ggf. auf der ganzen Länge der rechtwinklig zueinander verlaufenden Seiten angeordneten Haltezungen "bestehen. In die offenen Dreikantprofile ist wenigstens, ein die Profile zu einer Säule verbindendes elastisches Bauelement eingeschoben, so daß die L- förmigen Haltezungen zur mittelbaren Bej&stigung der "Wände an der Aussenseite der Säule zu liegen kommen.
Der längere Schenkel der L- förmigen Haltezungen soll vorzugsweise parallel zur Halteschienen-Oberfläche und in einem Abstand zu dieser verlaufen, der gleich der Dicke des einzubringenden Begrehzungsteiles ist.
Das Begrenzungsteil dient als Widerlager für die durch eine Dichtung angepresste Wandschale und bei Verwendung von Grlasschalen (fenster) zur Aufnahme eines Loohblechs, das als Abgrenzung der Schallschluekkammer dient.
Weitere Einzelheiten der Neuerung sind aus der Zeichnung und aus der nachfolgenden Beschreibung zu entnehmen. Es zeigt:
Fig. 1 eine Knotenpunktverbindung mit L- förmig angeordneten Wänden in der Draufsicht,
Fig. 2 bis 4 drei weitere schematisch dargestellte Knotenpunktverbindungen mit kreuz- und sternförmig bzw. in einer Ebene angeordneten Y/änden, entsprechend Fig. 1.
Der Bauelementesatz, gemäss der !Teuerung, besteht im wesentlichen aus wenigstens vier Halteschienen 1, die mit einem oder (wie aus Fig. 1 ersichtlich) mehreren Dämmelementen 2 zu einer senkrecht zur Achsrichtung vollelastischen Säule verbunden sind. Vorzugsweise sind die Halteschienen 1 zu einer quadratischen Säule verbunden, weil dieser Standard-Bauelementesatz eine Befestigung von gleich dicken mehrschaligen Wänden in T-, L- (siehe Fig. 1), Kreuzform (siehe Fig.2) bzw. in einer Ebene (siehe Fig.3) ermöglicht.
Fig. 4 zeigt einen Bauelementesatz, bestehend aus sechs Halteschienen 1, die zu einer gleichseitigen,sechseckigen Säule zusammengefügt sind. An diese Säule können bis zu sechs Trennwände ~"bef estigt; werden, wobei jeder Halteschiene zwei zu einem Raum gehörige Wandschalen 5 verschiedener Wände zugeordnet sind. Wird z.B. zwischen zjci benach-'barten Wänden ein Winkel von 120° gefordert, so lässt sich das ohne weiteres durch Entfernen bzw. Weglassen einer Zwischenwand, gemäss Anordnung in Fig. 4, ermöglichen.
Die HalteschJmen 1 sollen vorzugsweise aus an der grössten Seite 1a mittig offenem Dreikantprofil bestehen. Der Winkel, den die beiden übrigen Seiten 1b der Halteschienen 1 miteinander einschliessen, hängt ausschliesslich von der Zahl und von dem Winkel, den die zu befestigenden
benachbarten Wände einschliessen, ab. Bei Säulen, deren Querschnitt ein gleichmässiges Vieleck ist, ist der Winkel, den die Seiten 1b der Halteschienen 1 einschliessen, gleich 180 - 360/n; wobei η die Anzahl der zu einer Säule verbundenen Halteschienen ist.
An den beiden Seiten 1b sind L- förmige Zungen 1c zum Halten eines Begrenzungsteils 4 oder einer Abdeckung vorgesehen. Das Begrenzungsteil 4 dient als Anschlag für die Wandschale 3. Durch Anziehen der Schrauben 6 wird die Dichtung 7 keilförmig in die Ecke eingezogen und drückt die Wandschale auf eine weitere Dichtung 7a und somit auf das Begrenzungsteil 4 an.
Die Wandschalen sind vorzugsweise aus schalldämmenden Verbundwerkstoffplatten - sogenannte Sandwichplatten gefertigt, so daß allgemein auf zusätzliche schalldämmenöe Füllstoffe, z.B. Steinwollfasern u.dgl., die zw-ischen den beiden Wandschalen einer Wand einzubringen sind, verzichtet werden kann. Bei Anordnung von Fenstern, d.h., bei Verwendung von gläsernen ?/andschalen 3! soll dagegen vorzugsweise mittels Lochblech 8, das zwischen zwei Begrenzungsteile 4 einzufügen ist, von allen Seiten ein ästhetischer Abschluss und gleichzeitig durch Hinterlegen einer Dämmstoffmatte 8a eine Schallschluckkammer vorgesehen werden.

Claims (7)

KA.S33B92--9.9.64 < Schutzansprüche
1) Bauelementesatz zur schalldämmenden Verbindung von zwei oder mehreren zweischaligen Wänden in einem Knotenpunkt, gekennzeichnet durch wenigstens vier senkrecht angeordnete, mit einem oder mehreren
- Dämmelementen zu einer Säule verbundenen Halteschienen, an die jeweils eine oder zwei zu einem Raum gehörige Schalen "befestigt sind. - -
2) Bauelementesatz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß vier Halteschienen zu einer quadratischen Säule verbunden sind.
3) Bauelementesatz nach Anspruch 1 und 2, gekennzeichnet durch Halteschienen aus rechtwinkligem, an der grössten Seite mittig offenen Dreikantprofil und durch L- förmige, ggf. auf der gesamten Länge der rechtwinklig zueinander verlaufenden Seite angeordneten Haitezungen.
4) Bauelementesatz nach Anspruch 1 bis 3, daduith gekennzeichnet, daß der längere Schenkel der
■ L- förmigen Haltezungen parallel zur Halteschienen-Oberfläche und in einem Abstand zu dieser verläuft, der gleich der Dicke des einzubringenden Begrenzungsteils ist,
Ludwigshafen/Rhein, den
7.September 1964·
DE1964G0030772 1964-09-09 1964-09-09 Bauelementesatz zur schalldaemmenden verbindung mehrerer zweischaliger waende in einem knotenpunkt. Expired DE1908356U (de)

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ID=33336473

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2459185A1 (de) * 1974-12-14 1976-06-16 Kurt Mechel Versetzbare trennwand

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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