CH439655A - Trennwand zur Raumunterteilung - Google Patents
Trennwand zur RaumunterteilungInfo
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E04—BUILDING
- E04B—GENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
- E04B2/00—Walls, e.g. partitions, for buildings; Wall construction with regard to insulation; Connections specially adapted to walls
- E04B2/74—Removable non-load-bearing partitions; Partitions with a free upper edge
- E04B2/76—Removable non-load-bearing partitions; Partitions with a free upper edge with framework or posts of metal
- E04B2/78—Removable non-load-bearing partitions; Partitions with a free upper edge with framework or posts of metal characterised by special cross-section of the frame members as far as important for securing wall panels to a framework with or without the help of cover-strips
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Description
Trennwand zur Raumunterteilung Die Erfindung bezieht sich auf eine Trennwand zur Raumunterteilung, mit mindestens zwei vertikalen Trennwandelementen und mindestens einem dazwi- schenliegenden, zwischen Baden und Decke verspannten Pfoeten.
Bei solchen versetzbaren Trennwandelementen be steht ein Problem darin, mit diesen Elementen ohne grossen Aufwand die gewünschte Raumunterteilung vor- nehmen zu können, wobei für alle auftretenden Ver- bindungs- und Eckstellen eine einheitliche Zusammen baumöglichkeit vorgesehen werden soll, ohne dass Dek- ken, Böden oder Wandbeläge beschädigt werden.
Mit der Erfindung wird dieses Problem dadurch gelöst, dass mindestens die vertikal verlaufenden Stirnseiten der Trennwandelemente auf ihrer dem Pfosten zugewandten Schmalseite je mit einer Profilschiene versehen sind und der Pfosten auf mindestens drei je um 90 zueinander versetzten Seiten Anschlussorgane aufweist, welche wahlweise mit je einer Trennwandelement-Profilschiene zum Zusammenwirken bestimmt sind und am Pfosten Haltemittel für Abdeckleisten vorhanden sind.
Damit gelingt es, bei Trennwänden mit wenigen Bau teilen auszukommen und Verbindungsstellen und Eck- punkte zu schaffen, die wahlweise für den Anschluss von zwei, drei oder vier Trennwandelementen verwend bar sind. Ein wesentlicher Vorteil dieser Trennwände besteht darin, dass einerseits die Pfosten sehr steif ge halten werden können und sich anderseits die Trenn wandelemente vorfabrizieren lassen, so dass sie an Ort und Stelle nur noch mit dem Pfosten zusammengefügt werden müssen.
Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass als Trennwandelement auch Glasscheiben verwendbar sind, die direkt bis zurr Pfosten geführt werden, für die also kein zusätzlicher Halterahmen notwendig ist.
In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes dargestellt.
Fig.l zeigt einen Querschnitt durch einen Eck- pfosten von zwei in einem Winkel von 90 verlaufenden Trennwandelementen, Fig. 2 zeigt einen Querschnitt durch einen Pfosten und zwei geradlinig fortl,au (ende Trennwandelemente.
Gemäss Fig. 1 dient zur Befestigung der Trennwand elemente ein Pfosten, dessen Kern aus einer Aluminium profilschiene 2 besteht. Diese Profilschiene 2 enthält vier Schenkelpaare 3, 4, 5 und 6. Die Schenkel eines Paares verlaufen parallel zueinander und die Schenkel paare sind je um 90 zueinander versetzt.
Die Verbin dung der einzelnen Schenkel untereinander erfolgt über zwei kreuzweise verlaufende Stege 7,die sich in der Mitte bei der Längsmittellinie 8 des Pfostenkernes kreuzen. Zwischen die Schenkel 5 ist ein U-Profil 9 eingesetzt, dessen freie Schenkelenden nach aussen ragen.
Der Aussenabstand der Parallelschenkel des U-Profiles 9 entspricht dem Aussenabstand eines Schenkelpaares 3 oder 4. Der Pfostenkern steht vertikal im Raum und wird zwischen Boden und Decke in üblicher Weise, vor zugsweise durch Federelemente, welche gegen die Decke drücken, verspannt.
Die Trennwandelemente sind in Fig. 1 als doppelte Glasscheiben 12 ausgebildet, an deren Vertikalstirn seiten sich eine Profilschiene 13 mit hutförmiger Quer schnittsform befindet. Der mittlere Teil dieser Profil schiene 13 ragt nach einwärts, so dass sich auf der Stirnseite eine Vertikalnut bildet, in welche entweder die Schenkelenden des U-Profiles 9 oder die Enden der Schenkelpaare 3 oder 4 eingreifen können.
Zwischen den Glasscheiben 12 und der Profilschiene 13 befinden sich Dichtungsstreifen 14 aus Schaum-Kunststoff oder Gummi, wobei die Verbindung vorzugsweise durch Klebstoff erfolgt.
Die Befestigung der Glasscheibe 12 auf der andern Seite erfolgt durch Glasfalzleisten 15, deren Querschnitt U-förmig ist und die mit ihrem Mittelsteg gegen die Glasscheiben 12 anliegen. Die Befestigung dieser Glas falzleisten 15 an der Profilschiene 13 erfolgt mit Hilfe von Schraubklemmen 16, die in Abständen voneinan der angebracht sind.
Da bei diesen Pfosten nur zwei der insgesamt vier Anschlussmöglichkeiten verwendet werden, sind zur Ab- deckung der Hohlräume Abdeckschienen 18, 19, 20 vorhanden. Die Abdeckschiene 18 ist als U-förmig ge bogenes Blech ausgeführt, dessen Parallelschenkel 21 über die Glasfalzleisten 15 ragen.
Die Befestigung dieser Abdeckleiste 18 erfolgt mittels Federn 22, welche hinter eine Längsrippe 23 am Schenkel 6 eingreifen. Ähnliche Rippen 24 sind auch an den Schenkelpaaren 3, 4 vor handen, die jedoch auf der Schenkelinnenseite liegen und somit gegeneinander gerichtet sind.
Zwischen dem einen Parallelschenkel 21 und der Profilschiene 13 ist ein Dichtungsband 20 eingeklemmt, welches vorzugsweise aus einem Kunststoff oder Gummi hergestellt wird.
Die Abdeckschiene 19 weist zwei abgebogene Längs streifen 25 auf, welche gegen je einen Schenkel der GlasfalAeisten 15 anliegen. Diese Abdeckschiene 19 ist auf ihrer Innenseite mit einer Rippe 26 versehen, welche der Halterung von Federn 27 dient. Die Federn 27 hin tergreifen die Glasfalzleisten 15 auf der Innenseite und bewirken dadurch eine lösbare Klemmung der Abdeck- schiene 19.
In Fig. 2 ist im Gegensatz zu Fig. 1 keine Eckver- bindung, sondern eine fortlaufende Wand mit dazwi- schenliegendem Pfosten dargestellt. Auf der linken Seite ist das Trennwandelement als Doppelverglasung dar gestellt,
auf der rechten Seite isind anstelle von Glas scheiben Holz- oder Spanplatten vorhanden, welche sich bis auf Brüstungshöhe oder über die ganze Raumhöhe erstrecken können.
Die Füllung besteht üblicherweise aus Holzplatten 30, könnte aber auch aus andern festen, plattenförmi- gen Materialien hergestellt werden. Zwischen den Holz- platten 30 besteht ein Hohlraum 31, welcher von einer oder mehreren Zugstangen 32 durchdrungen wird, auf der beidseitig Gewindeschrauben 33 sitzen.
Mit Hilfe dieser Zugstangen und Schrauben werden die Profil schienen mit den Platten 30 zu einer vorfabrizierbaren Einheit zusammengespannt. Auf diese Weise lassen sich entweder nicht verglaste oder teilweise verglaste Trenn- wandelemente herstellen, wobei die untere nicht ver glaste Brüstung analog der Darstellung in Fig. 2, rechte Seite, und der verglaste Oberteil analog der linken Seite in dieser Fig. 2 erfolgt.
Durch die Weiterführung der Profilschiene 13 wird ein fester Rahmen gebildet, der auch die Vorfabrizierung von teilweise verglasten Trenn wänden gestattet. Beim Zusammenbau werden die vor fabrizierten Trennwandelemente über die Eiiden der Schenkelpaare 3, 4 geschoben, wobei hier keine Schrau- benverbsndun;gen notwendig .sind.
Die Dimensioniemng ist derart getroffen, dass die Profilschiene 13 die etwas federnden Schenkel 3, 4 leicht zusammendrückt, damit ein satter, spielfreier Sitz entsteht. Die Herstellung einer Eckverbindung erfolgt in ähnlicher Weise, indem hier zusätzlich die U-Profilschiene 9 zwischen die Schenkel 5 .und/oder 6 eingefügt wird,
worauf die Abdeckprofil- schienen .aufgedrückt werden.
Für die universelle Anwendung dieser Trennwand konstruktion hat es sich als besonders zweckmässig her ausgestellt, dass die Abstände A und B je gemessen von der Längsmittellinie 8 bis zum Mittelteil der Profil schiene 13 gleich gross oder angenähert gleich gross sind.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Trennwand zur Raumunterteilung, mit mindestens zwei vertikalen Trennwandelementen und mindestens einem dazwischenliegenden, zwischen Boden und Decke verspannten Pfosten, dadurch gekennzeichnet,dass mindestens die vertikal verlaufenden Stirnseiten der Trennwandelemente auf ihrer dem Pfosten zugewandten Schmalseite je mit einer Profilschiene versehen sind und der Pfosten auf mindestens drei je um 90 zueinander versetzten Seiten Anschlussorgane aufweist, welche wahlweise mit je einer Trennwandeilement-Profilschiene zum Zusammenwirken ibestimmt sind und am Pfosten Haltemittel für Abdeckleisten vorhanden sind.UNTERANSPRÜCHE 1. Trennwand nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Profilschiene auf der Trennwand element-Schmalseite im Querschnitt ein hutförmiges Pro fil hat, deren mittlerer Teil im Trennwandelement zu- rückliegend ist und ein vorspringender Ansatz des Pfo stens in diesen zurückliegenden mittleren Teil der hut förmigen Profilschiene eingreift.2. Trennwand nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der Pfostenkern aus einer einzigen Metall-Profilschiene besteht, welche vier je um 90 zu einander versetzte Schenkelpaare besitzt. 3. Trennwand nach Patentanspruch und Unteran spruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Schenkel paare des Pfostenkernes federnd sind und durch kreuz weise verlaufende Längsstege untereinander verbunden sind. 4.Trennwand nach Patentanspruch, dadurch ge- kennzeichnet, dass zwei sich gegenüberliegende Schen kelpaare einen Schemkelaussenabstand haben, welcher mindestens angenähert der Breite des mittleren, zu rückstehenden Teiles der im Querschnitt hutförmigen Profilschiene entspricht und die beiden andern, kürzere Schenkelpaare einen Innenabstand zwischen ihren Schenkeln haben, welcher dem erwähnten Aussenab stand der .andern Schenkel entspricht. 5.Trennwand nach Patentanspruch und Unteran spruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen min destens ein kürzeres Schenkelpaar eine U-Profilschiene eingeschoben ist, welche in den mittleren Teil der hut- förmigen Profilschiene eingreift. 6. Trennwand nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Schenkelpaare mit Längsrippen versehen sind, welche als Haltemittel für Abdeckleisten dienen. 7. Trennwand nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der Abstand der hutförmigen Profil schiene von der Längsmittelachse des Pfostenkernes bei allen Trennwandelementen mindestens angenähert gleich gross ist. B.Trennwand nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass mindestens ein Teil der Trennwand elemente mindestens auf einem Teil ihrer Höhe aus zwei voneinander distanzierten Platten besteht, die mit der hutförmigen Profilschiene zu einer vorfabrizierten Ein heit verbunden sind. 9. Trennwand nach Patentanspruch und Unteran spruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Platten Glasscheiben sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH246866A CH439655A (de) | 1966-02-21 | 1966-02-21 | Trennwand zur Raumunterteilung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| CH246866A CH439655A (de) | 1966-02-21 | 1966-02-21 | Trennwand zur Raumunterteilung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
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| CH439655A true CH439655A (de) | 1967-07-15 |
Family
ID=4234485
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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| CH246866A CH439655A (de) | 1966-02-21 | 1966-02-21 | Trennwand zur Raumunterteilung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH439655A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2747611A1 (de) * | 1976-10-30 | 1978-05-03 | Yoshida Kogyo Kk | Einrichtung zum verbinden von tafeln |
-
1966
- 1966-02-21 CH CH246866A patent/CH439655A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2747611A1 (de) * | 1976-10-30 | 1978-05-03 | Yoshida Kogyo Kk | Einrichtung zum verbinden von tafeln |
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