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Folienprägewerkzeug und dessen Zurichtung Die Erfindung liegt auf
dem Gebiet der graphischen Kunst und betrifft insbesondere Verfahren, Ausrüstung
und Erzeugnisse, die das Folienprägen von Papier, Kunststoff oder dünnen Metallblättern
erleichtern und wesentlich wirtschaftlicher gestalten.
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Insbesondere beschäftigt sich die Erfindung mit Verfahren zur Herstellung
von vorgefertigten gegossenen durchsichtigen Patrizen zum Gebrauch bei Folienprägmattlzen;
diese Verfahren erleichtern die Zurichtung der Matrize und der Patrize in einer
Presse und vermeiden zeitaufwendige und teure Handarbeiten, die früher bei der Vorbereitung
einer Patrize nötig waten, die bei einer Folienprägematrize verwendet werden. Bei
dem neuen Verfahren zur Vorbereitung vorgefertigter atrieen sind neue Verfahrensschritte
in den gesamten Herstellungsablauf aufgenommen worden aus Formen der Folienprägematrizen
in einer weniger kostspieligen Weise, als sie vorher verfügbar waren.
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Wenn man von einer vom Künstler gravierten Originalplatte Matrizen
und Patrizen herstellen will, ist es notwendig, die Platte in Hinsicht auf den Werkstoff
zu verändern, beispeisweise um ein Hintergrundrelief zu schaffen, um davon die Folienprägematrisen
herzustellen; eine besonders vorteilhafte Digenschaft
der vorliegenden
Erfindung-liegt in der Tatsache, daß in das Gesamtverfahren Schritte aufgenommen
wurden, die es ermöglichen, Positive der Originalplatte zu erhalten, die-vervielfältigt
und wieder verwendet werden können, wie es für Verfahren-mit-großen Mengen nötig
ist.
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Das Aussehen und der optische Effekt Das Aussehen und der optische
Effekt vieler gedruckter Entwür- vieler gedruckter Entwürfe kann dadurch verbessert
werden, daß das Blatt geprägt wird, um ihm ein plastisches Aussehen zu geben; das
gleiche gilt auch in Zusammenhang mit Entwürfen, die eine Auflage aus Folie aufweisen,
die auf das Papierblatt -aufgeklebt ist-. Ähnlich ist es lange üblich, einen plastischen
oder drei-dimensionalen geprägten Entwurf aus blattförmigem Material herzustellen,
um einen sich sichtbar abhebenden Eindruck zu erzeugen, mit oder ohne vielfarbigen
Aufdruck Ähnliche Prägvorgänge werden auch bei dünnen Metallfolien ausgeführt, um
erhabene oder geprägte Entwürfe herzustellen; häufig werden diese Verfahren auch
mit anderen Werkstoffen, wie beispielsweise Kunststoffen durchgeführt.
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Die Künstlerische Entwicklung ist in diesem Bereich sehr'weit fortgeschritten
in Zusammenhang mit Glückwunschkarten, Kalendern, Partyartikeln, Zierverpackungen
und dekorative Zubehöre, bei denen die Qualität des geprägten Musters und das Ausrichten
des geprägten Bereichs mit dem gedruckten Bild besonders hohe Anforderungen stellen
, da der Entwurf von dem Empfänger oder Käufer des Gegenstandes normalerweise aus
verhältnismäßig geringem Abstand eingehend betrachtet wird.
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Die Entwürfe, die in Zusammenhang mit den oben erwähnten Erzeugnissen
verwendet werden, sind oft verhältnismäßig schwierig und erfordern besondere Geschiklichkeit
hinsichtlich der Höhe eines Jeden geprägten Bereichs im Verhältnis zu den umgebenden
Abschnitten
des Entwurfs; deshalb ist die Kunst des Vorbereitens der plastischen Originalplatten
(Meisterplatten) die bei der Herstellung von Felienprägematritzen und Patritzen
verwendet werden, sehr stark spezialisiert und wird von außerordentlich erfahrenen
Graveuren durchgeführt, die eine langjährige Erfahrung in diesem Gebiet mitbringen.
Daher sind die Kosten der Vorbereitung der modellierten Originalplatten sehr hoch
und hängen notwendigerweise in starkem Maß von der Schwierigkeit des Modells ab.
Die Originalplatten werden notwendigerweise mit großer Sorgfalt gehandhabt und für
einen möglichen zukünftigen Gebrauch aufgehoben. Wegen dem Wert dieser Originalplatten
müssen Anstrengungen unternommen werden, um zu verhindern, daß sie beschädigt werden
oder sich werfen oder andere physikalische Veränderungen erfahren, die ihren zukünftigen
Gebrauch bei der Herstellung von zusätzlihen Matritzen und Patritzen verhindern,
wie sie für Herstellungsverfahren benötigt werden, besonders für solche in großen
Mengen, wie zum Drucken von Glückwunschkarten und von bekannten Gegenständen, wie
sie vorhergehend geschildert wurden.
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Da das Handgravieren eines Entwurfs in eine Originalplatte eine sehr
zeitaufwendige und arbeitsreiche Tätigkeit ist, verwendet man in diesem Bereich
herkömmlicherweise Platten aus Magnesium-Legierungen für diesen Zweck, da dieses
Metall leicht gemeißelt, geritzt, gekratzt und geschliffen werden kann, sowohl von
Hand ie auch von angetriebenen Werkzeugen, um ein vertieftes Muster darin zu erzeugen,
da@ dem in einem Blatt einzuprägendem Muster entspricht. Für diesen Zweck geeignete
Magnesium-Legierungen enthalten geringe Beträge von Aluminium, Zink9 Lithium, Cadmium
und anderen Bestandteilen und werden unter verschiedenen Markennamen gehandelt.
Beispiele hierfür sind Zomag von Atlantik Zinc Works, Dowmetal von Dow Chemical
Company und Magplate von der Magplate Corporation Der andere9 gleichermaßen bedeutsame
Grund für den
Gebrauch von Magnesium-Legierungen für diesen; Zweck
liegt in der Tatsache, daß sie vollständig durch Säuren ätzgbar sind, wie dies beispielsweise
bei der Vorbereitung von Folienprägmatritzen notwendig ist, um ein Untergrundrelief
ring m das Muster in der Matritze herzustellen. In diesem Zusammenhang führt der
Werkstoff selbst zu der Anwendung von lichtempfindlichen wier anderen Schutzschichten
über der Platte, um ein wahlweises Wegätzen von Metall in dem Säurebad zu erreichen.
Es können aber auch andere Werkstoffe verwendet werden, wie Messing, Kupfer oder
Stahl? um darin zu gravieren, wenn es gewünscht wird und insbesondere wenn die Herstellung
eines widerstandsfähigeren Originals von Vorteil ist.
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Beim Ätzen der Platte wird notwendigerweise der ursprüngliche Werkstoff
zerstört, der das eingravierte Muster umgibt, und daher ist es notwendig, Vorsorge
zu treffen, um ein Doppel der Originalplatte zur Herstellung der Patritze zurflokzubehalten,
und dies nicht nur einmal, sondern so oft, wie es für eine Produktion in großer
Menge gewünscht wird.
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Zahlreiche Reproduktionsverfahren für Matritzen sind schon' ange'-'
wendet worden; viele von ihnen umfassen Phenolharz-GieBverfahrén und Elektroformverfahren;
Jedoch ist bisher noch kein wirklich praktisches Verfahren verfügbar zur Herstellung
von Patritzen zum Gebrauch mit Matritzen das auf vollständig reproduzierbare Basis
vor dem Zusammenbau der Patritze und der Matritze in der Presse arbeitet.
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Bekannte Vorbereitungsverfahren für Patritzen erfordern meist die
handwerkliche Anfertigung eines Stützelementes, das auf der Zurichtplatte der Presse
aufgenommen ist. Beim Prägen von Papierblättern auf einer hin- und hergehenden-Presse
ist ist es beispielsweise üblich, daß der Bedienungsmann das "weibliche" Prägewerkzeug
oder die Folienprägmatritze auf die Matritzendruckplatte der Maschine aufsetzt und
eine Anzahl von Papierbögen auf der Patritzendruckplatte in solcher tage befestigt,
daß die Beruhrung der Matritze mit dem Blattstapel einen Eindruck auf dem Papier
hinterläßt. Nachdem der Eindruck in der Patritze erfolgte, wurde die Zuricht- oder
Patritzenplatte aus der Maschine genommen, so daß der Bedienungsmann von Hand um
das Muster herumschneiden konnte- und so den Bereich um den in dem Papier geformten
Eindruck herum ablösen konnte. Es war im allgemeinen1Dtwendi, diesen Vorgang mehrfach
zu wiederholen, um ein vollständiges Bild zu erzeugen, bei dem der herausgearbeitete
Bereich verhältnismäßig nahe an die Kanten des Musters heranretohte, um eine vollständige
Aufnahme für den geprägten Folienbereich zu erreichen.
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Zusätzlich wurde es normalerweise als notwendig-angesehen, einen groben
Schnitt rund um das Muster vorzusehen und dann zusätzliche Blätter hinzuzugeben,
die so ausgeschnitten waren, da@ sie im wesentlichen dem Muster entsprachen, so
daß die Patritzenkante verhältnismäßig genau mit der Form der Matritzenkanten übereinstimmte.
Auf jeden prall mußte dies aber von Hand gemacht werden, wobei das Verfahren angewendet
wurde, allmählich-Papierblätter hinzuzufügen, die eines auf dem anderen aufgeklebt
wurden. Häufig war es notwendig, kleine Papierstücke in bestimmten Bereichs zuzufügen,
wo zusätzliche Unterstützung notwendig War und um
einen erhabenen
Bereich in der Patritze zu schaffen, der der Gestalt der plastischen Oberfläche
der Matritze entsprach. Bei diesem Vorgang wurde ein Blatt Papier üblicherweise
zeitweilig zwischen die aus Blättern aufgebaute Patritze und die Matritze für eine
Anzahl von Eindruckvorgängen eingelegt und dann herausgenommen, um den notwendigen
Papierabstand zu schaffen und ein Glätten der Blätter bei den tatsächlichen Herstellungavorgängen
zu verhindern.
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Es ist ersichtlich, daß die Herstellung der Patritzen von Hand entsprechend
dem vorbeschriebenen Verfahren sehr zeitaufwendig und kostspielig ist, nicht nur
wegen der Aufmerksamkeit, die von dem Bedienungsmann verlangt wird, sondern auch
wegen der notwendigen Stillstandszeit der Presse, während Jede Patritze vorbereitet
wurde. Bei jeder zusätzlichen Zugabe von Papierblättern zu der Patritze war es notwendig,
die Zurichtplatte aus der Presse zu nehmen und anschließend um das Muster herum
mit einem Handmesser einzuschneideno Die Zurichtung erforderte deshalb oft bis zu
18 Stunden, nur sehr selten lag sie unter 4 Stunden.
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Es ist daher ein erstes Zel der vorliegenden Erfindung, ein verbessertes
Verfahren zum Vorbereiten von Patritzen zum Gebrauch in Zusammenhang mit Folienprägematritzen«zu
schaffen, wobei diese außerhalb der Presse hergestellt und in der Presse in genauer
Ausrichtung angebracht werden können, ohne daß. ein Einlaufen und eine Zurichtung
von Hand hierzu notwendig ist.
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Ein anderes sehr wichtiges Ziel der Erfindung. istes, vorgefertigte
gegossene Patritzen und Verfahren zur Vorbereitung derselben zu schaffen, wobei
die sich ergebende Patritze durchsichtig ist, so daß sie über einer Kopie des zu
prägenden Entwurfs angeordnet werden kann, der auf der Patritzendrucktafel angebracht
ist,
und mit einer solchen Patritzendrucktafel ausgerichtet verbunden werden kann, wobei
der Entwurf so liegt, daß die in Verbindung mit der Patritze verwendete Matritze
dann in geeigneter Weise der Patritze angepaßt wird und nachfolgend so mit der Matritzendrucktafel
verbunden wird, daß die vollständige Anordnung als eine Einheit in die Presse eingesetzt
werden kann.
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Bei dieser Anordnung kann die vollständige Zurichtung außerhalb der
Presse auf einer Unterlage erfolgen, -so-daß-keine Arbeii'-zeit der Presse erforderlich
ist und die Ruhezeit der Presse wesentlich herabgesetzt wird, da die Presse ausschließlich
für tatsächliche Herstellungsvorgänge benutzt wird.
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Ein. weiteres wichtiges Ziel der Erfindung ist es, ein verbessertes
Verfahren zum Vorbereiten vorgefertigter gegossener Patritzen der oben beschriebenen
Art zu schaffen, wobei ein Doppel der gravieRen Originalplatte hergestellt wird,
so daß Jede benötigte Anzahl von Matritzen hiervon erzeugt werden können, unbeeinflußt
davon, daß die Originalplatte geätzt wird, um ein Hintergrundrelief um das Muster
herum zu schaffen, um nachfolgend so viele "weibliche" Matritzen davon herzustellen,
wie benötigt werden.
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Auch ein wichtiges Ziel der Erfindung ist es, ein Verfahren zum Vorbereiten
vorgefertigter gegossener durchsichtiger Patritzen für PolienprEgematritzen zu schaffen,
die in ihrer plastischen Oberfläche ausreichend abgetragen sind, um das gleiche
Maß von Papierzwischenraum zu schaffen, wie es frWher bei der Handzurichtung erzielt
wurde, wobei zum Einlauf eine Zahl von aufeinander gestapelten Papierbögen verwendet
wurde:.
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Dieser Papierzwischenraum wird erzeugt durch däs Zwischenlegen einer
Lage von druckverformbarem, verhältnismäßig inkompressiblem Werkstoff vorherbtimster
Dicke über der modellierten Oberfläche des Doppels der gravierten Originalplatte,
worauf das Gießen der Patritze gegen den verformbaren Werkstoff erfolgt; beim Abnehmen
der gegossenen Patritze von der zusammengebauten Einheit kann sie unmittelbar als
Matritze verwendet werden, da der Papierzwischenraum bei der modellierten Oberfläche
bereits vorhanden ist Die Eigenschaften des druckverformbaren Werkstoffs sind so,
daß dieser sich unter Druck im wesentlichen der Gestalt des vertieften Entwurfs
in dem Doppel anpaßt, ohne seine Dicke wesentlich zu verändern; dadurch wird ein
Schneiden während des Prägeform gangs vermieden und ein sehr gleichförmig es und
deutlich gesei¢hnetes Bild in der geprägten Folie oder dem Blatt erzeugt. Wenn man
ein druckverformbares, verhältnismäßig inkompressibles Naterial einer Dicke verwendet,
die im wesentlichen gleich dem gegewünschten Papierzwischenraum für eine bestimmte
Patritze fat, wird ein automatischer Ausgleich während des Gießens der Patritze
geschaffen, der sich über die gesamte modellierte Oberfläche er streckt.
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Ein sehr wichtiges Ziel der Erfindung ist es, Verfahren zu schaffen
zur Herstellung von Patritzen für Folienprägematritzen, die außerhalb der Presse
in einem selbständigen Arbeitsgang für die sen Zweck hergestellt werden, ohne daß
merkliche Opfer in der Qualität der Patritze gebracht werden müssen und wobei die
Reproduktion von so vielen Patritzen wie gewünscht von einer einzigen, vom Künstler
gravierten Platte möglih ist, wobei Jede Pa tritze weitgehend ein Abbild der anderen
ist.
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Weitere Merkmale, Vorteile und Anwendungsmöglichkeiten der neuen Erfindung
ergeben sich aus den beiliegenden Darstellungen von Ausführungsbeispielen sowie
aus der folgenden Beschreibung.
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Es zeigen: Fig. 1 eine Draufsicht auf eine als Beispiel gewählte,
vom Künstler gravierte Originalplatte, mit einem herausgearbeiteten Muster in einer
Oberfläche sowie mit konischen Ausricht-Ausnehmungen in gegenüberliegenden Ecken;
Fig. 2 eine im wesentlichen schematische Darstellung der gravierten Platte im wesjntlichen
längs der Linie 2-2 der Fig.1 mit einem Gegenstück aus Nickel; Fig. 3 einen schematisch
dargestellten Schnitt ähnlich der Fig.2, wobei das Nickel-Gegenstück aus Fig. 2
mit einem darauf befindlichen elektrogeformten Doppel versehen ist, das wiederum
mit Epoxydmaterial abgestützt ist; Fig. 4 einen schematischen Schnitt, der das epoxyd-gestUtzte
Doppelstück aus Nickel zeigt, mit einer Lage von Bleifolie darauf, die wiederum
von einer dagegen abgegossenen Patritze bedeckt ist; Fig. 5 einen Schnitt der Patritze;
Fig. 6 einen schematischen Schnitt durch die gravierte Originalplatte, wobei das
Verfahren zum Ausfüllen des herausgearbeiteten Musters mit einem Schutzlack gezeigt
wird;
Fig. 7 einen Schnitt- durch die Originalplatte nach dem diewenigen
Abschnitte weggeätzt wurden, die nicht - wie in Fig. 6 gezeigt - durch-Lack geschützt
waren; Fig. 8 einen schematischen Schnitt durch die abgetragene Origi nalplatte
mit einem Gegenstück aus Nickel; Fig. 9 einen schematischen Schnitt durch das Gegenstück
aus Nickel mit einer darüber befindlichen elektrogeformten Matritze aus Nickel,
die von einer Stahlunterstützung getragen wird; Fig 1o einen schematischen Schnitt
durch die elektrogeformte Matritze aus Nickel, die mit einer Stahlplatte unter stützt
ist, zusammen mit der Patritze gemäß Fig. 5, wobei sich die Löcher in den Elementen
in gegenseitiger Ausrichtung befinden; Fig. 11 einen schematischen Schnitt durch
die in Fig. do gezeigt ten Elemente, mit hindurchgeführten Stiften, um diese Elemente
in auagerichtetet Lage zu halten; Fig. 12 einen schematischen Schnitt,de aus Matritze
und Patritze bestehende Einheit in zusammengebauter Lage auf entsprechenden Drucktafeln
einer Presse zeigt; Fig. 13 einen vergrößerten Schnitt durch die Patritze und die
Matritze, der deren Ausgestaltung an einem Teil des von der Originalplatte ei:zprcduzierten
Musters zeigt, sowie die zusammengehörige Lage der M8tritze und der Patritze zu
dem dazwischen eingepreßten Papier oder der Folie;
Fig. 14-18 ein
weiteres Verfahrenzur Herstellung einer Patritze und einer Matritze mit gegossenen
Elementen, die anstelle von metallischen gasplattierten Elementen verwendet werden,
wie sie in den Fig. 1 bis 13 dargestellt sind; Fig. 14 in einem schematischen Schnitt
die in Fig. 1 dargestellte Originalplatte mit einem dagegen gegossenen Phenolharz-Gegenstück;
Fig. 15 in einem Schnitt das Phenolharz-Gegenstück, das mit mit einem elektrogeformten
Doppel aus Nickel versehen ist, das wiederum mit einer Epoxydabstützung versteift
ist; Fig, 16 einen Schnitt durch das epoxyd-versteifte Doppel aus Nickel mit einer
dagegen gegossenen Patritze; Fig. 17 einen schematischen Schnitt. durch die in Fig.
7 gezeigte abgetragene Originalplatte mit einem rauf gegossenen Gegenstück aus Phenolharz;
Fig. 18 in einem Schnitt das Phenolharz-Gegenstück, das mit einer elektrogeformten
Nickelmatritze darüber ausgestattet ist, die mit aufgesprthtem Metall verstärkt
ist; Xigæ 19-24 schematisch ein anderes Verfahren zur Herstellung von Patritzen
und Matritzen gemäß der Erfindung;
Fig. 19 einen schematischen
Schnitt durch eine Presießeinheit, bei der die gravierte Originalplatte gemäß Fig.
1 eingesett ist, mit einem darauf gegossenen Phenolharz-Gegenstück; Fig. 20 einen
ähnlichen schematischen Schnitt durch das in der Preßgießeinheit angeordnete Phenolharz-Gegenstück
nach Fig. 19 mit einem Phenolhars-Doppel; Fig. 21 einen schematischen Schnitt durch
das Phenolharz-Doppel, mit einer Lage von Bleifolie darauf und einer gegen die Bleifolie
gegossenen Patritze; Fig. 22 einen schematischen Schnitt durch die abgetragene Originalplatte
nach Fig. 7, die sich in der Preßgießeinheit befindet, mit einem dagegen gegossenen
Phenolharz-Gegenstück; Fig. 23 einen Querschnitt durch das Phenolharz-Gegenstück
mit einer elektrogeformten Matritze aus kel über der modellierten Fläche; und Fig.
24 einen Schnitt durch die in Fig. 23 gezeigte elektrogeformte Matritze aus Nbkel
mit einer Stahlstützplatte, wobei gezeigt wird, wie die Druckgießplatte verwendet
wird, um das Element parallel mit der Matritze zu halten, indem das letztere auf
dem Phenolharz-Gegenstück zurückgehalten wird, während der Kleber aushärtet.
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Man muß davon ausgehen, daß alle oben beschriebenen Schnitte im wesentlichen
längs einer unregelmäßigen Linie ähnlich der Linie 2-2 in Fig. 1 verlaufen; daraus
ergeben sich die gegenseitigen Beziehungen der Figuren und die relativen Lagen der
Ausrichtaugen und -stifte, die bei dem vorliegenden Verfahren verwendet werden,
um eine Störung der während der Herstellung erzielten Ausrichtlage der Einzelteile
zueinander zu vermeiden.
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Die Fig. 1 bis 13 umfassen schentische Darstellungen der Verfahrenaschritte
zur Vorbereitung von Folienprägmatritzen und entsprechenden Patritzen gemäß einer
bevorzugten Ausführungsform der Erfindung. Fig. 1 zeigt eine herkömmliche Originalplatte
1o (ldeisterplatte ql aus Magnesiumlegierung; typische Beispiele hierfür sind -
wie schon erwähnt - unter den Marken Zomag und 'Dowmetale im Handel. Zu Zwecken
der besseren Darstellung ist die Platte lo mit einer ringförmigen Nut 12 in ihrer
Fläche 14 gezeigt, die ein modelliertes Muster in der Platte darstellt.
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Das durch die Nut 12 geschaffene herausgearbeitete Relief wird üblicherweise
von Künstlern mit Gravierwerkzeugen geformt, wobei die Oberfläche der Platte gemeißelt,
geschliffen, gekratzt oder in anderer Weise abgetragen wird. Für diesen Zweck wird
üblicherweise eine Magnesiumlegierung verwendet, weil sie leicht zu bearbeiten ist.
Bei ihr kann auch leicht der Hintergrund in der Umgebung des in der Platte geformten
Musters weggeätzt werden, wobei übliche Säureätzverfahren angewendet werden.
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Vorzugsweise ist die Platte 10 mit mindestens einem Paar von konischen
Ausricht- oder Einrastlöchern 16 und 18 versehen, die durch kombiniertes Bohren
und Senken in der Weise hergestellt sein können, daß sich die konischen Löcher im
Durchmesser zu der Fläche 14 der Platte hin erweitern; sie sind vorzugsweise in
einander
diagonal gegenüberliegenden Ecken der Platte wie in Fig. 1 gezeigt, angeordnet.
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Die Originalplatte lo wird als Form zur Vorbereitung von Matritzen
und Patritzen verwendet, dient Jedoch nicht selbst als Matritze, da sie einen beträchtlichen
Wert darstellt, da sie aus verhältnismäßig weichem und geschmeidigem Material zum
leichteren Eingravieren hergestellt ist und deshalb keinen hohen Verschleißwiderstand
hat, außerdem weil es erwünscht ist, das Original zur Vorbereitung einer Anzahl
von Matritzen und Patritzen zu behalten, wie sie in Zukunft gebraucht werden könnten.
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Die einzelnen Verfahrensschritte zur Vorbereitung der in Fig0 5 gezeigten
Patritze So, die in einer Folienprägematritze bei spielsweise von der Originalplatte
lo vorbereitet wird, sind schematisch in den Fig. 2 bis 4 dargestellt0 Gemäß diesem
Verfahren kann eine Patritze mit größter Genauig keit hergestellt werden; wenn es
jedoch gewünscht wird, die Gesamtkosten der Patritzenherstellung zu / senken, und
eine gering fügige Einbuße an Genauigkeit in Kauf genommen werden kann beim Prägen
des ausgearbeiteten Musters, dann kann ein abgewandeltes und noch weniger aufwendiges
Verfahren durchgeführt werden, das schematisch in den Fig. 14 bis 16 und 19 bis
21 dargestellt, ist0 Aus der Fig. 2 sieht man, daß eine Lage von Nickel auf der
Flä che 14 der Patritze 10 ausgebildet ist, wobei vorzugsweise ein herkömmliches
Verfahren zum Ausscheiden einer Plattierung aus Dampf stattfindet, bei dem Nickeltetracarbonyl
Ni (CO), verwendet wird, aus dem sich das Nickel auf der Patritze 10 niederschlägt.
Es
sollte über der Originalplatte 10 so viel Nickel abgelagert werden, daß eine Schicht
von ungefähribis 2 mm (o,o40 bis 0,080 Zoll) Dicke entsteht. Dssso erzeugte gasplattierte
Nickelgegenstück 22 hat eine Fläche 24, die genau die Oberflächenausgestaltung der
Fläche 14 der Platte 1o nachbildet. Durch die Verwendung eines Gasplattierverfahrens
zum Aufbringen einer Nickelschicht auf der Fläche 14 der Platte 10 hat das Gegenstück
22 eine modellierte Oberfläche, die ein exaktes Gegenstück des Musters 12 mit außerordentlich
guter Übereinstimmung zwischen beiden darstellt.
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Die Originalplatte 1o wird dann von dem gasplattierten Gegenstück
22 getrennt; dessen Fläche 24 wird mit einem elektrisch leitenden Trennmittel wie
kolloidalem oder ausgefälltem Silber beschichtet, so daß ein Doppel 26 aus Nickel
auf das Gegenstück 22 mit herkömmlichen Nickel-Plattierverfahren aufgebracht werden
kann. Auf der Fläche 24 des Gegenstücks 22 sollte ein ausreichender Betrag von Nickel
aufgebracht werden, um eine Schale zu schaffen, die genau die modellierte Oberfläche
des Gegenstücks 22 nachbildet. Da das als Nickelschale ausgebildete Doppel 26 nicht
starr genug ist, um es ohne Unterstützung zu verwenden,wird es vorzugsweise auf
der Rückseite 28 des Doppels 26 mit einem verstärkenden Werkstoff ausgefüllt, der
aus einem Kunstharz, beispielsweise Epoxydharz bestehen kann, das leicht zu verarbeiten
und wirtschaftlich ist. Als Unterstützungsmaterial 30 kann beispielsweise das Epoxyd-Gießharz
301 TS der U.S. Gypsum Company verwendet werden.
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Das Gegenstück 22 wird von dem Doppel 26 aus Nickel getrennt; die
Patritze 20 wird gegen eine Lage von Bleifolie 32 geformt, die über die Fläche 34
des Nickeldoppels 26 gelegt ist, um den Abstand für das Papier zu schafffen. Die
Dicke der Folie 32 ändert sich notwendigerweise mit dem erforderlichen Papierabstand
für jeden besonderen Papiertyp, der mit der Patritze 29 geformt werden soll, aber
in den meisten Fällen beträgt die Foliendicke ungefähr 2/3 der Dicke des zu prägenden
Papiers.
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Bleifolie ist hervorragend geeignet zur Erzeugung des Papierzwischenraums
beim Gießen der Patritze 20, wobei das Doppel 26 als Form verwendet wird, denn das
Blei kann durch Druck in die exakte Form der Fläche 54 des Doppels 26 geformt werden
und verändert sich wegen seiner verhältnismäßigen großen Inkompressibilität in der
Dicke nicht wesentlich, wenn es in Druckverbindung mit der Fläche 34 gelangt. Außerdem
hängt die Bleifolie an dem Doppel 26 nicht an und kann deshalb vollständig hiervon
entfernt werden; außerdem stellt sie eine sehr glatte ebene Fläche zum Gießen der
Patritze 20 dar.
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Die Patritze wird vorzugsweise aus einem anfänglich glatten Blatt
aus Kunstharz hergestellt, das in geeigneter Weise mit einem Werkstoff wie Glasgewebe
verstärkt ist; dieses Blatt wird auf ausreichend hohe Temperaturen erhitzt, während
es in Berührung mit der äußeren Oberfläche der Bleifolie 32 gebracht wird, damit
die Fläche 36 der Patritze 20 genau die Ausgestaltung des Doppels 26 nachbildet;
eine Abweichung ergibt sich nur die als Abstandsmittel wirkende Bleifolie 32, so
daß die endgültige Patritze wie in Fig. 5 gezeigt, geformt ist, mit einer modellierten
Oberfläche oder Vorderfläche 36, während die rückwärtige Fläche 38 im
wesentlichen
flach ist. Ein. geeignetes Kunstharz zum Gießen der Patritze 20 ist unter der Bezeichnung
P-68o bekannt und wird von der U.S. Polymeric Chemicais,.Ino., Santa Ana, California,
auf den Markt gebracht. Dieser Werkstoff besteht aus Glasfasergewebe, das mit einem
Diallyl-Isophthalat-Harz imprägniert ist.
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Obwohl bei dem bevorzugten Verfahren, wie es beschrieben wird, die
Patritze 20 gegen die Folie 32 gegossen wird, die von dem Doppel 26 getragen wird,
ist es doch selbstverständlich, daß die Platte 10, besonders wenn sie aus verhältnismäßig
starrem Material wie Messing oder Stahl hergeatellt ist, als Unterstützung während
des Formens der Patritze verwendet werden kann.
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Das aus Nickel bestehende Doppel 26, das mit dem Epoxydwerkstoff 3o
verstärkt ist, wird für zukünftigen Gebrauch aufgehoben; dadurch ist es möglich,
so viele Patritzen 20 von dem Doppel zu gießen, wie sie gelegentlich gebraucht werden.
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Da ein Doppel des Originals hergestellt ist, das die Oberflächenausführung
der Originalplatte sehr genau nachgebildet hat, kann die gravierte Originalplatte
weiterhin dazu verwendet werden, davon eine Matritze als Doppel herzustellen, wenn
es gewünscht wird. Ein bevorzugtes Verfahren, diesen Zweck zu erreiohen, ist in
den Fig. 6 bis 9 dargestellt.
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Es wird davon ausgegangen, daß die gravierte Originalplatte 1o für
die Herntellung einer Folienprägematritze vorbereitet ist; es ist deshalb nötig,
das Hintergrundrelief in der Umgebung des Musters 12 wie bekannt, herzustellen,
Ein bevorzugtes Verfahren zur Herstellung dieses Hintergrundreliefs besteht in dem
Aufbringen einer Lage von Lack oder anderem Säurebeständigem
Werkstoff
auf der Fläche 14 der Platte lo; anschließend streicht ein Wischer 40 darüber, so
daß die Fläche 14 der Platte 1o von dem Lack freigewischt sind, aber die herausgearbeiteten
Abschnitte, die das Muster 12 darstellen, sind mit Lack 42 gefüllt, um die tiefer
liegenden Bereiche der Platte vor der Säureätzung zu schützen.
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Wie Fig. 7 zeigt, wird die Fläche 14 der Platte lo einem Säurebad
für eine gewisse Zeit ausgesetzt, um zu bewirken, einen gewünschten Betrag der Magnesiumlegierung
in der Umgebung des Musterbereichs 12 zu lösen, wobei der Bereich 12 durch den Lack
42 geschützt wurde. Die abgetragene Fläche 44 der Platte 1o umgibt somit das Muster
12 völlig, und wegen der Eigenart des Ätzvorganges sineneigte Flächen 46 zwischen
der Fläche 44 und den äußeren, verhältnismäßig scharfen Kanten 48 der Platte lo
entstanden, welch letztere die Grenzen des Musters 12 darstellen.
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Anschließend wird mittels des Gasçlattierverfahrens ein Nickel gegenstück
45 auf der abgetragenen Fläche 44 der Originallatte 1o aufgebracht mit vorzugsweise
einer Dicke, die der Dicke des Gegenstückes 22 ähnlich ist. Nach der Trennung des
gasplattier ten Nickelgegenstücks So von der Originalplatte 10 wird das Ge-Gegenstück
als Porm für ein Doppel aus Nickel oder eine Matritze verwendet, die gegen die modellierte
Fläche 42 geformt wird, um eine elektrogeformte Nickel schale oder Matritze 54 zu
schaffen mit einer Fläche 56, die genau die Form der mmdellierten Fläche 52 des
Gegenstückes So nachbildet,
Verschiedene Verfahren können zum Verstärken
der Nickematrize 54 verwendet werden; eine geeignete und bevorzugte Einrichtung
umfaßt eine kaltgewalzte Stahlplatte 58, die an der Rückseite der Matrize 54 mittels
eines Klebers bo befestigt ist. Wie sich aus der Fig. 9 ergibt, ist die Platte 58
mit kegeligen Vertiefungen 62 versehen, die mit den kegeligen vorsprüngen der elektrogeformten
Iickelmatrize 54 übereinstimmen, so daß die Platte 58 flach gegen die Rückseite
der Nickeniatrize 54 anliegt.
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Aus den Fig. 1 bis 9 ergibt sich, daß von Anfang an kegelige Bohrungen
1G und 18 in der Platte 1o vorgesehen wurden, so daß entsprechende kegelige Vertiefungen
und Vorsprünge an dem Gegend stück und den ntchfolgenden Platten (Doppel) entstehen,
die der Originalplatte 1o nachgebildet sind. Entsprechend hat die Patrize 20 ein
Paar von konischen Vorsprüngen 64 und 66, die den konischen Bohrungen 16 bzw. 18
entsprechen. Ähnlich hat die stahlverstärkte Nickematrize 54 ein Paar von konischen
Einsenkungen 68 und 70, die exakt übereinstimmten mit den Bohrungen 16 und 18 und
deshalb genau in der Weise angeordnet sind, um die konischen Vorsprünge 64 bzw.
66 der Patrize 20 aufzunehmen.
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Die ineinander passenden konischen Vorsprünge und Einsenkungen an
der Matrize 54 und der Patrize 20 werden verwendet, um die Matrize und die Patrize
genau gegeneinander auszurichten, wie in Fig. lo gezeigt. Nach der Ausrichtung der
Patrize 20 mit der Matrize 54 werden mindestens zwei Löcher 72 und 74 durchgebohrt,
um entsprechend ausgerichtete Stifte 76 und 78 aufzunehmen, die vorzugsweise aus
einem Kunstharzwerkstoff wie Nylon bestehen. Daraufhin werden die diagonal gegenüberliegenden
Ecken
der ausgerichteten Patritze 20 und Matritze 54 entfernt,
so daß danach die Ausrichtung der ebenen Elemente von den Stiften 76 und 78 übernommen
werden, die in entsprechenden Bohrungen 72 und 74 aufgenommen sind (siehe Fig. 11).
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Da die Patritze 20 und die Matritze 54 außerhalb der Presse in neuartiger
Weise hergestellt werden, können die Drucktafeln der Presse außerhalb der Maschine
aufgestellt werden. Das bevorzugte Zurichtverfahren, bei dem die vorgefertigte Patritze
20 und Matritze 54 verwendet werden, ist schematisch in Fig. 12 dargestellt. An
dieser Stelle wird darauf hingewiesen, daß der Kunstharz-Werkstoff, der zur Herstellung
der Patritze 20 verwendet wird, vorzugsweise von einer solchen Art ist, daß er nach
der endgültigen Behandlung durchsichtig ist, so daß das auf ein Papierblatt gedruckte
Muster durch die Patritze gesehen werden kann, um das Ausrichten während der Zurichtung
zu ermöglichen. Das vorher erwähnte Diallyl-Isophthalat-Harz ist besonders geeignet
für diesen Zweck; es kann auch in einer herkömmlichen Maschine gegossen werden,
mit der man einen Druck aufbringen kann, während Hitze dem Kunstharz zugeführt wird,
um das endgültige Ausharten zu erreichen. Deshalb solBe das Harz, aus dem die Patritze
20 geformt ist, nicht nur nach dem endgültigen Aushärten des Polymers durchsichtig
sein, sondern auch vorzugsweise wärmeaushärtend sein, damit es - wenn nötig - während
des Gebrauchs in einer Folienprägemaschine oder dergl. auch der Hitze widerstehen
kann.
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Beim Zurichten der Pressendruckplatten zum Folienprägen mit einer
Patritze 20 und einer Matritze 54 wird zuerst ein bedrucktes Blatt 80, das das zu
prägende Muster trägt, mit einem geeigneten Klebstoff auf der unteren Pressendrucktafel
82 angebracht. Bei
dem in den Zeichnungen dargestelltem Beispiel
wird angenommen, daß das auf dem Blatt 80 aufgedruckte Muster die Gestalt der Nut
12 in der Originalplatte 1o hat.
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Dann wird die vorgefertigte Patritze 209 die eine Schicht von Kontaktklebstoff
84 auf der flachen Rückseite 86 aufweist, über das Blatt 80 gelegt, so daß der erhabene
Abschnitt 88 der Patritze 20, der genau mit dem Muster 12 übereinstimmt, mit dem
entsprechenden gedruckten Abschnitt des Blattes 80 ausgerichtet ist, woraufhin die
Patritze in Berührung mit dem gedruckten Bläst gebracht wird, um die obere Fläche
festzulegen. Der auf der Patritze 20 gebrauchte Klebstoff sollte von solcher Beschaffenheit
sein, daß er kleine Ausrichtbewegungen in der Lage der Patritze zu dem gedruckten
Blatt zuläßt, wie sie nötig sein können, um den erhabenen Bereich 88 in genaue Ausrichtung
mit dem gedruckten Muster zu bringen. Unter bestimmten Umständen kann es erwünscht
sein, eine Klebstoffschicht auf dem gedruckten Blatt bo anzubringen, bevor die Patritze
20 auf dessen Oberfläche gesetzt wird, Dann wird die Matritze 54 über die Patritze
20 gebracht und mit der Preßdrucktafel 82 mittels Stiften 76 und 78 verbunden, die
verwendet werden, um eine genaue Ausrichtung der Matritze 54 mit der Patritze 20
sicherzustelen. Die Rückfläche 9o ist mit einer Klebstoffschicht versehen; -anschließend
wird die aus der oberen Drucktafel 92 und einer heißen Platte 94 bestehende Baugruppe
in Berührung mit der Rückseite der Matritze 54 in der Weise gebracht, daß die Matritze
fest mit der nach unten gerichteten Fläche der heißen Platte 94 verbunden wird,
In diesem Zusammenhang wird darauf hingewiesen, daß die Drucktafel 82
genauso
wie die aus der J)rudktaf ei 92 und der heißen Platte 94 bestehende Baugruppe außerhalb
der Maschine in Qane bestimmte Lage zueinander mittels herkömmlichen Stiften mit
engen lelsm ranzen gehalten werden können, die in entsprechende Öffnungen passen,
wenn die Drucktafeln in ihre normale benachbarte Lage gebracht werden.
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Nach dem Einsetzen der Pressendruckplatten in die Folienprägemaschine
können die Baugruppen getrennt werden, um die Ausricht stifte 76 und 78 zu entfernen.
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Die gegenseitige Lage der Patritze 20 und der Matritze 54 wäh rend
normaler Folienprägevorgänge ist schematisch in 13 99 dargestellt; man kann erkennen,
daß die in der Matritze 54 geschaffene Hintergrundabtragung eine gute Zuführung
der geprägten Folie 96 zu einem Papierblatt 98 ermöglicht, das eingedruckt ein passendes
Muster aufweist, das mit dem ursprünglich in der Platte 10 eingravierten Muster
zusammenpaßt. Der Papierabstand in der Patritze 20, der durch die Verwendung der
Bleifolie 52 bi der Herstellung der Patritze 20 geschaffen wurden ermöglicht das
Abtrennen der Folie 96 entlang den Kanten des Musters, bei eine sehr saubere Kante
zurückbleibt; die Hintergrundabtragung an der Matritze 54 verhindert ein glättendes
Andrücken des Papiers 98 in der Umgebung des mit der Folie 96 bedeckten Musters.
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In den Fig. 14 bis 18 ist ein abgewandeltes Verfahren ur Herstellung
einer Patritze 120 und einer Nickelmatritze 154 dargestellt, die der Patritze 2G
und der Matritze 54 ähnlich sinde Hier ist die Herstellung der Patritze und der
Matritze noch wirtschaftlicher als in den vorbeschriebenen Fällen, aber wegen dem
geringfügigen
Schrumpfen der bei der Vorbereitung verwendeten Werkstoffe sind nicht ganz die engen
Toleranzen zu erreichen, wie bei der Patritze 20 und der Matritze 54, was ihre Ubereinstimmung
mit dem Muster 12 auf der Originalplatte 1o anbetrifft.
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Die Toleranzen sind jedoch eng genug, daß sie in den meisten Fällen
völlig ausreichen.
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Bei den in den Fig. 14 bis 16 dargestellten Verfahrensschritten wird
die Originalplatte lo vor dem Ätzen zum Erzielen des Hintergrundabtrags als Form
zur Vorbereitung eines Phenolharz-Gegenstücks 122 verwendet, das eine modellierte
Fläche 124 besitzt, die sehr genau mit der Fläche 14 der Originalplatte 10 übereinstimmt.
Das Gegenstück 122 ist vorzugsweise aus einem wärmeaushärtendsn Kunstharz hergestellt,
wie einem Phenolharz; ein z.B. bevorzugtes Harz für diesen Zweck wird von der Monomelt
Company, Minneapolis, Minnesota, unter der Bezeichnung 95D und 96D vertrieben.
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Nach der Trennung der Originalplatte lo von dem Phenolharz-Ge-Gegenstück
122, wird dieses als Form für den Elektroauftrag eines Doppels 126 aus Nickel verwendet,
nachdem ein elektrisch leitendes Trennmittel, wie kolloidales Silber, über die modellierte
Fläche 124 des Gegenstücks 122 gesprüht wurde, um den Auftrag der Nickelschale 126
auf die von dem Phenolharz-Gegenstück 122 geschaffene Form zu ermöglichen. Eine
Epoxydharz-Unterstützung 130 ähnlich der Unterstützung 30 kann verwendet werden,
um die Rückseite des Nickeldoppels 126 zu verstärken.
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Das verstärkte Nickeldoppel 126 wird dann als Form für das Gießen
der Patritze 120 verwendet, wobei eine Lage aus Aluminiumfolie 132 wieder zwischen
das wärmeaushärtende Harz für die Patritze 120 und das Nickeldoppel 126 gebracht
wird, Das abgeänderte Verfahren zur Herstellung der Matritze 151. ist in der Fig.
17 gezeigt, wobei in der Fläche der Platte 1o ein ausreichender Hintergrundabtrag
in der Umgebung des Musters 12 vorgenommen wurde; die Platte lo wird als Gießform
zur Herstellung eines Phenolharz-Gegenstücks 15o, ähnlich dem Nickelgegenstück 50,
verwendet.
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Wie sich aus der Fig. 18 ergibt, wird das Phenolharz-Gegenstück 150
dann als Mittel zum Elektroformen (Galvanisieren) einer Nickelmatritze 154 verwendet,
nachdem die modellierte Fläche des Gegenstücks 15o mit einem geeigneten elektrisch
leitenden Trennmittel beschichtet wurde, wie kolloidalem Silber, wie vorher beschrieben.
Die elektrogeformte Nickelschale, die die Matritze 154 darstellt, kann dann mit
einer geeigneten Unterstützung verstärkt werden, wie aufgesprühtm- Metall 158, das
dann in einer Schleifmaschine oder dergl. an der Oberfläche bearbeitet wird, so
daß die Rückseite 19o genau parallel mit einer durch die Vorderseite der Matritze
154 gelegten Ebene ist.
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Obwohl es nicht dargestellt ist, soll dargelegt werden, daß die Patritze
120 und die Matritze 154 mit Ausrichtbohrungen zur Aufnahme von Ausrichtmitteln,
wie Stiften 76 und 78 für die Zurichtung ausgestattet sein kann, wie vorher beschrieben.
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Das Gießen von Phenolharz-Matritzen und -Patritzen, wie es oben beschrieben
wird, erfolgt - was das Gegenstück 122 und das Gegenstück 150 anbetrifft - zweckmäßigerweise
unter Verwendung der Gießharze 95D und 96D der Monomelt Company, Minneapolis, Xinnesota;
das in Platten von gewünschter Dicke erhältliche Harz wird vorteilhafterweise gegen
die Platte lo unter der Einwirkung von Hitze und Druck in einer Plattengießmaschine
geformt, beispielsweise in einer "Acraplate"-Xaschine der Lake Erie Engineering
Corporation in Buffalo, Newu York.
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Ein dritte abgeändertes Verfahren zur Herstellung einer Patritze 220
und einer Matritze 254 ähnlich der Patritze 20 und der Matritze 54 ist schematisch
in den Fig. 19 bis 24 dargestellt.
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Hierbei wird eine Druckgießmaschine verwendet, um die Schrumpfwirkung
des wärmeaushärtbaren Phenolharzes zu verringern, das in den Verfahrensschritten
zur Herstellung der Patritze 120 und der Matritze 154 verwendet wurde, (Mit im wesentlichen
gleichwertigen Ergebnissen kann auch eine Spritzgießeinrichtung verwendet werden).
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In den Fig, 19 bis 21 sind schematisch die Verfahrensschritte zur
Vorbereitung der Patritze 20 dargestellt. Die gravierte in Originalplatte 10 inst
einem Hohlraum 100 der $ruckgießmaschine angeordnet, so daß ihre modellierte Fläche
14 nach oben gerichtet ist und die flache Rückseite der Platte auf einem Auswerfer
102 ruht, der mit Auswerferstiften 104 verbunden ist. Ein Phenol-Gießharz wird in
den Hohlraum eingebracht, wo es mittels des Stempels 105, der mit der hin- und herbeweglichen
Drucktafel 1o6 verbunden ist, in enge Verbindung mit der Platte 1o gedrückt wOrden
kann. Die Gießmaschine ist von herkömmlicher Konstruktion;
kann
die Temperatur des das Gegenstück 222 bildenden Gießharzesn is auf einen Aushärtepunkt
erhöht werden. Als Harz zum Gießen des Gegenstücks 222 wird "Der8 16771 Natural"
von der Durez Plastics Division of Hooker Chemical Corporation, North Tonawanda,
New Yoi; bevorzugt. Dieser Werkstoff ist ein sehr schlagfestes Phenol-Gießharz,
das mit Glasfasergespinst verstärkt ist, das verschiedene Längen aufweist, normalerweise
zwischen 1,2 und 2,5 cm (1/2 bis 1 Zoll). Ein Phenolgießharz dieser Art wird bevorzugt,
da es nicht schrumpft, wenn es in einer Druckgießmaschine der in Fig.19 gezeigten
Art verwendet wird.
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Vorzugsweise hat die Gießmaschine gegenüberliegende Auflager 1o8 zur
Begrenzung der Hin- und Herbewegung des Stempels 105 oder der Drucktafel 1o6, um
die Fläche des Stempels 105 innerhalb des Hohlraums 100 genau parallel mit der nach
oben gerinkteten Fläche des Auswerfers 102 zu halten. Auf diese Weise wird eine
genaue Parallelität zwischen den gegenüberliegenden Flächen der Patritze 220 und
der Matritze 254 erreicht, wenn diese in die Folienprägemaschine oder dergl. eingesetzt
werden.
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Nach dem Druckgießen des Phenolharz-Gegenstücks 222 wird die Originalplatte
lo aus dem Hohlraum loo herausgenommen; das Gegenstück 222 wird umgedreht und auf
dem Auswerfer 102 so angeordnet, daß die modellierte Fläche nach oben ragt. Dann
sollte ein Trennen mittel, wiegarnaubawachs, auf die obere Fläche des Gegenstücks
222 aufgebracht werden. Anschließend wird ein Phenolharzdoppel 226 gegen das besohichtete
Phenolharz-Gegenstück 222 gegossen, wobei dieselbe Art von Harz verwendet wird,
wie sie in Bezug auf Fig. 19 beschrieben wurde, so daß das so geformte Doppelstück
eine modellierte Fläche hat, die genau der Fläche 14 der Oriinalplatte 1o entspricht.
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Wie sich aus Fig. 21 ergibt, kann das Phenolharzdoppel 226 dann für
die Herstellung der Patritze 220 in der Preßgießmaschine verwendet werden, wobei
wieder eine Bleifolie 232 benutzt wird, um einen Papier-ischenraum in der modellierten
Fläche der Patritze zu schaffen Die einzelnen Herstellungsschritte für die Matritze
254 mittels des Druckgießens sind schematisch in den Fig. 22 und 24 dargestellt;
man erkennt, daß die Origialplatte 1o in geeigneter Weise abgeätzt wird, um einen
Hintergrundabtrag zu err@ichen; die Platte wird in den Hohlraum loo eingesetzt und
ein Phenolharz-Gegenstück 250 dagegen gegossen; danæh wird- wie in Fig.23 gezeigt
- eine Nickelmatritze 254 über das Phenolharz-Gegenstück 250 elektrogefozmt, nachdem
dessen modellierte Fläche mit einem geeigneten elektrisch leitenden Trennstoff,
wie kolloidalem Silber beschichtet wurde.
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Die mit dem Phenolharz-Gegenstück 250 hinterlegte, elektrogeformte
Nickematritze 254 wird dann in den Hohlraum ioo der Preßgießmaschine zurückgebracht
und eine Stahlstützplatte 258 an der rückwärtigen Fläche der Matritze 254 mit einem
geeigneten Klebstoff 260 befestigt. Die Verstärkungsplatte 258 wird mit der Matritze
254 in der Preßgießmaschine verbunden, um sicherzustellen, daß die Rückseite 290
der Platte 258 genau parallel mit einer Ebene ist, die durch den Vorderabschnitt
der Matritze 254 verläuft.
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Die im einzelnen vorangehend beschriebenen Vorgänge zur Vorbereitung
einer Patritze und Matritze beziehen sich auf die Herstellung von flachen Matritzen
und Patritzen; diese Verfahrensschritte
sind aber in gleicher
Weise auch bei der Herstellung von Matritzen und Patritzen durchführbar, die zum
drehenden Prägen von Folie verwendet werden. Erforderlich ist im wesentlichen ein
zusätzlicer Arbeitsschritt, bei dem vor dem Gravieren der Magnesiumslegierungsplatte
lo fotografisch ein Bild auf die Platte aufgebracht wird, das dem Muster 12 entepriöht;
das Bild ist in bekannter Weise so optisch versperrt, daß nach der Reproduktion
des musters auf einem Element, das um einen Zylinder gewickelt wird, der einen Teil
der Drehpresse bildet, das in ein flaches, dazwischen durchlaufendes Blatt eingedrückte
Muster dem Originalmuster entspricht und nicht verzerrt ist.
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Außerdem sollten die nach dem beschriebenen Verfahren hergestellten
Patritzen und Matritzen so gefertigt werden, daß sie um einen Drehzylinder gebogen
werden können, ohne zu brechen oder rissig zu werden. Als Beispiel für ein wàrmeaushärtendes
Kunstharzmaterial zur Herstellung der Patritze wird t'Vibrin-Iviat G-16oo" genannt,
hergestellt von der U.S. Rubber Company, Naugatuck, Oonnecticat.
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Die optisch verzerrte, vom Künstler gravierte MagnesiumlegierungF
platte kann auch verwendet werden, um eine zylindrische Folienprägematritze vorzubereiten,
die in gleicher Weise elektrogeformt wird, wie die Matritzen 54 und 1, mit der Ausnahme,
daß die Drehmatritze nur so dick ist, daß sie um einen Aufnahmezylinder gewickelt
werden kann, um einen Teil der Folienprägemaschine zu bilden, und daß eine Stützplatte
an dem elektrogeformten Element nicht angebracht ist. Die Patritze und die elektrogeformte
Nicketnatrieze werden jeweils an gegenüberliegenden Enden in herkömmlicher Weise
gestanzt und eingestochen (blanked an pierced), so daß die so entstandenen Finger
aufgeblättert (interleafing) werden können, um die Matritze und die Patritze auf-entsprechende
Tragzylinder einer Presse leichter aufbringen zu kömen.
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In- der vorangegangenen Beschreibung werden vorgefertigte gegossene
durchsichtige Patritzen offenbart für Prägematritzen, bei denen das Zurichten der
Matritze und der Patritze auf einer Presse erleichtert wird, da die Patritze mit
dem gedruckten Muster oder einer Kopie des zu prägenden Blattes ausgerichtet werden
kann, das von der der Patritzendrucktafel getragen wird, wobei das Muster durch
die Patritze hindurch sichtbar ist. Die Matritze wird mit der Patritze ausgerichtet
und an der Matritzendrucktafel befestigt. Die Patritzen sind aus wärmeaushärtendem
Kunststoffwerkstoff hergestellt; eine vom Künstler gravierte Originalplatte wird
als Meisterplatte verwendet; Verfahren zum Erzeugen von Gegenstücken und Doppeln
werden benutzt; die Patritze wird von dem Doppel abgeformt. Der Abtrag für den Papier
zwischenraum wird an der Patritze geschaffen, indem abnehmbare Bleifolie über das
Doppel gelegt wird, während die Patritze gegossen wird. Die Bolienprägmabitzen werden
von der gravierten Platte abgegossen, nachdem hieran der Hintergrund um das Muster
herum weggeätzt ist, um einen Hintergrundabtag an der 1vIatritze zu erhalten.