DE1908347A1 - Patrize fuer Flach- und Rotationspraegematrizen - Google Patents

Patrize fuer Flach- und Rotationspraegematrizen

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DE1908347A1
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Warrel Seth William
Otto Stanley Woodruff
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Hallmark Cards Inc
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Hallmark Cards Inc
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41MPRINTING, DUPLICATING, MARKING, OR COPYING PROCESSES; COLOUR PRINTING
    • B41M9/00Processes wherein make-ready devices are used
    • B41M9/02Relief make-readies
    • B41M9/04Relief make-readies photomechanical

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  • Shaping Of Tube Ends By Bending Or Straightening (AREA)
  • Moulds For Moulding Plastics Or The Like (AREA)

Description

PATENTANWALT DlPL-ING.
HELMUT GÖRTZ
Frankfurt am Main 70 Sdmed»nhof str. 27 - Tel. 61 70 79
19. Februar 1969 GzSc/Pi.
Hallmark. Cards, Inc
Patrize für Flach- und Rotationsprägematrizen
Die vorliegende Erfindung liegt auf dem Gebiet des graphischen Gewerbe und betrifft speziell ein Verfahren, eine Vorrichtung und Produkte, welche die Herstellung von Patrizen beträchtlich verbessern, die sowohl in Flach- als auch Rotationsprägematrizen verwendet werden, welche letztere zum Bedrucken verschiedener Materialien, wie z.B. Papier, Kunststoff oder dünne Metallplatten dienen können.
Die vorliegende Erfindung sieht Verfahren vor, mit welchen zuvor hergestellte, gegossene, durchscheinende,wärmeaushärtbare Kunstharzpatrizen gebildet werden, die als Gegenstücke zu Flachoder drehend gegossenen Prägematrizen dienen und die sowohl ein Untergrundrelief um das das Muster aufweisende Teil der Patrize haben als auch einen Papierabstand in der modellierten Oberfläche derselben vorsehen, so daß ein Abschneiden des zu prägenden Flächenmaterials ausgeschlossen ist, und auch nicht die Neigung besteht, daß die Matrizen- und Patdzenanordnung das Flächenmaterial um das Muster glätten oder letzteres entprägen. Aufgrund der neuen Verfahren zur "Herstellung vorbereiteter Patrizen wird das Zurichten der Matrize und der Patrize auf einer Presse erleichtert und zeitraubende und kostspielige Handarbeiten, die zuvor bei der Herstellung der Patrize zur Verwendung in einer Rotations- oder Flachprägematrize notwendig waren, werden vermieden. Außerdem können mit dem Herstellungsverfahren so viele Patrizen gebildet werden, die von einer einzelnen Matrizen- oder Originaldarstellung derselben erforderlich sein
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können, und dies auf eine sehr viel weniger kostspielige Art als dies "bisher möglich, war.
Ein von der Presse entferntes Zurichten der Matrizen- und Patrizenanordnung vermindert die Abschaltzeit der Prösse und befreit auch die Bedienungsperson, so daß sie sich auf die eigentlichen Herstellungsvorgänge konzentrieren kann, anstatt einen beträchtlichen Teil ihrer Zeit dazu zu verwenden, die Maschine für jeden speziellen Vorgang einzustellen.
Es wurde seit langem erkannt, daß das Aussehen und der visuelle Effekt vieler Druckmuster, speziell auf Papierpodukten, verbessert werden kann, indem das Blatt geprägt wird, um ihm ein modelliertes Aussehen zu geben. In gleicher Weise waren seit langem künstlerische Muster in Form eines modellierten oder dreidimensionalen, geprägten Reliefs in Blattmaterialien be- . kannt, um ein ansprechenderes visuelles Bild, mit oder ohne sich darauf befindlichem Mehrfarbendruck, zu geben. Ähnliche Prägevorgänge wurden auch auf dünnen Metallblättern durchgeführt, um ein erhabenes oder geprägtes Muster in diesen zu erzeugen. Das Prägen von thermoplastischen Kunstharzblättern ist ebenfalls ein üblicher Vorgang. Das Gewerbe hat sich auf diesem Gebiet hoch entwickelt, besonfers in Verbindung mit Grußkarten, Kalendern, Papierwaren für Partys, dekorativem Einwickelpapier und Zubehör, wobei die Qualität des geprägten Musters und die Ausrichtung des eingeprägten Bereiches zu dem gedruckten Bild besonders kritisch ist, da ein Empfänger oder Verkäufer des Gegenstandes das Muster normalerweise relativ nahe betrachtet.
Da die auf den oben genannten Produkten verwendeten Muster oft relativ kompliziert sind und besonderes Fachkönnen bezüglich der Höhe jedes geprägten Bereiches zu den das Muster umgebenden Teilen erfordern, ist das Gewerbe der Herstellung modellierter
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Originalplatten, die "bei der Herstellung von P^ägematrizen verwendet werden können, hoch spezialisiert und wird von außerordentlich "befähigten Graveuren durchgeführt, die auf ihrem Gebiet langjährige Erfahrung ha"ben. Obwohl die eingravierte Platte aufgrund der hohen Herstellungskosten des Originalmusters als eine Matrize verwendet werden künnte, ist es üblich, sie sehr sorgfältig zu behandeln und sie für mögliche zukünftige Verwendungszwecke aufzubewahren. Es ist üblich, Duplikate der Original** musterplatte entweder aus einem relativ formänderungsfreien und gegen Abnutzung widerstandsfähigem Material, wie z.B. einem wärmeaushärtbaren Kunstharz, herzustellen, oder aus einem elektrisch gebildeten, im wesentlichen spannungsfreien Metall, wie z.B. Nickel, Wegen des hohen Wertes der gravierten Originalplatten, gingen die Bemühungen desweiteren dahin, Schäden und auch Formänderungen oder auch andere körperliche Änderung auszuschließen, welche eine zukünftige Benutzung derselben bei der Herstellung von weiteren Matrizen und Patrizen davon auszuschließen, die für die Herstellungsvorgänge, besonders von großen Mengen, wie im Falle des Drückens von Grußkarten und ähnlichen, zuvor genannten Gegenständen, erforderlich sind.
Da das Eingravieren eines Musters von Hand in eine Originalplatte eine zeitraubende und höchst umständliche Arbeit ist, verwendet man auf diesem Gebiet üblicherweise eine Magnesium-Legierungs-Platte zur Herstellung des Matrizenoriginals, da es leicht ist, diese Legierung von Hand oder mittels kraftangetriebener Werkzeuge zu sticheln, abzukratzen, einzuritzen oder zu schleifen, um ein Intaglio-Muster darin zu bilden, welches dem auf einem Blattmaterial zu bildenden, geprägten Muster entspricht. Pur diesen Zweck geeignete Magnesiumlegierungen beinhalten kleine Mengen Aluminium, Z ink ,Lithium, Kadmium oder andere Mittel, welche unter den verschiedensten Warennamen vertrieben werden. Beispielsweise gibt es die Legierungen, die von Atlantic Zinc
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Works unter dem Famen "Zomag",von der Dow Chemical Company unter dem Namen "Dowmetal" und von der Magplate Corporation unter dem Namen "Magplate" vertrieben werden. Es ist jedoch verständlich, daß die Techniken und Vorteile der Vorliegenden Erfindung nicht auf die Verwendung von Magnesium-Legierungs-Materialien zur Herstellung der Origihalplatte "beschränkt sind, sondern daß andere, äquivalente und in gleicher Weise zufriedenstellende Metalle, wie z.B. Kupfer, Messing, Stahl und Aluminium verwendet werden können, die zum Handeingravieren geeignet sind.
Obwohl seit einiger Zeit verschiedene Matrizenreproduktions-Verfahren praktiziert wurden, von denen viele Phenol-G-ieß- und Elektroform-Vorrichtungen erfordern, war bisher kein wirklich zufriedenstellendes Verfahren zur Herstellung von Patrizen von einer geprägten Matrize oder der Originalplatte derselben verfügbar, bei welchem sowohl ein Untergrundrelief als auch ein , Papierabstand vorhanden war und welches zur Herstellung auf voll reproduzierbarer Basis geeignet ist, bevor die Patrize und die Matrize auf einer Presse zusammengefügt werden.
Wegen der Kompliziertheit des Musters und der dreidimensionalen Gestalt des Reliefs, welches in ein Blattmaterial eingeprägt werden soll, wurden frühere Patrizen-Herstellungsverfahren meisten-teils durch ziemlich umständliche Handkonstruktion einer Unterlage durchgeführt, die auf dem Zurichtteil der Presse befestigt ist, indem die Matrize selbst als Eindrückvorrichtung verwendet wurde. Zum Beispiel wurden Patrizen zur Verwendung mit Matrizen zum Einprägen von Papierblättern in einer hin- und hergehenden Presse gewöhnlich aus einem sich auf der Zurichtplatte befindlichen Stapel Papierblätter hergestellt, die gegen die Matrize bewegt wurden. Nachdem ein unterscheidbares Bild auf den obersten Blättern des Papierstapels gebildet war, wurde
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die Zuricht- oder Patrizenplatte aus der Maschine entfernt, so daß die Bedienungsperson das Muster von Hand herausschneiden konnte und so den Bereich um den in dem Papier gebildeten Bindruck fr.eilegte, so daß ein Untergrundrelief gebildet wurde, um ein Ausschneiden des Materiales um das Muster während dessen Einprägeng oder ein übermäßiges Glätten und mögliches Entprägen des Musters während dessen Eindruckens zu vermeiden. Die Bedienungsperson mußte gewöhnlich die Zurichtplatte einige Male aus der Maschine herausnehmen, um ein vollständiges Bild in Fällen zu erzeugen, in denen der Ausschnitt zu den Kanten des Musters relativ nahe war, um den eingeprägten Bereich voll abzustützen.
Desweiteren wurde es normalerweise für notwendig befunden, einen ungefähren Schnitt um das Muster durchzuführen, und dann weitere Blätter zuzufügen, welche so geschnitten wurden, daß sie dem Muster im wesentlichen entsprachen, damit die Patrizenkante relativ genau der Form der Matrizenkanten entsprach. In allen Fällen wurde dies jedoch von Hand durchgeführt, indem langsam Papierblätter zugefügt wurden, welche aufeinandergeklebt waren. Es wurde oft für notwendig befunden, kleine Papierstückchen in gewissen Bereichen zuzufügen, in denen ein zusätzlicher Aufbau notwendig war, und einen erhabenen Bereich auf der Patrize vorzusehen, welcher der Gestalt der modellierten Oberfläche der Matrize entsprach . Die Höhe des erforderlichen Aufbaues war von der Tiefe eines speziellen Bereiches des Musters und des Ausmaßes des Reliefs der Matrizenoberfläche abhängig.
Bei der üblichen Vorsehung eines Papierabstandes in der Patrize war es erforderlich, zumirdest ein Papierblatt auf die von Hand konstruierte und oben beschriebene Patrize zu legen, und die Matrizendrucktafel nach unten zu bewegen und das Blattmaterial gegen die Patrize so oft einzudrucken, daß die Patrize in einem solchen Ausmaß zusammengedrückt wurde, daß zumindest ein Teil
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der Papierdicke kompensiert wurde. Dieses Einlaufen der Patrize mit einem sich darauf befindlichen Papierstück war nur teilweise zufriedenstellend, da die Unterschiede in der Zusammendrückbarkeit der Patrize von der Dicke des Papiers abhing und von der Tatsache, daß die Patrize selbst bestenfalls nur ungefähr der Gestalt des Musters in der Matrize entsprach.
Es ist erkennbar, daß die Handkonstruktion und das Einlaufen der Patrizenbei denzuvor praktizierten Verfahren sehr .zeitraubend und teuer waren, nicht nur daß die Bedienungsperson hierauf achten mußte ., sondern auch wegen der notwendigen Abschaltzeit der Presse während jede Patrize in verwendbare Form gebracht wurde. Jedesmal, wenn zusätzliche Papierblätter der Patrize zugeführt wurden, war es notwendig, die Zurichtplatte aus der Presse herausnehmen und danach mittels eines von Hand gehaltenen Messers einen Ausschnitt um das Muster zu machen. Bisher benötigte man zur Herstellung von Patrizen fast 18 Stunden,und nur in wenigen Fällen weniger als 4 Stunden.
Es ist daher die Hauptaufgabe der vorliegenden Erfindung, ein verbessertes Verfahren zur Bildung von Patrizen zu schaffen, die als Gegenstücke zu Flach- und Rotationsprägematrizen verwendet werden, welche außerhalb der Presse hergestellt und/genauer Ausrichtung zu einer Matrize auf der Presse befestigt werden können, ohne daß ein Einlauf und Handzurichtung erforderlich sind, wie dies bisher notwendig war.
In weiterer, sehr wichtiger Ausgestaltung der vorliegenden Erfindung wird eine vorbereitete, gegossene, durchscheinende, wärmehärtbare Kimstharzpatrize vorgesehen, welche von einer vom Künstler eingravierten Originalplatte oder einer von dieser hergestellten Matrize hergestellt wird, indem neue Techniken verwendet werden, die eine Patrizenstruktur ergeben, die sowohl "ein
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Untergrundrelief als auch einen Papierabstand aufweist. Hierbei ist es nach der Erfindung wichtig, eine Patrize mit den genannten Merkmalen vorzusehen, welche die form des Prägematrizenhohlraumes genauer reflektiert als im Falle von durch Hand hergestellte Patrizen, speziell "bei relativ komplizierten Mustern und trotz der Tatsache, daß die Patrizen außerhalb der Presse gebildet werden, um die Abschaltzeit der letzteren zu reduzieren und sie gleichzeitig in einem Bruchteil der Zeit zuzurichten, die zur Herstellung einer handgemachten Patrize erforderlich ist, wodurch Wirtschaftlichkeit in allen Phasen des Prägevorganges^ewirkt wird. Das Petrizenherstellungsverfahren kann auch zur Errichtung einer gesonderen Einrichtung zu diesem Zweck verwendet werden, welche, wenn gewünscht, von den Pressen entfernt angeordnet sein kann, und es können Bedienungspersonen eingesetzt werden, die nur geschult zu sein brauchen, um die Arbeiten durchzuführen, die zur Herstellung der Patrizen und der als Gegenstücke verwendbaren Matrizen erforderlich sind.
Die zuvor beschriebenen Originalplatten mit einem sich darin befindlichen Intaglio-Relief, welches dem in einem Blattmaterial einzuprägenden Muster entspricht, stellen die einzigen verfügbaren Originale des modellierten Musters dar, da jedes Original üblicherweise von einer Bnienzeichnung .hergestellt wird, die von Natur aus nicht dreidimensional ist. Daher müssen die zur Schaffung des Untergrundreliefs und des PapierabStandes in der Patrize verwendeten Verfahren notwendigerweise von der eingravierten Originalplatte oder des von letzterer hergestellten Matrizenduplikats eingeleitet werden, ohne den Vorteil jeder anderen Representation des Musters zu haben. Es ist daher für die vorliegende Erfindung weiter sehr wichtig, ein Verfahren zur Herstellung einer vorgefertigten, gegossenen Patrize mit sowohl Papierabstand als auch Untergrundrelief zu schaffen, welche direkt von der eingravierten Originalplatte oder der von
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■ letzterer gebildeten Matrize hergestellt werden kann, während gleichzeitig die Herstellung einer gewünschten Anzahl Patrizen von der Originalplatte oder ihrem Duplikat möglich ist· Gemäß der vorliegenden Erfindung ist es weiter sehr wichtig, ein Verfahren zur Herstellung einer vorgefertigten, gegossenen, durchscheinenden Patrize zu schaffen, die von der vom Künstler gravierten Platte oder einem Duplikat derselben hergestellt werden kann, und dies aufgrund der Tatsache, daß druckempfindliche Filme verwendet werden können, um eine Maske mit opaken Bereichen zu erzeugen, welche dem Intaglio-Must.er in dem Original oder der Matrize entsprechen, während der verbleibende Teil des Filmes frei bleibt, um Licht durchzulassen. Daher gibt der entwickelte, druckempfindliche Film eine genaue Wiedergabe der Umrisse des Musters, ohne Bezug auf die Tiefe des Musters in seinem gesamten Ausmaß in der gravierten Originalplatte. Die Herstellung der beschriebenen Msace ermöglicht die Verwendung eines lichtempfindlichen Blattmaterials als ein Mittel zur Schaffung eines erforderlichen TJntergrundrelieÄ in der fertigen Patrizenprägeform. Durch die Wahl eines lichtempfindlichen Materials in Blattform einer Dicke, die im wesentlichen dem Ausmaß des Untergrundreliefs entspricht, welches in der Patrizenprägeform gewünscht ist, kann das lichtempfindliche Material durch die Maske freigelegt und dann entwickelt werden, um zu bewirken, daß die durch die opaken Teile der Maske geschützten Bereiche desselben weggewaschen werden, wodurch sie dem Muster entsprechen. Für die vorliegende Erfindung ist es daher weiter wichtig, ein Untergrundrelief in der Patrize vorzusehen, indem letztere entweder gegen die Matrize oder das Originalmuster derselben gegossen wird, wobei das entwickelte, lichtempfindliche Blatt zwischen das Patrizenmaterial und die Matrize oder die Orignalplatte gelegt wird, so daß das lichtempfindliche Blatt auf diese Weise bewirkt, daß die Patrize rund um das Muster freigegeben wird.
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Gemäß der vorliegenden Erfindung ist es ferner wesentlich, daß ein Verfallren zur Herstellung einer vorgefertigten, gegossenen, durchscheinenden, wärmeaushärtbaren Kunstharzpatrize zur Verwendung, als Gegenstück zu einer modellierten Prägematrize ge-, schaff en wird, indem die Patrize in ausreichendem Maße ü"ber der modellierten Oberfläche freigegeben wird, um den gleichen oder einen noch größeren Papierabstand vorzusehen, wie dies bisher bei den Handzurichtarbeiten möglich war, bei denen der Einlauf einer Anzahl Papierblätter verwendet wurde, die in einem Stapel angeordnet waren. Ein solcher Papieisbstand wird hergestellt, indem eine Schicht aus nicht zusammendrückbarem, mittels Druck verformbaren Material, wie z.B. Bleifolie einer vorbestimmten Dicke, über das entwickelte, wärmeempfindliche Blatt gelegt wird, während die Patrize dagegen gegossen wird, wodurch beim Entfernen der gegossenen Patrize aus der aus der eitgravierten Originalplatte oder Matrize, dem entwickelten, lichtempfindlichen Blatt und der Bleifolie bestehenden Anordnung die gegossene Prägeform direkt als eine Patrize verwendet werden kann, die als Gegenstück zur Matrize dient. Bleifolie ist ein besonderes vorteilhaftes Material, um den Papierabstand vorzusehen, da sie im wesentlichen nicht zusammengedrückt werden kann, jedoch unter Druck leicht die Gestalt des 'Intaglio-Musters in der Anordnung des entwickelten, lichtempfindlichen Blattes und der sich.darunter befindlichen Matrize oder Originalplatte annimmt, ohne die Dicke der Bleifolie während des Zusammendrückvorganges wesentlich zu verändern. Wird eine Bleifolie einer Dicke gewählt, die im wesentlichen dem Papierabstand entspricht, der für eine spezielle Patrize gewünscht ist, so wird während dss Gießens der Patrize ein automatischer Ausgleich erreicht, der sich über die gesamte modellierte Oberfläche derselben erstreckt.
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In weiterer Ausgestaltung der vorliegenden Erfindung ist es ferner wichtig, ein Verfahren zur Herstellung vorgefertigter, gegossener Patrizen vorzusehen, die als Gegenstücke zu modellierten Prägematrizen verwendet werden können und die außerhalb der Presse erzeugt werden,- wobei, neue Verfahren verwendet werden, um eine genaue Ausrichtung zwischen den Strukturelementen aufrechtzuerhalten, die "bei der Herstellung von gegossenen Patrizen verwendet werden, so daß die modellierte Oberfläche derselben genau mit dem Intaglio-Relief der Prägematrize übereinstimmt.
Weitere Merkmale, Vorteile und Anwendungsmöglichkeiten der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung in Verbindung mit den beiliegenden Zeichnungen.
Es zeigen:
Pig. 1 eine Querschnittsansicht im wesentlichen entlang einer Z-förmigen Linie einer im allgemeinen rechtwinkligen, beispielsweise von einem Künstler gravierten Originalplatte^mit einem repräsentativen Intaglio-Muster in einer Oberfläche derselben und mit konisch ausgerichteten Vertiefungen in gegenüberliegenden Ecken derselben,
Fig. 2 eine im wesentlichen schematische Querschnittsdarstellung der in Fig. 1 gezeigten eingravierten Orignalplatte, und die Darstellung eines aus Phenol bestehenden Gegenstückes der Platte, welches dagegen gegossen ist", wobei beide Ansichten im wesentlichen in der gleichen Schnittlinie wie Fig. 1 gezeigt: sind,
Fig. 3 eine weitere im wesentlichen schematische Querschnittsdarstellung des in Fig. 2 gezeigten, aus Phenol bestehenden Gegenstückes, wobei ein aus Phenofl bestehendes Matrizenduplikat darüber -gezeigt 1st,. >-Ior;■?--■'
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Pig. 4· eine Draufsicht auf das Phenol-Matrizenduplikat der Pig. 3 in verkleinertem Maßstab, wobei veranschaulicht istr wie ein druckempfindlicher Film über die modellierte Oberfläche derselben gezogen ist,
Pig. 5 eine schematische Ansicht der Vorrichtng zur Entwicklung des druckempfindlichen Filmes gegen die Oberfläche des Phenol-Matrizenduplikats, wobei gezeigt ist, wie mehrere sich bewegende Kugeln zu Entwicklungszwecken verwendet werden,
Pig. 6 eine Draufsicht auf den entwickelten, druckempfindlichen PiIm in verkleinertem Maßstab, wobei das Aussehen desselben nach dem Färben des Filmes gezeigt ist,
Pig. 7 einen schematischen Querschnitt des Phenol-Matrizenduplikats der Fig. 3, wobei gezeigt ist, wie die Matrize in einer geeigneten Presse befestigt ist, indem ein Blatt aus photopolymerem Material mittels eines Lösungsmittels auf der modellierten Oberfläche desselben angebracht ist,
Pig. 8 eine Draufsicht auf das Phenol-Matrizenduplikat mit einem sich darüber befindlichen photopolymeren Blatt, wobei der gefärbte,druckempfindliche Film gemäß Pig. 6 auf die obere Fläche des Photopolymers in Ausrichtung zu dem sich in dem Phenol-Matrizenduplikat befindlichen Intaglio-Mueter gezogen ist,
Pig. 9 eine im wesentlichen schematische Querschnittsdarstellung der Anordnung gemäß Fig. 8, wdtei eine Alternative gezeigt iat, in welcher das photopolymere Blatt mittels eines Kohlebogens freigelegt werden kann,.
P.ig. 10 eine im wesentlichen schematieche Querschnittsdarstellung einer zusammengefügten Anordnung, die aus dem Phenol-Matrizenduplikat und dem photopolymeren Blatt nach dessen Entwicklung besteht r um die nicht gehärteten !Beile des Photopolymers zu entfernen, welche dem Muster in der Originalplatte gemäß Fig. 1 entsprechen,
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Fig. 11 einen schematischen Querschnitt der Vorrichtung zum Gießen einer Patrize gegen ein Sdichtmaterial, weites aufeinanderfolgend von dem Phenol-Matrizenduplikat ' hergestellt ist, wobei sich das entwickelte photpolymere Blatt darüber befindet, und zum Gießen einer Bleifolie gegen das Photopolymer, wobei JJöcher durch die Anordnung gebohrt sind, um Durchlässe für Ausrichtstifte vorzusehen,
Fig. 12 eine Querschnittsansicht der in Hg.11 gezeigten Anordnung, die von der Gießvorrichtung weggenommen ist und Stifte in den Ausrichtlöchern zeigt, um die Teile in richtiger Ausrichtung zu halten,
Pig. 13 eine vergrößerte, schematische Querschnittsdaretellung des Phenol-Matrizenduplikats und der Patrize dafür, .-um die Gestalt derselben an einem Teil des Musters zu. zeigen, welches von der Originalplatte reproduziert ist, und um die Beziehung der Matrize und der Patrize zu einem zwischen diesen zusammengedrückten Papierblatt zu zeigen.
Es ist ersichtlich, daß alle «b» beschriebenen vertikalen Querschnittsansichten im wesentlichen in einer unregelmäßigen, im wesentlichen Z-förmigen Linie verlaufen, um gleiche Bezugszeichen verwenden zu könnenuid um die relativen Lagen der Ausricltvorsprünge und Stifte zu zeigen, die bsi dem vorliegenden Verfahren verwendet werden, um die Ausrichtung der Teile während der Herstellung der Patrize beizubehalten.
Gemäß dem bevorzugten Verfahren der vorliegenden Erfindung besteht die Originalmusterplatte 10 aus einer Magnesiumlegierung, wie dies zuvor beschrieben wurde, und weist ein Intaglio-Muster in der oberen Fläche 14. derselben auf, die von dem freigegebenen Bereich 16 begrenzt ist, der zu Illustrationszwecken
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nur als kreisförmige Rille veranschaulicht ist, Es ist jedoch verständlich, daß das Intaglio-Muster in Kompliziertheit und Eiefe gemäß dem Bild variiert, welches in den Metall-, Kunststoff- oder Papierblattvorrat geprägt werden soll. Das in dem ringförmigen Bereich 16 in der Platte vorgesehene Intaglio Relief wird üblicherweise von Künstlern hergestellt, die Gravierwerkzeuge verwenden, um die Oberfläche der Platte zu sticheln, einzuritzen oder auf sonstige Art abzutragen. Zu diesem Zweck wird normalerweise ein Magnesium-Legiernngsmaterial verwendet, da es einfach ist, auf diesem zu arbeiten. Wie jedoch zuvor erläutert, können zu diesem Zweck andere, äquivalente Materialien verwendet werden, wenn sie die erforderlichen Eigenschaften haben, um iOrmveränderungen zu widerstehen, Grießtemperaturen auszuhalten und ihre Dimension bei unterschiedlichen Bedingungen beizubehalten, speziell wenn die Platte als eine hohle Prägematrize verwendet werden soll.
Es wird auch vorgezogen, die Platte*10 mit zumindest einem Paar konücher. Ausrichtlöcher 18 und 20 zu versehen, welche mittels eines Kombinationsbohrers gebildet können und welche so mit Gegensenkung gebohrt sind, daß die konichen Löcher in ihrem Durämesser zunehmen, wenn die Fläche 14 der Platte 10 näher kommt, und welche vorzugsweise an diagonal gegenüberliegenden Ecken der"Platte angeordnet sind.
Da die Originalplatte lOgemäß der bevorzugten Ausführungsform aus Magnesiumlegierung besteht, wird -sie als Form verwendet, um von ihr Matrizen und Patrizen herzustellen; sie wird jedoch wegen ihres Wertes nicht selbst als Matrize verwendet, da sie zur Erleichterung des Gravierens aus relativ weichem°r^°ieia5l besteht und daher keinen hohen Widerstand gegen Abnutzung bietet, und da es wünschenswert ist, das Original zur Herstellung einer gewünschten Anzahl Matrizen und Patrizen davon aufzuheben, welche in Zukunft benötigt werden könnte.
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Die Figuren 2 und 3 veranschaulichen in achematischer Ansicht ein bevorzugtes Verfahren zur Herstellung eines Phenol-Mat rizenduplikats von einer Originalplatte 10 zur Verwendung in einer
. Prägemaschine. Gemäß diesem Verfahren wird ein Gegenstück 22 gegen die Fläohe 14 der Platie 10 gegossen, indem vorzugsweise ein wärmehärtendes phenolartiges Kunstharzmaterial verwendet wird, welches z.B. von der Monomelt Company, Minneapolis, Minnesota, hergestellt und unter der Bezeichnung 95D und 96D vertrieben wird. Dieses phenolartige Harz wird mittels Glasfaöerstoff verstärkt, und Blätter desselben der gewünschten Dicke werden in sehr vorteilhafter Weise gegen die Platte 10 unter Wärme und Druck in einer Plattengießvorrichtung gebildet, welche z.B. eine Acraplate-Maschine sein kann, die von der Lake Erie Engineering Corporation, Buffualo, N.Y., hergestellt wird. Es wird bemerkt, daß während des Gießvorganges Harz in die Ausrichtlöcher 18 und 20 gedrückt wird, um gegenüberliegende, aus'einem Stück be- f??
-stehende Ausrichtkegel 24 und 26 zu bilden. In ähnlicher Wei,sj3 wird die Harz-Komposition in den freigegebenen Bereich 16 gedrückt, um ein entsprechend erhabenes Muster in der Fläche 28 des Phenol-Gegenstückes 22 zu bilden. 9-
Danach wird ein Phenol-Matrizenduplikat 30 gegen;, das Phenol-Gegenstück 22 gegossen, nachdem die Originalplatte 10 davon entfernt wurde, und wieder wird ein wärmeaughärtbares Kunstharz mit Glasfaserstoff verstärkt. In diesem Falle wird für die: -; Gieß-Komposition ein Produkt bevorzugt, welches von der Wilaolite Corporation, Buffalo, N.Y., unter der Bezeichnung BMP 61 vertriäßn wird. Dies ist ebenfalls ein phenolartiges Harz mitijaxisserordentlichem Schrumpfwiderstand und Haltbarkeit. Da das . Phenol-Matrizenduplikat 30 gegen die Fläche 28 des Gegenstückes 22 gegossen wird, weist die auf diese Weise gebildete Matrize ' konische Ausrichtlöcher 32 und 34 auf, welche den Löchern 18 und 20 in der Platte 10 entsprechen. Außerdem hat die Matrizer; . einen freigegebenen Bereich 36, der genau dem Muster 12 entspricht. ■
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Um einen möglichen Schaden an der Original-Musterplatte 10 zu vermeiden, wird das Phenol-Matrizenduplikat 30 "bei der Herstellung der als Gegenstück verwendbaren Patrizen benutzt, obwohl verständlich ist, daß, wenn gewünscht, die Platte 10 als Form zur Herstellung der Patrizen verwendet werden kann. Das Gießen der Patrizen gegen das Mgfcrizenduplikat 30 oder Nachbildungen desselben hat jedoch den Vorteil, zu bewirken, daß die Patrize genau mit dem Matrizenduplikat übereinstimmt, wenn es aufgrund leichter Schrumpfung des Harzmateriales während dessen Härtens beträchtliche Unterschiede zu der Original-Musterplatte 10 aufweist. Die Anordnung des Gegenstückes 22 und des Matrizenduplikats 30 wird aueeinandergebroohen, und die Originalplatte wird an sicherer Stelle aufbewahrt«
Bin Blatt aus druckempfindlichem Film 38 wird auf der modellierten Fläche 40 des Matrleenduplikates 30 befestigt, indem z.B. kurze druckempfiadl ohe Bandstüoke 42 verwendet werden, die an entsprechenden leken. des rechtwinkligen Filmblattes 38 angeordnet sind. An dieser Verbindungsstelle wird vorzugsweise ein scharfes Instrument, wie Z0B. ©Ine Ahle, verwendet, um mehrere ausgerichtete Löcher 44 in d@m firuckempfindlichen Film 38 bzw. dem darunter liegenden Pnenol-Matrizenduplikat 30 zu Wiederausrichtzwecken zu bilden. Eine leicht wahrnehmbare Öffnung und entsprechende Vertiefung in dem Film 38 und der Matrize 30 kann gebildet werden, indem einfach das scharfe Ende der Ahle nach unten durch den Film und in die darunter liegende Harzmatrize gedrückt wird.
Der druckempfindliche Film 38 weist vorzugsweise eine transparente Kunstharznnterläge auf, welche mit einem sich darüber befindlichen Überzug versehen ist, der eine große Anzahl willkürlicher, relativ kleiner, mittels Druck zerreißbarer Zellen präsentiert. Beim Zerreißen der Zellen wird der durchscheinende oder im wesentlichen opake Überzug in einem Ausmaß zerstört,
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daß die transparente Unterlage an beiden Seiten zum ungehinderten Durchsehen voll freigelegt wird. Ein zu diesem Zweck besonders nützlicher, druckempfindlicher Film wird von dem Photo Products Department der E.T. Du Pont de Nemours & Co., Wilmington, Delaware, hergestellt und unter dem Warenzeichen "Cronapress11 vertrieben. .
Die Anordnung gemäß Fig. 4 wird dann in eine Abscheide- oder Umkehrvorrichtung, wie z.B. in den Du Pont-Cronapress-100-Abscheider, gelegt, welcher schematisch in Mg. 5 gezeigt iet. * Der Abscheider ist mit einer Trageplatte 46 versehen, welche das Phenol-Matrizenduplikat 30 aufnimmt, so daß der druckempfindlxche Film 38 nach oben zeigt. Es ist verständlich, daß der Film 38 auf der Matrize 30 gelagert ist, intern die EmJaionsseite desselben der modellierten Oberfläche der Matrize zugekehrt ist. Der Vakuumrahmen 48 wird dann in Stellung heruntergelassen, so daßdie sich in ihm befindliche Anzahl kleiner Stahlkugeln 50 auf dem Vakuumdeckblatt 52 ruhen, welches mit der oberen Oberfläche des Filmes 38 in Eingtiff kommt. Es wird ein Vakuum angewendet, um zu bewirken, daß das Deckblatt 52 den Film 38 in engen Klebeeingriff mit der Fläche 40 des Duplikats 30 drückt. Dann wird ein Vibration erzeugender Mechanismus, welcher einen Teil dee Abscheiders bildet, betätigt, um zu bewirken, daß die Kugeln 50 mit relativ hoher Geschwindigkeit auf- und abspringen. Auf dl eee Weise erzeugen die Kugeln schnelle , beliebige, sich an einer Stelle wiederholende Schläge oder Kräfte auf der Oberfläche des Filmes 38, welcher von dem modellierten Matrizenduplikat 30 getragen wird. Demzufolge werden, immer wenn eine Kugel 50 auf den Film 38 an einer Stelle aufschlägt, wo der Film von einem nioht freigegebenen Bereich des Matrizenduplikats 30 getragen wird, die entsprechenden Zellen in dem Überzug auf der Unterfläche des Films 38 zerrissen, wodurch dieser Teil des Filmes transparent wird. In dem freigegebenen· Bereich 36 ist jedoch keine Abstützung für den Film 38 auf solche^^fe^offen, daß das Auftreffen
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der Kugeln 50 auf den ringförmigen Bereich des Filmes,38, welcher über dem Muster-Begrenzungsbereich 36 liegt, ein Zerreissen der Zellen an diesen Stellen bewirkt. Dadurch wird das gesamte Muster 12 von sich in dem entwickelten Film 38 befindlichen transparenten Abschnitten umgeben.
DLe in Fig. 5 gezeigte Anordnung wird dann aus dem Abscheider genommen, und die Emulsionsfläche derselben wird successive Dicht- und Stabilisierlösungen ausgesetzt, welche den verbleibenden Emulsionsteil des Films opak machen. Geeignete Dicht- und Stabilisierlösungen werden ebenfalls von der Du Pont unter der Bezeichnung "Cronapress11 vertrieben. Diese Materialien geben dem nicht zerrisseneneTeil der Emulsion eine dunkelblaue Opak-Farbe, welche durch die Anwendung der Stabilisierlösung auf der gefärbten Oberfläche stabilisiert wird. Der entwickelte, druckempfindliche Film 38 wird aus dem Phenol-Matrizenduplikat 30'entfernt und an der oberen Fläche eines unteren Gliedes 54 der Drucktafelpresse befestigt, indem die modellierte Oberfläche 40 nach oben zeigt. Dann wird ein Blatt 56 aus lichtempfindliche^. Kunstharzmaterial über der modellierten Fläche 40 des Matrizenduplikats 30 aufgebracht und auf dieser mit einem geeigneten Kleber oder Lösungsmittel für das Kunstharz festgeklebt. Ein bevorzugtes lichtempfindliches Material wird von der E.I. Du Pont de Nemours 4 Co.,Wilmington, Delaware, hergestellt und unter dem Warenzeichen "Templex" vertrieben. Das US-Patent 3 306 745 beschreibt ein Photopolymer dieses Typs, welches für bestimmte Anwendungszwecke durch eine Metallunterlage getragen sein kann. Im vorliegenden Fall ist jedoch beabsichtigt, das Kunstharzblatt in nicht abgestützter Form zu benutzen, und es weist ein flexibles Glied auf, welches zwar transparent jedoch gegen ultraviolettes Licht empfindlich ist.
Das Tempiex-Material ist für die vorliegenden Zwecke besonders nützlich, da es in einer Dicke 0,020 Zoll (P»5 mm) erhältlich
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ist, welche Dicke besonders zur Vorsehung des Untergrundrelieis· in einer Patrize wünschenswert ist, die gegen das Phenol-Matrizenduplikat 30 gegossen wird, während es mit dem Tempiex-Blatt 56 bedeckt ist, wie noch beschrieben wird. HCOlT(OH,)^ ist ein bevorzugtes Lösungsmittel zum Befestigen des Templex-Materiales auf dem Phenol-Matrizenduplikat 30. Das obere Druckplattenglied 58 der Presse wird dann nach unten mit der oberen Oberfläche des Blattes 56 in Eingriff gebracht, um letzteres in festen Eingriff mit der modellierten Fläche 40 der Matrize 30 zu drücken.
Das in Fig. 7 gezeigte Schichtmaterial wird aus der Presse entfernt und der gefärbte Film 38 wird über das Blatt 56 gelegt, indem die Löcher 44 benutzt werden, um den Film mit dem Plmol-Matrizenduplikat 30 in Ausrichtung zu bringen. Auf diese Weise wird der opake Musterbereich 60 des Filmes 38 exakt mit dem freiliegenden Bereich 36 der Matrize 30 ausgerichtet. Auch hier können kleine Stücke eines druckempfindlichen Bandes 62 benutzt werden, um den Film 38 auf dem Blatt 56 zu befestigen.
Die in Fig. 8 veranschaulichte Anordnung wird dann einer Ultraviolett-Strahlenquelle ausgesetzt, die vorzugsweise so konstruiert ist, daß sie diese Stahlen durch den Film 38 auf das Blatt 56 in im wesentlichen senkrechter Weise zu den Planarflächen des Blattes richtet, wie in Fig. 9 gezeigt ist. Hierbei werden die im Abstand angeordneten Elektroden 64 und 66, die einen Bogen 68 erzeugen, vor einem Reflektor 70 in Stellung gebracht, welcher dazu dient, die ultravioletten Strahlen auf das lichtempfindliche Material 56 in im wesentlichen geraden Linien zu richten. Es ist verständlich, daß in der Praxis die Ultraviolettstrahlenquelle in einem wesentlich größeren Abstand von dem lichtempfindlichen lYäerial 56 weg angeordnet wird als dies nur schematisch in Fig. 9 gezeigt ist. Desweiteren können Linsensysteme zwischen der Ultraviolett-Sirahlenquelle und dem lichtempfindlichen Kunstharzmaterial verwendet werden, um sicherzu-
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stellen, daß die ultravioletten Strahlen auf das Blatt 56 in senkrechter Rifetung zu der nach oben zeigenden Oberfläche desselben gerichtet werden. Die-jenigen Teile des Blattes 56, welche den ultravioletten Strahlen ausgesetzt sind, müssen eine weitere Polymerisation durchlaufen und dadurch härten, während die Bereiche des Blattes 56, die unter opaken Bereiche-ßO des Filmes 38 liegen, weich bleiben und mittels einer konventionellen Alkali-Waschlösung, die von der Du Pont mit ihrem Templex-Material vertrieben wird, entfernt werden können. In jedem Falle werden die nicht gehärteten Bereiche des lichtempfindlichen Materiales, wie in Fig. 10 gezeigt, weggewaschen, um eine Öffnung oder Öffnungen zu hinterlassen, die der Gestalt des Musters 12 entsprechen. Der Hauptgrund, Schritte zu unternehmen, daß die durch den Kohlebogen emittierten ultravioletten Strahlen im wesentlichen vertikal auf die Oberfläche des Blattes 56 treffen, besteht darin, zu bewirken, daß die Wände des lichtempfindlichen Materiales, welche diese Öffnungen 72 darin bilden, im weeentliohen eenkrecht zu den gegenüberliegenden Planarflächen des Blattes angeordnet werden und hierdurch genau mit den Kanten dee freigegebenen Bereiches 36 des Phenol-Matrizenduplikats 30 übereinstimmen.
Die Patrize 74 befindet sich auf einer Schicht aus Bleifolie 76, welche auf der Fläche des Blattes 56 aufgebracht ist, wie aus Pig. 10 ersichtli di ist, indem eine Druckgießmaschine, wie z.B. die Acraplate-Ausrüstung, die zuvor beschrieben wurde, verwendet wird, und die in der Lage ist, sowohl Hitze als auch Druck auf das aus Schichten bestehende Matrizenduplikat 30, das Blatt 56, die Folie 76 und das anfänglich planare Blatt eines wärmehärtbaren Kunstharzmaterials, welches die Patrize 74 bildet, auszuüben. Die 'oberen und unteren Druckplatten 78 und 80 der Gießmaschine sind schematisch in Fig. 11 gezeigt, wobei das Ausmaß der Hin- und Herbewegung zueinander durch die gegenüberliegenden Stütz elemente 82 und 84 begrenzt wird.
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Die Dicke der Bleifolie 76 ändert sich notwendigerweise mit dem erforderlichen Papierabstand für eine spezielle Papierart, welche gegen die Patrize 74 gelegt werden soll, in den meisten Fällen wird die Folie jedoch eine Dicke haben, die ungefähr zwei Drittel der Dicke des zu prägenden Papiervorrates beträgt.
Bleifolie ist besonders als Papierabstandsmittel beim Gießen der Patrize 74- geeignet, indem ein Duplikat 30 verwendet wird, das mit dem entwickelten, lichtempfindlichen Material 56 bedeckt ist, da das Blei durch Druck in die genaue Form des Schichtmaterials deformiert werden kann, gegen welches das Blei gedruckt wird; letzteres ändert sich jedoch nicht beträchtlich in seiner Gesamtdicke, wenn es in Druckeingriff mit dem Sghichtmaterial in Fig. 10 gedrückt wird.
Die Bleifolie legt sich weder an dem Blatt 56 noch an dem Bereich 36 der Matrize 30 fest und kann leicht von diesem entfernt werden. Die sehr glatte, ebene Oberfläche, die die Bleifolie zum Gießen der Patrize 74 gegen sie präsentiert, ist ebenfalls ein Vorteil, wenn dieses Material als Mittel verwendet wird, um den Papierabstand in der modellierten Oberfläche der Patrize vorzusehen.
Hierbei wird die Patrize 74 vorzugsweise aus einem anfänglich planaren Blatt aus Kunstharzmaterial konstruiert, welches zweckmäßigerweise mit Glasstoff oder dergl. verstärkt ist, und welches zu einer ausreichend hohen Temperatur erhitzt und einem Druck ausgesetzt wird, daß die Bleifolie 76 sich- der Form der Oberfläche anpaßt, welche darunter liegt, während das Harzmaterial mit der deformierten Gestalt der Folie übereinstimmt. Dadurch hält die Patrize Ihre hintere flache Fläche bei, hat jedoch eine modellierte Oberfläche, welche der Gestalt des in F^g. 10 gezeigten Schichtmaterials entspricht, und sie weist dadurch gegenüberliegende, in einem Stück gebildete konische Vorsprünge ii6 und 88 auf.
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Nachdem die Anordnung aus der G.eßmaschine entfernt ist, wird bevorzugt, eine Reihe ausgerichteter Löcher 90 durch die Anordnung zu "bohren, um eine Reite Ausrichtstifte 92 (Pig. 12) aufnehmen, *die aus Nylonmaterial herge£ellt sein können. Nachdem die löcher 90 gebohrt und die Stifte 92 darin eingesetzt sind, können die . Ecken der Anordnung mit den konischen Vorsprüngen 86 und 88 sowie die entsprechenden Öffnungen 32 und 34 in der Matrize 30 entfernt werden. Die Kegel oder Vorsprünge 86 und 88, die in die Öffnungen 32 und 34 passen, sind wichtig, um das in Fig. 11 gezeigte Schichtmaterial auseinanderzunehmen, und danach die Bleifolie und das lichtempfindliche Blatt 56 zu entfernen, und trotzdem eine Wiederausrichtung der Ecke 74 zu der Matrize 30 zum Bohren der die Stifte 92 aufnehmenden Löcher 90 zu ermöglichen.
Es wird vorgezogen, die Ecke 74 aus Kunstharz des wärmehärtenden Typs zu gießen, welches vorzugsweise nach.dem endgültigen Härten so durchscheinend ist, daß ein Muster erblickt werden kann, wenn die Patrize über ein Blatt gelegt wird, auf dem ein Muster eingedruckt ist, welches dem in der Originalplatte 10 eingravierten Muster 12 entspricht. Das bevorzugte Kunstharzmaterial zum Gießen der Patrize 74 ist ein mit P-680 bezeichnetes Produkt, welches von der US.Polymeric Chemicals, Inc., Santa Ana·, Californien, erhältlich ist und welches als ein Diallyl-Isophthalat-Harz beschrieben werden kann, welches mit Glasfaserstoff verstärkt ist.
Aufgrund der Tatsache, daß die Patrize 74 in einzigartiger ¥eise von der Presse entfernt hergestellt werden kann, können die Druckplatten der Presse für den Arbeitsvorgang von der Maschine entfernt vorgerichtet werden. Beim Zurichten der Druckplatten der Presse für einen Prägevorgang mit der Patrize 74 gegen das Phenol-Matrizenduplikat 30 muß zunächst ein bedrucktes Blatt, welches ein Muster aufweist, das dem in die Platte 10 eingravierten Muster entspricht, auf der unteren Druckplatte der Presse
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mittels eines geeigneten Klebers befestigt werden. Danach wird die vorgefertigte Patrize 74 mit einer Schicht, Kontaktzement oder Kleber auf ihrer hinteren, flachen Fläche über dem bedruckten Blatt angeordnet, so daß das erhabene Teil 94 der Patrize, welches genau mit dem Muster 12 übereinstimmt, zu dem entsprechend bedruckten Teil des Blattes ausgerichtet wird, wonach die Patrize mit dem bedruckten Blatt in Eingriff kommt, um auf der oberen Oberfläche desselben fest angebracht.zu. werden. Der auf der Patrize 74 verwendete Kleber sollte so"beschaffen sein, daß er kleine Einstellungen der Lage der-~Patrize; relativ, zu dem bedruckten Blatt ermöglicht, was erforderlich sein könn- ^ te, um den erhabenen Bereich 94 in genaue Ausrichtung zu dem bedruckten Muster zu bringen.
Nach dem Befestigen der Patrize 74 auf der unteren Druckplatte der Presse wird die Matrize 30 über die Patrize 74 gelegt, indem die Stifte 92 verwendet werden, um eine genaue Ausrichtung der Matrize zu der Patrize zu gewährleisten. Die hintere Fläche der Matrize 30 wird dann mit einem Kleber überzogen, wonach die Anordnung der oberen Druckplatte der Presse und der heissen Platte mit der Rückseite der Matrize 30 ao in Eingriff gebracht werden können, so daß die Matrize fest auf der nach unten gerichteten Oberfläche der heißen Platte befestigt wird. Bs ist hierbei verständlich, daß die Druckplatten der Presse während des Dazwischenliegens der Patrize in richtiger Ausrichtung zu der Matrize von der Maschine weggehalten wird,indem übliche, enge Toleranzstifte benutzt werden, welche in die für diese bestimmte Öffnungen passen, wenn die Platten in ihre ■ normalen, nahen Stellungen gebracht werden. Nach dem Befestigen der Druckplatten der Presse auf der Prägevorrichtung können die Druckplatten zur Entfernung der Ausrichtstifte 92 getrennt werden.
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Die relativen Stellungen der Matrize 30und der Patrize 74 während der normalen Prägevorgänge aind schematisch in Fig.13 veranschaulicht, aus welcher ersichtlich ist, daß das sich in der Patrize 74 "befindliche TJnt ergrundr el ief eine richtige Deformation und ein Prägen des Papierblattes 96 oder dergl. sicherstellt, ohne daß die Neigung besteht, das Papier zu schneiden, indem die das Muster begrenzenden Kanten der Matrize oder die Teile des das Muster umgebenden Papiers übermäßig geglättet oder durch die in Eingriff stehenden Prägeglieder entprägt werden. Der in der Patrize vorgesehene Papierabstand trägt auch dazu bei, ein Schneiden des Papiers oder ein ungewünschtes Glätten desselben zu vermeiden.
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Obwohl mit dem oben, bevorzugten Verfahren vorgeschlagen werden sollte, die Matritze 3o und die Patritze 74 in einer Plattendruckvorrichtung zu gießen, ist es verständlich, daß die verschiedenen Techniken angewendet werden können, um diese Teile zu gießen, einschließlich der Benutzung von Kompressiöns-Gießausrüstungen, welche nicht schrumpfende Phenolkunsthaazmaterialien anwenden, oder von Spritzgießvorrichtungen. In ähnlicher Weise kann die Matritze 3o hergestellt werden, in-dem Elektroformtechniken angewendet werden, so daß eine Metallhülle über den Gegenstück 22 gelagert und die Hülle dann durch eine Metall- oder eine Epoxyd-Komposition abgestützt wird. Ein weiteres Alternativverfahren könnte darin bestehen, eine Metallablagerung auf dem Gegenstück mittels Gas zu plattieren, wobei Nickel das bevorzμgte Material für diesen Zweck ist, und Nickeltetraearbonyl Ni (GO)* als Komposition verwendet wird, aus welcher das Nickel abgelagert wird. Es ist hierbei verständlich, daß Δ±β Elektroformungs- und Gasplattierungstechniken auch für die Herstellung des Gegenstückes 22 zu der Originalplatte 1o angewendet werden können, wobei es nur erforderlich ist, ein leitendes Separiermittel bei der Platte vorzusehen, um eine Elektro-Ablagerung einer Ablagerungsschicht darüber zu ermöglichen und auch das Entfernen der abgelagerten Hülle zu erlauben.
Obwohl die zuvor im einzelnen beschriebenen Herstellungsverfahren für die Patritze und die Matritze sich auf die Herstellung von flachen Patritzen und für diese verwendbare Prägematritzen bezogen, ist es verständlich, daß die Vorgänge in gleicher Weise für die Konstruktion von Patritzen und Matritzen während Rotations-Prägvorgängenstattfinden können. Die hauptsächlich erforderliche zusätzliche Arbeit besteht darin, auf der Magnesiumlegie- ' rungsplatte 1o vor dem Eingravieren derselben fotografisch ein
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Bild abzulagern, welches dem Muster 12 entspricht, das optisch in "bekannter Weise verzerrt wurde, so daß, wenn das Muster auf einem Element reproduziert wird, das um einen Teil der Rotationspresse "bildenden Zylinder gewickelt werden kann, das in einem flachen, dazwischengefuhrten Blatt eingedruckte Muster mit den Originalmuster übereinstimmt anstatt verzerrt au werden. Desweiteren sollte die gemäß dem beschriebenen Verfahren erzeugte Patritze und Matritze so gefertigt sein, daß sie um entsprechenden Zylinder der Rotationspresse ohne Brechen oder Reißen gebogen werden kann. Bin beispielsweise angeführtes wärme-härtendes Kunstharzmaterial für die Patritze ist tfibrin-Mat G-I600, welches von der U.S. Rubber Co., Eaugatuck, Conn., geliefert wird.
Die optisoh verzerrte, vom Künstler eingravierte Magnesiumlegierungsplatte 10 kann auch dazu verwendet werden, eine Rotations-Prägematritze herzustellen/^.JB. durch Elektroformung eine Dicke erhält, daß sie um einen dafür vorgesehenen Stützzylinder gewunden werden kann, der einen Teil der Prägevorrichtung bildet, und in diesem Falle ist eine Abstützung für diese. elektrisch gebildete Hülle nicht erforderlich. Die Patritze und die Matritze sollten an gegenüberliegenden Enden derselben in üblicher Weise gestanzt und eingestochen (blanked and peroed), sein, um ein Dazwischengreifen der auf diese Weise proaentierten Finger zu ermöglichen, so daß die Befestigung der Matritze und der Patritze mit den entsprechenden Abstützzylindern einer Rotationspresse erleichtert wird.
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Claims (18)

  1. Patentansprüche:
    Verfahren zur Herstellung einer Patritze für eine Prägema-° tritzenform mit einer erhabenen, modellierten Oberfläche, welche einem in ein Blattmaterial zu prägenden Master entspricht und mit einem Untergrundrelief um das luster hemm.., dadurch gekennzeichnet, daß eine Maske hergestellt wird, die einen im allgemeinen opak.fen Bereich aufweist, der im wesentlichen der Gestalt des Musters entsprioht und eiis^Lm allgemeinen klaren Bereich, welcher den opaquen Bereich umgibt, daß die Maske über dem lichtempfindlichen Blatt, angeordnet wird, welches eine Dicke hat, die im wesentlichen dem in der Patritze gewünschten TJntergrundrelief entspricht, daß die Anordnung des lichtempfindlichen Blattes und der Maske Energiestrahlen ausgesetzt wird, welche durch den klaren BereicB.11 die Maske dringen und eine Härtang derjenigen !Teile des lichtempfindlichen Blattes bewirkt, welche den Strahlen ausgesetzt sind, daß das freigelegte Blatt entwickelt wird, um die nicht gehärteten Teile davon zu entfernen, und daß eine Prägeform gegen das entwickelte Blatt gelegt wird, nachdem die Make davon entfernt ist und während das Blatt auf der modellierten Fläche einer Platte abgestützt wird, die das Muster in Intaglio-Relief aufweist vmA, wobei das auf dem Blatt präsentierte Muster zu dem freigegebenen Muster in der Platte beigelegt -wird, um die Platte zu erzeugen.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Muster in der Planarfläohe eines die Platte^aaentierenden Gliedes eingraviert wird.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Muster in die Planarflache eines Gliedes eingraviert wird, und daß eine Fachbildung des Gliedes gemacht wird, um die Platte darzustellen.
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  4. 4» Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorgänge zur Herstellung der Fachbildung das Gießen eines Gegenstückes zu der eingravierten Oberfläche des Gliedes und danach das Gießen eines Duplikates gegen die modellierte Fläche des Gegenstückes^i'nsßhließer^elches die Platte darstellt.
  5. 5« Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Nachbildung aus einem wärme-hartenden Kunstharz mit minimaler Schrumpfung während der Härtung desselben hergestellt wird«
  6. 6. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die nachbildung aus einem wärme-härtenden Kunstharz hergestellt wird, das mit Glasstoff imprägniert ist, um die Haltbarkeit der Nachbildung zu erhöhen und die Schrumpfung des Harzes während dessen Härter© zu vermindern.
  7. 7« Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Herstellung der Maske so erfolgt, daß ein druckempfindlicher PiIm über die modellierte Oberfläche der Platte gelegt wird, wobei der Film normalerweise nicht transparent, Jedoch in transparente Form in denjenigen Bereichen umgewandelt werden kann, in welchen Druck darauf ausgeübt wird, während eine Abstützung für den Bereich des Filmes vorgesehen ist, auf welchen die Kraft ausgeübt wird, und daß eine Anzahl sich wiederholender, im wesentlichen an einer Stelle ausgeübte Kräfte auf die freigelegte Fläche des Filmes ausgeübt werden, während er auf der Platte liegt, wodurch die Bereiche des Filmes, welche von den nicht freigegebenen Abschnitten der Platte abgestützt werden, in transparente Form umgewandelt werden.
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    ORIGINAL INSPECTED
  8. 8. Verfahren nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die verbleibenden, nicht transparenten Teile des Filmes, welche den opaken" Bereich desselben darstellen, gefärbt werden«,
  9. 9. Verfahren nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die sich wiederholenden Kräfte auf einen Film ausgeübt werdeHg, der ein transparentes Abstützelement umfaßt, das mit einem Überzug an einer Fläche desselben versehen ist, welche eine große Anzahl relativ kleiner, durch Druck brechbarer gellen aufweist.
  10. 10. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Herstellung der Prägeform eine Prägeform aus einem w/ärme. härtenden Kunstharz gegen das entwickelte wärmeempfindliche Blatt gegossen wird,
  11. 11. Verfahren nach Anspruch 1o, dadurch gekennzeichnet, daß die Prägeform gegen das entwickelte, wärmeempfindliche Blatt gegossen wird, indem ein wärmehärtendes Kunstharz verwendet wird, welches durch die Eigenschaft, nach dem Härten durchscheinend zu sein, gekennzeichnet ist.
  12. 12. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine relativ nicht zusammendrückbare, mittels Druck verformbare Decke über dem entwickelten, lichtempfindlichen Blatt ; vorgesehen wird, daß die Decke eine Dicke aufweist, die im wesentlichen dem gewünschten Papierabstand für die spezielle Patritze entspricht, und daß die Prägeform gegen die freigelegte Fläche der Decke unter Druckbedingungen gelegt wird, und hierdurch bewirkt wird, daß die Decke im wesentlichen der Fläche des entwickelten Blattes und der dagegenliegenden Platte entspricht, wodurch die gegen die Decke anliegende Oberfläche der Prägeform mit der benachbarten deformierten Oberfläche derselben übereinstimmt.
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  13. 13. Verfahren nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß eine Schicht aus Bleifolie über die entwickelte, lichtempfindliche Blatt gelegt wird, um die Decke darüber vorzusehen.
  14. 14. Patritze zur Verwendung in einer Prägematritzenform mit einer modellierten Oberfläche, dadurch gekennzeichnet, daß die Patritze aus einer vorgebildeten Prägeform besteht, die eine Fläche aufweist, die im wesentlichen dem Gegenstück der modellierten Oberfläche entspricht und gegen diese anwendbar ist, wobei die i'lächenbereiche der Prägeform, die sich rund um das Muster befinden, so weit freigegeben werden, daß sie das erforderliche Untergrundrelief bilden.
  15. 15. Patritze nach Anspruch H, dadurch gekennzeichnet, daß die modellierte Musteroberfläche der Prägeform mit ausreichendem Relief versehen ist, um den erforderlichen. Papierabstand vorzusehen.
  16. 16. Patritze nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Prägeform aus einem wärmehärtenden Kunstharzmaterial gegossen ist.
  17. 17. Patrit'ze nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Prägeform aus durchscheinendem Material besteht, welches die Betrachtung des auf ein Blatt bedruckten Musters durch dieses Material erlaubt.
  18. 18. Patritze nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Prägeform aus einem ausreichend flexiblen Kunstharz besteht, um ein Biegen der Prägeform um die Abstützzylinder der Presse zu ermöglichen.
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