DE3616697C2 - - Google Patents
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Description
Bei Flachdichtungen, insbesondere bei Zylinderkopfdichtungen,
ist es bekannt, zur Erzielung einer für ein zuverlässiges
Abdichten genügend hohen Pressung über die gesamte
Dichtfläche die Flachdichtungsplatte partiell mit
elastomerem Dichtmaterial zu beschichten, welches im Siebdruckverfahren
aufgebracht und anschließend formstabilisiert
wird (siehe z. B. DE-PS 12 17 153). Dieses Verfahren
hat sich insbesondere dort als nützlich erwiesen, wo die
in eine Dichtverbindung mit Hilfe von Schrauben eingeleiteten
Kräfte nicht ausreichen, über die gesamte Dichtfläche
eine ausreichend hohe Pressung herbeizuführen.
Die im Vergleich zur Oberfläche einer Flachdichtungsplatte
kleine tragende Oberfläche einer im Siebdruckverfahren
aufgebrachten wulstförmigen Dichtauflage, die gleichzeitig
eine lokale Vergrößerung der Dicke der Flachdichtung
darstellt, erzeugt bei vorgegebenen Schraubenkräften an
der Stelle der Dichtauflage eine höhere Dichtpressung.
Dies kann so weit führen, daß die eigentliche Flachdichtungsplatte
nur noch als Träger einer die Abdichtung
bewirkenden Konfiguration von Dichtauflagen dient.
Nun wird das angestrebte Ziel, überall eine die Abdichtung
gewährleistende Dichtpressung herbeizuführen, dann nicht
bei allen Flachdichtungen erreicht, wenn die elastomeren
Dichtauflagen überall dieselbe Höhe bzw. Dicke aufweisen.
Deshalb sucht man in der Fachwelt schon seit langem nach
einem Weg, der es erlaubt, auf einer Flachdichtung eine
oder mehrere Dichtauflagen unterschiedlicher Höhe bzw.
Dicke herzustellen, ohne daß dabei die Präzision der
Dichtauflagen leidet oder andere gravierende Nachteile in
Kauf genommen werden müssen. Dies ist bislang nicht gelungen,
wie eine Betrachtung des Standes der Technik deutlich
erkennen läßt.
Noch am gebräuchlichsten ist ein Verfahren, bei welchem
nacheinander mit mindestens zwei unterschiedlich ausgebildeten
Siebdruckschablonen beschichtet wird, deren
Öffnungsbereiche auf die Konfiguration der Dichtauflagenbereiche
unterschiedlicher Dicke abgestimmt sind und die
Siebgewebe mit unterschiedlicher Maschenzahl pro cm² und
damit unterschiedlicher Maschengröße besitzen. Die Verwendung
der Siebdruckschablone mit der größeren Maschengröße
führt dann zur Herstellung der Dichtauflagenbereiche
größerer Höhe. Nachteilig an diesem Herstellungsverfahren
ist nicht nur, daß mehrere Siebdruckschablonen hergestellt,
auf Lager gehalten und gehandhabt werden müssen, sondern
es bedingt unvermeidlich die Gefahr eines Konturenversatzes
der verschiedenen Dichtauflagenbereiche, da die Gefahr
besteht, daß die zweite Siebdruckschablone nicht exakt
entsprechend der Position der ersten Siebdruckschablone
auf der Flachdichtung auf die letztere aufgelegt wird.
Wird mit verschiedenen Siebdruckschablonen übereinander gedruckt,
tritt nicht nur der vorstehend beschriebene Fehler
auf, sondern auch eine Fehlerfortpflanzung bei der Schichtdicke
der Dichtauflagen: Erhält man beim einmaligen Siebdrucken
eine Abweichung F₁ der Dicke eines Dichtauflagenbereichs
von der Sollschichtdicke, so erhält man beim zweimaligen
Siebdrucken statisch gesehen nach dem Fehlerfortpflanzungsgesetz
eine Abweichung F von der Sollschichtdicke
von F = . Die genannten Nachteile lassen sich
auch dann nicht vermeiden, wenn man eine Siebdruckschablone
in bekannter Weise ganzflächig mit Fotolack unterfüttert,
um die Dicke der Dichtauflagen zu erhöhen, denn um dann
Dichtauflagen mit partiell unterschiedlicher Schichtdicke
herzustellen, bedarf es wieder eines zweiten Auftrags mit
Hilfe einer zweiten Siebdruckschablone, deren Öffnungskonfiguration
der Konfiguration der Dichtauflagenbereiche
mit erhöhter Schichtdicke entspricht.
Des weiteren ist es bekannt, die Schichtdicke durch die Breite
der Durchtrittsöffnungen einer Siebdruckschablone zu
beeinflussen, was jedoch den Nachteil mit sich bringt, daß eine
bestimmte Dicke bzw. Höhe der Dichtauflage zwangsläufig eine entsprechende
Breite der Dichtauflage bedingt, was eine starke Beeinträchtigung
für die Auslegung einer optimalen Dichtauflage bedeutet.
Weiterhin ist die Beeinflussung der Dicke bzw. Höhe der Dichtauflage
durch die Breite der Durchtrittsöffnungen nur in einem engen Breitenbereich
möglich und stark von weiteren Parametern abhängig, nämlich
vom Siebaufbau, der Geschwindigkeit der Druckrakel, dem Auflagewinkel
und -druck der Rakel sowie von den rheologischen Eigenschaften des zur
Herstellung der Dichtauflagen verwendeten elastomeren Materials (sh.
hierzu auch die DE-PS 20 54 804).
Es ist nun schon eine Siebdruckschablone zum Aufdrucken
von Dichtauflagen auf Flachdichtungsplatten in einem einzigen
Arbeitsgang bekannt geworden (DE-PS 26 33 502), welche
unterschiedlich dicke Schablonenbereiche besitzt. Bei dieser
bekannten Siebdruckschablone besteht des Schablonenmaterial
aus einem Silikonkautschuk, und die Schablone wird mit Hilfe
einer Gießform hergestellt, deren Formoberfläche unterschiedlich
tiefe Ausnehmungen bildet, die in ihrer Tiefe der
Dicke der verschiedenen Bereiche der herzustellenden Silikonkautschukschicht
entsprechen. Die Herstellung einer solchen
Siebdruckschablone erfordert also eine verhältnismäßig
teuere Gießform.
Damit erschöpfen sich jedoch die grundsätzlichen Vorschläge,
welche sich dem Stand der Technik für die Herstellung von
Siebdruckschablonen für die Erzeugung von Dichtauflagen
auf einer Flachdichtungsplatte entnehmen lassen, denn die
darüber hinaus bekannt gewordenen Verfahren weisen keine
grundsätzliche neue Wege, sondern stellen nur Varianten der
vorstehend ausführlich geschilderten bekannten Techniken dar;
dies gilt z. B. für die DE-PS 12 17 153 und die DE-PS 16 00 560,
denn mit der aufeinanderfolgenden Verwendung von Schablonen
unterschiedlicher Dicke oder der Verwendung zweier übereinander liegender
Siebe lassen sich die vorstehend erwähnten
Nachteile gleichfalls nicht vermeiden, da entweder die Flachdichtung
mehrmals partiell bedruckt werden muß und/oder mindestens
zwei Schablonen relativ zueinander und zur Flachdichtungsplatte
exakt positioniert werden müssen.
Auf einem völlig anderen Gebiet, nämlich auf dem Gebiet des
Aufdruckens elektrischer Leiterbahnen auf Glasscheiben, ist
schon ein Verfahren zur Herstellung einer Fotolack-Siebdruckschablone
bekanntgeworden, deren Fotolackschicht Bereiche
unterschiedlicher Dicke aufweist (DE-OS 19 11 555). Dieser
Stand der Technik beschäftigt sich mit dem Problem, die
Querschnitte der Leiterbahnen vergrößern zu können, ohne
die Breite der Leiterbahnen vergrößern zu müssen, was aus
optischen Gründen unzweckmäßig wäre. Bei diesem bekannten
Verfahren wird so vorgegangen, daß auf ein Sieb zunächst
vollflächig eine erste Fotolackschichtlage aufgebracht,
diese dann belichtet, ausgewaschen und getrocknet wird,
worauf auf diese erste Fotolackschichtlage mittels verschiedener
Zahnspachteln, die an ihrer Unterseite Abstandshalter
zum Einhalten eines definierten Abstands aufweisen,
zweite Fotolackschichtlagen unterschiedlicher Dicke aufgetragen
werden. Nach dem Trocknen dieser zweiten Fotolackschichtlagen
wird mit derselben Belichtungsschablone erneut
belichtet, ausgewaschen und getrocknet. Es versteht sich von
selbst, daß dieses Herstellungsverfahren außerordentlich
aufwendig ist und großes handwerkliches Geschick erfordert.
Außerdem bringt ein Mehrfach-Belichten stehts die Gefahr einer
Überbelichtung des Fotolacks und von Ungenauigkeiten mit sich,
welch letztere darauf zurückzuführen sind, daß sich die
Belichtungsschablone beim zweiten Belichten nicht mehr in
genau derselben Position befindet wie beim ersten Belichten.
Darüber hinaus gibt dieser Stand der Technik keine Lehre,
wie die zweite Fotolackschichtlagen unterschiedlicher Dicke,
auch gegeneinander, abgegrenzt werden sollen. Man muß sich in
diesem Zusammenhang auch vor Augen halten, daß eine Siebdruckschablone
zum Aufdrucken von Heizleitern auf eine Fahrzeug-
Heckscheibe nur verhältnismäßig einfache geometrische Formen
wiedergeben muß, wohingegen das Aufdrucken elastomerer Dichtauflagen
auf Zylinderkopfdichtungen und dergleichen eine
Siebdruckschablone erforderlich macht, die viele verschiedene
kleine Bereiche aufweist, die hinsichtlich ihrer Umrisse und
Dicke unterschiedlich gestaltet sind.
Aufgabe der Erfindung ist es, ein Verfahren zur Herstellung
einer Siebdruckschablone anzugeben, mit der sich in einem
Arbeitsgang aus elastomerem Material bestehende Dichtauflagen
unterschiedlicher Dicke auf einer Flachdichtungsplatte
erzeugen lassen, wobei sich die Siebdruckschablone ohne kostspielige
Zusatzeinrichtungen herstellen lassen soll.
Ausgegangen wird dabei von einem bekannten Verfahren (siehe
"Handbuch für den Siebdruck", Seiten 74 bis 76, erschienen im
Verlag Der Siebdruck, Lübeck), bei dem eine lichtempfindliche
Schicht (Fotolackschicht) vollflächig auf das Sieb aufgebracht,
getrocknet, bildmäßig entsprechend der gewünschten Dichtauflagenkonfiguration
belichtet (durch eine entsprechende Belichtungsmaske
hindurch) und entwickelt wird, und bei dem die
Durchtrittsöffnungen der Siebdruckschablone durch Auswaschen
des Fotolackschichtmaterials erzeugt werden.
Zur Lösung der gestellten Aufgabe wird ein solches Verfahren
erfindungsgemäß derart gestaltet, daß zur Herstellung von
Dichtauflagenbereichen unterschiedlicher Höhe in der Siebdruckschablone
druckende Bereiche in Zonen mit unterschiedlicher
Dicke der lichtempfindlichen Schicht erzeugt werden,
indem
- (a) das Sieb vollflächig mit einer ersten Schicht eines lichtempfindlichen Gemischs beschichtet wird,
- (b) mindestens eine Zone, in der ein druckender Bereich für einen Dichtauflagenbereich größerer Höhe liegen soll, durch mindestens ein Begrenzungselement eingegrenzt wird,
- (c) innerhalb des Begrenzungselements auf die erste Schicht eine weitere Schicht lichtempfindlichen Gemischs aufgebracht wird,
- (d) das Begrenzungselement entfernt wird und
- (e) das beschichtete Sieb bildmäßig belichtet und entwickelt wird.
Bei dem vorgenannten Gemisch kann es sich natürlich gegebenenfalls
auch um eine einheitliche Substanz handelt. Bei dem
erfindungsgemäßen Verfahren wird also die Dicke der gesamten
lichtempfindlichen Schicht durch die Zahl der aufgetragenen
Lagen variiert, und zur Abgrenzung von Zonen unterschiedlicher
Dicke der lichtempfindlichen Schicht werden diese durch
Begrenzungselemente eingegrenzt, die entweder als Gießform
verwendet werden können, welche man mit einer abgemessenen
Menge des lichtempfindlichen Gemischs ganz oder teilweise
füllt, oder durch deren Stärke die Dicke der jeweils aufzutragenden
Lage des lichtempfindlichen Gemischs bestimmt wird
oder die lediglich eine Auflage für eine Präzisionsziehrakel
bilden, deren Spalthöhe die Dicke der aufzutragenden Lage
des lichtempfindlichen Gemischs bestimmt. Verwendet man die
Begrenzungselemente zur Bildung einer Gießform, läßt sich die
Dicke der herzustellenden Lage des lichtempfindlichen Gemischs
beim teilweisen Füllen der Gießform z. B. volumetrisch oder
gravimetrisch einstellen.
Bei Verwendung einer erfindungsgemäß hergestellten Siebdruckschablone
wird der Druckvorgang verbilligt, und die Qualität
und die Genauigkeit der Dichtauflagen werden verbessert, da
kein durch die Verwendung mehrerer Schablonen bedingter Konturenversatz
und keine Fehleraddition bzw. -fortpflanzung auftreten.
Besonders einfach und billig läßt sich das erfindungsgemäße
Verfahren durchführen, wenn als Begrenzungselement ein Klebeband
verwendet wird.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform des erfindungsgemäßen
Verfahrens wird auf die Rakelseite des mit der ersten Schicht
des lichtempfindlichen Gemischs versehenen Siebs eine teiltransparente
Folie aufgebracht, welche eine Darstellung des
Dichtauflagenbereichs größerer Höhe aufweist, worauf zum
Aufbringen des Begrenzungselements die Siebdruckschablone
von der Rakelseite her beleuchtet wird. Auf diese Weise läßt
sich der Dichtauflagenbereich größerer Höhe besonders einfach
eingrenzen. Die teiltransparente Folie wird auf das Sieb
insbesondere aufgeklebt. Die Beleuchtung der Siebdruckschablone
und der teiltransparenten Folie erfolgt zweckmäßigerweise
mit Hilfe eines Leuchttischs, um das Begrenzungselement unter
Berücksichtigung der Dichtauflagenkonfiguration präzise
befestigen zu können.
Des weiteren hat es sich als zweckmäßig erwiesen, die weitere
Schicht lichtempfindlichen Gemischs mittels einer über das
Begrenzungselement geführten Präzisionsziehrakel aufzubringen.
Im folgenden soll die Erfindung anhand der beigefügten
Zeichnungen näher erläutert werden; in der Zeichnung zeigt
Fig. 1 eine Draufsicht auf einen Teil einer Zylinderkopfdichtung
mit unterschiedlich dicken Dichtauflagen;
Fig. 2 eine Draufsicht auf einen Bereich einer anderen
Flachdichtung mit unterschiedlich dicken Dichtauflagen,
wobei diese Darstellung die Grundlage
für die folgenden Fig. 3 bis 6 bildet;
Fig. 3 einen Schnitt nach der Linie 3-3 in Fig. 2;
Fig. 4 einen Schnitt durch einen Teil einer erfindungsgemäßen
Siebdruckschablone zur Herstellung der
Flachdichtung nach den Fig. 2 und 3;
Fig. 5 eine Ansicht der in Fig. 4 gezeigten Teile dieser
Siebdruckschablone von unten, d. h. gesehen in
Richtung des Pfeils "A" aus Fig. 4;
Fig. 6A eine der Fig. 4 entsprechende Schnittdarstellung
der Siebdruckschablone nach den Fig. 4 und 5,
jedoch vor dem Aufbringen der zweiten Fotolackschicht,
aber nach dem Aufkleben einer Transparentzeichnung
auf die Rakelseite des Siebs sowie
nach dem Aufbringen der Klebebänder auf die Anlegeseite
der ersten Fotolackschicht zwecks
Eingrenzung der zu verstärkenden ersten Fotolackschichtzone
entsprechend der Vorgabe durch die
Transparentzeichnung;
Fig. 6B eine Ansicht der in Fig. 6A dargestellten Teile
der Siebdruckschablone von unten, d. h. gesehen in
Richtung des Pfeils "B" in Fig. 6A;
Fig. 6C die in den Fig. 4 bis 6B gezeigten Bereiche
der Siebdruckschablone im Schnitt, u. z. nach
Durchführung der zusätzlichen Beschichtung und
während des Belichtens der beiden Fotolackschichten;
Fig. 7 eine schematische Frontansicht einer Präzisionsziehrakel
zur Herstellung der zweiten, zusätzlichen
Fotolackschicht;
Fig. 8 einen schematischen Schnitt durch die Präzisionsziehrakel
nach der Linie 8-8 in Fig. 7,
und
Fig. 9 eine Eichkurve zur Einstellung der Spalthöhe
der Präzisionsziehrakel in Abhängigkeit von
der Dicke der herzustellenden zweiten zusätzlichen
Fotolackschicht (Dicke dieser Fotolackschicht
in getrocknetem Zustand).
Die Fig. 1 zeigt einen Teil einer Zylinderkopfdichtung
für einen Hubkolben-Verbrennungsmotor, welche eine Flachdichtungsplatte
10 mit mehreren Brennraumdurchgangsöffnungen
12 besitzt, wobei im Bereich der letzteren die
Flachdichtungsplatte mit metallischen Einfassungen 14
versehen ist. Außerdem besitzt die Flachdichtungsplatte
10 eine Vielzahl von Schraubendurchgangsöffnungen 16 und
mehrere Kühlwasserdurchgangsöffnungen, von denen eine
mit dem Bezugszeichen 18 gekennzeichnet wurde. Eine Reihe
weiterer Durchgangsöffnungen soll nicht näher beschrieben
werden, da diese für das Verständnis der Erfindung unwesentlich
sind.
Entlang der beiden Längsseiten der Zylinderkopfdichtung
sind auf der Flachdichtungsplatte 10 Dichtauflagen 20 und
22 aus elastomerem Dichtmaterial angebracht, u. z. handelt
es sich in beiden Fällen um Dichtauflagen in der Form
eines langgestreckten, sich bereichsweise verzweigenden
Wulstes, dessen Dicke bzw. Höhe, d. h. also die senkrecht
zur Ebene der Flachdichtungsplatte 10 gemessene Dicke,
nicht überall gleich groß ist. Vielmehr weist z. B. die
Dichtauflage 20 einen durch eine Kreuzschraffur gekennzeichneten
Dichtauflagenbereich 20 a auf, dessen Dicke
170 µm beträgt, während durch eine normale Schraffur
gekennzeichnete Dichtauflagenbereiche 20 b und 20 c nur
eine Dicke von 80 µm besitzen. Die Kühlwasserdurchgangsöffnung
18 wird also von zwei Dichtauflagenbereichen
20 a und 20 b umschlossen, die eine in sich geschlossene
Dichtauflage mit variierender Dicke bilden. Darüber hinaus
kann selbstverständlich, wie sich dies auch aus
Fig. 1 ergibt, auch noch die Breite der Dichtauflage
sich längs derselben ändern.
Eine solche Flachdichtung ließ sich mit den herkömmlichen
Produktionsmitteln und Herstellungsverfahren mit
der gewünschten Präzision überhaupt nicht herstellen, und
schon gar nicht kostengünstig.
Aus Gründen der besseren Übersichtlichkeit sollen nun
bevorzugte Ausführungsformen der erfindungsgemäßen Siebdruckschablone
sowie des erfindungsgemäßen Verfahrens
zu ihrer Herstellung anhand eines Bereichs einer Flachdichtung
erläutert werden, die in den Fig. 2 und 3
dargestellt ist.
Diese Flachdichtung besitzt eine Dichtungsplatte 30 mit
zwei im Abstand voneinander angeordneten Durchgangsöffnungen
32, bei denen es sich beispielsweise um Löcher
für den Durchgang von Kühl- oder Schmiermitteln handeln
kann. Auf eine oder beide Seiten der Dichtungsplatte 30
wurde im Siebdruckverfahren eine Dichtauflage 34 aufgebracht,
die aus zwei identischen Dichtauflagenbereichen
34 a und einem Dichtauflagenbereich 34 b besteht, wobei
die ersteren in sich geschlossene, jeweils eine der
Durchgangsöffnungen 32 im Abstand umgebende Kreisringe
bilden, die durch den Dichtauflagenbereich 34 b miteinander
verbunden werden. Letzterer besitzt eine Dicke von
80 µm, während die Dichtauflagenbereiche 34 a eine Dicke
von 150 µm besitzen. Ebenso wie bei der Zylinderkopfdichtung
nach Fig. 1 verhalten sich die Dicken der unterschiedlich
hohen Dichtauflagenbereiche also ganz grob
wie 2 : 1.
Die Fig. 4 und 5 zeigen die wesentlichen Teile einer
fertigen Siebdruckschablone zur Herstellung der Dichtauflagenkonfiguration
auf der Flachdichtung nach den
Fig. 2 und 3. Diese Siebdruckschablone besitzt einen
Rahmen 40 aus leistenförmigen Rahmenschenkeln, welcher
üblicherweise in der Draufsicht rechteckig ist und in dem
ein aus einem Siebgewebe 42 bestehendes Sieb gespannt ist.
Das Siebgewebe ist in eine erste Fotolackschicht 44 eingebettet,
auf deren Unterseite zweite Fotolackschichten
46 aufgegossen worden sind, die zusammen mit der ersten
Fotolackschicht 44 in den von den zweiten Fotolackschichten
46 definierten Bereichen erste, dickere Fotolackschichtzonen
50 im Sinne der Ansprüche bilden. In diesen ist
zur Herstellung der Dichtauflagenbereiche 34 a jeweils
eine erste, kreisringförmige Durchtrittsöffnung 48 a vorgesehen,
und diese beiden Durchtrittsöffnungen werden
durch eine zweite Durchtrittsöffnung 48 b miteinander verbunden,
die der Herstellung des Dichtauflagenbereichs 34 b
dient. Wie sich den Fig. 4 und 5 deutlich entnehmen
läßt, hat der Rand 52 einer jeden der dickeren Fotolackschichtzonen
50 in der Seitenansicht bzw. im Schnitt
die Gestalt einer ungefähr rechtwinkligen Stufe, während
der Rand 52 in der Draufsicht ein Rechteck bildet, durch
die Stelle der Einmündung der Durchtrittsöffnung 48 b
in die betreffende Durchtrittsöffnung 48 a verläuft und
im übrigen die Durchtrittsöffnung 48 a im Abstand umgibt.
Auf diese Weise ergibt sich zu beiden Seiten der ersten
Durchtrittsöffnung 48 a eine gute Auflage der dickeren
Fotolackschichtzonen 50 auf der zu bedruckenden Flachdichtungsplatte.
Infolge der Flexibilität der Siebdruckschablone liegt
diese mit der Unterseite der ersten Fotolackschicht 44
bereits in geringem Abstand vom Rand 52 auf der zu bedruckenden
Flachdichtungsplatte auf.
Im folgenden soll nun die Herstellung der in den Fig. 4
und 5 dargestellten Siebdruckschablone erläutert werden.
Die Fig. 6A zeigt wieder den Rahmen 40, welcher das
in dieser Figur nicht dargestellte Siebgewebe mit der
ersten Fotolackschicht 44 trägt. Letztere wurde in der
herkömmlichen Weise mittels einer Rakel auf das Siebgewebe
aufgetragen bzw. durch die Maschen des Siebgewebes
hindurchgedrückt. Nach dem Trocknen der ersten Fotolackschicht 44
wird auf deren Rakelseite, d. h. die Oberseite
gemäß Fig. 6A, eine Transparentzeichnung 60 aufgeklebt,
in der die dickeren Dichtauflagenbereiche 34 a (s. Fig. 2)
durch Markierungen 34 a′ dargestellt sind. Nach dem Aufkleben
der Transparentzeichnung 60 wird der Rahmen 40
auf einen herkömmlichen Leuchttisch (nicht dargestellt)
gelegt, u. z. mit seiner Rakel- oder Oberseite nach unten,
so daß die Druckseite der Siebdruckschablone nach
oben kommt. Daraufhin werden auf die Fotolackschicht 44
Klebebänder 62 aufgeklebt, u. z. in einer solchen Anordnung,
daß sie die zu erzeugenden dickeren Fotolackschichtzonen
50 (s. Fig. 5) allseitig eingrenzen (s. Fig. 6B).
Wie bereits erwähnt, bilden die Klebebänder 62 zusammen
mit der Fotolackschicht 44 eine Gießform in Gestalt
einer flachen Mulde, in die man nun eine abgemessene Menge
des Fotolackschichtmaterials gießen könnte, wobei diese
Menge so bestimmt würde, daß die zweite Fotolackschicht
46 (s. Fig. 4) die gewünschte Dicke (im getrockneten
Zustand) erhält. Man kann aber auch so vorgehen, daß man
die Dicke der Klebebänder 62 so wählt, daß man die von
ihnen gebildete Gießform ganz mit Fotolackmaterial ausfüllt,
wobei dann die Dicke der Klebebänder 62 der Dicke
der zweiten Fotolackschicht 46 entsprechen muß. Bevorzugt
wird jedoch eine Ausführungsform des erfindungsgemäßen
Verfahrens, bei der man über die nach oben weisenden
Klebebänder 62 eine Präzisionsziehrakel hinwegführt,
deren Spalthöhe so eingestellt ist, daß sich eine
zweite Fotolackschicht 46 mit der gewünschten Dicke ergibt;
in diesem Fall bilden die Klebebänder 62 nur eine
Auflage für die Präzisionsziehrakel und dienen lediglich der Umrißbegrenzung
der herzustellenden dickeren Fotolackschichtzone 50 (s. Fig.
5) bzw. der zweiten Fotolackschicht 46 (s. Fig. 4). Um bei der Applikation
der Fotolackschicht mittels einer Präzisionsziehrakel die Durchbiegung
des Siebgewebes zu vermeiden, wird dieses durch Unterlegen einer
nicht dargestellten Glasplatte oder dgl. von der Rakelseite her abgestützt.
Nach dem Trocknen der so hergestellten zweiten Fotolackschicht 46 werden
die Klebebänder 62 wieder entfernt, außerdem entfernt man die Transparentzeichnung 60.
Dann hat die Siebdruckschablone den in Fig. 6C im Schnitt
dargestellten Aufbau, wobei in dieser Figur das Sieb zusammen
mit beiden Fotolackschichten als Ganzes mit 66
bezeichnet wurde. Zur Belichtung dieser Rohschablone 66
befestigt man nun auf deren Ober- oder Rakelseite eine
Belichtungsschablone 68, durch die hindurch die Rohschablone
von oben belichtet wird (s. Pfeil "L" in Fig. 6C).
Wie bekannt, ist die Belichtungsschablone 68 so ausgebildet,
daß sie transparente Bereiche 68 a und nichttransparente
Bereiche 68 b aufweist, wobei die letzteren
eine Konfiguration besitzen, die der Konfiguration der
Dichtauflagenbereiche 34 a und 34 b (s. Fig. 2) entspricht,
jedenfalls unter der Voraussetzung, daß ein Fotolackmaterial
verwendet wurde, welches durch Belichten gehärtet
wird (es gibt auch Fotolacke, die sich umgekehrt verhalten,
d. h. die durch Belichten in einen Zustand gebracht
werden, in dem sich das Fotolackmaterial durch
Wasser lösen und auswaschen läßt). Anschließend wird
die Belichtungsschablone 68 entfernt, worauf diejenigen
Bereiche des Fotolackmaterials der Rohschablone 66, die
zuvor unter den nichttransparenten Bereichen 68 b lagen,
d. h. nicht belichtet wurden, durch Wasser ausgewaschen
werden, so daß sich die in den Fig. 4 und 5 dargestellte
Konfiguration der Siebdruckschablone ergibt.
Mit dieser Siebdruckschablone läßt sich nun in einem
einzigen Arbeitsgang, d. h. mit der herkömmlichen Methode
des Siebdruckens, die Flachdichtung mit Dichtauflagen
unterschiedlicher Dicke versehen, so daß sich die in
den Fig. 2 und 3 dargestellte fertige Flachdichtung
ergibt.
Obwohl Präzisionsziehrakeln zum Stand der Technik gehören,
soll doch anhand der Fig. 7 und 8 noch kurz und recht schematisch
ein solches Präzisionsziehrakel erläutert werden:
Die als Ganzes mit 100 bezeichnete Rakel hat die Gestalt eines
oben und unten offenen, rahmenförmigen Gehäuses mit einer
Unterkante 102, die zusammen mit einer Aussparung 105 a in
einer vorderen Stirnwand 104 einen Spalt 106 definiert, wenn
die Rakel auf einer ebenen Fläche aufliegt. Dreht man die
Rakel um, so definiert eine zweite Aussparung 105 b zusammen
mit einer Gehäuseoberkante 103 einen Spalt 107 anderer Höhe
bzw. Breite. In der Zeichnung sind die Spalte, der Deutlichkeit
wegen, mit einer stark vergrößerten Breite bzw. Höhe
dargestellt worden. Zum Auftragen des Fotolackmaterials wird
dieses in das Gehäuse der auf der zu beschichtenden Unterlage
aufliegenden Rakel 100 eingefüllt und die letztere dann
über den zu beschichtenden Bereich hinweggeführt. Prinzipiell
ist das partielle Aufbringen der Fotolackschicht aber mit
verschiedenen Systemen von Filmziehgeräten möglich, z. B. mit
stufenlos einstellbaren Filmziehgeräten (Fa. Erichsen GmbH
& Co. KG, D-5870 Hemer, Model 411), mit Spiralfilmziehgeräten
(Fa. Erichsen, Modell 358), mit Lackschichtausstreichern
(System Wasag, Modell 288), mit Mehrfachfilmziehrahmen
(Modell 360) usw. Für alle geeigneten Filmziehgeräte wird
hier der Einfachheit halber der Begriff "Rakel" verwendet.
Um den Zusammenhang zwischen der Höhe "h" des Spalts 106
bzw. 107 und der Dicke der getrockneten, mit der Rakel aufgetragenen
Fotolackschicht zu ermitteln, geht man zweckmäßigerweise
so vor, daß man zunächst eine Eichkurve erstellt, wie
sie in Fig. 9 wiedergegeben wurde. Der Verlauf der Eichkurve
hängt von verschiedenen Parametern ab, so z. B. von der Dicke
der Klebebänder 62, der Konsistenz des Fotolackmaterials
(Festkörpergehalt, Viskosität etc.), der Geschwindigkeit,
mit der die Rakel über die zu beschichtenden Zonen hinweggeführt
wird etc.
Mit Hilfe einer Transparentzeichnung wie der Transparentzeichnung 60
oder einem äquivalenten technischen Hilfsmittel
und einem Leuchttisch lassen sich die zusätzlich
zu beschichtenden Zonen mit Hilfe der Klebebänder 62 mit
einer Genauigkeit eingrenzen, die bei ±0,5 mm liegt.
Selbstverständlich müssen die Transparentzeichnung 60 und
die Belichtungsschablone 68 paßgenau auf die Siebdruckschablone
angebracht werden, und die Transparentzeichnung
60 wird vor dem Belichten der Fotolackschichten entfernt.
Da dickere Fotolackschichten längere Belichtungszeiten
benötigen als dünnere Schichten, sollte die Belichtungszeit
so festgelegt werden, daß die für die größte
Dicke der Rohschablone 66 (s. Fig. 6C) ausreicht. Um
ein schädliches Überbelichten der dünneren Bereiche der
Fotolackschicht zu vermeiden, verwendet man vorzugsweise
einen Fotolack, der gegen ein solches Überbelichten unempfindlich
ist.
Wird die Präzisionsziehrakel von Hand bewegt, läßt sich
die Dicke der trockenen Fotolackschicht mit einer Genauigkeit
von ±10% einhalten. Eine elektromotorisch bewegte
Präzisionsziehrakel ermöglicht hingegen eine Genauigkeit
von ±2%.
Besonders geeignet ist ein unter der Bezeichnung "Kiwocol
31" von der Firma Kissel & Wolf angebotenes Fotolackmaterial,
dessen Festkörpergehalt ca. 33% beträgt und das
wasserhaltig ist. Mit diesem Fotolackmaterial lassen sich
Schichtdicken zwischen 10 und 500 µm herstellen.
Für die Klebebänder 62 eignen sich besonders aluminiumbedampfte
Polyester-Klebebänder mit einer Dicke von
vorzugsweise 50 µm. Sie bieten für die Präzisionsziehrakel
gute Gleitflächen.
Natürlich ermöglicht es die Erfindung auch, mehrere, nicht
zusammenhängende Dichtauflagen verschiedener Dicke
gleichzeitig in einem einzigen Siebdruckvorgang herzustellen.
Claims (4)
1. Verfahren zur Herstellung einer Siebdruckschablone für
die Erzeugung von Dichtauflagen aus elastomerem Material
auf einer Flachdichtungsplatte, bei dem eine
lichtempfindliche Schicht vollständig auf ein Sieb
aufgebracht, getrocknet, bildmäßig entsprechend der
Dichtauflagenkonfiguration belichtet und entwickelt
wird, dadurch gekennzeichnet,
daß zur Herstellung von Dichtauflagenbereichen unterschiedlicher
Höhe in der Siebdruckschablone druckende
Bereiche in Zonen mit unterschiedlicher Dicke der
lichtempfindlichen Schicht erzeugt werden, indem
- (a) das Sieb vollflächig mit einer ersten Schicht eines lichtempfindlichen Gemischs beschichtet wird,
- (b) mindestens eine Zone, in der ein druckender Bereich für einen Dichtauflagenbereich größerer Höhe liegen soll, durch mindestens ein Begrenzungselement eingegrenzt wird,
- (c) innerhalb des Begrenzungselements auf die erste Schicht eine weitere Schicht lichtempfindlichen Gemischs aufgebracht wird,
- (d) das Begrenzungselement entfernt wird und
- (e) das beschichtete Sieb bildmäßig belichtet und entwickelt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß als Begrenzungselement ein Klebeband verwendet
wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß auf die Rakelseite des mit der ersten Schicht des
lichtempfindlichen Gemischs versehenen Siebs eine
teiltransparente Folie aufgebracht wird, welche eine
Darstellung des Dichtauflagenbereichs größerer Höhe
aufweist, und daß dann zum Aufbringen des Begrenzungselements
die Siebdruckschablone von der Rakelseite her
beleuchtet wird.
4. Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 1
bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die weitere Schicht
des lichtempfindlichen Gemischs mittels einer über das
Begrenzungselement geführten Präzisionsziehrakel aufgebracht
wird.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19863616697 DE3616697A1 (de) | 1986-05-16 | 1986-05-16 | Siebdruckschablone zum herstellen elastomerer dichtauflagen auf flachdichtungsplatten und verfahren zu ihrer herstellung |
| US06/929,744 US4761364A (en) | 1986-05-16 | 1986-11-12 | Screen printing stencil for making elastomer sealing layers on flat gasket plates and method for making same |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19863616697 DE3616697A1 (de) | 1986-05-16 | 1986-05-16 | Siebdruckschablone zum herstellen elastomerer dichtauflagen auf flachdichtungsplatten und verfahren zu ihrer herstellung |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3616697A1 DE3616697A1 (de) | 1987-11-19 |
| DE3616697C2 true DE3616697C2 (de) | 1990-05-10 |
Family
ID=6301063
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19863616697 Granted DE3616697A1 (de) | 1986-05-16 | 1986-05-16 | Siebdruckschablone zum herstellen elastomerer dichtauflagen auf flachdichtungsplatten und verfahren zu ihrer herstellung |
Country Status (2)
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| DE (1) | DE3616697A1 (de) |
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1986
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- 1986-11-12 US US06/929,744 patent/US4761364A/en not_active Expired - Lifetime
Also Published As
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