DE1908220U - Keimschrank fuer gerste, weizen oder aehnlich vermaelzungsfaehige getreidearten. - Google Patents
Keimschrank fuer gerste, weizen oder aehnlich vermaelzungsfaehige getreidearten.Info
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Landscapes
- Cultivation Receptacles Or Flower-Pots, Or Pots For Seedlings (AREA)
Description
3?irma Heinrich Kett&er Münehen
Kühlanlagen und Apparatebau,
Keimschraals für Gerste» Weisen oder ähnlich
Gegenstand der rorliegenden Heuerung ist Bin kontinuierlich
arbeitender Keimsekranfe für Gerate^ V/eisen oder älmlica
fälligen
Me"ben der. klassischen Sennenmälaerei5 wo die fceiiaenöe Gerste
auf ©inen Boäen ausgebreitet und periodisciL gewendet wird2 feennt
die neuere Mälateetoilc im wesentlichen den Keiaakastea mit mscha^
niseliem Wender und pneumatisalier Belüftungβ Modern© Systeme fielen
daraiif ab? die Arbeit des Auftragens und Äbräumens au mechanisieren
und su automatisieren-, wie dies SoB0 bei einer V/anderhau=
fen-Mälzerei der Pail äst ο Ferner gibt es Mälzereiajiiagen? "bei denen
Hinwegs: Di«:e !.Hfs-Iaqo {Se-c^relbung und Schufeanspr.) ist die zuldzf ein3?-re!chts;'sie v/eicht von der Worffassur.-=
L-- "·■ ■ " -■'■-■! Unler'-jgsn ab. Db rs:' ^ohß P- '-\r: ■:-- V- >
■:·■-■ V <±i ς-prüft.
Dia ;·. .. ' - ·. - .-' ^cfi· J^n sie!ι in ü.n /.. :■:-.>
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eines : z.ilr... ·-:. . ,, .■ ..■■-■-. £ir.gue!.*i werden. Auf Anirog v.\; .:■-.. ■.-.··, : .. ".,.--'-M eJcr FIImnegativa
zu clon übl^i-.&n Hruiisn gefeiert. Deutsche Pcfenicirit, eibrcuchsrnustersfellQ.
durch üfoereinanöisrgeorönete Jalousiehoraesi die Möglia&keit besteht«,
das Keimgut ύοώ. oben nach unten durchfallen au lassen «ad dabei
gleichseitig zu wu&äen9 Alle Torstehend genannten Einrichtungen bes
dingen eine unerwünscht starke Belüftung des keimenden Gutes* um
die anfallende Atmungev/änae
Die bekannten meciianisch-pftewiBatischen Mal a er ei anlagen aeigen
mancherlei lachteiles
Die erforderliche Umwälzung grosser Luftmengen sur Tempera»
turregeluag des Keimgutes erfordert einen entsprechend kohen Kraft«
bedarf ο I3?ot2dem treten teilweise noch grosser© Semperaturunters
schiede zwischen dea? oberen und des? unteren Sehieht des Keimgutes
aufο Bei ungenügender Sättigung der Befeuchtungsluft erfolgt eine
Austrocknung d©s toünmalses bawo bei au grossem Luftdurehsats durch
die damit bedingte Säuerstoffaufuhr ein erhöhter Gewichtsverlust0
Der für pneumatische Keisüsästen erforderliche V/endemechaaismusg
mit oder oiin© automatische ATaräumung, erfordert den Einsatz τοη
kostspieligen bzwe reparaturanfälligen Uasohineno Durch den feeia
Grünmalzwenden anfallenden Keimabrieti ergibt sich als unangenstee
Folgeerscheinung ©ine stark© Verschmutzung dor Hordenblee&e und
dadtirch ein hohes? Kostenaufwand für Reinigungsarbeit en β
Es war daher in den letzten Jahren das Bestreben der
teohniker? eine Methode "fcsws eine Einrichtung au entwiekeln« di@
dem Mälzer gestattet 9 das Weichen, Keimen und möglicherweise aueh
dass Darren in kontinuierlicher Arbeitsweise durchzuführen* Dabei
sollten die zur Anwendung kommenden Maschinen oder Vorrichtungen möglichst einfach konstruiert und betriebssicher sein«,
Dsr neuerungsgeaässe Keimsehrank ist dadurch gekennzeichnet $
dass im Inneren des an seiner Oberseite mit ©inem das au Terarbei=
tende Keimgut kontinuierlich zuführend©!! Weiehgutbehälter In Y©pjs
"bindung stehenden und an seiner Unterseite mit einem Auslass für das fertig verarbeitete Keiagut Tersehenen^ allseitig geschlossenen
Sehrankes eine TielaahjL τοη übereinander angeordneten Transport=
tischen Yorgesehen ist? wobei die abwechselnd seitlich versetzten
und durch eine Antriebsvorrichtung bewegten Sransporttische das auf
den obersten !Eraasporttisch aufgegebene und die übrigen 2ransporttise&€
nacheinander durchlaufende Keimgut in mäanderförmiger Bahn durch
den Keimschrank schleusen.
Das Keimgut wird für die Dauer des Keimprozesses nicht lüftete Die Oberfläche jedes Eisehes ist glatt und ohne Loehung.
Das mit dem neuerungsgemässen Keimschrank durchführbar© Verfahren
ähnelt der Tennenmälaerei8 wobei das Wenden des Keimgutes durch die
erzeugte Fallbewegung τοη ©inem £isch sum anderen ersetzt wirdo Die
Befeuchtung des Keimgutes bawo der Gerste erfolgt duroh Düsenf die
über dem Tischen angebracht sind und für eine gleiehsässige Yerne«
belung der erforderlichen Wassermenge Torgesehen sind« Die Abfüh=
rung des überflüssigen Befeuchtungswassers während d©s Weiehvorganges
geschieht durch Siabeinsätsee Die Kühlung des Keimgutes wird durch
lamelleaverdampfer vorgenommen, die "an-der Unterseite des? Tieehe
angebracht sineL
Diejsteuertmg der verschiedenen Lamellenverdampfer erfolgt
in Abhängigkeit τοη der Umgebungstemperatur,,
Die gesamte Konstruktion ist selbsttragend und allseits kleidet s so dass eine exakte Luftfülmmg mit gewünsehtei· Beigabe
τοπ Frischluft öder auch ein ausgesprochenes Kohlensäur©~Ras15ver
fahren durchgeführt werden kaano Die Beobachtung des Keimgutes
durch eine teilweise angebrachte PleziglasTerteleidiing erfolgeH*
bei auch eine Probeentnahme in verschiedenen Keimstadien möglich
ist ο
Durch geringen Abstand zwischen den übereinanderliegendezi
Tischen ergibt sich eine einschneidende Reduzierung der bisher für
ähnliche Mälsereianlagen benötigten PlatzT©rhältnisse9 da die Einrichtungen wie Befeuchtungskammer^ Frisch-5 Rück« und Abluftkanäle
beim neuerungsgemässen System entfallene
Nachstehend wird die feuerung anhand won Zeichnungen noelr
näher erläutertϊ
1 zeigt einen Senkreehtschnitt durch eine
form des neuej?ungsgemässeji Keimschrankesβ
Das su "^erarbeitende Seimgut wird zunächst in den Weiehgut=
behälter 1 eingebracht· Ton dort aus gelangt es auf die als Rüttel
tische ausgebildeten Transporttische, nnü. zwar zuerst auf den
öftersten Rütteltisch 2 und duroii Küttelbewegungen auf die da=
runter befindlichen Rütteltische 39 2«, 3% 2»'» 3"* 2«" usw*
Während die Rütteltische 2, 2}, 205 ? 2}M τοπ links nach
rechtsjbewegt werden, ruhen die Rütteltische 3? 39 9 3'' uswos
anschliessend bewegen sich die Rütteltische J9 y t y * uswo τοη
rechts nach links? also in entgegengesetster Richtungg wobei die
Rütteltische 2t 2« 9 2" in Ruhestellung sinde
Die Ansahl der Tische wird neuerungsgemäss so gewählt 9 dass
erst nach dem fürl Keimprozess erforderlichen ZeitinterTall das
fertige Keimgut tos untersten Tiseh in eine Darre bsw0 Grünmals-Sehwelke
abgeworfen wird«,
Die Produktion kana durch entsprechende Auswahl der Siseh=
auflagefläche bestimmt v/erdene
Pur die ersten drei Keimtage befinden sich über den betreffen«
den Rütteltischen Zerstäuberdüsen 4? 4* 4'* usw0 Durch dies© Düsen
wird das auf den Rütteltischen befindliche Keimgut ausreichend befeuchtet s wobei es auch neuerungsgemäss möglich ist, das Keimgut
im iPauchTerfaßren zu überfluten ο
Die mechanisch-hydraulischen Bewegungen der Rütteltische
erfolgen durch Öldruckzylinder 5? 5' » die synchron durch eine Re=
gelanlage gesteuert werden«,
«ago
lach dem erfolgten forsehub wird jeder Rütteltisch ruekar=
tig dureh einen fakuurn-Zylinder in seine Ausgangsstellung gebracht*
wobei dureh diesen Torgang ein Seil des Füllgutes auf den darunter
liegenden Rütteltiseh abgeworfen wird® Die ab dem dritten Keimtag
anfallende Atmungswäraie wird durch die an der Unterseite der Rüt=
teltisehe angebrachten LamellenTerdampfer 69 6" usw0 abgeführte
Hash Beendigung des Weieh- und Keimproaesses gelangt das
fertige Keimgut ^ wie bereits erwähnt* dureh eine Auswurf klappe 7
in die Darre oder Grünmalz
2 zeigt perspektiTiseh einen neuei?ungsgemässen
tisch mit glatter Oberfiäeiie 8 bawo mit geloehter Oberfläche 9o
Die glatte Oberfläche 8 wird für den Weich- und Eeimprosess benötigt
j die gelochte Oberfläche 9 für den ansehliessenden Darrproaesso
Die Zeiehnung lässt auch er&ennen^ adass die Eütteltisehe
dreiseitig Begrenzungsränder 10 aufweisen^ so dasB das aufgeeciiüt»
tete Gut seitlieh nicht abfallen lind sich nur in der gewünschten
Richtung bexfegen kamu Pas Keiragut bev/egt sieh somit auf den
Rütteltischen stets nach der offenen Seite 11 hine
Figo 3 seigt einen Rütteltisch im Querschnitt, über dem sieh
die erwähnten Befeuchtungseinrichtungen A9 4% 4'} befinden» Ausse
dem sind die Lamellen-Verdampfer 6 zu erkennenο Alle Tische werden
ZoBo auf Rollen in Prof-Uschienen 12 geführte
Heuerraigsgemäss ist es aueh möglich9 die sur Fortbewegung
des Keimgutes erforderlichen Transporttische als angetrieben©9
über Umlenlrrollen geführte JalousielDänaer
Der Keimschraak kann mit einem Prograiaiaregler sur
autOEiatisehen Beeinflussung des Arbeitsprozesses kombiniert s©i&c
Der Keimsehrank gemäss der Heuerung kann öureh ©inen in
4 im Yertikalsehnitt dargestellten Darrsehrank so ergänzt
werden9 dass sieh eine komplette Anlage sura Weicheng Keimen wxü.
Darren τοη ©erstes Weisen oder ähnlich yeriaälgungsfähigen
treiöearten ergifoto Das aus eiern Keifflschranlc (Figo 1}
Keimgut gelangt in einen Füilfteiiälter 15o Der oberste Si seil 14
der Darranlage wird durch den Füllfeeiiälter laeladena, Die Darraalage
v/eist Tier getremite (Demperaturaoaesi auf« laeMem das !©ims
gut auf den bereits beschriebenen Rütteltischen die erste ge=s schlossene iSemperatursone durchlaufen hat9 fallt es dureh eine
sieh automatisch sshliessend© Klappe 15 in die nächst höhere iBempe=?
ratursone uswo Aus der letzten Temperaturaone gelangt das fer=s
tige Mals wiefierum durch eine Klappe 15 in eine Srazisportgosse^
einen Auslaufriehter οοdgl0
Wegen der erforderlichen Zwangsbelüftung sind in der Darr»
Torrichtimg sämtliche Rütteltische gelocht (!Ig0 2 Besugszeio&en 9)c
Me durch den Darr-Ventilator 16 angesaugte Frisehluft 17 taw·
Rüekluft 18 wird über ein ausreichendes Heisregister 19 zu den
einzelnen Darr-Abteilungen geführte
!Dureh Thermostat en wird die gewünschte lemperatus? der ©in=
ae3.nen Darrabteilungen in der Weise geregelt 9 dass die Zuluft=
klappe 20 und die Abluftklappe 21 entsprechend geöffnet bswe
geschlossen weröeno Die Regelung kaim Yollautomatissh über den
früher erwähnten Programmregler des Keimsehranises erfolgeno
Claims (1)
- P.A.Ml 059*30.11.Se tot zansprüe&e %1o Keimsehranfe für Gerste,» Weizen oüqv ähnlieh fähige Getreideart en ? Mau^h_g@fcg.jm.geicfaaet.9. dass im Inneren des an seiner Oberseite mit einem das zu verarbeitende Keimgut konti« nuierlieh auführenden Weiehgiifrbehälter (1) in Verbindung stehenden und an seiner Unterssite mit einem Auslass (7) für das fertig wr^ arbeitet© Keimgut versehesaen9 allseitig gesefelossenen Sehraakas eine Vielsahl τοη übereinander angeordneten Sransporttisclxea (S9 2% 2" β oe und 3* 3*p 3*' ooo) Torgesehen ists wobei die abw@eiisQ.na seitlicÄ verise-fezten nnü. äureJi eine Antrie&sTorrielrfmng (5) beweg» ten Sraasporttiscne das auf den ©borsten Sranspoffttiach (2) auf= gegeben© und die -übrigen Transporttische nacheinander dureh= laufende Keiagut in laäanderfÖrmiger BaIm äuTQii den Keimsehx&ak2 ο iCeiiasöhrank nach Anspruch 1dass die Transporttisehe (2, 2« P 2" eoo und 3? 3S 3e 5 00o) als Rütteltische ausgebildet sincU3ο Keimsehrank nach'-Anspruch"'2?oder hydraulische-AntriebsYorrichtungen (5) für di© Hut» teltische*4o -Keiffischrank nach Anspruch 2 oder 3gdass die naeii derselben Richtung seitlieh Trersetzten EütteltiseSie (2, 2'? 2*° oooo bzwο 3? V V i .*o) jeweils synchron gesehaltet sind«.5ο Keimschranfe nach Anspruch. 1, dadurchdass öle Sraneporttische (2f a»., 2" »00 und. 58 3% 5" eoo angetriebene^ über Umlenkrollen geführte Jalousiebänder ausg.e»" "bildet sind ο6o Keimsshrank nach ©iaem des? Ansprüche 1 bis 5» dadurch, ffekeanaeiclmetj. dass die (Pra&sporttisehe eine völlig glatte fläche (8) aufweisen und. an den beiden Längsseiten sowie aa der ätisseren Stirnseite durch nach oben gerichtete Ränder (10) be=· grenat sind«7 ο Keimsehranls: nach einem der Ansprüche 1 bis 69 dadurchdass über mindestens einem Seil des* öfteren Trans»porttisehe Wasserrohre mit Düsen (4* 4% 49* ·«·) zum Besprühen hav/a Überfluten des Keimgutes in einem bestimmten Keimstadium angeordnet sind»8o Eeimschrank nach einem der Ansprüche 2 bis 4 und nach Anspruch 7? da^torjcji^gje^e^ngeijgjmet^ dass die besprühbaren bsw0 überflutbaren Rütteltische an ihrer Unterseite mit Lamelle&Ter= dampfern {6S 6'f 6** 0»·) versehen sindo9 ο Keimschrank nach einem der Ansprüche 1 bis 8y gekennzeichnet durch einen Programmregler zur yollautomatischen Beein flussung des Arbeitsprozesses»
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1964K0047646 DE1908220U (de) | 1964-04-08 | 1964-04-08 | Keimschrank fuer gerste, weizen oder aehnlich vermaelzungsfaehige getreidearten. |
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| DE1964K0047646 DE1908220U (de) | 1964-04-08 | 1964-04-08 | Keimschrank fuer gerste, weizen oder aehnlich vermaelzungsfaehige getreidearten. |
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| DE1908220U true DE1908220U (de) | 1965-01-14 |
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ID=33348377
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|---|---|---|---|
| DE1964K0047646 Expired DE1908220U (de) | 1964-04-08 | 1964-04-08 | Keimschrank fuer gerste, weizen oder aehnlich vermaelzungsfaehige getreidearten. |
Country Status (1)
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|---|---|
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1964
- 1964-04-08 DE DE1964K0047646 patent/DE1908220U/de not_active Expired
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