DE190646C - - Google Patents

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DE190646C
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K27/00AC commutator motors or generators having mechanical commutator
    • H02K27/04AC commutator motors or generators having mechanical commutator having single-phase operation in series or shunt connection
    • H02K27/06AC commutator motors or generators having mechanical commutator having single-phase operation in series or shunt connection with a single or multiple short-circuited commutator, e.g. repulsion motor

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Motor And Converter Starters (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 21 d. GRUPPE
in FRANKFURTa. M.
Bekannt sind Einrichtungen zur Begrenzung der Tourenzahl von kompensierten Wechselstrom-Kommutatormotoren, bei welchen, nachdem der Motor als kompensierter Repulsionsmotor mit Reihenschlußbürsten angelaufen ist, den in Serienschaltung verbleibenden Kollektorbürsten etwa über einen primär an praktisch konstanter Spannung liegenden Transformator oder unmittelbar vom Netz aus gleichbleibende
ίο Spannung zugeführt wird.
Besitzt nun der Motor eine das Anlassen erleichternde, nicht mit der Hauptständerwicklung gleichachsige Hilfswicklung, so wird es unter Umständen nötig, diese Hilfswicklung oder Wicklungen, nachdem sie ihren Zweck beim Anlaufen erfüllt haben, während des normalen Betriebes abzuschalten oder so umzuschalten, daß sie die Hauptwicklung während des normalen Betriebes unterstützen.
Gemäß der Erfindung wird diese Schaltung nach erfolgtem Anlaufen durch eine gemeinsame selbsttätige Schaltvorrichtung, ζ. Β. durch einen bei bestimmter Tourenzahl in Tätigkeit tretenden Zentrifugalschalter oder gegebenenfalls auch durch einen Zeitschalter erreicht. Als Ausführungsbeispiel sei eine Maschine gewählt, bei welcher die Kommutatorbürsten bei bestimmter Tourenzahl mit einer Quelle konstanter Spannung verbunden werden und die während des Anlaufs benutzte Hilfswicklung ab- oder umgeschaltet wird.
In der Zeichnung sind drei Schaltungsskizzen dargestellt. Mit s ist die Arbeitswicklung auf dem Ständer, mit α die kurz- geschlossen gezeichneten Arbeitsbürsten, mit b die in Reihe mit der Wicklung s liegenden Erregerbürsten, mit h die zum Anlassen benutzte Hilfswicklung gezeichnet, die auch aus mehreren gegeneinander verstellten Teilen bestehen kann, f bezeichnet die Sekundärwicklung eines primär an konstanter Spannung liegenden Transformators. Mit c ist der selbsttätige Schalter bezeichnet, welcher auf dem Kontakt 1 (Fig. i) befindlich die Hilfswicklung h in Serie mit der Hauptwicklung s und den Bürsten b, auf Kontakt 1 und- 2 die Hilfswicklung kurzschließt und auf Kontakt 2 und 3 die Sekundärwicklung t des Transformators parallel an die Kommutatorbürsten b legt, wobei die Hilfswicklung h abgeschaltet wird.
Besitzt die Maschine zwei räumlich gegeneinander verstellte Hilfswicklungen, z. B. nach Patent 162412 und den Zusatzpatenten hierzu, so kann der Schalter gemäß Fig. 2 ausgeführt werden, so daß bei der gezeichneten geöffneten Stellung des Schalters nur ein Teil./2 der Hilfswicklung eingeschaltet, der andere Teil i der Hilfswicklung und der Transformator t dagegen abgeschaltet ist. Wird der Schalter geschlossen, so daß er die Kontakte 2 und 3 berührt, so wird der andere Teil in der Hilfswicklung eingeschaltet,
(2. Auflage, ausgegeben am 12. Oktobe
90646
so daß das von den Wicklungsteilen h und i zusammen hervorgebrachte resultierende Feld das Hauptfeld unterstützt. Gleichzeitig wird die Sekundärwicklung t des Transformators an die Bürsten b b angeschlossen.
Gemäß Fig. 3 wird während der Anlaufperiode bei der stark gezeichneten Stellung des Schalters c durch die beiden hintereinander geschalteten Teile h und i der Hilfswicklung der Strom in gleicher Richtung geschickt, so daß eine Verstellung des Feldes eintritt. Bei der punktiert gezeichneten Stellung des Schalters c während des Betriebes mit konstanter Spannung dagegen sind die Teile h und i parallel geschaltet und in umgekehrter Richtung vom Strom durchflossen, zugleich wird der Transformator (t u) durch den die Kontakte 2 und 4 überbrückenden Teil d des Schalters an das Netz angelegt.
Wie schon oben erwähnt, können auch Hilfswicklungen, die anders angeordnet und daher anders umzuschalten sind als bei .den beschriebenen Ausführungsbeispielen, durch den selbsttätigen Schalter beeinflußt werden. Es kommen also auch besonders Schaltungen nach Patent 162412 und den Zusätzen hierzu in Betracht. Hier kommt es besonders darauf an, daß das Umschalten der Hilfswicklung durch den das Anschließen der Erregerbürsten an konstante Spannung bewirkenden Schalter erfolgt.

Claims (1)

  1. Patent-An Spruch:
    Einrichtung zur Umschaltung von Wechselstrom-Kommutatormaschinen mit in Richtung der Hauptständerwicklung gelegenen Arbeitsbürsten und Erregerbürsten, welche nach dem Anlassen an eine Quelle konstanter Spannung gelegt werden, dadurch gekennzeichnet, daß durch denselben selbttätigen Schalter auch die während des Anlassens benutzte Ständerhilfswicklung um- oder abgeschaltet wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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