DE19016C - Neuerungen an eisernen Oefen - Google Patents

Neuerungen an eisernen Oefen

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DE19016C
DE19016C DENDAT19016D DE19016DA DE19016C DE 19016 C DE19016 C DE 19016C DE NDAT19016 D DENDAT19016 D DE NDAT19016D DE 19016D A DE19016D A DE 19016DA DE 19016 C DE19016 C DE 19016C
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DE
Germany
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grate
innovations
tube
chamotte
fuel
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Application number
DENDAT19016D
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English (en)
Original Assignee
Firma C. GEISELER, Inhaber EMIL FOERSTER & RICHARD RUNGE in Berlin
Publication of DE19016C publication Critical patent/DE19016C/de
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24BDOMESTIC STOVES OR RANGES FOR SOLID FUELS; IMPLEMENTS FOR USE IN CONNECTION WITH STOVES OR RANGES
    • F24B5/00Combustion-air or flue-gas circulation in or around stoves or ranges
    • F24B5/02Combustion-air or flue-gas circulation in or around stoves or ranges in or around stoves

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Cookers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
KLASSE 3(3: Heizungsanlagen.
in BERLIN.
Neuerungen an eisernen Oefen.
Diese Neuerungen beziehen sich auf Einrichtungen, welche es ermöglichen, stark erhitzte Luft sowohl unter den Rost zu leiten, als auch direct oberhalb des Rostes dem Brennmaterial zuzuführen, und auf die eigenthümliche Construction des Rostes mit beweglichen Roststäben.
In der Zeichnung ist der Ofen dargestellt, und zwar zeigt:
Fig. ι Vorderansicht,
Fig. 2 Verticalschnitt,
Fig. 3 Schnitt nach A-B der Fig. 2,
Fig. 4 Schnitt nach C-D der Fig. 2,
Fig. S Schnitt nach E-F der Fig. 2,
Fig. 6 Oberansicht, Längenschnitt und Querschnitt des Rostes.
Der Ofen besteht im wesentlichen aus einem Mantel A von vorzugsweise cylindrischer Gestalt, in welchem sich der eigentliche Heizkörper B befindet. Der letztere B ist, wie aus Fig. 2 und 3 ersichtlich, mit Rippen versehen, um so seine Oberfläche zu vergröfsern und den HeizefFect zu vermehren. In den unteren Theil des genannten Heizkörpers sind mehrere starke, getrennte Chamottemuffen eingesetzt, welche den später beschriebenen Rost C enthalten.
In die Chamottemuffe sind zwei metallene Röhren α b eingelegt, Fig. 2, bezw. sind Kanäle vorhanden, welche sich der Form des Heizkörpers möglichst anschmiegen und aufsen durch eine Scheibe c, Fig. 4, mit Schraube verschlossen werden können, derart, dafs man die Luftdurchströmung nach Belieben reguliren event.
auch gänzlich verhindern kann. Das Rohr a macht nahezu einen ganzen Umgang der Chamottemuffe und geht dann nach unten, wo es in den Aschfall mündet, Fig. 2, 3 und 4, um die heifse Luft unter dem Rost ausströmen zu lassen.
Das Rohr b hingegen ist gleichfalls auf eine möglichst lange Strecke im Chamotte gelagert, wendet sich dann nach unten und mündet in ein Querrohr i, welches mit einer passenden Anzahl von Löchern versehen ist, die zum Vertheilen der ausströmenden heifsen Luft dienen.
Dieses Querrohr i liegt so weit in der Ausmauerung, dafs nur so viel davon unbedeckt ist, als die Freilassung der Löcher erfordert, wie aus Fig. 2 und 5 ersichtlich, um das Verbrennen desselben zu verhüten.
Die Thür zum Einführen des Brennmaterials als auch die des Aschfalles sind mit luftdicht verschliefsbaren Thüren D D versehen, so dafs bei Verschlufs derselben die zur Verbrennung nöthige Luft, je nach Wunsch nur durch Rohr a oder b oder durch beide gleichzeitig stark erhitzt, zum Brennmaterial strömt, um hier zur möglichst vollkommenen, rauchlosen Verbrennung beizutragen. Gleichzeitig wird durch diese Einrichtung eine bedeutende Ersparnifs an Brennmaterial erreicht.
Die Circulation der Luft bezw. die Ventilation des Zimmers von aufsen wird durch die Klappe m unterhalb des Ofens bewirkt, welche, je nach ihrer Stellung, bald den einen, bald den anderen Kanal mit dem Mantel A und Heizkörper B in Verbindung bringt.
Die Handhabung dieser Klappe geschieht von aufsen mittelst der Welle n, an welcher ein Hebel ο befestigt ist.
In Fig. 2 ist die Stellung der genannten Klappe m veranschaulicht, wenn die Zimmerluft circuliren soll, während, wenn dieselbe in die punktirt gezeichnete Lage gebracht wird, durch den Kanal p das Ansaugen von atmosphärischer Luft aufserhalb des Zimmers erfolgt.
Der Rost C, Fig. 2 und 6, besteht aus einem metallenen Rahmen r, in welchem die Roststäbe s vermittelst Niete lose gehalten werden, so dafs sowohl die Stäbe als auch der Rahmen sich durch die Einwirkung der Hitze frei ausdehnen können, ohne zu zerspringen, gleichzeitig auch nicht herausnehmbar sind.
Der Heizkörper B ist auf bekannte Weise an seinem oberen Ende mit dem Rauchrohr E verbunden, welches die Verbrennungsgase in den Schornstein führt und wobei die letzteren den durch Pfeile bezeichneten Weg machen.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Bei allen Arten, namentlich aber bei eisernen Oefen, die Anwendung von zwei metallenen Röhren oder sonstigen Kanälen α und b, welche in einer Chamottemuffe liegen und von denen das Rohr a heifse Luft unter den Rost C führt, das Rohr b hingegen dieselbe direct auf das Brennmaterial ausbläst, zum Zweck, den Heizeffect des Ofens zu erhöhen, wie beschrieben.
2. Die Anwendung des mit beweglich eingenieteten Stäben versehenen Rostes, selbstständig oder in Verbindung mit den unter 1. genannten Neuerungen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT19016D Neuerungen an eisernen Oefen Active DE19016C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US6603069B1 (en) 2001-09-18 2003-08-05 Ut-Battelle, Llc Adaptive, full-spectrum solar energy system

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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