DE4531C - Ventilationsofen - Google Patents

Ventilationsofen

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DE4531C
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DE
Germany
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air
room
ventilated
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DENDAT4531D
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H. STOLTENBERG, Ingenieur, in Berlin, Gneisenaustr. 8
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24HFLUID HEATERS, e.g. WATER OR AIR HEATERS, HAVING HEAT-GENERATING MEANS, e.g. HEAT PUMPS, IN GENERAL
    • F24H3/00Air heaters
    • F24H3/008Air heaters using solid fuel
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24DDOMESTIC- OR SPACE-HEATING SYSTEMS, e.g. CENTRAL HEATING SYSTEMS; DOMESTIC HOT-WATER SUPPLY SYSTEMS; ELEMENTS OR COMPONENTS THEREFOR
    • F24D5/00Hot-air central heating systems; Exhaust gas central heating systems
    • F24D5/02Hot-air central heating systems; Exhaust gas central heating systems operating with discharge of hot air into the space or area to be heated

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Drying Of Solid Materials (AREA)

Description

1878.
Klasse 36.
H. STOLTENBERG in BERLIN. Ventilationsofen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 5. Mai 1878 ab.
Der vorliegende Ventilationsofen bezweckt einen raschen Wechsel der Luft eines Raumes herbeizuführen und soll namentlich in Krankenzimmern, Bureaux und ähnlichen Räumen Verwendung finden, überhaupt da, wo eine reine Luft gewünscht wird.
Das Princip des Ofens besteht darin:
i. die zur Verbrennung nöthige Luft aus dem zu reinigenden Räume zu entnehmen;
z. in einem um den cylindrischen Ofen abgesonderten Räume Zimmerluft zu erwärmen und direct abzuführen, wobei dieselbe vermöge ihrer Geschwindigkeit nach dem Injectorprincip Luft aus dem zu reinigenden Räume aufsaugen und mit entführen soll;
3. ein Theil der unter 2. erwärmten Luft soll dazu dienen, vermöge ihrer Geschwindigkeit frische Luft in den Raum einzusaugen.
In der beiliegenden Zeichnung zeigt Fig. 1 den Ofen. Derselbe besteht aus dem Verbrennungsofen a, einem aus Chamotte aufgemauerten Schacht, dessen obere Oeffnung zum Einbringen des Brennmaterials dient, welche Oeffnung durch einen Deckel abgeschlossen werden kann.
b ist der Rost, dessen geschweifte Form.eine möglichst grofse Verbrennungsfläche bieten soll.
c ist die regulirbare Luftzuführungsöffnung.
Die Verbrennungsgase gehen durch den Kanal d nach dem Cylinder e, in welchem dieselben durch die Spirale aufsteigen.
Die Spirale hat den Zweck, den Weg der Verbrennungsgase zu verlängern und dieselben zu nöthigen, einen Theil ihrer Wärme an den umschliefsenden Cylinder sowohl, als an den Kern der Spirale abzugeben.
Der Kern der Spirale selbst communicirt an seinem unteren Ende mit der Luft des Raumes, erwärmt dieselbe stark und läfst dieselbe oben wieder zu den übrigen Feuergasen treten.
Der die Spirale umschliefsende Cylinder theilt seihe aufgenommene Wärme durch die aufsen an demselben angebrachten und in Fig. 2 im Querschnitt gezeichneten Rippen der Luft des Raumes f mit, welcher unten mit der Zimmerluft communicirt.
Die Verbrennungsgase gehen oberhalb der Spirale mit der durch den Kern der Spirale zugeführten Luft mittelst eines Rohres nach dem Kamine.
Der Raum/, welcher durch einen Blechmantel begrenzt ist, ist noch umgeben von einem cylindrischen Raum g, welcher auch nach aufsen durch einen Blechmantel abgeschlossen ist und nach unten mit der Zimmerluft communicirt.
Die Luft in dem im Räume /. mehr, und in dem Räume g weniger erwärmten Zustande vereinigt sich oben und kann dort durch zwei Rohre h und i entweichen. Das Rohr h entführt die erwärmte Luft mit der entsprechenden Geschwindigkeit nach einem in die freie Luft führenden verticalen Rohre, in welchem durch die eingeführte erwärmte Luft, welche aus dem nach der Mündung verengten Rohr ausströmt, unterhalb dieser Mündung ein Vacuum erzeugt wird. Dieses Vacuum bewirkt ein Ansaugen von Luft aus den unteren Theilen des verticalen ■Rohres, und zwar entnimmt dieses mittelst mehrerer Saugrohre, welche über der Decke des betreffenden zu ventilirenden Raumes liegen, durch Mundstücke k k die Luft aus dem zu ventilirenden Räume.
Hierdurch wird die Abführung der in dem zu ventilirenden Räume vorhandenen Luft bezweckt; die Zuführung frischer Luft geschieht durch das zweite Rohr i, welches zum Verschliefsen eingerichtet ist.
In geöffnetem Zustande entführt dasselbe gerade so wie das Rohr h erwärmte Luft mit einer gewissen Geschwindigkeit und mündet in ein horizontal liegendes Rohr /, welches auf dem einen Ende in die freie bezw. gesunde Luft, auf dem anderen Ende in das betreffende mit frischer Luft zu versehende Zimmer mündet.
Die Mündung des warme Luft zuführenden Rohres i ist gerade so wie die des Rohres h verengt und hier der Mündung des Rohres / in das zu ventilirende Zimmer zugekehrt.
Durch die mit einer gewissen Geschwindigkeit durchströmende erwärmte Luft entsteht wieder ein Vacuum hinter der Mündung des Rohres i, in dem Rohre /, die frische Luft wird dadurch angesaugt und in den zu ventilirenden Raum mit einer gemäfsigten Temperatur eingeführt.
Um nun nicht durch die Entnahme der Luft aus dem zu ventilirenden Räume sowohl als durch die Zuführung frischer Luft in denselben einen starken Zug hervorzubringen, so wird die Luft an mehreren Stellen, wie in Fig. 3, an drei Stellen k k k in das Verticalrohr h entführt, und an vier Stellen m m aus dem Rohr / zugeführt.

Claims (1)

  1. Patent- Anspruch:
    Die Anordnung eines'Ofens, mittelst welcher in der durch beiliegende Zeichnung gezeichneten Construction Luft ■ aus einem zu ventilirenden Räume durch Erwärmung eines Theiles derselben abgeführt und frische event, "gesunde Luft zugeführt wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT4531D Ventilationsofen Active DE4531C (de)

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