DE1901012U - Drahtwickelvorrichtung. - Google Patents
Drahtwickelvorrichtung.Info
- Publication number
- DE1901012U DE1901012U DE1963B0051772 DEB0051772U DE1901012U DE 1901012 U DE1901012 U DE 1901012U DE 1963B0051772 DE1963B0051772 DE 1963B0051772 DE B0051772 U DEB0051772 U DE B0051772U DE 1901012 U DE1901012 U DE 1901012U
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- reel
- wire winding
- drive
- winding device
- shaft
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 238000004804 winding Methods 0.000 title claims description 15
- 230000008878 coupling Effects 0.000 claims description 9
- 238000010168 coupling process Methods 0.000 claims description 9
- 238000005859 coupling reaction Methods 0.000 claims description 9
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 2
- 208000010543 22q11.2 deletion syndrome Diseases 0.000 description 1
- 241000251730 Chondrichthyes Species 0.000 description 1
- 108010036050 human cationic antimicrobial protein 57 Proteins 0.000 description 1
- 230000007246 mechanism Effects 0.000 description 1
- 238000000034 method Methods 0.000 description 1
- 210000003813 thumb Anatomy 0.000 description 1
Landscapes
- Coiling Of Filamentary Materials In General (AREA)
Description
Abschrift
Dortmund, den 4* Januar 1963
- " Wilhelm Breitenbach Maschinenfabrik.-u, Eisengießerei GmbH,»
: Unna if "Westfalen
"Drahtwickelvorrichtung"
Die !Teuerung betrifft, eine im Garret-System arbeitende Drahtwicke!vorrichtung
mit waagerechter Winderachse und Vertikalauffanghaspel
und ist dadurch gekennzeichnet;» daß die Umdrehungen
der Winderscheibe durch einen Winkeltrieb auf den Auffanghaspel übertragen werden,
In weiterer Ausbildung der Feuerung wird als Winkeltrieb eine
Kegelradübersetzung oder ein Gelenkhebel verwendet.
Bei der neuerungsgemäßen Ausbildung der Drahtwickelvorrichtung
mit einem Gelenkhebel zur Übertragung der Umdrehungen der 7/inderscheibe
auf den Auffanghaspel hängt an dem Gelenkhebel eine Steckkupplung, welche auf einen Mitnehmerzapfen einer auf den Aufnahmehaspel
aufgesetzten Haube aufschiebbar ist.
Weitere Einzelheiten der Feuerung sind aus den in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispielen zu entnehmen* An Hand dieser
Ausführungsbeispiele ist auch auf die Vorteile der neuerungsgemäßen
Ausführung hingewiesen,,
Der Neuerung-liegt die Aufgabe zu Grunde, eine Drahtwickelvorrichtung
zu schaffen, welche große Drahtmengen aufnehmen kann.
- 2
Aus dem ersten Alas at 2 auf Seite 3 'der am 14. Mai 1958 eingegangenen
neuen-'Beschreibung- des - Anmeldungsgegenstandes,
die inhaltlich der 'in "der ehemaligen Stammanmeldung am
1. Oktober 1955 eingegangenen, prioritätsbegründenden Besehreibung
entspricht, geht hervor, daß die Stange 16 einer- :
seits über einen Stift 18 mit einem..Lagerbock 1? und andererseits
mit einem der Hebel 11 -verbunden sein soll. Im letzten Absatz auf Seite 3 der am .14. Mal-"ti 958. eingegangenen Beschrei
bung wird dann in den Zeilen 2 bis 4 dieses Absatzes ausgeführt, bei der Benztuung der Vorrichtung zum Ankuppeln werde
'"die Stange 16 entgegen der !Fahrtrichtung betätigt.11'
weder", aus del·'Beschreibung noch aus der Zeichnung des'Anmelde
hegegenstandes (τΐΐ, ihsbeso dere iig. 1 bis 5 der am
23. März ,■■■-■. .·-..,-;
Beschreibung - 2 «-. 4.1,63
Dazu dienen die Vertikalhaspels Es liat sich einerseits als zweckmäßig
erwiesen, die Winderachse waagerecht anzuordnen. Das gilt insbesondere für die sogenannten Yfickelwerke mit mehreren Wickel-
* Vorrichtungen, Andererseits'sind die Wickelwerke mit stillstehendem
Haspel sehr aufwendig und erfordern ein besonderes Getriebe,
* welches den Haspel an einer Drehung verhindert. Diese Mängel besitzt
die Wickelvorrichtung nach der Erfindung nicht.
In der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele der Drahtwickel—
vorrichtung nach der Neuerung dargestellt. Es zeigt
Pig, 1 eine Vorrichtung mit einer Kegelradübersetzung; Pig,-2
eine andere Ausführung der Kegelradübersetzung; Fig. 3 eine Yorrichtung mit einem Gelenkhebel«
In der Zeichnung sind die nicht zur Neuerung gehörenden Teile der. Drahtwickelvorrichtungen nicht dargestellt,
■Die.Ausführung nach Fig, 1 besteht aus dem Antriebsgehäuse 1,
fc der Vifinderscheibe 2 mit einem Haspel 3, dem rucksackartig sich
anschließenden gebogenen Korb 4 und dem Auffanghaspel 5*
In dem Antriebsgehäuse 1 ist die Antriebswelle 6 gelagert, auf
der eine Schnecke 7 angeordnet ist0 Diese greift in ein Schneckenrad
8 ein, das aLif der Achse 9 umläuft und seine Umdrehungen über
eine,Federbandkupplung 10 auf eine die 'Achse 9 umhüllende Hohlwelle
11 überträgt-______ _.-_-,
Auf dieser Hohlwelle 11 ist die Winderscheibe 2 mit dem Haspel 3
angeordnet, die sich mit der Hohlwelle 11 drehen. Die Umdrehungen werden durch Keile 12 übertragen.
■*· Innerhalb des gebogenen Korbes .4, der sich an den Haspel 3 anschließt,
ist auf die Hohlwelle 11 ein Kegelrad 13 und auf die
Achse 9 ein Lager 14 aufgesetzt. Das Lager 14 ist durch eine Rippe 15 mit dem Korb 4 verbunden und wird durch einen Keil 16
auf der feststehenden Achse 9 an einer Mitnahme durch den Haspel 3
Beschreibung - 3 - 4.1*63
gehindert« Das Lager 14 nimmt in einer nach unten gerichteten Bohrung eine Welle 17 auf, die ein weiteres Kegelrad 18 trägt,
dessen Zähne in die des Kegelrades 13 eingreifen. Darunter ist eine durch den Hebel 19 steuerbare Kupplung 20 angeordnet, welche
bei Anschluß an das Kegelrad 13 dessen Umdrehungen auf die Welle
17 .überträgt. Unter dieser Kupplung 20 befindet sich ein vreiteres,
in den Korb 4 eingesetztes Lager 21, Auf das aus diesem Lager 21
herausragende freie Ende der Welle 17-ist ein Mitnehmer 22 aufgesetzt«
Der Auffanghaspel 5 befindet sich auf einem Wagen 23 und kann dadurch
leicht ausgewechselt werden, wenn er die gewünschte Drahtmenge aufgenommen hat. Er besteht aus drei U-förmigen, parallel
angeordneten und in ausreichendem Abstand von der Oberkante miteinander verbundenen Haltern 24, deren freie Enden zu Haken 25
aufgebogen und durch einen Ring 26 untereinander verbunden sind. Der Wagen 23 ist mit einer Drehscheibe 27 versehen, die den Auffanghaspel
5 trägt.
Der Vorrichtung lauft der Draht über feste Rollen zu und ist mit mehreren Windungen um die Winderscheibe 2 gelegt» Von"diesem,
gleiten die "Windungen auf den Haspel 3? rutschen über den Korb 4
ab und sammeln sich auf dem Auffanghaspel 5. Ist die gewünschte
Menge auf diesem gesammelt, dann wird die .Kupplung 20 gelöst, ■
der Auffanghaspel bleibt stehen und der Draht kann durchschnitten werden. Funmehr läßt sich der volle Auffanghaspel 5 herausziehen
und gegen einen leeren Auffanghaspel 5 auswechseln. Während dieses Vorganges wird" im allgemeinen zweckmäßig die Winderscheibe 2
nicht stillgesetzt und.'"~cte"r ,aufgewundene Draht auf dem Haspel 3
gesammelt, auf dem er durch bekannte-Daumen am Abrutschen gehindert,
wird.
Die Pig. 2 zeigt eine andere Ausführung der Kegelradübersetzung zwischen der Welle der Winderscheibe und dem Auffanghaspe1, An
die Stelle der die Achse 9 einhüllenden Hohlwelle 11 ist die !felle 31 getreten, mit der die Winderscheibe und der in eine
Beschreibung - 4 - 4.1«63
Kuppel 32 auslaufende Haspel durch Keile 33 verbunden ist. Die
Kegelräder 34 und- 35 sind in einer Winkelkonsole 36 gelagert, welche, lose auf einer Büchse 37 sitzt, die auf einem Zapfen 38
der Welle 31 angeordnet ist. Der nach unten aus der Konsole 36
herausragende Bolzen 39 des Kegelrades 35 wird mittels einer
Schiehehülse 40 mit dem Zapfen 41 einer Haube 42 des Aufnahmehaspels
43 gekuppelt. Der KupplungsVorgang kann während- des
Laufs der Wionderscheibe durchgeführt werden, wenn die Schiebehülse
39 über einen sich nicht mitdrehenden Ring betätigt wird,
Bei dieser Bauart ist kein.e Schaltkupplung für die Mitnahme des Auffanghaspels erforderlich, da die Kupplung allein durch
die Schiebehülse 39 erfolgt» Die'Winderscheibe wird in gleicher
Weise wie bei der Bauart nach 3?ig» 1 stillgesetzt mit Hilfe der
im Gehäuse angeordneten IPederbandkupplung. Die Auswechslung des
Auffangshaspels wird ebenso durchgeführt wie bei der Bauart nach ligp 1,
Die Ausführung der Drahtwickelvorrichtung nach i?ig. 3 ist grundsätzlich
in gleicher Weise aufgebaut. Die Hauptteile der Vorrichtung
sind das Antriebsgehäuse 51 5 die Wickelscheibe 52 mit
dem Haspel 53, an welche sieh ^±ne Kuppel 54 anschließt, und dem
Auffanghaspel 56, über den eine kegelförmige Haube 57 greift«,
Aus dem Antriebsgehäuse 51 ragt- eine Welle 58 heraus, auf 7/elche
die Wickelscheibe 52 mit einem Keil 60 aufgeschoben ist.
Am vorderen Ende der Welle 58 hängt die Gelenkwelle 62, die an ihrem- unteren Ende mit einer Steckkupplung 63 versehen ist«
Diese Kupplung 63 läßt sich auf-den Mitnehmerzapfen der darunter
befindlichen Haube 57 aufschieben, welche auf den Auffanghaspel 56 aufgesetzt ist, Die Haube 57 ist ihrerseits mittels
Mitnehmerstiften mit dem Aufnahmehaspel 56 in Drehverbindung,,
Die Haube 57 kann nach dem Abnehmen der.Steckkupplung 63 von der Gelenkwelle 62 gelöst werden. Sodann läßt sich der mit Draht
gefüllte Haspel 56 herausgefahren die Haube 57 abnehmen, so daß der Haspel 56 weiter transportiert werden kann...
Beschreibung - 5 - 4.1»63
Die nicht im einzelnen "beschriebenen Teile entsprechen denen
der Ausführung nach Pig, 1 oder 2S
Bei vorhandenen Wickelwerken kann nach einer Verlängerung der
Welle in einfacher Weise ein Umbau auf diese Bauart vorgenommen werden*
Bei einer Winderscheibe, die einen·den Rand verlängernden als
Hohlzylinder ausgebildeten Haspel besitzen, kann eine stationäre Andrückrolle angeordnet werden, welche die Drahtwindungen vor
dem Abfallen auf den Auffanghaspel auf den Haspel der Winderscheibe
drückt und dadurch insbesondere bei starken Drähten die Spillwirkung begünstigt, Zweckmäßigerweise erhält diese Rolle
einen besonderen Antrieb, der bewirkt, daß die Rolle gegenüber der Drehung des Haspels "voreilt.' Andererseits empfiehlt es sich,
die Rolle über eine Reibungskupplung oder dgl, anzutreiben, damit
ein Schleifen auf dem Draht verhindert wird. Durch die Rolle
werden die Drahtwindungen-in der Nähe des Ablaufendes des Haspels
fest an. diesen angedrückt und das Abfallen der einzelnen T7indüngen
gesteuert.
Die Feuerung ist an die in der Zeichnung dargestellten Ausführungen
nicht gebunden« Es ist möglich, den Auffanghaspel durch einen in der Nähe des unteren Haiibenrandes angebrachten Zahnkranz,
der mit einem zweiten Zahnkranz auf der Zuppel 54 kämmt, in Drehbewegung zu. ν er se t ζ en s'
6 —
#an sp r üc h *
Claims (1)
- 4,1,63Schutzansprüche1, Im G-aaret-System arteltende Drahtwickelvorrichtung mit waagerechter Winderachse und Tertikai-Auffanghäspel, dadurch gekennzeichnet } daß die Umdrehungen der Winderscheibe durch einen Winkeltrieb auf- den Auffanghaspel übertragen werden, ' - . .2, Vorrichtung nach Anspruch Ίs dadurch gekennzeichnet, dag als. Winkel/trieb eine Kegelradübersetzung eingebaut ist,3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Winkeltrieb ein Gelenkhebel verwendet wird.4. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, ' daß- an dem Gelenkhebel eine Steckkupplung hängt, welche auf einen Mitnehmerz-apfen einer auf den Aufnahmehaspel aufgesetzten Haube aufschiebbar ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1963B0051772 DE1901012U (de) | 1963-01-07 | 1963-01-07 | Drahtwickelvorrichtung. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1963B0051772 DE1901012U (de) | 1963-01-07 | 1963-01-07 | Drahtwickelvorrichtung. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1901012U true DE1901012U (de) | 1964-09-24 |
Family
ID=33165253
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1963B0051772 Expired DE1901012U (de) | 1963-01-07 | 1963-01-07 | Drahtwickelvorrichtung. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1901012U (de) |
-
1963
- 1963-01-07 DE DE1963B0051772 patent/DE1901012U/de not_active Expired
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE69214097T2 (de) | Verpackungsmaschine zum Verpacken von Strohballen | |
| DE2032029C3 (de) | Steuerstabantrieb für einen gasgekühlten Kernreaktor | |
| DE2012278A1 (de) | Maschine zum kontinuierlichen Feinspinnen von Textilfasem nach einem Spinnverfahren mit offenem Ende | |
| DE915549C (de) | Belastungsvorrichtung fuer Streckwerke von Spinnereimaschinen | |
| DE3123810A1 (de) | "foerder- und haltevorrichtung fuer einen gezaehnten, bogenfoermig gefuehrten anfahrstrang einer stranggiessmaschine | |
| DE2718586A1 (de) | Hebegeschirr fuer gefuellte saecke | |
| DE1901012U (de) | Drahtwickelvorrichtung. | |
| DE2427250A1 (de) | Vorrichtung zum auf- und abwickeln bahnenfoermiger ware, z.b. fussbodenbelaege | |
| DE893573C (de) | Raedergetriebe mit durch den Antrieb geloester Bremse, insbesondere fuer Reibradwinden | |
| DE551465C (de) | Weidenschaelmaschine | |
| DE447776C (de) | Rueckfuehrungsvorrichtung fuer den Papierwagen an Rechenmaschinen und aehnlichen Maschinen | |
| AT75844B (de) | Verwinder für die Drahtenden bei Pressen für Stroh und dgl. | |
| DE433404C (de) | Streckwerk mit zwischen den Speise- und Streckwalzen gelagerten, periodisch geoeffneten Fuehrungsplatten | |
| DE628297C (de) | Vorrichtung zur Registrierung der Stellungen eines hin und her beweglichen Maschinenteils | |
| DE366610C (de) | Vorrichtung zum Falten von Stoffbahnen | |
| DE559966C (de) | Bodenfraese, bestehend aus einem normalen Schlepper und einem angesetzten Fraesschwanz | |
| DE954005C (de) | Vorrichtung zum schlagartigen Stillsetzen eines Haspels | |
| DE1710063C3 (de) | Vorrichtung zur Herstellung einer Abbindung für mehrere auf einer Haspel liegende Garnstrange mittels eines Fitz faden s | |
| AT103803B (de) | Maschine zum Bewickeln von aus Dauben gebildeten Holzrohren mit Draht. | |
| DE483664C (de) | Maschine zur Herstellung von Heubuendeln | |
| DE909642C (de) | Ausloeser fuer die Bindevorrichtung, insbesondere von Maehbindern | |
| DE2716349A1 (de) | Lichtbildprojektionswand | |
| DE694888C (de) | Doppeltrommelhaspel | |
| DE842871C (de) | Vorrichtung zum selbsttaetigen Heben und Senken der Schare von Saemaschinen | |
| DE1535267C (de) | Vorrichtung zur Höheneinstellung von Webschaften |