DE190037C - - Google Patents

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DE190037C
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shoes
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60CVEHICLE TYRES; TYRE INFLATION; TYRE CHANGING; CONNECTING VALVES TO INFLATABLE ELASTIC BODIES IN GENERAL; DEVICES OR ARRANGEMENTS RELATED TO TYRES
    • B60C7/00Non-inflatable or solid tyres
    • B60C7/08Non-inflatable or solid tyres built-up from a plurality of arcuate parts

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Tires In General (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 190037 KLASSE 63 e. GRUPPE
Aus einer Anzahl von Laufschuhen bestehender Radkranz.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 8. Mai 1906 ab.
Die Erfindung betrifft einen aus einzelnen Laufschuhen bestehenden Radkranz zur Verhinderung des Schleuderns und Einsinkens der Räder und kennzeichnet sich gegenüber ähnlichen bekannten Anordnungen, außer durch die besondere Ausbildung der Schuhe, insbesondere dadurch, daß die Lauf schuhe ohne gegenseitige Verbindung derart um die Felge nebeneinander liegend angeordnet sind, daß oben ein Teil des Rades von Schuhen freibleibt und so jeder Schuh, oben angegekommen, am Reifen entlang gleitet, bis er mit den abwärts gehenden Schuhen in Berührung ist. Dadurch wird erzielt, daß sich in den einzelnen Laufschuhen etwa anhäufender Schmutz oder dergl. während des Fahrens von selbst beseitigt wird.
Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise dargestellt.
Fig. ι zeigt einen Aufriß des Rades; zur klaren Darstellung ist der untere Teil im Schnitt gezeichnet.
Fig. 2 ist ein Teil des Reifens von oben gesehen; er zeigt die Stelle, an welcher die Schuhe aufgebracht werden.
Fig. 3 stellt einen Teil des Radkranzes im größeren Maßstab dar; dabei sind die Schuhe nach Linie 3-3 von Fig. 5 geschnitten.
Fig. 4 ist ein vergrößerter Schnitt nach Linie 4-4 der Fig. 1 in Richtung des Pfeiles gesehen; aus demselben ist die Art und Weise, wie die einzelnen Schuhe auf den Reifen aufgebracht sind, zu erkennen.
Fig. 5 stellt einen Schnitt im größeren Maßstab nach Linie 6-6 der Fig. 1, in Richtung des Pfeiles gesehen, dar und zeigt die Ausbildung eines Schuhes.
Über das aus der Nabe 6, Speichen 7 und Felge 8 bestehende Rad ist ein Reifen 9 aufgebracht, der beträchtlich breiter ist als die Felge 8. Der Reifen ist beiderseits mit einer Aussparung ga versehen (s. Fig. 1 und 2); diese Aussparungen können durch Paßstücke 10, welche mittels durchgehender Bolzen 11 befestigt werden, verschlossen werden (siehe Fig. 2). An dieser Stelle werden die Schuhe 13 aufgebracht, und zwar in solcher Anzahl, daß oben, wie bereits erwähnt, ein Teil des Rades (ungefähr ein Achtel) von Schuhen frei bleibt. Die Schuhe sind in bekannter Weise mit einer gewölbten Tragfläche 13* versehen, auf der der Reifen 9 aufsitzt. Weiterhin haben die Schuhe eine in Richtung der Radebene verlaufende Aushöhlung 13*, durch welche der beim Gleiten der Schuhe auf dem Reifen abgeschabte Schmutz nach außen abgeführt wird. Diese Höhlung vermindert auch die innere Tragfläche des Schuhes, wodurch die Reibungsfläche verringert wird. Ansätze 14 halten die Schuhe auf dem Reifen fest. Natürlich müssen die
Schuhe, um die nötige Beweglichkeit zu haben, einen entsprechenden Spielraum am Reifen 9 haben. Die Lauffläche 16 der Schuhe kann dem jeweils zu befahrenden Boden entsprechend breit gewählt werden. Die Schuhe werden zweckmäßig mit Puffern ιJ (Fig. ι und 4) versehen, die unliebsame Geräusche und Stöße, die sonst durch Aneinanderstoßen der nebeneinander liegenden Schuhe herbeigeführt werden könnten, verhüten sollen.
Die Wirkung des Rades ist folgende:
Wenn dasselbe vorwärts oder rückwärts rollt, legt sich der Reifen 9 auf die ge-
wölbte Fläche 13* der Schuhe, die im Augenblick mit dem Boden in Berührung sind. Da die Fläche 13* gewölbt und die äußere Fläche des Reifens 9 entgegengesetzt gewölbt ist, also die Reibungsfläche verhältnismäßig klein ist, so verschieben sich die jeweils nicht belasteten Schuhe· auf dem Reifen. Während eines gewissen Zeitraumes stehen zwei Schuhe mit ihrer ganzen Lauffläche unmittelbar auf den Boden auf (siehe Fig. 1). Auf diese Weise wird dem Boden stets eine flache, breite Fläche dargeboten und so ein Schleudern und ein Einsinken des Rades bei weichem Boden verhindert.
In dem Maße, wie sich das Rad dreht, gleiten die einzelnen Schuhe 13, wenn sie am oberen, von den Schuhen freibleibenden Teil des Rades angekommen sind, an dem Reifen 9 entlang und treffen auf die nebenliegenden Schuhe. Die Puffer 17 verhindern unliebsame Stöße, beseitigen die Gefahr des Zerbrechens der Schuhe und verhindern auch das Geräusch, das bei unmittelbarem Aufeinandertreffen der Schuhe entstehen würde. Da jeder der einzelnen Schuhe 13 von dem nachfolgenden während der Radumdrehung fortbewegt wird, so kann sich kein Schmutz zwischen den Schuhen anhäufen, da dieser hierbei durch die Höhlungen 13 a abgeführt wird.

Claims (3)

Patent-Ansprüche:
1. Aus einer Anzahl von Lauf schuhen bestehender Radkranz zum Verhindern des Schleuderns und Einsinkens der Räder, dadurch gekennzeichnet, daß die Laufschuhe ohne gegenseitige Verbindung derart um die Felge nebeneinander liegend angeordnet sind, daß oben ein Teil des Rades von Schuhen frei bleibt und so jeder Schuh, oben angekommen, am Reifen entlang gleitet, bis er mit den abwärts gehenden Schuhen in Berührung ist.
2. Äusführungsform nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Laufschuhe einen die Felge (8) umgebenden und über diese beiderseits vorstehenden Reifen (9) umfassen und an einer durch Paßstücke (10) verschließbaren Stelle (ga) ein- und ausgebracht werden.
3. Ausführungsform der mit einer inneren gewölbten Tragfläche versehenen Laufschuhe nach Anspruch 1 und 2, gekennzeichnet durch die Anordnung einer Höhlung (13 a) zwischen den Stützflächen zur Abführung von Schmutz und von Puffern (17) zur Verhütung von Stößen und Geräuschen zwischen den einzelnen Schuhen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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