DE213345C - - Google Patents
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- DE213345C DE213345C DENDAT213345D DE213345DA DE213345C DE 213345 C DE213345 C DE 213345C DE NDAT213345 D DENDAT213345 D DE NDAT213345D DE 213345D A DE213345D A DE 213345DA DE 213345 C DE213345 C DE 213345C
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- B60G11/00—Resilient suspensions characterised by arrangement, location or kind of springs
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Description
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KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
V* 213345 KLASSE
63 δ. GRUPPE
in ROM.
Lagerung für Räder von Fahrzeugen. Patentiert im Deutschen Reiche vom 29. April 1908 ab.
Den Gegenstand vorliegender Erfindung bildet eine Lagerung der Räder von Fahrzeugen,
deren Achszapfen unter Zwischenschaltung eines elastischen Gliedes mit der Radachse
(Wagenuntergestell) nachgiebig verbunden sind, so daß sich die Räder bei auftretenden
Stoßen usw. mit Bezug auf den Wagen auf- und abwärts bewegen können, und die Lagerung
ist dadurch gekennzeichnet, daß die
ίο Achszapfen mit der Radachse durch nach Art
eines Parallelogramms angeordnete Gelenke verbunden sind.
Dadurch wird die Anordnung von Luftreifen an den Rädern überflüssig, denn durch das
Parallelogramm werden .beliebig gerichtete Stöße zerlegt, da das Parallelogramm vier gelenkige
Zapfen besitzt. Wie auch immer die Stöße beschaffen seien, die das Parallelogramm
treffen, und in welcher Richtung die Stöße übertragen werden, so können sie doch keine
paralysierende Reibung erzeugen.
Federnde Lagerungen von Radachsen für Wagen, bei welchen die Achszapfen mittels
Büchsen auf Stangen geführt und über Rollen (Kettenräder) geleitete Zugglieder, deren innere
Enden an eine Schraubenfeder angeschlossen sind, nachgiebig in der Schwebe gehalten werden,
sind bekannt. Derartige Anordnungen haben aber bisher nur den Zweck gehabt, die Blattfedern durch eine andere Art Aufhängung
zu ersetzen, d. h. die senkrechte Bewegung der Federn durch eine andere Aufhängungsweise
zu ersetzen. Dagegen wird das dauernde Aufliegen aller Räder auf dem Boden nicht erreicht,
weil, selbst wenn angenommen wird, daß das gesamte Gewicht des Wagens auf den Rädern in ihrem Stützpunkt auf dem Boden
ruht, doch dieser Stützpunkt, da er weit ab von der Gleitachse liegt, eine solche Reibung
auf der Gleitachse verursacht, daß die Radachsen zu starren Achsen werden.
Dieser Übelstand fällt um so schwerer ins Gewicht, wenn der Wagen statt feststehend,
also angehalten zu sein, im Betriebe ist und die' bei Kraftwagen übliche Geschwindigkeit
annimmt. In diesem Falle werden die schiefen Stöße, die praktisch wenigstens 90 Prozent
aller Stöße ausmachen, die Ausgleichung der Stöße zunichte machen.
Dies wird bei dem Gegenstand vorliegender · Erfindung vermieden, indem die Achszapfen
mit der Radachse durch nach Art eines Parallelogramms angeordnete Gelenke verbunden
sind, weil das Parallelogramm die einzige geometrische Figur ist, die beliebig gerichtete
Stöße zerlegt, weil sie auf vier gelenkigen Zapfen beruht.
Eine Ausführungsform der Erfindung ist auf der Zeichnung' dargestellt. Fig. 1 zeigt eine
Anordnung, bei welcher die Gleichlage zwischen den Zapfen und der Achse mittels einer Spannfeder
herbeigeführt wird. ' Fig. 2 zeigt die gleiche Achse, bei welcher die Gleichlage der
Zapfen zur Achse durch Luftpressung herbeigeführt wird.
ι bezeichnet die Achse, 2 die Zapfen, 3 das
Claims (1)
- Parallelogramm, 4 die Spannfeder, 5 das Rad, 6 die Radfelge, 7 eine an sich. bekannte Zylinderanordnung für Preßluft; 8 ist ein aus Lederlagen bestehender Kranz, 9 ein Vollgummireifen, der mittels Bolzen 10 am Kranz befestigt ist. .Die Achse 1 wird vorteilhaft mit Enden in T-Form ausgeführt, an welche Enden die Zapfen ebenfalls in T-Form mittels Zwischenglieder 3, 3α angreifen. Die in der üblichen Weise mit den Spannfedern 4 oder dem Luftzylinder 7 verbundenen Zwischenglieder sind Winkelhebel.Die Luftreifen werden so ersetzt durch das Parallelogrammgelenk; die Kränze der Räder können statt durch eine einfache Eisenfelge durch einen nach der Seite hin abnehmbaren Reifen ersetzt werden, um eine Anzahl Lederscheiben aufzubringen, öder.auch durch Lagen eines elastischen Materials, welches radial angeordnet ist, oder durch ein anderes Mittel.Paten τ-Anspruch:• Lagerung der Räder von Fahrzeugen, deren Achszapfen unter Zwischenschaltung eines elastischen Gliedes mit der Radachse (Wagenuntergestell) nachgiebig verbunden sind, so daß sich die Räder bei auftretenden Stößen usw. mit Bezug auf den Wagen auf- und abwärts bewegen können, dadurch gekennzeichnet, daß die Achszapfen mit der Radachse durch nach Art eines Parallelogramms angeordnete Gelenke verbunden sind.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE213345T |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE213345C true DE213345C (de) |
Family
ID=5812759
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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| DENDAT213345D Active DE213345C (de) |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE213345C (de) |
| FR (1) | FR387497A (de) |
Families Citing this family (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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- DE DENDAT213345D patent/DE213345C/de active Active
-
1908
- 1908-02-22 FR FR387497A patent/FR387497A/fr not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR387497A (fr) | 1908-07-10 |
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