DE189743C - - Google Patents

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DE189743C
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shaft
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wheels
friction
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H61/00Control functions within control units of change-speed- or reversing-gearings for conveying rotary motion ; Control of exclusively fluid gearing, friction gearing, gearings with endless flexible members or other particular types of gearing
    • F16H61/66Control functions within control units of change-speed- or reversing-gearings for conveying rotary motion ; Control of exclusively fluid gearing, friction gearing, gearings with endless flexible members or other particular types of gearing specially adapted for continuously variable gearings
    • F16H61/664Friction gearings
    • F16H61/6647Friction gearings controlling shifting exclusively as a function of torque

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Friction Gearing (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 63 c.
Getriebe, bei denen ein unter der Einwirkung einer Feder stehendes, verschiebbares, getriebenes Reibrad zur selbsttätigen Änderung der Geschwindigkeit benutzt wird, sind bereits bekannt, auch solche, bei denen eine Übertragungswelle benutzt wird, die aus zwei ineinandergeschraubten, unter der Einwirkung einer Feder stehenden Teilen besteht. Die Neuerung besteht darin, daß auf der
ίο treibenden Welle drei Planscheiben angeordnet sind, von denen die mittlere auf der Welle lose sitzt und die beiden äußeren auf der Welle undrehbar befestigt sind, und ferner zwei je mit einem Treibrade verbundene, selbsttätig verschiebbare Reibräder je zwischen einer äußeren und der mittleren Planscheibe vorgesehen sind, zu dem Zwecke, außer der selbsttätigen Änderung der Geschwindigkeit ein Voreilen des einen Treibrades gegenüber dem anderen zu ermöglichen.
In der Zeichnung stellt Fig. 1 eine Endansicht des Getriebes mit teilweisem Schnitt und Fig. 2 eine Oberansicht mit teilweisem Schnitt dar.
Die von der Kurbelwelle des Motors aus angetriebene Welle α trägt die drei Planscheiben b, c und d. Die beiden Scheiben b und c sind auf die Welle α aufgekeilt mittels der Kugelgelenke n> und x, während die mittlere Scheibe d mit ihrer Nabe 0 lose auf der Welle α läuft.
Die Scheibe b kann auf der Welle α eine Längsbewegung ausführen, indem das Kugelgelenk w mit der Welle α nicht ein Stück bildet, wie der Teil x, sondern mit einer Hülse ρ verbunden ist, die sich auf der Welle verschieben aber nicht drehen kann.
Zwischen der Hülse ρ und einer durch eine Mutter r auf der Welle gehaltenen Scheibe q ist in bekannter Weise eine federnde Zwischenlage \ angeordnet, die aus Federn oder aus Kautschukscheiben bestehen kann und den Zweck hat, einen beständigen Druck und dadurch eine beständige Reibung zwischen den treibenden Planscheiben und den angetriebenen Reibrädern zu erhalten.
Die Scheiben b, c und d werden in stets gleichbleibendem Abstand durch die vier Reibräder e, f, g, h gehalten, die auch die Parallelstellung der Scheiben b, c, d aufrecht erhalten. Die beiden Räder g, h drehen sich lose auf ihren Achsen s und t und dienen in bekannter Weise dazu, eine einseitige Beanspruchung der Planscheiben zu verhindern, während die beiden Räder e und/ die beiden Kettenräder ι und 2 in Drehung setzen.
Da die Drehung der Scheiben b und c mit der Welle α in gleicher Richtung erfolgt, so werden die verschiedenen Räder und Scheiben in der je durch einen Pfeil angegebenen Richtung gedreht, d. h. die beiden in gleicher Richtung umlaufenden Reibräder g und h setzen die Scheibe d in eine entgegengesetzt gerichtete Drehung zu der von b und c, so daß die beiden Räder e und f, welche mit den Triebscheiben b und c sowie auch gleich-
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zeitig mit der Scheibe d in Berührung stehen, in gleicher Richtung umzulaufen gezwungen sind.
Die Räder e und/ sind auf die Kettenradachsen i bezw. j nicht unmittelbar aufgekeilt, sondern mittelbar durch ein Gewinde k bezw. m und eine Mutter I bezw. n. Die Muttern sind auf die Achse des Kettenrades i bezw. j aufgekeilt. Die Schraube k ist rechtsgängig,
ίο während die andere Schraube m linksgängig ist; wenn demnach die beiden Rädere und/ in gleicher Richtung sich drehen, so haben sie das Bestreben, sich nach der Welle α hinzubewegen.
Eine Feder y auf der Kettenradachse i liegt in einer Hülse 5 und drückt gegen Vorsprünge u im Innern der Schraube k; die Vorsprünge u greifen durch Schlitze ν in die Hülse 5 und die Feder y schiebt den Hohlschaft der Schraube k des Rades e so weit als möglich von der Achse α fort. In der gezeichneten Stellung ist die Umlaufgeschwindigkeit des Rades e am größten und entspricht dem geringsten Maße von Widerstand, dem das durch das Kettenrad / angetriebene Wagenrad begegnet.
Wird dieser sich dem Triebrade entgegenstellende Widerstand beispielsweise erhöht, so wird das Rad e das Bestreben haben, sich gegen die Welle a hinzubewegen; dadurch wird die Federy zusammengedrückt, bis ihre gegen die Vorsprünge u wirkende Spannung ausreicht, eine weitere Verschiebung des Rades e gegen die Welle α zu verhindern.
Die Stärke der Federy muß so berechnet sein, daß, wenn der Widerstand am Triebrade verdoppelt wird, das Rad e gezwungen wird, sich der Welle α zu nähern, bis es eine Stellung erreicht, in der seine Umlaufgeschwindigkeit etwa auf die Hälfte herabgemindert ist.
Auf diese Weise wird erreicht, daß die Umdrehungszahl der Kettenräder 1 und. 2 sich allmählich im umgekehrten Verhältnisse zu den Widerständen der zugehörigen Triebräder ändert.
Wenn der den Triebrädern sich entgegenstellende Widerstand bei beiden gleich ist, so nehmen die beiden Räder e und/ eine gleich weit von der Welle α entfernte Stellung ein und beide haben dann die gleiche Winkelgeschwindigkeit.
Sind jedoch die Widerstände der beiden Triebräder ungleich, wenn z. B. das Motorfahrzeug eine scharfe Kurve nimmt, so wird das eine Kettenrad eine größere Umdrehungszahl in der Minute haben als das andere, weil das entsprechende Reibrad eine von der Welle α weiter entfernte Stellung einnehmen wird als das zum anderen Kettenrad gehörige Reibrad.
Auf diese Weise wirkt die Vorrichtung also selbsttätig und fortwährend als ein die Fahrgeschwindigkeit änderndes und auch als ein Differential- oder Ausgleichsgetriebe.
Die Wellen a, i, j und die Achsen s, t sind auf einem Gestell 4 angeordnet.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Reibungsgetriebe für Motorwagen mit entgegen der Wirkung einer Feder verschiebbarem getriebenen Reibrade, dadurch gekennzeichnet, daß auf der treibenden Welle (ty drei Planscheiben angeordnet sind, von denen die mittlere (d) auf der Welle lose sitzt und jede äußere (b, c) auf der Welle undrehbar befestigt ist, und zwei je mit einem Treibrade verbundene selbsttätig verschiebbare Reibräder (e, f) je zwischen einer äußeren und der mittleren Planscheibe vorgesehen sind, zu dem Zweck, außer der selbsttätigen Änderung der Geschwindigkeit ein Voreilen des einen Treibrades gegenüber dem andern zu ermöglichen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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