AT115539B - Geschwindigkeitswechsel- und Wendegetriebe. - Google Patents

Geschwindigkeitswechsel- und Wendegetriebe.

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AT115539B
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AT
Austria
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lever
brakes
flywheel
spring
counterweight
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Inventor
Jean Leon Servon
Original Assignee
Jean Leon Servon
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 
 EMI1.1 
 



     Die Erfindung   betrifft eine   Vorrichtung   zur selbsttätigen Geschwindigkeitsänderung des an-   treibenden   Teiles eines Motors und der angetriebenen   Weite und beruht im wesentlichen   darin, dass ein   Gleichgewichtszustand zwischen   dem antreibenden Teile (Schwungrad) des Motors und der angetriebenen Welle aufrechterhalten wird. Dieser Gleichgewichtszustand wird durch das Zusammenwirken einer   Schraube und einer Mutter mit   einem der vereinigten Wirkung der Fliehkraft und der   t'mdrehungs-   geschwindigkeit der   angetriebenen Welle   und des Widerstandes dieser Welle unterworfenen Gegengewichte erreicht.

   Dabei ergeben sich mit Hilfe des   Gegengewichtes   und eines   aus Triebrädern und Planetenrädern   
 EMI1.2 
 Welle mit dem Schwungrad mittels des Gegengewichtes eine grösste   Geschwindigkeit   der   gekup-     pelten   Teile. 



   Die Zeichnung veranschaulicht die Erfindung in beispielsweiser Ausführung. Fig. 1 stellt einen halben   Axialsehnitt durch die Vorrichtung dar. und Fig. 2   zeigt eine   Abänderung des Erfindungs-   gegenstandes in   schematischer Ansicht.   



   Wie Fig. 1 zeigt, besteht der Erfindungsgegenstand aus einer als Motorschwungrad wirkenden Trommel   J'und einer angetriebenen Welle   2 mit gemeinsamer geometrischer. Achse x, r', ferner aus einem 
 EMI1.3 
 lager, die eine Welle 7 tragen. Auf dieser Welle sind   Planetenräder   8. 9 in zwei Gruppen festgekeilt.   Die Planetenräder 81, 82   stehen mit zwei selbständigen   Triebrädern     101,   102 im Eingriff, die entweder auf der   Schwungradwelle   lose   umlaufen   oder am Motorgestell mittels zweier Bremsen 111, 112 fest anliegen. 
 EMI1.4 
 Reibung auf dem geriffelten Teil der angetriebenen Welle 2 auf.

   Diese   Schraube   hat einen glatten Teil 19, auf welchem die zusammenhäugenden Triebräder 121, 122 eine rotierende Bewegung ausführen können,   während   der Tragkörper dieser Triebräder an der axialen Verschiebung auf dem Teil 19 durch zwei an 
 EMI1.5 
 



   Ein am Ende der Schraube 18 befestigter Nutenring 22 ermöglicht es, diese Schraube längs der angetriebenen, geriffelten Welle 2 zu verschieben. 



   Längs eines Teiles der Schraubenmutter   23.   die auf die Schraube 18 geschraubt ist, sind Riffeln 25 vorgesehen, auf denen der Tragkörper der zusammenhängenden Triebräder 121, 122 gleitet. 



     Die Schraubenmutter 23 trägt   an einem ihrer Enden einen   Knge1druckansehlag   26 und an ihrem andern Ende einen Xutenring 27, der das selbsttätige Fän- und Ausrücken der Kupplungsbestandteile vermittelt. Eine Feder 70 ist zwischen   den Xutenringen   27 und 22 geschaltet und hat die Aufgabe, dieselben beständig in Abstand zu halten. 



   Ein Sperrhebel. 30 ist auf einem gelenkbolzen 31 schwingbar gelagert, der von einer auf dem Tragkörper der Triebräder 121, 122 sitzenden Stütze getragen wird. Der Sperrhebel 30 ist mit einem Finger 32 

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 EMI2.1 
 



   Die Vorrichtung, welche das selbsttätige Ein- und Ausrücken der Kupplung und die selbsttätige   Geschwindigkeitsänderung sichert, weist   eine Daumenscheibe 35 auf, die am Gestell angelenkt ist, so dass sie bei ihrer schwingenden Bewegung mittels eines ihrer beiden exzentrisch abgerundeten Dammen. 361 
 EMI2.2 
 weehselndfestklemmt. 



   Die   Daumenscheibe 3J kann   mittels eines Handhebels 36 betätigt werden und ist mit einem Sperrglied 67 verbunden, das mittels der Kugel 6S je nach der Stellung,   die die Daumenscheibe einnimmt,   mit   einelll   von drei im Gestell vorgesehenen Einschnitten 691, 692,   693 zum Eingriff kommt.   
 EMI2.3 
 gelangt. 



   Der Teil 381 der Kulissstange   : 38 ist. durch   das Gelenk   45 mit   einem Hebel 46   verbunden,   der sich mittels des Gelenkes 47 an das   Gestell ansehliesst   und mit dem Xutenring 27 im Eingriff steht. 



   Der Teil 382 der   Kulissenstange. 38 wird durch   eine Feder 48 betätigt, die sieh gegen einen mittels 
 EMI2.4 
 Stellungen gebracht. 



   Der Hebel 50 ist durch das   Gelenk 60 mit.   einer Lenkerstange M verbunden, die an eine   um   die   Achse 63   drehbare Exzenterscheibe   62 angesehlossen   ist. Die Rolle 64 dieser   Exzenterscheibe drückt-   
 EMI2.5 
 



  Die beschriebene Vorrichtung wirkt in folgender Weise. 



  Beim Stillstand oder bei kleiner Umdrehnngsgesehwindigkeit der Motortrommel 1 beeinflusst 
 EMI2.6 
   Zusammendrücken der Feder 4S bewirkt.   



   Die Stange 61 verschiebt sieh daher in der Pfeilriehtung 73 und dreht die Exzenterscheibe   62   
 EMI2.7 
 



   Infolgedessen ist das Triebrad   lot,   gleichfalls festgeklemmt. Das Planetenrad 81 rollt   nunmehr   über das   festgehaltene Triebrad 101   und die Welle 7 stützt sich gegen dasselbe. Der hiedurch verursachte Widerstand beeinflusst die Motortrommel 1 in ihrem Richtungssinn, und die angetriebene Welle 2 dreht sich mit einer kleinen Geschwindigkeit. 



   Sofern die angetriebene Welle 2 einen genügenden Widerstand entgegensetzt, wird die Schrauben-, 
 EMI2.8 
   dem Anschlag   26 anliegt, kann sich von der Achse x, x' nicht entfernen. 



   Wenn der Widerstand der angetriebenen Welle 2 bei   gleichmässiger   Geschwindigkeit abnimmt oder   wenn   die Geschwindigkeit dieser Welle bei gleichbleibendem Widerstand zunimmt, nimmt die   Wirkung   des Sperrhebels 30 gegen den Anschlag 26 zu und trachtet, die Schraubenmutter 23 in der Pfeilrichtung 76 zu verschieben und die Feder 401 mittels des Hebels 46 und der Kulissenstange 381 zu betätigen. 
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 EMI3.1 
 

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 EMI4.1 
 in   ähnlicher Weise die Bremse 112 betätigt, erhält   man einen sehr reduzierten   Vorwärtsgang   (derselbe kann als   Versuchsgang bezeichnet werden).   



   Die Vorrichtung nach der Erfindung lässt sich in zahlreichen Abänderungen ausführen. Eine besondere   Abänderung,   bei der ein   hydraulischer   Antrieb zur Anwendung gelangt, ist in Fig. 2 veranschaulicht. Die auf die Kulissenstange 38 mittels der Rolle 64 drückende Exzenterscheibe   62   wird durch die Kolbenstange 61 des hydraulischen Kolbens 80 betätigt. Als Treibmittel des Kolbens wird Öl von 
 EMI4.2 
 
Steuerung 84. 



   Die in Fig. 2 dargestellte Vorrichtung funktioniert in ähnlicher Weise wie die   Vorrichtung nach   Fig. 1. 



   Statt des hydraulischen Antriebes kann auch (wie bei einer Servo-Bremse) ein elektrischer oder magnetischer Niederdruckantrieb. z. B. mittels einer   Dynamomaschine,   angewendet werden. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1.   Geschwindigkeitswechsel-und   Wendegetriebe, dadurch   gekennzeichnet, dass   das Gleichgewicht zwischen dem antreibenden Teil   (1)   des Motors und dem angetriebenen Teile   (2)   unabhängig von der
Umlaufgeschwindigkeit des antreibenden Teiles   (1)   und von der Umlaufgeschwindigkeit und dem Wider- 
 EMI4.3 


Claims (1)

  1. Sperrhebel (30) aufweist, der mit einem auf der Stütze des Gegengewichtes gelenkig angeordneten Sperrhebel (33) zusammenwirkt, den er gegen den antreibenden Teil (Schwungrad drückt, um den direkten Antrieb zu ermöglichen.
    4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der antreibende Teil (Schwungrad 1) mittels eines Gegengewichtes (56) einen Schlitten (52, 53) steuert. der durch einen Hebel (50) und eine gegen diesen abgestützte Feder (78) zwei Bremsen (111, 112) indirekt betätigt.
    5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der abgefederte Hebel (50) mit einem von der angetriebenen Welke (2) betätigten Hebel (48) zusammenarbeitet.
    6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der abgefederte Hebel (J) die Bremsen (111, 112) mittels einer Exzenterseheibe (62) und einer Kulissenstange (38) betätigt. EMI4.4 geteilt ist.
    8. Vorrichtung nach den Ansprüchen 6 und 7, dadurch gekennzeichnet, dass auf der Kulissenstange (38) zwei Nasen (391, 392) vorgesehen sind, die abwechselnd auf eine schwingbare Daumenscheibe (3. drücken, so dass diese auf die Bremsen (111, 112) abwechselnd drückt und dieselben festklemmt. EMI4.5
AT115539D 1927-03-25 1928-02-29 Geschwindigkeitswechsel- und Wendegetriebe. AT115539B (de)

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