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Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur selbsttätigen Geschwindigkeitsänderung des an- treibenden Teiles eines Motors und der angetriebenen Weite und beruht im wesentlichen darin, dass ein Gleichgewichtszustand zwischen dem antreibenden Teile (Schwungrad) des Motors und der angetriebenen Welle aufrechterhalten wird. Dieser Gleichgewichtszustand wird durch das Zusammenwirken einer Schraube und einer Mutter mit einem der vereinigten Wirkung der Fliehkraft und der t'mdrehungs- geschwindigkeit der angetriebenen Welle und des Widerstandes dieser Welle unterworfenen Gegengewichte erreicht.
Dabei ergeben sich mit Hilfe des Gegengewichtes und eines aus Triebrädern und Planetenrädern
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Welle mit dem Schwungrad mittels des Gegengewichtes eine grösste Geschwindigkeit der gekup- pelten Teile.
Die Zeichnung veranschaulicht die Erfindung in beispielsweiser Ausführung. Fig. 1 stellt einen halben Axialsehnitt durch die Vorrichtung dar. und Fig. 2 zeigt eine Abänderung des Erfindungs- gegenstandes in schematischer Ansicht.
Wie Fig. 1 zeigt, besteht der Erfindungsgegenstand aus einer als Motorschwungrad wirkenden Trommel J'und einer angetriebenen Welle 2 mit gemeinsamer geometrischer. Achse x, r', ferner aus einem
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lager, die eine Welle 7 tragen. Auf dieser Welle sind Planetenräder 8. 9 in zwei Gruppen festgekeilt. Die Planetenräder 81, 82 stehen mit zwei selbständigen Triebrädern 101, 102 im Eingriff, die entweder auf der Schwungradwelle lose umlaufen oder am Motorgestell mittels zweier Bremsen 111, 112 fest anliegen.
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Reibung auf dem geriffelten Teil der angetriebenen Welle 2 auf.
Diese Schraube hat einen glatten Teil 19, auf welchem die zusammenhäugenden Triebräder 121, 122 eine rotierende Bewegung ausführen können, während der Tragkörper dieser Triebräder an der axialen Verschiebung auf dem Teil 19 durch zwei an
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Ein am Ende der Schraube 18 befestigter Nutenring 22 ermöglicht es, diese Schraube längs der angetriebenen, geriffelten Welle 2 zu verschieben.
Längs eines Teiles der Schraubenmutter 23. die auf die Schraube 18 geschraubt ist, sind Riffeln 25 vorgesehen, auf denen der Tragkörper der zusammenhängenden Triebräder 121, 122 gleitet.
Die Schraubenmutter 23 trägt an einem ihrer Enden einen Knge1druckansehlag 26 und an ihrem andern Ende einen Xutenring 27, der das selbsttätige Fän- und Ausrücken der Kupplungsbestandteile vermittelt. Eine Feder 70 ist zwischen den Xutenringen 27 und 22 geschaltet und hat die Aufgabe, dieselben beständig in Abstand zu halten.
Ein Sperrhebel. 30 ist auf einem gelenkbolzen 31 schwingbar gelagert, der von einer auf dem Tragkörper der Triebräder 121, 122 sitzenden Stütze getragen wird. Der Sperrhebel 30 ist mit einem Finger 32
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Die Vorrichtung, welche das selbsttätige Ein- und Ausrücken der Kupplung und die selbsttätige Geschwindigkeitsänderung sichert, weist eine Daumenscheibe 35 auf, die am Gestell angelenkt ist, so dass sie bei ihrer schwingenden Bewegung mittels eines ihrer beiden exzentrisch abgerundeten Dammen. 361
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weehselndfestklemmt.
Die Daumenscheibe 3J kann mittels eines Handhebels 36 betätigt werden und ist mit einem Sperrglied 67 verbunden, das mittels der Kugel 6S je nach der Stellung, die die Daumenscheibe einnimmt, mit einelll von drei im Gestell vorgesehenen Einschnitten 691, 692, 693 zum Eingriff kommt.
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gelangt.
Der Teil 381 der Kulissstange : 38 ist. durch das Gelenk 45 mit einem Hebel 46 verbunden, der sich mittels des Gelenkes 47 an das Gestell ansehliesst und mit dem Xutenring 27 im Eingriff steht.
Der Teil 382 der Kulissenstange. 38 wird durch eine Feder 48 betätigt, die sieh gegen einen mittels
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Stellungen gebracht.
Der Hebel 50 ist durch das Gelenk 60 mit. einer Lenkerstange M verbunden, die an eine um die Achse 63 drehbare Exzenterscheibe 62 angesehlossen ist. Die Rolle 64 dieser Exzenterscheibe drückt-
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Die beschriebene Vorrichtung wirkt in folgender Weise.
Beim Stillstand oder bei kleiner Umdrehnngsgesehwindigkeit der Motortrommel 1 beeinflusst
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Zusammendrücken der Feder 4S bewirkt.
Die Stange 61 verschiebt sieh daher in der Pfeilriehtung 73 und dreht die Exzenterscheibe 62
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Infolgedessen ist das Triebrad lot, gleichfalls festgeklemmt. Das Planetenrad 81 rollt nunmehr über das festgehaltene Triebrad 101 und die Welle 7 stützt sich gegen dasselbe. Der hiedurch verursachte Widerstand beeinflusst die Motortrommel 1 in ihrem Richtungssinn, und die angetriebene Welle 2 dreht sich mit einer kleinen Geschwindigkeit.
Sofern die angetriebene Welle 2 einen genügenden Widerstand entgegensetzt, wird die Schrauben-,
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dem Anschlag 26 anliegt, kann sich von der Achse x, x' nicht entfernen.
Wenn der Widerstand der angetriebenen Welle 2 bei gleichmässiger Geschwindigkeit abnimmt oder wenn die Geschwindigkeit dieser Welle bei gleichbleibendem Widerstand zunimmt, nimmt die Wirkung des Sperrhebels 30 gegen den Anschlag 26 zu und trachtet, die Schraubenmutter 23 in der Pfeilrichtung 76 zu verschieben und die Feder 401 mittels des Hebels 46 und der Kulissenstange 381 zu betätigen.
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in ähnlicher Weise die Bremse 112 betätigt, erhält man einen sehr reduzierten Vorwärtsgang (derselbe kann als Versuchsgang bezeichnet werden).
Die Vorrichtung nach der Erfindung lässt sich in zahlreichen Abänderungen ausführen. Eine besondere Abänderung, bei der ein hydraulischer Antrieb zur Anwendung gelangt, ist in Fig. 2 veranschaulicht. Die auf die Kulissenstange 38 mittels der Rolle 64 drückende Exzenterscheibe 62 wird durch die Kolbenstange 61 des hydraulischen Kolbens 80 betätigt. Als Treibmittel des Kolbens wird Öl von
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Steuerung 84.
Die in Fig. 2 dargestellte Vorrichtung funktioniert in ähnlicher Weise wie die Vorrichtung nach Fig. 1.
Statt des hydraulischen Antriebes kann auch (wie bei einer Servo-Bremse) ein elektrischer oder magnetischer Niederdruckantrieb. z. B. mittels einer Dynamomaschine, angewendet werden.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Geschwindigkeitswechsel-und Wendegetriebe, dadurch gekennzeichnet, dass das Gleichgewicht zwischen dem antreibenden Teil (1) des Motors und dem angetriebenen Teile (2) unabhängig von der
Umlaufgeschwindigkeit des antreibenden Teiles (1) und von der Umlaufgeschwindigkeit und dem Wider-
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