DE189668C - - Google Patents

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DE189668C
DE189668C DE1905189668D DE189668DA DE189668C DE 189668 C DE189668 C DE 189668C DE 1905189668 D DE1905189668 D DE 1905189668D DE 189668D A DE189668D A DE 189668DA DE 189668 C DE189668 C DE 189668C
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cylinder
folding
folding knife
adjustable
adjustment
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DE1905189668D
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H45/00Folding thin material
    • B65H45/12Folding articles or webs with application of pressure to define or form crease lines
    • B65H45/16Rotary folders
    • B65H45/162Rotary folders with folding jaw cylinders
    • B65H45/168Rotary folders with folding jaw cylinders having changeable mode of operation

Landscapes

  • Folding Of Thin Sheet-Like Materials, Special Discharging Devices, And Others (AREA)

Description

I! f I 1
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Der Gegenstand dieser Erfindung besteht in
einer Einrichtung, um Zylinderfalzer, welche bekanntlich bänderlos arbeiten, schnell und leicht für jedes beliebige Format einstellen, zu können.
Dieses Einstellen geschieht durch das einfache Drehen einer Schraube, wodurch sowohl das Falzmesser im einen Zylinder als auch der ganze Gegenzylinder mit der den gefalzten
ίο Bogen abnehmenden Falzklappe und etwaige nachfolgende Zylinder gleichzeitig ohne Störung des gegenseitigen präzisen Eingriffes der Falzmesser mit der Falzklappe verstellt werden kann. Im Prinzip ist es dabei gleichgültig, ob das verstellbare Organ, auf welches die Stellschraube einwirkt, Falzmesser oder Falzklappe ist. Ebenso könnte das Verstellen statt mit Hilfe einer Schraube durch andere Hilfsmittel, wie z. B. Zahnräder und Zahnsektoren, Schneckenräder oder ohne besondere Hilfsmittel nur durch Lösen einer Verschraubung, Verstellen von Hand und Wiederanziehen erfolgen. Das Wesentliche der Erfindung besteht somit darin, daß beim Verstellen, gleichviel mit welchen Mitteln, der gegenseitige präzise Eingriff von Falzmesser und Falzklappe gewahrt bleibt. Ferner ermöglicht diese Einrichtung das Hinter einanderschalten beliebig vieler solcher verstellbarer, paralleler Falzzylinder, wobei stets das gleiche Prinzip in Anwendung gebracht werden kann und für jeden Falz nur je eine Schraube zwecks Verstellens angeordnet ist.
Auf der Zeichnung sind D1D1 die Schöndruck- bzw. Widerdruckzylinder und P bzw. P1 die Stereotypplattenzylinder; p, p' sind bewegliche Punkturspitzen, durch welche der Transport der vor dem Druck geschnittenen Bogen von einem Zylinder auf den anderen in bekannter Weise erfolgt. An der Berührungsstelle des Druckzylinders D1 mit dem den bedruckten Bogen abnehmenden Zylinder C zieht sich die Punkturenreihe p' in das Innere des Zylinders zurück; .der Bogen wird von der Punkturenreihe p" des Zylinders C erfaßt und mit diesem herumgeführt. Im Abstand einer halben oder sonstigen beliebigen Bogenlänge, je nach bezwecktem Falz, von der Punkturenreihe p" befindet sich im Zylinder C das Falzmesser m, welches den Bogen bei der Berührung mit dem folgenden Zylinder C1 in die geöffnete Falzklappe k drückt und so den ersten Zylinderfalz in bekannter Weise bildet.
Der Zylinder C1 ist wiederum mit einem Falzmesser m' versehen, welches einen zweiten parallelen Falz bildet, indem es in gleicher Weise den Bogen in die Falzklappe k' des folgenden Zylinders C11 drückt, welcher den so zweimal gefalzten Bogen weitergibt.
. Die beschriebene Art der Falzung ist an sich bekannt; das Neue besteht.nun in der Art der Verstellung für verschiedene Formate.
Ändert sich das Format, oder soll ein Bogen statt in der Mitte auf z. B. 1Z3 oder 2/3 oder ganz , beliebig gefalzt werden, so muß beim Zylinder C der Abstand des Falzmessers m von den den Bogen an seinem vordersten Rande festhaltenden Punkturen p verändert werden. Ebenso muß der ganze Zylinder C1, sowie der nach-
folgende Zylinder Crl und etwaige nachfolgende weitere Falzzylinder um dasselbe Winkelmaß mit Bezug auf die stehenbleibenden Druckzylinder D, D1 verändert werden. Diese sämtliehen Verstellungen erfolgen gleichzeitig und ohne Störung des Zusammenhanges der miteinander arbeitenden Falzmesser und FaIzklappen mit Hilfe je einer Schraube S, welche zunächst ' die Verstellung des Falzmessers m
ίο bewirkt.
Das Falzmesser m befindet sich auf einem im Innern des Zylinders drehbaren Körper M, welcher auf der Zylinderachse befestigt ist, währenddem der Zylinder selbst drehbar auf der Achse sitzt.
Der Falzmesserkörper M und der Zylinder C sind durch die erwähnte Schraube 5 in einem verstellbaren Zusammenhang, wie aus der Zeichnung leicht ersichtlich ist. Der Hals der Schraube ist in einem am Zylindermantel drehbaren Bolzen s gelagert und die Mutter s' der Schraube hängt drehbar an einem Lappen des Körpers M. Dreht man die Schraube s, so verändert sich offenbar der Abstand des FaIzmessers m von den die vorderste Kante des Bogens haltenden Punkturen p".
Damit nun der gegenseitige Zusammenhang und die Funktion der einzelnen Organe durch dieses Verstellen nicht gestört werde, ist folgendes im Auge zu behalten:
1. Die Punkturen p" des Zylinders C dürfen sich gegenüber den Punkturen p' des vorausgehenden Zylinders D1 niemals verstellen. Dies wird dadurch erreicht, daß der Zylinder C an seiner Stirnfläche ein Zahnrad Z1 trägt, welches mit einem am vorausgehenden Zylinder D1 befestigten Zahnrad in unveränderlichem Eingriff verbleibt. Die Mantelflächen der Zylinder verstellen sich somit niemals gegenseitig und die Punkturen p" treffen stets mit den Punkturen p' in der gleichen Linie zusammen, um den Bogen an seiner vordersten Kante abzunehmen. Es ist gleichgültig, ob statt der Punkturen für die Übertragung der Bogen andere gebräuchliche Mittel, wie z. B. Greifer, Bänder oder Luftsaugung angewendet werden.
2. Die Verstellung des Messers m um einen bestimmten Winkel muß ein Verstellen der FaIzklappe k um denselben Winkel zur Folge haben, mit anderen Worten: der das Falzmesser tragende Körper M und der die Falzklappe tragende Zylindermantel des nachfolgenden Zylinders C1 müssen in gegenseitigem unveränderlichen Zusammenhang erhalten werden. Dies ist dadurch erreicht, daß das Zahnrad Zu auf der im Zylinder C drehbaren Achse α befestigt ist und somit sich in festem Zusammenhang mit dem auf derselben Achse befestigten Messerkörper M befindet, während es sonst keine Verbindung mit dem Zylinder selbst hat. Sodann befindet sich das Zahnrad Zn in konstantem Eingriff mit einem am nachfolgenden Zylinder C1 befestigten Zahnrad Z111. Im Mantel dieses Zylinders ist die Falzklappe k gelagert, welche auf die beschriebene Art sich somit in einem unveränderliehen Zusammenhang mit Bezug auf das Falzmesser m des vorhergehenden Zylinders befindet, gleichviel, auf welchen Abstand von der vorderen Bogenkante bzw. der Punkturen ■ reihe p" das Falzmesser m eingestellt wird.
Es ist einleuchtend, daß auf diese Weise durch das bloße Verstellen mit Hilfe der Schraube 5 oder durch irgendein anderes Mittel jede beliebige Stellung des Falzes erreicht wird unter selbsttätiger Erhaltung des richtigen Zusammenhanges der zugehörigen Falzklappe.
Will man den mit Hilfe des beschriebenen Zylinderpaares C und C1 mit einem Querfalz versehenen Bogen noch einmal parallel in beliebigem Format dazu falzen, so geschieht dies durch Wiederholung der beschriebenen Einrichtung. Zu diesem Zwecke ist der Zylinder C1 in analoger Weise konstruiert wie der Zylinder C, indem er ebenfalls drehbar auf seiner Achse a! angeordnet ist, während ein das Falzmesser m' des zweiten Falzes tragender Körper M1 fest auf dieser Achse sitzt und gegenseitige Verstellung des Falzmessers m' mit Bezug auf die den ersten Falz markierende Falzklappe k durch die Schraube S herbeigeführt wird.
Die Achse a' trägt wiederum ein darauf befestigtes Zahnrad Zlv, welches im Eingriff steht mit einem Zahnrad Zv des nachfolgenden, mit einer Falzklappe k' versehenen Zylinders CI!, so daß Falzmesser mf mit der betreffenden Falzklappe k' in unveränderlichem Zusammenhange bleibt, während die gegenseitigen Abstände der Falze beliebig verstellt werden.
Wenn man Sorge trägt, daß die nachfolgenden Falze und sonstigen Mechanismen für eventuelles Sammeln, Auslegen, Heften usw. von dem letzten Zylinder C11 aus angetrieben werden, ergibt sich, daß die Verstellung jedes Falzes sich auf je eine Schraube S beschränkt und der übrige Zusammenhang der Funktionen selbsttätig gewahrt bleibt. Selbstverständlich können auf die beschriebene Art beliebig viele solche Falze hintereinander angeordnet werden.
Anstatt die Punkturen und Falzklappen in den Zylindermänteln und die Falzmesser auf den im Innern derselben angebrachten drehbaren Körpern M zu befestigen, könnte man unter Wahrung des prinzipiellen gleichen Zusammenhanges umgekehrt die Falzmesser an den Zylindermänteln und die Punkturen oder sonstigen "Übertragungsmittel sowie die FaIzklappen an den im Innern der Zylinder drehbaren Körpern M anbringen, welche Anordnung z. B. bei Anwendung der Luftsaugung zur Bogenübertragung vorteilhafter wäre, weil dann zweckmäßig durch eine hohle Zylinderachse von außen vermittelt werden könnte.

Claims (3)

  1. Pa τ κ ν τ - A ν S ι· κ ϋ c ΐι ι-:.:
    ι. Verstellbarer Zylinderfalzer für Druckmaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß die Entfernung des Falzes vom vorderen Bogenende (ζ. B. wegen Wechseln des Formats) in der Weise geändert werden kann, daß bei Verstellung des Falzmessers des einen (primären) Zylinders gegenüber den Greifer bzw. Transportorganen dieses selben Zylinders von Hand sich die notwendig werdende Verstellung des anderen zugehörigen Falzzylinders mit dem korrespondierenden Falzorgan (Falzklappe) gleichzeitig und selbsttätig vollzieht.
  2. 2. Verstellbarer Zylinderfalzer nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Falzmesser des jeweils primären FaIzzylinders mit der Hauptwelle desselben fest verbünden und mit dieser zugleich gegenüber dem Zylinder verstellbar ist, der deswegen seinen Antrieb nicht von der durch ihn hindurchgehenden Hauptwelle aus, sondern dadurch erhält, daß se;n Mantelkörper mit der (falzmessertragenden) Welle des jeweils vorhergehenden »Zylinders durch geeignete Mittel, z. B. Zahnräder, in zwangläufiger Verbindung steht, welche bei Verstellung des Falzmessers an einem Zylinder die entsprechende Verstellung des nächstfolgenden Zylinders mit der fest angeordneten Falzklappe selbsttätig bewirken.
  3. 3. Verstellbarer Zylinderfalzer für Druckmaschinen nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Einstellung des Falzmessers mittels einer einerseits an ihm, andererseits an der inneren Zylinderwandung gelenkig angeordneten Schraube (S) oder durch ähnliche geeignete Mittel geschieht, durch welche zugleich die Bewegung vom Zylindermantelkörper auf die betreffende Hauptwelle übertragen wird, von welcher aus in der in Anspruch 2 gekennzeichneten Weise auf den jeweils nächstfolgenden Zylinder weitergeleitet wird.
    Hierzu 1 Blau Zeichnungen.
DE1905189668D 1905-10-04 1905-10-04 Expired - Lifetime DE189668C (de)

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AT34189D AT34189B (de) 1905-10-04 1907-10-14 Verstellbarer Zylinderfalzer für Druckmaschinen.

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DE1905189668D Expired - Lifetime DE189668C (de) 1905-10-04 1905-10-04

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DE (1) DE189668C (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE930390C (de) * 1942-04-05 1955-07-14 Maschf Augsburg Nuernberg Ag Falzapparat fuer veraenderliche Formate
FR2432465A1 (fr) * 1978-08-01 1980-02-29 Marinoni Perfectionnement aux machines de pliage rotatives
DE3726239A1 (de) * 1987-08-07 1989-02-16 Frankenthal Ag Albert Falzapparat

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE930390C (de) * 1942-04-05 1955-07-14 Maschf Augsburg Nuernberg Ag Falzapparat fuer veraenderliche Formate
FR2432465A1 (fr) * 1978-08-01 1980-02-29 Marinoni Perfectionnement aux machines de pliage rotatives
DE3726239A1 (de) * 1987-08-07 1989-02-16 Frankenthal Ag Albert Falzapparat

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