DE930390C - Falzapparat fuer veraenderliche Formate - Google Patents

Falzapparat fuer veraenderliche Formate

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DE930390C
DE930390C DEM1157D DEM0001157D DE930390C DE 930390 C DE930390 C DE 930390C DE M1157 D DEM1157 D DE M1157D DE M0001157 D DEM0001157 D DE M0001157D DE 930390 C DE930390 C DE 930390C
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DE
Germany
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folding knife
gripper
cylinder
gripper drum
knife cross
Prior art date
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Expired
Application number
DEM1157D
Other languages
English (en)
Inventor
Paul Dietrich
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
MAN AG
Original Assignee
MAN Maschinenfabrik Augsburg Nuernberg AG
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Publication date
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Application granted granted Critical
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Expired legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H45/00Folding thin material
    • B65H45/12Folding articles or webs with application of pressure to define or form crease lines
    • B65H45/16Rotary folders
    • B65H45/162Rotary folders with folding jaw cylinders
    • B65H45/165Details of sheet gripping means therefor
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H45/00Folding thin material
    • B65H45/12Folding articles or webs with application of pressure to define or form crease lines
    • B65H45/16Rotary folders
    • B65H45/162Rotary folders with folding jaw cylinders
    • B65H45/168Rotary folders with folding jaw cylinders having changeable mode of operation

Landscapes

  • Folding Of Thin Sheet-Like Materials, Special Discharging Devices, And Others (AREA)

Description

  • Falzapparat für veränderliche Formate Die Erfindung betrifft einen Zylinderfalzer für von der Rolle druckende Druckmaschinen mit auf verschiedene Bogenlänge einstellbaren Greifern und Falzmessern. Nun ist es beispielsweise bei Falzapparaten, die schon vor dem Drucken geschnittene Bogen verschiedenen Formats verarbeiten, bekannt, den Falzklappenzylinder zwangläufig mit dem Falzmesser zu verstellen. Eine Verstellung der Greifer bzw. der Greifergruben gegenüber den Schneidzylindern und damit gegenüber der Bogenvorderkante ist aber bei diesen Apparaten nicht erforderlich, da die bereits vor dem Drucken geschnittenen Bogen mit ihren Vorderkanten immer an derselben Stelle liegen und infolge der zwangläufigen Verbindung des Druckzylinders mit dem Greiferzylinder stets sicher von dessen Greiferwerkzeugen erfaßt werden, unabhängig vom Format des bedruckten Bogens. Die bei der bekannten Ausführungsform vorgesehenen nachfolgenden Falzmesser und Falzklappenzylinder werden dabei unabhängig von den vorausgehenden und jedes Messer nur zwangläufig mit dem zugehörigen Falzklappenzylinder verstellt. Die Verwendung derartiger Falzapparate bei von der Rolle druckenden Druckmaschinen ist aber nicht möglich, da bei diesen mit der Verstellung des Falzmessers bzw. des Falzklappenzylinders gleichzeitig auch eine Einstellung der Greifertrommel auf die neue Bogenlänge und schließlich auch des tSberführungszylinders erforderlich ist. Bei Änderung des Formats hat man daher bisher die Greifertrommel so weit verstellt, daß der Greifer das vorlaufende Ende des geschnittenen Bogens sicher erfaßte, und daran anschließend das Falzmesserkreuz entsprechend einreguliert. Eine derartige Arbeitsweise ist natürlich äußerst umständlich.
  • Um die bestehenden Mängel zu beheben und gleichzeitig einen erheblich verbesserten und vereinfachten Zylinderfalzer für von der Rolle druckende Druckmaschinen zu erhalten, wird vorgeschlagen, beim Verstellen der Greifergruben des Überführungszylinders die mit dem Falzmesserkreuz gekuppelte Greifertrommel über den normalen Antrieb mitzuverstellen und erfindungsgemäß gleichzeitig über einen einrückbaren, parallelen, übersetzten Räderzug zwischen Überführungszylinder und Falzmesserkreuz bzw. zwischen Greifertrommel und Falzklappenzylinder nach Lösen der Kupplung zwischen Greifertrommel und Falzmesserkreuz letzteres zur Greifertrommel im Verhältnis von I :2 zu verstellen. Ist eine solche zwangläufige Verstellung nach der Erfindung vorhanden, dann fällt das umständliche Ausprobieren für das Einstellen des Falzmessers fort. Es kann sogar in weiterer Ausbildung des Erfindungsgedankens auf der Greifertrommel oder auf dem Falzmesserkreuz eine Skala angeordnet werden, an welcher man die Bogenlänge in Millimeter oder die üblicherweise vorkommenden Formate markiert, so daß eine Verstellung nach dieser Skala bei Veränderung des Formats den Falzapparat dem neuen Format ohne weiteres anpaßt. Hierfür braucht nicht einmal mehr die Greifertrommel auf das richtige Erfassen des Bogenanfangs durch die Greifer ausgerichtet zu werden.
  • Für die zwangläufige Verbindung zwischen Greifertrommel und Falzmesserkreuz kommen die im Maschinenbau bekannten Getriebe in Frage, also beispielsweise eine Zahnradübersetzung zwischen der Greifertrommel und dem Falzmesserkreuz mit Hilfe eines Vorgeleges. Da ein solcher Räderzug aber ohne jedes lose Spiel arbeiten muß, wird an den vom Antrieb lösbaren Räderzug vom Überführungszylinder zur Greifertrommel ein Räderzug vom Falzmesserkreuz zum Überführungszylinder anschaltbar angeordnet, der nach Lösen der Verbindung zwischen Greifertrommel und Falzmesserkreuz die Verstellung in dem gewünschten Verhältnis ermöglicht. Der Räderzug vom Uberführungszylinder zur Greifertrommel ist dabei an sich vorhanden und lediglich ein einziger neuer Räderzug vom Falzmesserkreuz zum Überführungszylinder einzuschalten. Die Anschaltung erfolgt natürlich nur zur Verstellung bei Anderung des Formats, wobei der Antrieb zu lösen ist, da der Räderzug sonst in sich blockiert wäre.
  • Die erwähnte Ausführung ist verwendbar, wenn der Antrieb durch den Überführungszylinder geleitet wird. Ebenso ist es aber möglich, den Antrieb über den Falzklappenzylinder zu leiten. In ähnlicher Weise wird dann an den vom Antrieb lösbaren Räderzug vom Falzklappenzylinder zum Falzmesserkreuz ein Räderzug von der Greifertrommel zum Falzklappenzylinder angeschaltet, der nach Lösen der Verbindung zwischen Greifertrommel und Falzmesserkreuz die Verstellung in dem gewünschten Verhältnis ermöglicht. Überführungszylinder und Greifertrommel einerseits und Falzklappenzylinder und Falzmesserkreuz andererseits müssen stets in bekannter Weise miteinander gekuppelt bleiben.
  • Zweckmäßigerweise wird man bestrebt sein, die Rädertriebe möglichst zugänglich und gleichmäßig auf die beiden Maschinenseiten verteilt anzuordnen.
  • Dies wird dadurch erreicht, daß die beiden Räderzüge auf dieselbe Seite der Maschinenwand gelegt und der Antrieb durch den Schneidzylinder geleitet wird und die vom Antrieb lösbare Verbindung auf der den beiden Räderzügen gegenüberliegenden Maschinenseite angeordnet ist.
  • Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgedankens ist in der Zeichnung dargestellt. Es zeigt Fig. I den Falzapparat in schematischer Ansicht, Fig. 2 eine Darstellung des Rädertriebes für die einzelnen Zylinder, wobei die Räder des Verstelltriebes im Schnitt dargestellt sind, und Fig. 3 eine schematische Darstellung der Verstellung der einzelnen Greifer- und Falzorgane gegeneinander.
  • Die Papierbahn I wird in den beiden Schneidzylindern 2 geschnitten und gelangt dann auf den Uberführungszylinder 3, mit dessen Gruben die Greifer 4 der Greifertrommel 5 zusammenarbeiten.
  • Zwischen dem Falzklappenzylinder 6 und dem Falzmesserkreuz 7, welches in der Greifertrommel 5 liegt, wird der geschnittene Papierbogen durch die Messer 8 gefalzt.
  • Wie aus Fig. 2 hervorgeht, wird der Antrieb von den Kegelrädern g über den einen Schneidzylinder 2 auf das Zahnrad 10 geleitet, wo bei II die Verbindung des Antriebes gelöst werden kann. Eine in dem Zahnrad 10 befestigte Schraube kann in einem Schlitz 12 wandern, wenn sie gelöst ist. Der Antrieb wird dann über den Überführungszylinder 3 auf die Zahnräder I3 und 14 geleitet. Zahnrad 14 ist auf der Hülse 15 der Greifertrommel 5 fest aufgekeilt. Mit der Greifertrommel 5 ist das Falzmesserkreuz 7 über eine Spannschraube I6 fest verbunden. Die Spannschraube I6 kann nach Lösen in einem auf der Greifertrommel 5 angeordneten Längsschlitz wandern. Das Falzmesserkreuz 7 ist mit einer Welle I7 fest verkeilt. Auf dieser sitzt einmal das Zahnrad 18, das über das Zahnrad 19 auf den Falzklappenzylinder 6 arbeitet. Auf der Welle I7 sitzt ferner ein Zahnrad 20, das in ein Zahnrad 21 eingreift, welches sich mit dem Zahnrad I3 dreht, auf ihm aber axial durch einen Mitnehmer 22 verschieben läßt.
  • Soll das Format geändert werden, so wird das Zahnrad 21 aus der punktiert gezeichneten Stellung nach rechts verschoben, so daß es mit dem Zahnrad 20 kämmt. In dieser Stellung findet eine Blockierung der Zahnräder I3, 14 und 20, 21 statt. Dann wird der Antrieb bei II gelöst. Wenn dann die Schraube I6 gelöst ist, ist die Blockierung des Falzapparates aufgehoben, und die Einstellung des neuen Formats kann durch Verstellen der Greifertrommel 5 gegenüber dem Falzmesserkreuz 7 über die Räder 14, I3, 2I, 20 an Hand der Skala 23 erfolgen. Das Übersetzungsverhältnis der Räder 20, 21 ist 3:I, das der Räder I3, 14 1 :1,5. Nach Einstellung wird die Schraube I6 wieder festgezogen, ebenso die Schraube II. Darauf wird das Zahnrad 2I nach links in die punktierte Lage gestellt, worauf der Falzapparat wieder arbeiten kann.
  • Die Wirkungsweise der Räderzüge ist in Fig. 3 schematisch dargestellt. Der mit starker Linie auf der Strecke A-A dargestellte Bogen habe die ursprüngliche Länge a. Diese Länge soll auf die strichpunktierte, zwischen den Punkten B-B dargestellte Bogen länge b vermindert werden. Da die Schneidzylinder 2 mit dem Antrieb verbunden bleiben, ändert sich an der Lage der Schnittstellen nichts.
  • Vielmehr muß der tiberführungszylinder 3 so verstellt werden, daß die Greifergruben aus der mit voller Linie ausgezogenen Lage um die Strecke a-b in die strichpunktierte Lage übergeführt werden.
  • Damit verdreht die Greifertrommel 5 wegen des Zusammenarbeitens der Greifer 4 mit den Greifergruben ihre Lage um das gleiche Maß, und zwar in dem angenommenen Fall entgegengesetzt zum Uhrzeigersinn. Das Falzmesser 8 verändert nun infolge der Räderzüge selbsttätig seine Lage aus der mit vollen Linien dargestellten in die strichpunktierte Lage, ebenfalls entgegengesetzt zum Uhra-b zeigersinn, jedoch nur um das Maß 2 b. Der Falzklappenzylinder 6 ändert seine Lage in bekannter Weise entsprechend der veränderten Lage der Falzmesser 8.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE I. Zylinderfalzer für von der Rolle druckende Druckmaschinen, bei welchem durch die Verstellung der Greifergruben des Uberführungszylinders die mit dem Falzmesserkreuz gekuppelte Greifertrommel über den normalen Antrieb mitverstellt wird, dadurch gekennzeichnet, daß gleichzeitig über einen einrückbaren, parallelen, übersetzten Räderzug (20, 2I) zwischen Überführungszylinder (3) und Falzmesserkreuz (7) bzw. zwischen Greifertrommel (5) und Falzklappenzylinder (6) nach Lösen der Kupplung (I6) zwischen Greifertrommel und Falzmesserkreuz das Falzmesserkreuz zur Greifertrommel im Verhältnis von I :2 verstellt wird.
  2. 2. Zylinderfalzer nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Räderzüge (I3, I4 und 20, 21) auf derselben Seite der Maschinenwand liegen.
  3. 3. Zylinderfalzer nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Greifertrommel (5) oder auf dem Falzmesserkreuz (7) eine Skala (23) angeordnet ist, der gegenüber eine auf dem Falzmesserkreuz bzw. Greifertrommel angebrachte Marke verstellt wird.
    Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. I89 668, 739 360; USA.-Patentschrift Nr. I II3 414.
DEM1157D 1942-04-05 1942-04-05 Falzapparat fuer veraenderliche Formate Expired DE930390C (de)

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