DE18935C - Neuerungen an Oefen zur Verkokung oder Destillation von Steinkohlen. - Google Patents

Neuerungen an Oefen zur Verkokung oder Destillation von Steinkohlen.

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DE18935C
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DE
Germany
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furnaces
walls
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innovations
distillation
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Expired
Application number
DE188118935D
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English (en)
Inventor
L Semet
E Solvay
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E SOLVAY
L SEMET
Original Assignee
E SOLVAY
L SEMET
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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10BDESTRUCTIVE DISTILLATION OF CARBONACEOUS MATERIALS FOR PRODUCTION OF GAS, COKE, TAR, OR SIMILAR MATERIALS
    • C10B29/00Other details of coke ovens

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Heat-Exchange Devices With Radiators And Conduit Assemblies (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 10: Brennstoffe.
Fatentirt im Deutschen Reiche vom 11. Mai 1881 ab.
Die den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildenden Neuerungen sind auf der beiliegenden1 Zeichnung zur Veranschaulichung gebracht. Wie aus den verschiedenen Figuren ersichtlich, sind in diese Anlage massive Mauern a a eingeführt und durch Gewölbe b b, welche die Decke c tragen, mit einander verbunden. In den so gebildeten Kammern bezw. zu jeder Seite der Mauern α α sind sodann, vertical neben einander gestellt oder horizontal auf einander gelegt, Hohlsteine c c von bedeutender Gröfse, jedoch sehr geringer Wandstärke angeordnet, welche der Circulation der Heizgase dienen. Die Seitenwandungen der zur Aufnahme der Steinkohle bestimmten Räume bestehen somit in ihrer ganzen Höhe aus einer Art dreifacher Mauer.
Die Flammen streichen von den Rosten k aus unter den Böden d hin und theilen sich am hinteren Ende der Oefen in zwei Ströme, welche die seitlich angeordneten Reihen von verticalen oder horizontalen Hohlsteinen e e (s. Fig. i, 2, 3, 4, 5, 6 und 7) durchziehen, und deren Schnelligkeit durch die Schieber g regulirt wird. Wenn erforderlich, kann man überdies eine zweite Einführung von Gas und Luft bei x, Fig. i, 5 und 6, durch entsprechende, von den Gasleitungsröhren i i abgehende Zweigrohre stattfinden lassen, sowie in den massiven Mauern a verticale Kanäle anordnen, welche die unter der Ofensohle erwärmte Luft bis an die Gaseinführungsöffnungen bei χ leiten.
Neben einander gestellt, geben die Hohlsteine verticale, auf einander gelegt horizontale Züge. Nach der Längenrichtung der Mauern α werden sie durch passende Anker, welche ihnen vollkommene Stabilität verleihen, zusammengehalten, und vor Verschiebung der Quere nach sind die Reihen derselben oben und unten durch die das Gewölbe bezw. die Sohle des Ofens bildenden Steine geschützt. Ueberdies kann man, wenn wünschenswerth, sie noch durch auf der ganzen Länge vorgesehene Nuthen und Federn unter einander verbinden.
Will man die Kosten der Construction herabmindern, so benutzt man nur Theile von Hohlsteinen e, welche mit ihren Schenkeln gegen die massiven Mauern α stofsen oder in Nuthen derselben eingreifen, wie durch Fig. 8 und 9 (auf Blatt I und II) verdeutlicht. Es bilden dann besagte Mauern die vierte Seitenwandung der Röhren. In dem Falle, wo die Züge vertical sind, kann man auch Steine oder deren Theile e von geringerer Höhe benutzen. Man setzt dann mehrere derselben auf einander, um die verticalen Züge zu bilden. Vortheilhafter für die Sicherung einer vollkommenen Dichtheit der Oefen bleibt jedoch immer die Verwendung von ganzen Röhren, wie sie in den vorbeschriebenen Constructionen angegeben sind.
Zur Vorwärmung der für die Verbrennung der Gase bestimmten Luft, wie auch zur Erreichung einer möglichst gleichförmigen Abkühlung des Mauerwerkes unterhalb des Bodens empfiehlt sich die in den Fig. 10, 11 und 12 dargestellte Anordnung.
Hier tritt die kalte Luft durch die Mitte der Batterie, d. i. durch die heifseste Stelle der Ofenanlage, in die Kanäle a1 und a2 ein und strömt nach der Richtung der Pfeile, Fig. 11, in einer Schlangenlinie durch die Gewölbe y, wobei sie sich dem weniger erhitzten Vorder- und
Hinterende der Anlage immer mehr nähert. Der Strom von a1 gelangt auf seinem Wege von der Mitte der Batterie nach deren Hinterende zu schliefslich in den Kanal bx und streicht durch diesen nach vorn und in das vorderste Gewölbe j1, wo er sich mit dem von a2 kommenden Strom vereinigt. Aus dem Gewölbe^1 sodann führen die Züge ο die erwärmte Luft nach den Röhren x, Fig. 5, wo sich die Mischung für die Verbrennung vollzieht.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    An Oefen zur Destillation oder Verkokung von Steinkohlen:
    i. Zum Zweck der Erleichterung der Reparaturen bezw. der Ermöglichung einer unabhängigen Heizung der einzelnen Oefen und zur möglichsten Reducirung der Stärke der ■ die Hitze übermittelnden Wände eine dreifache Mauer, gebildet durch die Combination der massiven Mauern a, welche die Ofendecke tragen, mit den horizontal oder vertical angeordneten Hohlsteinen oder deren Theilen e, in denen die Heizgase circuliren. , Zum Zweck der Vorwärmung der für die Verbrennung erforderlichen Luft bezw. der gleichförmigen Abkühlung des Mauerwerkes unterhalb des Bodens der Oefen die Kanäle a1 a2, die Gewölbe y und eine Kammer, in welcher der Luftstrom von a1 sich mit demjenigen von «2 vereinigt, und aus welcher die erwärmte Luft nach! den Feuerzügen gelangt.
    Hierzu 3 Blatt Zeichnungen.
DE188118935D 1881-05-11 1881-05-11 Neuerungen an Oefen zur Verkokung oder Destillation von Steinkohlen. Expired DE18935C (de)

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