DE1892480U - Fadenabspulvorrichtung an rundkettelmaschinen. - Google Patents

Fadenabspulvorrichtung an rundkettelmaschinen.

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DE1892480U
DE1892480U DE1964K0047224 DEK0047224U DE1892480U DE 1892480 U DE1892480 U DE 1892480U DE 1964K0047224 DE1964K0047224 DE 1964K0047224 DE K0047224 U DEK0047224 U DE K0047224U DE 1892480 U DE1892480 U DE 1892480U
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Description

Ρ.Α.1621Β9*-Ί.3.6Ί
HANSPUCHERT-PATENTINQENIEWR HELSA, KR. KASSEL · MARIENQRUND 207
FERNSPRECHER: (05605) 367 AMT O B ER KAU FU N QEN, KR. KASSEL
10.1.1964
Firma KETTMk Hamburger Kettelmaschinenfabrik
E. Hahn KG Hamburg-Bramfeld, Wandsbeker Straße 26
Ifadenabspulvor richtung an Rundkettelmaschine^
Bei Strick- und Wirkware, insbesondere Schlauchware, die durch Ketteln maschengerecht genäht wird, ist es üblich, nach der auf die Nadeln der Kettelmaschine aufzustossenden Maschenreihe noch einige Maschenreihen zu arbeiten. Diese zusätzlichen Maschenreihen werden Draufreihen genannt. ;"
Zweck dieser Draufreihen ist es
erstens die Randmasehenreihe, also diejenige Reih,e, die auf die Kettelmaschine aufgestossen wird, gegen Maschenlaufen und Beschädigung überhaupt zu schützen, zweitens das Aufstossen der Maschenreihe zu erleichtern, da bei Maschenware, insbesondere bei Schlauchware, der von den Maschenreihen gebildete Rand sich einrollt«.
Nach dem Aufstossen werden vor oder auch nach dem Ketteln diese Draufreihen von der Kettlerin oder einer Hilfskraft abgezogen. Um diese Arbeit zu mechanisieren, sind Abspulvorrichtungen vorgeschlagen und in Betrieb, die aus einee angetriebenen Spule besteht^ die innerhalb des
Aufstossnadelkreises untergebracht sind. An diese Spule werden die Fäden der aufzuziehenden Draufreihen angelegt und dann auf die Spule gewickelt. Das ist bei Bundkettelmaschinen für Strümpfe und auch bei solchen Maschinen zum Ketteln gestrickter und gewirkter Oberbekleidung bekannt.
Beim gleichzeitigen Abziehen einer Mehrzahl von Fäden mit solchen Abspulvorrichtungen entsteht oft Fitz, der keinen gldßhmässigen Zug auf jedem der Fäden gewährleistet und Fadenreissen verursacht. Um das zu vermeiden, ist die Spule, deren Achse sich senkrecht zum Nadelkranzteller erstreckt, von einem feststehenden zur Uadelkranztellerebene im wesentlichen parallelen Ring umgeben, dessen Durchmesser kleiner ist als der Aufstossnadelkreis und diesen nicht überschneidet.
Die nach der Spule zulaufenden Fäden gleiten an diesem Ring entlang, ohne sich ineinander zu verwickeln. TJm einen guten Abzugswinkel der Fäden von den Draufreihen und einen den Fadenwickelaufbau begünstigten Auflauf der Fäden auf die Spule zu erhalten, ist der Ring etwa in Höhe des Bereichs der unteren Spulenhälfte vorgesehen.
Einem weiteren Merkmal entsprechend ist die Spule von unten antreibbaro Dadurch kann der Wickel Reicht nach oben abgezogen werden.
Bei von oben angetriebener Spule muss dafür Sorge getragen sein, dass der Wickel nicht nach unten abrutscht. Diese Sicherung nach Art eines Spulentellers muss beim Entfernen des Wickels von der Spule wegnehmbar sein. Die Vorrichtung ist für alle Arten von Kettelmaschinen verwendbar»
In der Zeichnung ist ein Ausführungs-beispiel d er Erfindung dargestellt und zwar an einer Kettelmaschine, bei der der Antrieb aller lähwerkzeuge und des Aufstossnadelringes von einer zum Uadelkranzteller senkrechten Mittelwelle ausgeht, die sich in einem säulenartigen Gehäuse bis oberhalb der Uadelkranzebene erstreckt. Es zeigen: Figo 1 und 2 je eine Seitenansicht und . 3 eine Draufsicht auf die Maschine. -
In Fj[g. 1 ist der Uadelkranz 1 mit den Auf stos snadeln 2, der auf dem feststehenden Badelkranz-fceller 3 drehbar sitzt, teilweise im Längsschnitt gezeigt. 4 ist ein am Hadelkranzteller festgeschraubter Ring, der den Eadelring 1 nach oben sichert. Die Drehbewegung erhält der ETadelring 1 durch einen an seiner Verzahnung la angrexfenden Antrieb, der von der senkrechten Antriebswelle 5 ausgeht, aber nicht dargestellt ist, da er mit dem Wesen der Erfindung in keinem Zusammenhang ste^t. Das gleiche gilt auch für die nicht gezeichneten Uähwerkzeuge, die ebenfalls von der
-A-
Antriebswelle 5 aus betätigt werden. Oberhalb des Nadelkranztellers 3 ist die Antriebswelle, die mit der Drehachse des Hadelringes 1 gleichachsig ist, in einem säulenartigen Gehäuse 6 geführt. An diesem Gehäuse ist ein Arm 7 angeschraubt, der an seinem Ende eine horizontale Plattform 8 trägt, auf der das Lager 9 für die Wickelspule 10 sitzt. Die Spule 10 hat an ihrem unteren Ende einen zu ihr drehbar gelagerten Teller 11, auf ""den sich der Wickel aus den abgezogenen Draufreihen£äden auflegen kann. Darunter ist an der Spule deren Antriebsrad 12 befestigt, dass mittels einem Rundriemen, einer Schnur oder einer Schraubenfeder 13 angetrieben wird. Die Spannung des Antriebsmittels 13 zwischen den Hadern 14 und 12 muss so locker sein, dass die angetriebene Spule 10 stehen"bleibt, wenn der aufgewickelte Wollfaden nicht mehr nachgibt. Der Antrieb geht von einem Rad 14 aus, das auf der Welle 5 be-
festigt ist. Die Säulenwand ist bei 6a für den Durchgang des Riemens ausgespart. Die Spule 10 ist umgeben von einem Ring 15 aus einem Material mit vorzugsweise rundem Querschnitt, um den darüber laufenden Fäden möglichst wenig Reibung zu bieten. Der Ring ist mittels drei Speichen 16, 17 und 18 mit dem Arm 7 verbunden«, Auf den Aufstossnadeln ist die Strickware 19 mit den oberhalb der Aufstossnadeln 2 befindlichen Draufreihen 20 aufgestossen, sodass die auf den Fädeln 2 hängende Maschenreihe abgenäht oder, wenn es sich um zwei aifgestossene Warenstüeke 19, 19f handelt, die beiden aif den Hadein 2 hängenden Maschenreihen miteinander vernght werden·
Die Md en 20a und 20a' der Drauf reihen werden von der Kettlerin erfasst, über den Ring 15 gezogen und an die sich drehende Spule 10 angelegt, sodass das weitere Abziehen von der Spule .10 besorgt wird. Der Durchmesser des Ringes 15 ist vleiner als der lunturnadelkreis. Der Ring darf den !Fonturnadelkreis auch nicht überschneiden, weil sonst beim Auflaufen der Draufreinenfaden auf den Ring auf die auf den Nadeln hängende Ware 19, 19' dort, wo der Ring 15 über die !Tadeln herausragt, ein Zug nach aussen entstehen würde. Es ist zweckmässig, den Ring so anzuordnen, dass die Spule ungefähr in seinem Mittelpunkt steht. Der Tragarm für die Spule 10 und den Ring 15 ist in genügender -Höhe oberhalb der Hadelkranztelleroberflache angeordnet, damit der Zwischenraum zwischen ladelkranzteller und Tragarm 7 noch zugängig iaob. *-

Claims (1)

1 CO 1 P
1 PQ*-/. 3. C1 I ϋϋ t. J0 0
Schutzansprüche
Io Vorrichtung an Rundkettelmasehinen zum Abziehen und Aufwickeln der Fäden der oberhalb der Aufstossnadeln befindlichen Draufreihen aufgestossener Stoffteile mittels einer innerhalb des Uadelkranzes und oberhalb des Hadelkranztellers drehbar und von der Maschine antreibbar angeordneten Spule, dadurch gekennzeichnet, dass die Spule (10), deren Achse sich senkrecht zum Uadelkranzteiler (3) erstreckt, von einem fest_ stehenden zur Nadelkranztellerebene im wesentlichen parallelen Ring (15) umgeben ist, dessen Durchmesser kleiner ist als der Ponturnadelkreis und diesen nicht überschneidet.
2ο Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sich der Rigg (15) etwa in Höhe des Bereichs der unteren Hälfte der Spule (10) befindet#
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Spule von unten antreibbar ist«
DE1964K0047224 1964-03-04 1964-03-04 Fadenabspulvorrichtung an rundkettelmaschinen. Expired DE1892480U (de)

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