DE1892012U - Vorrichtung zur sicherung des deckelschnellverschlusses des deckels von industriellen druckbehaeltern (autoklaven). - Google Patents

Vorrichtung zur sicherung des deckelschnellverschlusses des deckels von industriellen druckbehaeltern (autoklaven).

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DE1892012U
DE1892012U DE1962SC030867 DESC030867U DE1892012U DE 1892012 U DE1892012 U DE 1892012U DE 1962SC030867 DE1962SC030867 DE 1962SC030867 DE SC030867 U DESC030867 U DE SC030867U DE 1892012 U DE1892012 U DE 1892012U
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Guenter Scholz
August Graeber
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Description

DR. ING. H. NEGBNDANK ,
PATEN TAN WALT HAMBtTRG 86 · NEUER WALL 411 . FEKNRUF 36 74 38 UND 36 41 15
PATSNT
Sch 30 867 / 47f
August Graeber
Vorrichtung zur Sicherung des Deckelschnellverschlusses von industriellen Druckbehältern
(Autoklaven)
Die Neuerung betrifft eine Vorrichtung zur Sicherung des Deckelschnellverschlusses von industriellen Druckbehältern (Autoklaven).
Bei einem derartigen Schnellverschluß weist der Behälterring oder Behälterflansch eine Mehrzahl von auf seinem Umfange verteilten Knaggen auf, unter die in der geschlossenen Stellung am Behälterdeckel vorgesehene Lappen gxeifen, die zwecks üffnens durch eine Drehung des Deckels mit Bezug auf den Behälter aus dem Bereich der Behälterknaggen herausdrehbar sind.
Diese Schnellverschlüsse dürfen erst geöffnet werden, nachdem der Behälter völlig drucklos geworden ist. um dies sicherzustellen und damit erhebliche Gefahren zu vermeiden, sieht man bei derartigen industriellen Druckbehältern in aller Hegel sogenannte Sicherheits-Hilfsabsperrvorrichtungen vor, die geöffnet werden müssen, bevor der Schnellverschluß geöffnet werden kann. Sobald also aus der dann geöffneten Hilfs-
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absperrvorrichtung noch das unter Druck stehende Strömungsmittel ausströmt, ist das Bedienungspersonal unterrichtet, daß noch Druck in dem Behälter vorhanden ist und dieser daher nicht geöffnet werden darf. Diese Sicherheits-HiIfsabsρerrvorrichtung ist nicht zu verwechseln mit dem Sicherheitsventil, das der Behälter außerdem aufweist tind auf einen bestimmten Höchstdruck eingestellt ist. Sobald dieser Höchstdruck überschritten wird, bläst das Sicherheitsventil ab und verhindert so eine übermäßige Druckbelastung und unter Umständen sogar ein Zerplatzen des Behälters.
Dera-rtige industrielle Druckbehälter weisen außerdem ein- oder auch mehrere - Kauptbelastungsventil(e) und ein Hauptentlastungsventil auf. Mittels des Haupthelsstungsventils wird das unter Druck stehende Strömungsmittel, beispielsxreise der Dampf, in den Druckbehälter eingelassen; in entsprechender Weise wird" mittels des Hauptentlastungsventils dieses unter Druck stehende Strömungsmittel aus dem Beheiter wieder entfernt. Unter Umständen können das Hauptbelastungsventil und das Hauptentlastungsventil auch durch ein einziges in entsprechender «eise geschaltetes Ventil gebildet werden. Der Querschnitt des Hauptentlastungsventils und des Hauptbelastungsventils ist naturgemäß in aller Hegel beträchtlich größer als der Querschnitt der oben erwähnten Hilfs-Absperrvorrichtung.
Sobald der Behandlungsprozeß, für den der industrielle Druckbehälter vorgesehen ist, beendet ist, wird das Hauptentlastungsventil solange geöffnet, bis der Behälter drucklos geworden ist. Um den Deckel danach öffnen zu können,
muß zuerst die Hilfs-Absperrvorrichtung geöffnet werden, und erst wenn aus dieser Hilfs—'^sperrvorrichtung kein unter Druck stehendes Strömungsmittel ausströmt, wird das Bedienungspersonal mit der Öffnung des Deckels beginnen.
Disse Siclierheits-Hilfsabsperrvorrichtungen haben zwar die mit derartigen industriellen Druckbehältern verbundenen Gefahren erheblieh vermindert. Erotzdem ereignen sich aber immer wieder Unfälle nicht nur leichterer, sondern auch schwerer Art.
Zur Erhöhung der Sicherheit derartiger ^c^nellverschlüsse ist aus diesem Grunde bereits vorgeschlagen worden, daß mindestens ein Teil der Seheiterknaggen oder der Deckellappen auf ihren in geschlossenem Zustande miteinander zusammenwirkenden flächen mit Absätzen zwecks Bildung von abgesetzten Abschnitten geringerer Stärke versehen ist, in deren Bereich der Deckel gelüftet, aber nicht geöffnet werden kann. Es ist .euch bereits bekannt, in diesem Zusammenhange Anschläge vorzusehen, die das Bedienungspersonal zwingen, den Deckel um die Höhe der erwähnten Absätze anzulüften, bevor der Deckel endgültig geöffnet wird. Diese Maßnahme hat sich insbesondere dann als zweckmäßig herausgestellt, wenn das Gut innerhalb des Druckbehälters zu einer ITachv er dämpfung neigt, die in aller Eegel - wie schon der Ausdruck andeutet - erst eintritt, nachdem das Gut im Inneren des Behälters bereits von Druck entlastet worden ist. Insbesondere auf Grund von irgendwelchen Bestem,- die sich im Gut während der Druckbehandlung in dem Autoklaven gebildet haben, kann sich denn eine iiachver-f.aripfung ergeben, die zu einer plötzlichen nicht vorhersehbaren Drucksteigerung im Inneren des Behälters führt.
Die oben erwähnten i-bsätse, die auch als psnglappen bezeichnet ¥/erden können, stellen sicher, daß diese durch eine Ifechverdampfung bewirkte Drucksteigerung noch in einem Augenblicke erfolgt, wo der Deckel noch an den ^anglap.pen hängt„ Sin !Teil der bisher aufgetretenen Unfälle wird auf diese "/eise mit Sicherheit verhindert.
Die Heuerung hat sich die Aufgabe gestellt, bei einem derartigen mit Absätzen oder Fanglappen versehenen Schnellverschluß Vorkehrungen zu treffen, die absolut sicherstellen, daß ein gegebenenfalls bei einer öffnung des Deckels doch noch in Behält erinneren vorhandener 'oberdruck abgelassen werden muß, bevor der Deckel endgültig geöffnet werden kann.
Diese Aufgabe wird mustergemäß dadurch gelöst, daß zwischen Deckel und Behälter Anschlagpaare vorgesehen sind, die ein Absenken des Deckels in seine ^usgangslage erzwingen, wenn er durch einen inneren Überdruck in Bereiche der FanglaOpen angelüftet worden ist, wobei diese Anschlsgpaare derart vorgesehen sind, daß erst nach diesem Absenken des Deckels in seine Ausgangsstellung der Deckel in seine volle Offenstellung gedreht werden kann.
Eine besonders zweckmäßige Ausgestaltung der leuerung ergibt sich durch eine Kombination dieser Ausbildung mit der an sich bekannten Ausbildung zur Verhinderung der schädlichen Auswirkungen einer ITachv er dampf ung. Es wird also zusätzlich zwischen Deckel und Behälter ein -^nschlagpaar vorgesehen, das ein ü-nlüften des Deckels im Bereiche der Fanglappen erzwingt, bevor der Deckel in seine endgültige Offenstellung bewegt bzw. gedreht werden kann. - 5 -
In diesem I1ElIe stellt das eine an erster Stelle Se~ nannte ünschlagpaar sicher, daß die Bedienungsperson eine vollständige Druckentlastung des Inneren des Behälters abwartet, falls von vornherein χει Behälter noch irgendein 'überdruck vorhanden sein sollte, der nun die Lappen des Deckels im Bereiche der Fanglappen gegen die Behälterknaggen gedruckt hatte. Das zweite Anschlagpaar stellt sicher, daß der Deckel im Bereiche der Panglappen angelüftet wird, womit eine Druckentlastung im Inneren des Behälters verbunden ist?-wenn jetzt das Gut im Inneren des Behälters zu einer Hachverdampfung neigen sollte, wird sich die auf Grund der Haciiverdarr:·fung ergebende Drucksteigerung noch während des Zeitraumes auswirken, in dem die F'e.nglappen noch miteinander in Eingriff stehen.
Bs kann sich weiterhin empfehlen, bei der Offnungsbewegung des Deckels im Bereiche der ifenglappen eine Verzögerung einzuschalten. Falls der Deckel mit Bezug auf den Druckbehälter mittels eines Getriebes drehbar ist, können beispielsweise auf an sich bekannte Art die antreibenden und getriebenen Seile des Getriebes von dem Punkte ab, wo der Deckel nur noch durch die Absätze oder !"anglappen gehalten wird, nicht mehr untereinander in Eingriff stehen. Die weitere Öffnungsbewegung kann dann z.B. durch ein anderes Getriebe erfolgen, womit eine gewisse "Verzögerung verbunden ist. Hs ist auch möglich, mit Hilfe irgendeiner Verblockung zu erzwingen, daß ein Glied zur Betätigung eines Getriebes erst eine gewisse Bewegung ausführen muß, bevor der Deckel in seine endgültige Offenstellung gedreht wird. Bei einem motorischen Antrieb des Deckels ist auch die Einschaltung
von Verzögerungsgliedern, beispielsweise "Verzögerungsrelais, in dem antriebsmotor möglich.
Schließlich ist es auch denkbar, bei der Gffnungsbewegung des Deckels zwei derartige Verzögerungen einzuschalten. Die erste Verzögerung wird in dem Zeitpunkte eingeschaltet, wo die Fanglappen (Absätze) zum erstenmal miteinander in Eingriff kommen? die zweite Verzögerung wird für den Zeitpunkt vorgesehen, wo das an zweiter Stelle genannte Anschlagpaar ein Anlüften des Deckels vor seiner endgültigen Cffnungsbewegung erzwingt.
Die JanglapOen können auch in der E'orm ausgebildet werden, daß Behälterknaggen und Deckellappen miteinander zusammenarbeitende "/irkflächen sehraubenähnlieher G-estalt aufweisen. Behälterknaggen und Deckellappen weisen dann also ■-'irkflachen auf, die ähnlich einem Keile ausgebildet sind. In aller Hegel wird liier jedoch nur eine Keilerhöhung bzw. !Schraub ens teigmag von 5mm auf 200 mm Knaggen- bzw. La---penlänge möglich sein, um noch eine Selbstsperrung zwischen den /irkflächen sicherzustellen. Bei Erhöhung des Keil- bzw. SchraubenwinkeIb bestände die Gefahr, daß sich der Deekel unter dein Einflüsse eines Innendruckes selbsttätig aus dem Eingriff nit den Behälterknaggen herausdrehte. Auch bei einer derartigen Ausbildung der Fanglappen ist die Erfindung mit großem Vorteil anwendbar.
Zu der Gefahr, daß im Inneren des Druckbehälters noch ein 'überdruck trotz des Hauptentlastungsventiles und der ^icIierheits-Hilfsabsperrvorrichtung vorhanden ist, sei noch
'C-auf folgendes aufmerksam gemacht. -Diese Gefahr kann sich beispielsweise bei besonders unachtsamer Bedienung oder auch bei irgendeiner Verstopfung der Sicherheits-fiilfsabsperrvorrichtung ergeben, ^s ist also in dem Behälterinnern noch ein gewisser Überdruck, der nun zu einem Anlüften des Deckels im Bereiche der Fanglappen führt. Hierbei ist es nun möglich, daß der in einer Ringnut des Behälterflansches angeordnete Dichtungsring an dem Deckel festklebt und von dem Deckel bei der Anlüftbewegung mitgenommen wird. Diese Gefahr ist bei den sogenannten Idppendichtungen besonders groß. Ganiz besonders groß ist die Gefahr jedoch dann, wenn die Dichtung durch ein Strömungsmittel unter Druck gesetzt wird und nun dieses Strömungsmittel aus irgendwelchen Gründen vor Beginn der Deckelöffnung nicht abgeschaltet worden ist. Schließlich sei darauf hingewiesen, daß die keil- oder schraubenflächenälinliche Ausbildung der './irkflächen von Behälterknaggen und Deckellappen das Ankleben des Dichtungsringes am Deckel während einer möglichen Öffnungsbewegung unter dem Einflüsse eines noch im Behälterinneren vorhandenen Restdruckes unterstützt, weil hierbei diese Anlüftbewegung ganz allmählich erfolgt. Auf jeden Pail wird das Bedienungspersonal, wenn der Dichtungsring aus irgendwelchen Gründen an dem flansch des Deckels angeklebt sein sollte und der Deckel während seiner Anlüftbewegung diesen Dichtungsring mitnimmt, die Tatsache gar nicht bemerken, daß sich noch in dem Behälter ein gewisser Überdruck befindet. Durch die !Teuerung wird sichergestellt,
sich
daß/der Deckel erst wieder in seine -uzsgangslage zurückbewegt haben muß (was nur bei einer- völligen Druckentlastung im Innern des Druckbehälters möglich ist), bevor der Deckel in seine endgültige Offnungsstellung bewegt werden kann.
— 8 —
-S-
Anhand der beiliegenden Abbildung sind einige Ausführungsformen der !feuerung vereinfacht dargestellt. Ss zeigen:
Pi£. 1 eine Seitenansicht auf eine mustergemäß ausgebildete Vorrichtung in dem Augenblicke, wo ein Überdruck im Inneren des Behälters den Deckel im Bereiche der Fanglappen angelüftet hat,
J?ig. 2 einen G-rmidriS oder eine Ansicht von oben auf die Vorrichtung nach £ig. 1,
E1Ig. 3 eine Seitenansicht auf die Torrichtung nach den l?ig. 1 und 2, jedoch in dem Augenblicke, wo der Deckel schon wieder in seine Ausgsngslage abgesenkt v/orden und so weit gedreht worden ist, daß er nunmehr vom Behälterflansch entfernt werden kann,
-tig. 4 eine Ansicht von oben oder einen Grundriß der Vorrichtung in der btellung der ^ig. 3.
Der Einfachheit halber sind in den I"ig. 2 und 4 die Umfs.ngs kanten des Behälterflansches us?/, als Gerade gezeichnet. Satsächlich handelt es sich um Kreise, indem die ^chse des zylindrischen Behälters senkrecht zur Zeichenebene der lig. 2 und 4 steht. Zur ?/eiteren Klarstellung sei darauf hingewiesen, d aß die Durchmesser derartiger industrieller Druckbehälter etwa 400 bis 4000 mm sind, wobei beide ./erte in ■Ausnahmefällen auch nach oben und unten über- bzw. unterschritten werden können.
Während die Ausführ ungs form nach den S1Ig. 1 bis 4 nur zur sicherung gegen Überdruck dient und besonders leicht hergestellt werden kann, dient die Ausführungsform nach den ■tig. 5 bis 9 gegen Überdruck und anschließend gegen Hachverdämpfung.
-C.-S zeig ens
-k'ig. 5 eine Seitenansicht in dem Augenblick, wo infolge eines inneren 'Überdruckes die Fangklappen unter ü-nlüftung des Deckels miteinander in Eingriff gekommen sind,
£"'ig. 6 eine Ansicht auf die Vorrichtung nach Fig. 5, jedoch in derjenigen Stellung, wo der Deckel schon v/i ed er abgesenkt worden und bis zu demjenigen Anschlag bewegt worden ist, der eine Anlüftung des Deckels erzwingt, um den Deckel endgültig öffnen zu können,
^ig. 7 einen Grundriß oder eine Ansicht von oben (falls der Behälter stehen sollte) auf die Vorrichtung nach den F'ig. 5 und 6 bei der in Fig. 6 gezeigten Stellung,
!"ig. 8 eine Seitenansicht auf die Vorrichtung nach den S1Xg. 5 bis 7, bei der jetzt der Deckel angelüftet worden ist, um gegebenenfalls eine lachverdampfung ohne Gefahr ermöglichen zu können,
I'ig. 9 einen Grundriß oder eine Ansicht von oben (falls der Behälter steller sollte) auf die Vorrichtung nach den Pig. 5 bis 8 - jetzt ist jedoch schon der Deckel gegenüber der Stellung nach S'ig. 8 so weit gedreht worden, das er endgültig vom Behälter entfernt werden kann,
I1Ig. 10 eine Seitenansicht auf eine andere Ausführungsform der !Teuerung,
I1Xg;. 11 eine Seitenansicht auf eine weitere Ausführungsform der Neuerung.
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Bei der Ausführungsform nach den 3?ig. 1 bis 4 ist der Behälterflansch mit 1 bezeichnet, während die an ihm vorgesehenen Knaggen die Bezugsζeichen 2 und 3 haben. Der Hechel besitz-': auf nicht dargestellte ^eise einen flansch, en den Deckellappen 4 vorgesehen sind. Die Anzahl der Deckellappen 4 stimmt mit der -Anzahl der Ausschnitte 5 überein, die zwischen den Behälterknaggen 2, 3 vorgesehen sind. Derartige Verschlüsse sind allgemein beirannt und sind beispielsweise in den Patentschriften Q24 119 und 1 053 889 näher beschrieben.
Der Declcellatipen 4 weist einen Absatz 6 mit einer Kante 7 auf. Außerdem besitzt der Decke11a-pen 4 eine im i-usführungsbeispiel dreieckförmige Aussparung 8, in die sich bei der in Fig. 4 gezeigten Stellung ein dreieckförmiger anschlag 9 zu legen vermag, der am Behälterflansch 1 vorgesehen ist. Der Anschlag 9 weist eine Anschlagf1εehe 10 auf, die im wesentlichen radial zu der Achse des Druckbehälters verläuft, also auf der Umfangsgrundflache 11, von der die Behälterknaggen 2, 3 ausgehen, senkrecht steht. In entsprechender Veise weist die dreieckförmige Aussparung 8 eine Anschlagfläche 12 auf, die mit der Anschlagflache 10 zusammenzuarbeiten vermag. Der Deckellappen 4 weist außerdem auf seiner in den Figuren rechts liegenden Seite eine E;nte 13 auf, die ebenfalls im wesentlichen radial z-a? ^-chse des Druckbehälters verläuft und riit der ---nschlagflache 10 des Behälteranschlages 9 zusammenzuarbeiten vermag.
In der vollständig geschlossenen Stellung desDeckels legt sich auf nicht näher dargestellte ./eise die obere ..'irkfläche 14 der Deekellappen gegen die untere V/irkfläche
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15 der Behälterknaggen.
der Deckel nach öffnung der o"ben erwähnten Sicherheits-Hilfsabsperrvorrichtung geöffnet werden kann, "drd er um die Achse des zylindrischen Druckbehälters gedreht. Er gelangt schließlich in die Stellung der Figuren 1 und 2, bei denen angenommen ist, daß sich trotz der oben beschriebenen Maßnahme im Inneren des Druckbehälters noch ein Überdruck befindet. Dieser hebt den Deckel soweit an, bis sich die Fläche 6 des Absatzes gegen die -irkflache des Behälterknaggens 2 legt. 3er Deckel kann jetzt nicht weiter zum Zwecke seiner Öffnung gedreht werden, weil sich .jetzt die Anschlagfläche 13 des Deckellappens 4 gegen die Anschlagflache 10 des Behälteranschlages 9 legt.
Das Bedienungspersonal muß Jetzt auf irgendeine "»reise sicherstellen, daß sich das Innere des Druckbehälters von Druck entlastet, damit sich der Deckel derart in seine Ausgangs lage zurückbewegen kann, daß die untere Fläche 16 der Deckellappen auf die G-rundf lache 17 el es Behälterflansches zu liegen kommt. Diese Stellung, die nur bei Druckentlastung im Inneren des Behälters erreicht werden kann, ist in den i?Iig. 3 und 4 dargestellt, die jedoch zusätzlich zeigen, wie nunmehr der Deckel weiter in die in.diesen beiden figuren gezeigte &teilung gedreht werden kann. In dieser Stellung des Deckels nit Bezug auf den Behälter kann nun der Deckel von dem Beliälterflansch abgehoben werden.
Für die in den i"ig. 5-9 gezeigte Ausf!ihrungsforrc sind für Seile, die der aus führungshorn! nach E1Ig. 1 - 4 entsprechen, die gleichen Bezugz eichen benutzt worden. - 12 -
Der Deckellappen 18 hat wiederum einen Absatz mit der Fleche 6 und der Kante 7 und weist außerdem eine obere V/irkfieehe 14 und eine Grundfläche 16 auf. Dieser Deckellappen -■eist auf seiner in den !ig. 5-9 liegenden rechten Seite eine ---nschlagf lache 19 auf, die im wesentlichen radial zu der -~chse des zylindrischen Druckbehälters verläuft und einerseits mit einem Behälteranschlag· 20 und andererseits mit einem Behalteranschlag 9 zusammenzuarbeiten vermag. Hierbei arbeitet die Anschlag-flache 19 des Behalte rlappens 18 mit einer Fläche 22 zusammen, die auf der linken äeite des Behälteransehlages 20 vorgesehen ist. Der Behälteransehlag 9 weist wiederum eine Anschlagflache 10 auf, die mit der -»nschlagflache 19 des Deckellappens 18 zusammenzuarbeiten vermag und im wesentlichen radial zur-Ächse des Druckbehälters verläuft.
Der Deckellappen 18 weist links von der Ansehlagfläche 19 eine Aussparung auf, deren erster Seil 21 sich dem dreieckförmigen querschnitt des Behälteranschlages 9 anpaßt. Daran schließt sich eine ümfangsfläche 23, deren lieie etwa gleich der Höhe des Behälteranschlages 9 ist, so daß eine Drehung des Deckels mit Bezug auf den Behälter im Bereiche dieses Anschlages 9 möglich ist.
Die Vorrichtung nach den Fig. 5-9 arbeitet auf folgende ..-eise, wobei wiederum angenommen ist, -laß sich im Inneren des Druckbehälters bei Beginn der Offnungsbewegung des Deckels noch ein 'Überdruck befindet. Dieser Überdruck bewirkt zuerst ein i-nheben des Deckels, durch das sich die Fläche 6 des Absatzes gegen die untere "ί/irkflache 15 des Deckelknaggens 2 legt. In -lieser ^teilung legt sich außerdem die Anschlag-
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fläche 19 des Deckellappens 18 gegen die Aiischlagfläche "IO des Behälteranschlages 9 (vergl. I:ig. 5).
Das Bedienungspersonal ist jetzt genau wie bei der -,lusff'hrungsforiii nach I1Ig. 1-4 gezwungen, auf irgendeine ./eise sicherzustellen, daß sicli eine völlige Druckentlastung ιέ: Inneren des DrUckbehs-'lters ergibt, was die Voraussetzung dafär ist, daß der Deckel mit der unteren Fläche 16 seiner Deckellappen 18 auf die Grundfläche 17 des Behälterflansches 1 gesenkt werden kann.
liachdem dies geschehen ist, wird der Deckel gemeß £'ig. soweit in Sichtung seiner öffnung gedreht, daß sich seine Änschlagflpche 19 gegen die -k-nsehlagf lache 22 des Behälter— enschlages 20 legt. Eine weitere üffnungs"bewegung in dieser Sbene ist jetzt nicht mehr möglich.
Der Deckel muß jetzt gemäß den I'ig. 7 - S soweit angehoben werden, daß sich die Absatafläche 6 wiederum gegen die untere -irkflache 15 des Behälterknaggens 2 legt, indem jetzt der Behälteranschlag 9 in den rechten Seil der entsprechenden -''-ussparung des Deckellappens 18 hineingeschoben wird. Der Deckel ist jetzt soweit angehoben worden, daß die untere Fläche 16 seiner Deckellappen über der oberen Fläche der Behält©ranschläge 20 liegt. Hunmehr wird der Deckel gemäß I1Ig. 9 in Eichtung seiner Cffnungsbewegung weitergedreht, wobei sich der Behälteranschleg 9 längs der ümf&ngsfläche 23 der entsprechenden Aussparung des Deckellappens 18 solange bewegt, bis etwa die i-nschipgflache 10 des Behälteranschlages 9 gegen die linke !"'lache 24 des Deckellappeiiausschnittes 2 5 zu liegen, kommt. In dieser Stellung kann nunmehr der Deckel
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endgültig von dem Behälter entfernt werden, indem in dieser Stellung euch die -^nschüa gkante 19 des Deckellappens 18 von der linken Kante 26 des benachbarten Deckellmaggens 3 freigeht.
Die Ausführungs formen nach den 5'ig. 10 und 11 unterscheiden sich nur wenig voneinander, -ί-ucli hier sind für gleiche Ceile mit entsprechenden Funktionen die gleichen Besugsseiohen gewählt worden. Der Behälterknaggen 2 hat hier eine etwa quadratische Aussparung 27 am ^nde seiner ^irkfläche| 15. Zwischen dieser Aussparung 27 und der rechten Kante 28 befindet sich ein entsprechender Vorsprung rechteckigen Querschnittes 29.
In der v/irkfläche 14 des Deckellappens 4 ist eine Aussparung 30 vorgesehen, in welche der Vorsprung 29 des Behälterkr.aggens 2 einzugreifen vermag. In entsprechender Weise ist der Deckellatpen 4 nit einem Vorsprung 31 versehen, der in die .aussparung 27 des Behälterknaggens eingreifen kann, -alls bei Öffnung des Behälterdeckels im Inneren des Behälters} noch ein überdruck vorhanden sein sollte, wird der Deckel kurz vor seiner endgültigen Öffnung mit seinem "Vorsprung 31 in die Aussparung 27 des Behälterknaggens 2 hineingehoben, -ώίη absenken in die gezeigte Stellung ist nur möglich, nachdem das Innere des Behälters von Druck entlastet worden ist. Auch diese Ausführungsform kann naturgemäß mit einer zusätzlichen Vorrichtung z-tir Verhinderung der- nachteiligen folgen der K'schverdampfung kombiniert werden.
Die AusführuELgsform nach der l7ig. 11 unterscheidet sieh
nur dadurch von der Ausführungsform nach Fig. 10, daß die
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^irkf lachen. 14 und 15 mit einen gewissen Anzüge ausgeführt worden sind, !'alls also im Inneren des Behälters bei Öffnung des Deckels noch ein gewisser Überdruck vorhanden sein sollte, wird während der öffnungsbewegung der Deckel allmählich entsprechend dem ^nzuge der Wirkflächen 14» 15 angehoben, bis der Vorsprung 31 in die Aussparung 27 gehoben wird. Jetzt muß erst wieder der Deckel nach Druckentlastung vollständig gesenkt werden, bevor der Deckel endgültig geöffnet und vom Behälter abgehoben werden kann.
Die Anschlagpaare zwischen Deckel und Behälter-, die ein **bsenken des Deckels in seine Ausgangslage bewirken, wenn er durch einen inneren 'überdruck im Bereiche der ifiig- -lappen angehoben worden ist, brauchen nicht mechanisch zu sein, sondern können beispielsweise auch elektrisch ausgeführt werden» So kann der Deckel, wenn er infolge eines inneren Überdruckes in Bereiche der Penglappen nach oben angehoben worden ist, einen elektrischen Endschalter betätigen, der die Energiezufuhr zu einem Motor unterbricht, der das Drehen des Deckels bewirkt.

Claims (4)

  1. DR. ING. H. NEGENDANK
    P AT E N T AN W AL· T HAMBURG 86 · NETTER WALL· 41* · FERNRUF 36 74 28 ΤΓΝ1> 36 41 15
    TB IiE GHAMM-AWSOHRtFT 1
    Sch 30 867 / 47f Gm
    Günter Scholz und 12. %rz 1964
    G-raeber
    c h u t ζ a η s ρ r ü c h e
    "Vorrichtung zur Sicherung des Schnei!Verschlusses von Druckbehälterdeckeln, bei dem ein Behälterring mit einer Kehrzahl von auf seinem Umfang verteilten Knaggen versehen ist, unter die in der geschlossenen Stellung am Behälterdeckel vorgesehene lappen greifen, die zwecks Cffnens durch eine Drehung des Deckels mit Bezug auf den Beheiter aus dem Bereich der Knaggen herausdrehbar sind, wobei der Druckbehälter mit einer i-:ntlastungsvorriehtung des in ihn hineingelassenen, unter Druck stehenden S^römungsriittels und mit einer Sicherheit - Hüfsabsperrvorrichtung - versehen ist, die geöffnet werden muß, bevor der Deckel geöffnet werden kann, und wobei mindestens ein Teil der Behälterknaggen und/oder der Deckellappen mit Absätzen zwecks Bildung von Abschnitten geringerer Stärke (Fanglappen) versehen ist, in deren Bereich der Deckel gelüftet aber nicht vollständig geöffnet werden kann, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen Deckel und Behälter Anschlag-Paare (1O - 13, 10 - 19) vorgesehen sind, die ein Absenken des Deckels in seine Ausgangslage erzwingen, wenn er durch einen inneren 'überdruck in Bereiche dieser Abschnitte angehoben worden ist, wobei diese Anschlagpaare derart vorgesehen sind, daß erst nach diesem Absenken des
    Deckels in seine Ausgangsstellung der Deckel in seine ^ volle Offenstellung gedreht werden kann.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß 2Wisehen Deckel und Behälter weitere Ansehlagpaare (19 - 22) vorgesehen sind, die ein Anlüften des Deckels im Bereiche der Abschnitte (6) geringerer Starke (Fanglappen) erzwingen, bevor der Deckel in seine endgültige Offenstellung gedreht werden kann.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und/oder 2, dadurch gekennzeichnet, da£ die Fanglappen in Fora eines keilförmigen Anzuges der .<irkflächen (14, 15) der Deckellap-oen (4) und der Behälterknaggen (2) (Fig. 11) ausgebildet sind.
  4. 4. Vorrichtung nach irgendeinem der Ansprüche 1 bis 2, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens bei Beginn des './irksamwerdens der Fanglappen Iv.ittel vorgesehen sind, um die Fortsetzung der weiteren öffnungs"bewegung des Deckels zu verzögern.
    tu 4m
DE1962SC030867 1962-02-06 1962-02-06 Vorrichtung zur sicherung des deckelschnellverschlusses des deckels von industriellen druckbehaeltern (autoklaven). Expired DE1892012U (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3121339A1 (de) * 1981-05-29 1983-01-05 Maschinenbau Scholz Gmbh & Co Kg, 4420 Coesfeld Vorrichtung zur sicherung des schnellverschlusses von druckbehaelterdeckeln

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3121339A1 (de) * 1981-05-29 1983-01-05 Maschinenbau Scholz Gmbh & Co Kg, 4420 Coesfeld Vorrichtung zur sicherung des schnellverschlusses von druckbehaelterdeckeln

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