DE188752C - - Google Patents

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DE188752C
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Description

KAISERLIGHES
PATENTAMT,
Wird an die Erregerspule eines ganz,oder teilweise geschlossenen . Eisenkreises eine We'chselstromspannung gelegt, so· erzeugt diese ein ganz bestimmtes Feld unabhängig von dem magnetischen Widerstände des Eisenkreises. Will man diesen Vorteil für die Erregung einer mehrpoligen Wechselstromrnaschine benutzen, so war man bisher gezwungen, sämtliche Pole einander parallel
ίο zu schalten. Hierbei kommt jedoch die gesamte Erregerspannung auf jede einzelne Spule, so daß die letzteren aus vielen' Windungen dünnen Drahtes bestehen müssen.
Gemäß der Erfindung wird dieser Übelstand durch die Verwendung der an sich bekannten Anordnung abgeholfen, daß mehrere Gruppen hintereinandergeschalteter Spulen in Parallelschaltung verwendet werden und jede Gruppe zur Erregung mehrerer Pole dient.
Wesentlich und neu ist jedoch, daß in bezug auf den Spannungsabfall gleichliegende Wicklungsteile auf verschiedenen Polen angeordnet und durch Äquipotentialyerbindungen einander parallel geschaltet werden.
Fig. ι zeigt die Abwicklung eines Ständers mit der bekannten Parallelschaltung der einzelnen. Erregerspulen, α bis d sind die Pole und f bis i die Spulen, von denen jede an die Klemmen e und k angeschlossen ist.
In Fig. 2 ist die neue Anordnung dargestellt. Die Pole sind wiederum mit α bis d und die Klemmen der Erregung mit e und k bezeichnet. Auf jedem Pole sind aber zwei Spulen angeordnet, und es durchfließt von der Klemme c ein Strom die Spulen I bis 0 und ein zweiter Strom die Spulen ρ bis s. Da die- Spulen mit gleicher Windungszahl ausgeführt sind und jeder Pol das gleiche Feld haben soll, so müßten die Ströme nach Durchfließen der auf verschiedenen Polen angeordneten Spulen I, ρ sowie m, q und n, r den gleichen Spannungsabfall haben. Damit dies unbedingt der Fall ist, auch wenn die magnetischen Verhältnisse der Pole verschieden sind, werden die Äquipotentialverbindungen t, u, ν angebracht.
Es ist ohne weiteres ersichtlich, daß unter den gleichen Verhältnissen die Windungszahl bei der Anordnung gemäß Fig. 2 nur halb so groß ist wie bei der Schaltung nach Fig. i.
An Stelle der in Fig. 2 parallelgeschalteten zwei Wicklungen kann namentlich bei größerer Polzahl auch eine andere Anzahl gewählt werden. Ebenso ist die Anordnung verwendbar, wenn an Stelle der Spulen verteilte Wicklungen vorhanden sind.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Mehrpoliger Ständer für Wechselstrommaschinen mit parallelgeschaiteten Wicklungen zur Erregung der Pole, wobei jede Wicklung an der Erregung mehrerer Pole beteiligt ist, dadurch gekennzeichnet, daß in bezug auf den Spannungsabfall gleichliegende Wicklungsteile auf verschiedenen Polen angeordnet und durch Äquipotentialverbindungen einander parallel geschaltet sind.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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