DE188263C - - Google Patents

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DE188263C
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Germany
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knife
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sheaves
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01FPROCESSING OF HARVESTED PRODUCE; HAY OR STRAW PRESSES; DEVICES FOR STORING AGRICULTURAL OR HORTICULTURAL PRODUCE
    • A01F12/00Parts or details of threshing apparatus
    • A01F12/10Feeders
    • A01F12/14Feeders with band-cutters

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Preliminary Treatment Of Fibers (AREA)

Description

ELÖSCHT.
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JV* 188263 -KLASSE 45 e. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 4. Dezember 1906 ab.
Die Erfindung betrifft einen Einleger, bei dem die Garben durch einen Kettenrost dem Dreschmaschineneinlauf zugeführt werden, und besteht darin, daß durch dessen Lücken hindurch ein Messer greift, welches die Garbenbänder aufschneidet. Nach jedem Schnitt tritt das Messer unter den Kettenrost zurück, welcher dann um eine Lücke weitergeschoben wird, worauf das Messer durch die nächste
ίο Lücke greift usf.
Es sind zwar bereits Einleger ähnlicher Art mit von unten hindurchgreifenden Messern bekannt; bei diesen werden jedoch die Garben in Richtung der Bewegung des Förderbandes aufgelegt, und die Messer schneiden ebenfalls in dieser Richtung. Während diese bekannten Einleger für Stiftendreschmaschinen bestimmt sind, soll der vorliegende Einleger für Breitdreschmaschinen verwendet werden.
Die Zeichnung veranschaulicht in Fig. 1 und 2 den Längen- und den Querschnitt der Maschine. Fig. 3 und 4 zeigen andere Gestaltungen und Bewegungsarten des Messers. An einem tischartigen Gestelle α ist eine wagerechte Welle b gelagert, auf welcher zwei gleiche Kettenräder c innerhalb der Gestellpfosten und ein Schaltrad d außerhalb derselben befestigt sind.
Parallel zu dieser Welle b ist am anderen Ende des Gestelles eine zweite Welle e verschiebbar gelagert, um die Ketten ff spannen zu können, welche über die Kettenräder c der vorderen Welle und die Kettenräder g der zweiten Welle e gelegt sind. Diese Ketten sind Gelenkketten, deren Glieder so gestaltet sind, daß sie durch Stäbe h miteinander verbunden werden können. Die Stäbe werden mit Stiften i versehen, welche die Garben festhalten. .Die Stäbe lassen zwischen sich Lücken frei, wodurch ein Kettenrost gebildet ist, welcher durch die Schaltstange k, die in das Schaltrad d eingreift und auf dem Kurbelzapfen / der Antriebwelle m sitzt, vorwärts geschaltet wird. Eine Sperrklinke η hindert das Zurückweichen des Rostes. Auf der Antriebwelle m, welche von einer Welle der Dreschmaschine durch Ketten- oder Riemenscheibe 0 in Umdrehung versetzt wird, befindet sich ein Kegelrad p, welches in ein gleich, großes Kegelrad q eingreift, das auf der unter dem Kettenrost gelagerten Messerwelle r sitzt und diese umdreht. Das Messer s ist sichelförmig gestaltet und auf der Welle r behufs Schärfens leicht auswechselbar befestigt. Das Messer greift durch einen Schlitz der Tischplatte gerade immer in dem Augenblicke, in dem eine Lücke des Kettenrostes mit ihm übereinstimmt. Sobald das Messer nach unten durchgeschlagen hat, beginnt die Weiterschaltung des Rostes, so daß die nächste Lücke desselben mit dem Schlitz der Tischplatte übereinstimmt, worauf das Messer, wieder hindurchgreift.
Wenn die Garben nun quer zur Bewegungsrichtung so auf den Rost gelegt werden, daß das Garbenband in den Bereich des Messers
gelangen kann, so wird, da die Entfernung einer Rostlücke zur anderen etwa 60 mm beträgt, das Messer an irgendeiner Stelle in die Garbe eindringen und das Band durchschneiden.
Die Maschine kann auch so gebaut werden, daß der Kettenrost ununterbrochen fortläuft und das Messer, solange es durch denselben greift, mit ihm durch Verschieben der Messerwelle mitgeht und auf die nächste Lücke zurückgezogen wird, wenn es unter dem Rost verschwunden ist.
Das hakenförmige Messer s in Fig. 3 ist in einer Kulisse t festgehalten, welche durch die Kurbel u bewegt und durch die Rolle ν geführt wird.
Das gerade Messers in Fig. 4 ist an einer Gelenkschiene w befestigt, welche durch die Parallelkurbeln χ χ gehoben und gesenkt wird.
Die Messer können wie Sicheln mit dem Innenbogen oder wie Säbel mit dem Außenbogen schneiden. Im letzteren Falle ist es angezeigt, die Garbe über dem Messer durch eine Walze oder dergl. niederzudrücken.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Einleger mit Garbenbandschneider für Breitdreschmaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß das Messer (s) quer zu der Bewegungsrichtung des die Garben fortführenden Kettenrostes durch die Lücken zwischen den Querstäben (h) des Rostes hindurchgreift, um das Garbenband aufzuschneiden.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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