DE188223C - - Google Patents

Info

Publication number
DE188223C
DE188223C DENDAT188223D DE188223DA DE188223C DE 188223 C DE188223 C DE 188223C DE NDAT188223 D DENDAT188223 D DE NDAT188223D DE 188223D A DE188223D A DE 188223DA DE 188223 C DE188223 C DE 188223C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
front wall
box
lever
arm
loom
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT188223D
Other languages
English (en)
Publication of DE188223C publication Critical patent/DE188223C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03DWOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
    • D03D45/00Looms with automatic weft replenishment
    • D03D45/34Shuttle changing

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Looms (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Vorliegende Erfindung betrifft eine Einrichtung an Webstühlen, mit Hilfe deren die verbrauchten Schützen ausgeworfen und durch gefüllte Schützen ersetzt werden können. Es sind an sich Webstühle bekannt, bei denen von dem Schußwächter aus beim Ablaufen der Schußspule die schwingbar gelagerte Vorder-
. kastenwand zum Einführen eines vollen Schützens zum Ausschwingen kommt.
ίο Die Neuerung besteht im besonderen in der Einrichtung zum Bewegen der Kastenvorder-, wand zum Einführen eines vollen Schützens.
In den Zeichnungen veranschaulicht Fig. ι eine Ansicht eines Teils einer Webstuhlseite, während Fig. 2 eine Draufsicht auf diesen Teil darstellt. Fig. 3 und 4 zeigen eine Vorderansicht und eine Draufsicht auf die entgegengesetzte Webstuhlseite, während Fig. 5 diese Webstuhlseite in Seitenansicht darstellt.
In dem Gestell des Webstuhles ist quer die übliche Auswechselwelle 7 gelagert, welche an der einen Webstuhlseite lose einen Hebelarm 20 trägt. Dieser Hebelarm ist durch ein Gelenk 21 mit dem Schußwächterhammer 22 verbunden und wird somit bei dessen Bewegungen ohne Beeinflussung der Welle 7 hin und her geschwungen. Über dem abgebogenen Ende des Hebels 20 ist ein Haken 10 angeordnet, welcher an den Arm 8 angelenkt ist, der seinerseits fest auf der Welle 7 sitzt. Durch eine geeignete bekannte Vorrichtung wird während des Betriebes des Webstuhles, solange sich der Betriebsschützen in gefülltem Zustande befindet, der Haken 10 angehoben, so daß er nicht mit dem Hebel 20 in Eingriff ist. Sobald aber der Schußfaden in dem Schützen fast verbraucht ist, wird der Haken 10 durch die erwähnten bekannten Vorrichtungen gesenkt, so daß an ihm der Hebel 20 bei durch den Schußwächterhebel 22 verursachten Schwingungen angreifen muß und hierbei den Haken 10 mitnimmt. Hierdurch wird eine Schwingung des Armes 8 und somit auch eine Schwingung der Welle 7 in demjenigen Augenblick hervorgerufen, in welchem an der betreffenden Webstuhlseite ein Schützen ankommt, dessen Schußfaden fast vollkommen verbraucht ist. Auf der anderen Webstuhlseite ist auf der Welle 7 ein Arm 23 befestigt, der eine Querschiene 24 trägt (Fig. 3 und 4). An letzterer ist ein Arm 25 angebracht, welcher etwas gebogen ist und für gewöhnlich auf dem Webstuhlgestell ruht. An der Querschiene 24 ist ferner ein Keil 26 angebracht. Unmittelbar vor dem Schützenkasten des rechten Endes des Webstuhles ist durch die Arme 27 der Schützenbehälter 28 angebracht, welcher in bekannter Weise am Unterende offen ist. Dieser Behälter 28 trägt unter das Unterende ragende dünne, federnde Metallplatten 29, auf welchen für :gewöhnlich die in dem Gehäuse befindlichen Schützen ruhen. An dem Arm 30 sind zwei Stangen 31 angebracht. Die bewegliche Vorderwand 32 des Schützenkastens ist an dem längen Hebel 33 befestigt, welcher an dem Lager 34 schwingbar gelagert ist. In den Schlitz 35 (Fig. 3) des Hebels 33 greift ein Haken 36 der Lade ein. Erfaßt der Haken 36
den Hebel 33, so wird die Wandung 32 des Schützenkastens geschlossen gehalten. Wird aber der Haken 36 dadurch angehoben, daß sein Ansatz 43 gegen den Keil 26 stößt, so kann der Hebel 33 unter Einwirkung einer starken Feder 37 nach außen schwingen, wodurch die Wandung 32 des Schützenkastens in bekannter Weise von diesem wegbewegt wird. Die Wandung 32 wird bei ihrer Schwingbewegung gegen die dünnen Metallplatten 29 stoßen und hierbei diese so mitnehmen, daß der Behälter 28 vollkommen freigegeben ist und der unterste Schützen auf die Stangen 31 fallen kann. An dem Schwingzapfen 39 des Hebels 33 ist, wie Fig. 5 zeigt, ein Kurbelarm 38 befestigt, welcher bei der Schwingung der Vorderwand 32 unter den Behälter 28 gehoben wurde und bei dieser Bewegung an der Schwinge der Lade anliegt. Sobald die Lade ihre Vorwärtsbewegung beginnt, drückt die Schwinge gegen den Arm 38 und somit wird der Hebel 33 nach dem Schützenkasten der Lade zu bewegt, wobei der unterste frei gewordene Schützen des Behälters 28 mitgenommen und somit in den Schützenkasten eingeführt wird. Damit der Schützen in der richtigen Weise in den Kasten eingeführt werden kann, sind in der Lade Aussparungen 31* vorgesehen. Sobald die Wandung 32 sich dem Schützenkasten nähert, greifen die dünnen Sperrfedern 29 wieder unter den Behälter 28, so daß durch sie wiederum die Schützen in diesem Behälter gehalten werden. Um den Raum zwischen dem Behälter 28 und dem Schützenkasten zu überbrücken, sind Platten 40 vorgesehen (Fig. 3, 4 und 5).
Bevor der gefüllte Schützen in den Schützenkasten eingeführt wird, muß der verbrauchte Schützen aus dem Kasten entfernt werden. Zu diesem Zweck ist die Rückwand des Schützen kastens in bekannter Weise drehbar gelagert. Hierzu kann beispielsweise die dargestellte Einrichtung 44 bis 49 verwendet werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Schützenauswechselung für Webstühle, bei welcher die Schützenkastenvorderwand zum Einführen eines vollen Schützens ausschwingbar angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß beim Fehlen des Schußfadens von der Auswechselwelle (7) aus der die Kastenvorderwand (32) in der Sperrlage haltende Haken (36) ausgelöst und die Vorderwand (32) durch eine Feder (37) unter den Schützenbehälter bewegt wird, worauf von der Ladenstelze aus, beim Vorschwingen der Lade, ein mit dem Traghebel (33) der Vorderwand verbundener Arm so bewegt wird, daß diese wieder in die Sperrlage zurückgeführt wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT188223D Active DE188223C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE188223C true DE188223C (de)

Family

ID=451855

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT188223D Active DE188223C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE188223C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3027925A1 (de) * 1980-07-23 1982-02-11 Andreas 8250 Dorfen Rampl Halterung fuer flaschentraeger o.dgl.

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3027925A1 (de) * 1980-07-23 1982-02-11 Andreas 8250 Dorfen Rampl Halterung fuer flaschentraeger o.dgl.

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2047326C3 (de) Automatisch mittels Rückstoß wiederspannbare Pistole
DE188223C (de)
DE19749290A1 (de) Abzugsvorrichtung für doppelläufige Gewehre
DE467578C (de) Vorrichtung zum Auswerfen des Patronenrahmens und zum Sichern fuer selbsttaetige Feuerwaffen
AT32152B (de) Schützenauswechslungsvorrichtung für Webstühle.
DE259182C (de)
DE253485C (de)
DE166509C (de)
DE218285C (de)
AT43381B (de) Schützenauswechselvorrichtung für Webstühle.
AT36749B (de) Schußwächter für Doppelplüschwebstühle mit in der Ladenmitte angeordneter Schußgabel.
DE206941C (de)
DE342266C (de) Selbstladepistole mit einem Sperrhebel, welcher bei Herausnahme des Magazins den Schuss verhindert
DE228658C (de)
DE166510C (de)
DE146935C (de)
DE209680C (de)
DE232649C (de)
DE135798C (de)
DE68863C (de) Vorrichtung zum Abfeuern beider Läufe von Doppelflinten mittels eines jeden der beiden Abzüge
DE255013C (de)
DE152098C (de)
DE69994C (de) Hinterladefeuerwaffe mit Fallblockverschlufs
DE126267C (de)
DE208990C (de)