DE188148C - Schützvorrichtung für kreissägen und ähnliche umlaufende Werkzeuge zur Holzbearbeitung - Google Patents
Schützvorrichtung für kreissägen und ähnliche umlaufende Werkzeuge zur HolzbearbeitungInfo
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- DE188148C DE188148C DE1905188148D DE188148DA DE188148C DE 188148 C DE188148 C DE 188148C DE 1905188148 D DE1905188148 D DE 1905188148D DE 188148D A DE188148D A DE 188148DA DE 188148 C DE188148 C DE 188148C
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B27—WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
- B27G—ACCESSORY MACHINES OR APPARATUS FOR WORKING WOOD OR SIMILAR MATERIALS; TOOLS FOR WORKING WOOD OR SIMILAR MATERIALS; SAFETY DEVICES FOR WOOD WORKING MACHINES OR TOOLS
- B27G19/00—Safety guards or devices specially adapted for wood saws; Auxiliary devices facilitating proper operation of wood saws
- B27G19/02—Safety guards or devices specially adapted for wood saws; Auxiliary devices facilitating proper operation of wood saws for circular saws
- B27G19/025—Safety guards or devices specially adapted for wood saws; Auxiliary devices facilitating proper operation of wood saws for circular saws with guards for tool
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B27—WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
- B27G—ACCESSORY MACHINES OR APPARATUS FOR WORKING WOOD OR SIMILAR MATERIALS; TOOLS FOR WORKING WOOD OR SIMILAR MATERIALS; SAFETY DEVICES FOR WOOD WORKING MACHINES OR TOOLS
- B27G19/00—Safety guards or devices specially adapted for wood saws; Auxiliary devices facilitating proper operation of wood saws
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
— Λ*-188148-KLASSE 38 e. GRUPPE
LUDWIG LOOS in REICHENBERG, Böhmen.
zur Holzbearbeitung.
Vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Schutzvorrichtung für Kreissägen jener
Art, bei welcher das Sägeblatt jederzeit so eingeschlossen ist, daß der Arbeiter das Blatt
nicht berühren kann, indem das dem Arbeiter zunächst liegende Sägeblatteil sofort nach
dem Durchgang des rückwärtigen Endes des Arbeitsstückes durch das vordere Ende der
Schutzvorrichtung verdeckt wird. Dies wird bei vorliegender Schutzvorrichtung dadurch
erreicht, daß die vom Werkstück anzuhebende Schutzhaube am vorderen und rückwärtigen
Ende mittels je eines besonderen Gestänges derart beweglich aufgehängt ist, daß beiden
1S Enden ein voneinander unabhängiges Spiel
gesichert ist. Durch diese Anordnung soll bei voller Wahrung des mit derartigen Schutzvorrichtungen angestrebten Zweckes
ein solider Bau, sowie eine sichere Wirkungsweise erzielt werden.
Zweckmäßig wird die Schutzkappe an dem einen Ende drehbar und an dem anderen
Ende durch einen Lenker mit je einem Arm verbunden; diese Arme sind in bekannter
Weise an einer außer dem Bereiche des Arbeitsstückes angeordneten Achse drehbar gelagert. Die Schutzhaube kann um die
Achse zurückgeschwenkt und dadurch das Sägeblatt leicht zugänglich gemacht werden.
Die Zeichnung zeigt eine solche Schutzvorrichtung in einer beispielsweisen Ausführungsform
in Fig. ι in der Längsansicht, in Fig. 2 in der Vorderansicht und in Fig. 3
in der Draufsicht.
Die Schutzvorrichtung wird in bekannter Weise von einer Achse 1 getragen, welche
in einem Arme 2 gelagert ist, der nach Bedarf an der Tischplatte, dem Maschinengestell,
an einer Wand oder an einer Säule festgelegt ist. Die Lage des Armes 2 wird durch die größte Breite der Arbeitsstücke,
welche geschnitten werden sollen, bestimmt; danach richtet sich auch seine Länge und
Ausbildung. Bei großen Sägen wird die Achse I zweckmäßig' zu beiden Seiten des
Tisches gelagert. Durch diese Art der Lagerung der Schutzvorrichtung ist der Arbeitstisch
an der Rückseite des Sägeblattes frei erhalten, so daß dem Arbeitsstücke sowohl
beim Längsschneiden als auch beim Querschneiden kein Hindernis im Wege steht.
Auf der Achse 1 ist ein in der Pfeilrichtung I schwenkbarer rahmenartiger Arm 3
gelagert, an welchen die das Sägeblatt 4 einschließende Schutzhaube mit ihrem vorderen
Ende mittels Bolzen 5 angelenkt ist, während das hintere Ende der Schutzhaube durch
einen Lenker 6 mit einem zweiten Arm 7 verbunden ist, der an dem Arm 3 bei 8
drehbar gelagert ist. Zur Ausbalancierung der Schutzvorrichtung sind sowohl der Arm 3,
als auch der Arm 7 in bekannter Weise durch Federn oder Gewichte 17 und 18 belastet.
Entsprechend der Ausführung und dem Verwendungszweck der Säge kann der Arm 3 rechts oder links vom Sägeblatt angebracht
sein, oder es kann auch die Schutzhaube zwischen den Lagern 9 und 10 des
Armes 3 zu liegen kommen. Die Schutzhaube selbst besteht zweckmäßig aus zwei
durch Stehbolzen 11 verbundenen Blechen 12, die durch je eine Leiste 13 versteift sind,
und trägt an der Arbeitsseite den Blechschirm 14, welcher das Gesicht des Arbeiters
vor Sägespänen schützt. Zur Vervollständigung der Schutzvorrichtung trägt die Schutzhaube
an der Arbeitsseite der Säge noch einen Schnittanzeiger 15 bekannter Art, der
ebensowohl zum Anheben der Schutzvorrichtung durch Zuschieben des Arbeitsstückes
dient, wie zum Anzeigen derjenigen Stelle, an welcher der Sägenschnitt erfolgt. Der
Schnittanzeiger 15, der aus einem schräg nach vorn aufsteigenden Lineal besteht, ist
ferner an der der Säge zugewendeten Seite, und zwar an der Auflagestelle zu einer
hakenförmigen Fangvorrichtung 16 ausge-
ao bildet, welche das Zurückstoßen des Holzes verhindert. Der auf der Ache I verschiebbare
Arm 3 wird durch Anstoßen an den in seiner richtigen Lage befindlichen Stellring 21
so eingestellt, daß der Schnittanzeiger 15 sich in der gleichen Ebene wie das Sägeblatt
befindet, worauf er durch Anziehen der zwischen den Lagern 9 und io befindlichen
Muffe 19 mittels der Griffschraube 20 in der Lage gesichert wird.
Die Wirkungsweise dieser Schutzvorrichtung ist folgende: Schiebt man das Arbeitsstück
in der Pfeilrichtung III vor, so hebt sich die Schutzkappe auf der Arbeitsseite in
der Pfeilrichtung I, während der übrige Teil der Säge verdeckt bleibt; erst bei weiterem
Vorschieben des Arbeitsstückes wird die Schutzkappe am anderen Ende gehoben. Nach Vollendung des Schnittes senkt sich
die Schutzkappe erst an der Arbeitsseite und schließlich rückwärts, wobei das schräg ansteigende
Ende derselben ein plötzliches Niederfallen verhindert. Das Zurückstoßen des abgeschnittenen Teiles, welcher vom
Arbeiter nicht gehalten wird, wird, wie bereits erwähnt, durch die hakenförmige Fangvorrichtung 16 verhindert. Das Hinaufwerfen
des Holzes wird durch die Schutzhaube selbst, die Leisten 13 und die Achse 1 hintangehalten.
Diese eigenartige Aufhängung der Schutzhaube zwingt dieselbe, sich ohne jede Seitenschwingungen
ausschließlich in der Ebene des Sägeblattes zu bewegen, wodurch eine große Stabilität der Vorrichtung erzielt wird.
Ferner gewährt diese Aufhängung den Vorteil, daß* das Sägeblatt zwecks Austausch
oder Reparatur durch Zurückschwenken der Schutzhaube um die Achse leicht zugänglich
gemacht werden kann.
Claims (2)
1. Schutzvorrichtung für Kreissägen und ähnliche umlaufende Werkzeuge zur
Holzbearbeitung, dadurch gekennzeichnet, daß die Schutzkappe mittels je eines Gestänges
am vorderen und rückwärtigen Ende derart drehbar aufgehängt ist, daß ein unabhängiges Spiel der beiden Enden
in der Weise gesichert wird, daß die eine Aufhängung einen Stützpunkt beim Spiel
der anderen bietet.
2. Schutzvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schutzhaube
(11, 12) am vorderen Ende drehbar mit einem um eine wagerechte Achse (1)
drehbaren Arm (3) und am hinteren Ende gelenkig mit einem drehbar am Arme (3) angebrachten Arm (7) verbunden ist.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| FR358056T | 1905-09-26 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE188148C true DE188148C (de) | 1907-09-16 |
Family
ID=8893633
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1905188148D Expired DE188148C (de) | 1905-09-26 | 1905-10-07 | Schützvorrichtung für kreissägen und ähnliche umlaufende Werkzeuge zur Holzbearbeitung |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE188148C (de) |
| FR (1) | FR358056A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE741293C (de) * | 1939-07-04 | 1943-11-09 | Wilhelm Gauchel | Schutzvorrichtung an Kreissaegen |
-
1905
- 1905-09-26 FR FR358056A patent/FR358056A/fr not_active Expired
- 1905-10-07 DE DE1905188148D patent/DE188148C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE741293C (de) * | 1939-07-04 | 1943-11-09 | Wilhelm Gauchel | Schutzvorrichtung an Kreissaegen |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR358056A (fr) | 1906-01-26 |
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