DE293571C - - Google Patents

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DE293571C
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Germany
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knife
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spring
thumb
movable
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23DPLANING; SLOTTING; SHEARING; BROACHING; SAWING; FILING; SCRAPING; LIKE OPERATIONS FOR WORKING METAL BY REMOVING MATERIAL, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23D21/00Machines or devices for shearing or cutting tubes

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Scissors And Nippers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVi 293571 KLASSE 49 #. GRUPPE
CARL ROHLING in GERA-UNTERMHAUS.
Profileisenschere mit einem zusätzlichen, beweglichen Obermesser.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 15. Juli 1914 ab.
Zum Schneiden von T-Eisen und ähnlichen Profilen werden die Profileisenscheren im oberen Teile, d. h. in der Ebene des mit dem Schlitten auf und nieder gehenden Obermessers, mit einem schwingbaren Messerteil versehen, der gewöhnlich durch eine Feder von unterher gegen den Steg des in die Profileisenschere eingeführten T-Eisens gedrängt wird, so daß er beim Abwärtsgang des Schlittens das Profileisen scharf am unteren Winkelteil erfaßt und beim weiteren Abwärtsgang den unteren Schenkel in voller Höhe durchschneidet.
Diese Profileisenscheren besitzen neben ihren , sonstigen Vorzügen den Mangel, daß das bewegliche Messer nach jedem Schnitte durch die erwähnte Feder über die Schneidöffnung geschwungen wird, so daß der nächste Schnitt erst ausgeführt werden kann, nachdem auf umständlichem zeitraubenden Wege das bewegliche Messer wieder um so viel zurückgeschwungen und in dieser Lage niedergehalten wird, bis das Werkstück zwischen die Schneiden gebracht wurde.
Erschwert wird das Zurückschwingen des beweglichen Messers dadurch, daß es nur mittels eines zwischen die Schneiden eingeführten Werkzeuges erreichbar ist.
Es ist selbstverständlich erwünscht, daß die Schneidöffnüng unmittelbar nach jedem Schnitt für die nochmalige Einführung des gleichen oder für die Einführung eines neuen Werkstückes offen ist, denn gerade das Einführen des Werkstückes zwischen die Messer gestaltet sich besonders schwierig, wenn mit Hilfe eines besonderen Werkzeuges, das zwischen die Schneiden eingeführt werden muß, das bewegliche Messer zurückzuschwingen ist und gleichzeitig oder unmittelbar darauf das Werkstück eingeführt werden muß.
Mit der Erfindung wird diesem Mangel dadurch abgeholfen, daß die Feder oder der Daumen, durch welche das bewegliche Messer aufwärts geschwungen wird, an einer Drehachse befestigt ist, die durch Gewicht oder Feder je nach der Stellung der Werkzeuge bald nach rechts, bald nach links gedreht wird, in solcher Weise, daß mit Beendigung der Schneidbewegung das Gewicht oder die Feder den auf der Drehachse befindlichen Hubdaumen nach abwärts schwingt, und nach dem Einführen des neuen Werkstückes das bewegliche Messer durch entsprechendes Herumschwenken des Feder- oder Gewichtshebels wieder in die Gebrauchsstellung gebracht werden kann.
Diese Arbeit ist erst zu leisten, nachdem das Werkstück eingeführt wurde, und ist aus diesem Grunde mit irgendwelchen Umständlichkeiten nicht verknüpft.
In der Zeichnung ist beispielsweise angenommen, daß die Drehachse für den Hubdaumen durch einen Gewichtshebel verschwenkt wird.
Fig. ι zeigt die Vorderansicht des Obermessers einer Profileisenschere bei eingeführtem Werkstück, und Fig. 2 dieselbe Ansicht nach beendeter Schneidbewegung.
Das T-Eisen a, das nach untenhin von einem entsprechend gestalteten Untermesser aufge* nommen wird, nimmt innerhalb der Profileisenschere die aus Fig. 1 ersichtliche Schräglage ein.
Das Obermesser b und das bewegliche Messer d, welch letzteres um den Zapfen g schwingt, besitzen die allgemein übliche Ausbildung.
Dem beweglichen Messer d fällt bekanntlich die Aufgabe zu, beim Abwärtsgang des Schlittens k den Schenkelteil i zu durchschneiden; es muß zu. diesem Zwecke von untenher möglichst kräftig gegen den Steg i' gedrückt werden, damit sich das Messer d möglichst dicht
ίο in den unteren Winkel des Profileisens hineinzwängt. Während bisher diese Arbeit des Aufwärtsdrängens durch eine Feder bewirkt wurde, die unbeweglich festgelegt war, kommt gemäß der Erfindung ein Hubdaumen m in Anwendung, der an einer im Maschinengestell gelagerten Achse η befestigt ist, welche in die Ebene des Messers d hineinragt.
Auf der Außenseite des Maschinengehäuses kann die Achse η mit einem Gewichtshebel φ besetzt werden, der so einzustellen ist, daß er bei eingesetztem Werkstück bestrebt ist, den Hubdaumen m gegen das bewegliche Messer- zu schwingen (Fig. 1).
Bewegt sich nunmehr der Schlitten k mit den Messern b, d abwärts, so wird durch das Messer d der Hubdaumen m entsprechend nach abwärts geschwungen, und der Gewichtshebel, der in gleicher Richtung ausschwingt, kommt in solche Lage (Fig. 2), daß er durch sein Eigengewicht den Hubdaumen m bis zum Auftreffen auf einen beliebig vorzusehenden An schlag abwärts schwingt. Auf diese Weise ist dem Messer d Gelegenheit gegeben, beim Hochgehen des Messerhalters niederzuschwingen und die Einführungsöffnung für das Werkstück freizugeben.
Soll der Hebel fi durch eine Feder belastet werden, so ist diese in angemessenem senkrechten Abstand von der Drehachse η zu befestigen und oben mit einem einfachen Hebel, der von der Achse η ausgeht, in Verbindung zu bringen.
Auch in diesem Falle wird je nach der Stellung des Hubdaumens die Feder bestrebt sein, die Achse η nach links oder rechts zu verdrehen.

Claims (1)

  1. Patent-An Spruch:
    Profileisenschere mit einem zusätzlichen, beweglichen Obermesser, dadurch gekennzeichnet, daß das Andrücken des beweglichen Messers (d) an das Werkstück (i') durch einen Daumen (m) o. dgl. bewirkt wird, der auf einer im Maschinengestell gelagerten Drehachse (n) befestigt ist, welche durch Gegengewichtshebel (f) oder Feder so beeinflußt wird, daß der Daumen (m). das bewegliche Messer vor Ausführung des Schnittes nach oben drückt, nach erfolgtem Schnitt aber freigibt, so daß es nach unten schwingt und in abwärts geschwungener Stellung verharrt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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