DE187963C - - Google Patents

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DE187963C
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Germany
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switches
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60LPROPULSION OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; SUPPLYING ELECTRIC POWER FOR AUXILIARY EQUIPMENT OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRODYNAMIC BRAKE SYSTEMS FOR VEHICLES IN GENERAL; MAGNETIC SUSPENSION OR LEVITATION FOR VEHICLES; MONITORING OPERATING VARIABLES OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRIC SAFETY DEVICES FOR ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES
    • B60L9/00Electric propulsion with power supply external to the vehicle
    • B60L9/16Electric propulsion with power supply external to the vehicle using AC induction motors
    • B60L9/24Electric propulsion with power supply external to the vehicle using AC induction motors fed from AC supply lines
    • B60L9/26Electric propulsion with power supply external to the vehicle using AC induction motors fed from AC supply lines single-phase motors

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Sustainable Development (AREA)
  • Sustainable Energy (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Electric Propulsion And Braking For Vehicles (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- Hk 187963 KLASSE 20/. GRUPPE
Zugsteuerung mit Einzelschaltern. Patentiert im Deutschen Reiche vom 7. März 1906 ab.
Die Erfindung betrifft eine Zugsteuerung mit Einzelschaltern; das Wesen derselben be<steht darin, daß neben einer Anzahl von Schaltern, die in bekannter Weise unmittelbar vom Führerstand mittels einzelner durch den Zug geführter Leitungen gesteuert werden, ein Hilfsschalter angeordnet ist, der durch die Bewegung je eines der anderen Schalter gesteuert wird, jedoch seine Schalt-
ίο stellung erst nach einer gewissen Zeit oder nach dem Sinken des Antriebsstromes unter einen gewissen Betrag einnimmt. Hierdurch ist es möglich, hinter beliebig vielen vom Führerstand aus gesteuerten Schaltstufen selbsttätig je eine Zwischenstufe zu erhalten und daher für eine bestimmte Stufenzahl die Anzahl der Steuerleitungen und der Schalter zu vermindern.
Die Zeichnung stellt eine Ausführungsform der Erfindung für ein mit Wechselstrom betriebenes Fahrzeug schematisch dar, bei der die Einzelschalter elektrisch gesteuert werden und der Hilfsschalter durch Kurzschließen einer im Arbeitsstromkreise liegenden Drosselspule die Zwischenstufe herstellt.
ι ist die Sekundärwicklung eines Transformators mit den Schaltspulen 2, 3, deren Enden an den Antriebsmotor 4 und an die Einzelschalter 5, 6, 7 angeschlossen sind. Die freien Klemmen der letzteren und die des Antriebsmotors 4 sind durch die Leitungen 8, 9 mit der Drosselspule 10 und dem ihr parallel liegenden Hilfsschalter 11 verbunden. 12, 13, 14 sind die Steuerspulen der Einzelschalter 5, 6, 7, welche in bekannter Weise über mit den Einzelschaltern verbundene Hilfskontakte 15, 16, 17 derartig gespeist werden, daß nicht gleichzeitig zwei Einzelschalter geschlossen werden können. Die Einzelschalter tragen außerdem je einen der Hilfskontakte 18, 19, 20, welche mit der Steuerspule 21 des Hilfsschalters 11 zusammen in einem Stromkreis liegen, der im vorliegenden Falle aus der Schaltspule 3 gespeist wird. Hilfsschalter 11 ist mit einem Ölkatarakt 22 verbunden, der das öffnen nicht behindert, das Schließen jedoch erst eine gewisse Zeit nach dem Abstellen des Stromes in der Spule 21 zuläßt.
Ist zum Anfahren der Transformator eingeschaltet, so fließt Strom aus der Schaltspule 3 über die Hilfskontakte 18, 19, 20 und die Steuerspule 21 zu der Schaltspule 3 zurück; der Hilfsschalter 11 wird daher geöffnet. Wird dann durch Einschalten des links unten gezeichneten Führerschalters auf den ersten Kontakt die Steuerspule 12 erregt, so wird der Einzelschalter 5 geschlossen und Strom aus der Wicklung 1 fließt über Schalter 5, Leitung 8, Drosselspule 10 und Leitung 9 zu dem Antriebsmotor 4 und dann zu der Wicklung 1 zurück. Die Speisung des Motors 4 findet daher mit der um den Spannungsabfall in der Drosselspule 10 verminderten Spannung der Wicklung I statt.
Durch das Schließen des Einzelschalters 5 wird aber der Hilfskontakt 18 geöffnet und infolgedessen die Steuerspule 21 stromlos. Nach einer durch den Ölkatarakt 22 bestimmten Zeit wird daher der Hilfsschalter 11 geschlossen, hierdurch die Drosselspule 10
kurzgeschlossen und die volle Spannung der Wicklung ι gelangt zur Wirkung auf den Motor 4.
Nach Öffnen des Einzelschalters 5 (durch
Öffnen des Führerschalters) wird zuerst der Hilfskontakt 18 geschlossen, so daß die Steuerspule 21 erregt und die Drosselspule 10 wieder eingeschaltet wird.
Wird nach dem Unterbrechen des Erregerstromes in der Steuerspule 12 sofort durch Einstellung des Führerschalters auf den mittleren Kontakt die entsprechende Schaltung zur Speisung der Spule 13 hergestellt, so kann die letztere erst von einem Strom durchflössen werden, wenn der Hilfskontakt 15 geschlossen ist. Da aber der Hilfskontakt 18 früher geschlossen wird als 15 und der Hilfskontakt 19 erst eine geringe Zeit nach dem Erregen der Spule 13 geöffnet wird, so ist durch die besondere Anordnung der Hilfskontakte das jedesmalige ■ Einschalten der Drosselspule 10 gewährleislet.
Das Kurzschließen der Drosselspule kann anstatt von der Zeit auch von der Stärke des Antriebsstromes abhängig gemacht werden, indem unter Fortfall des Ölkataraktes 22 die Kontaktbrücke des Hilfsschalters II in der geöffneten Stellung durch eine Klinke gesperrt wird, die durch eine vom Antriebsstrom durchflossene Spule entgegen einer Feder in der Sperrlage festgehalten wird. Sobald der Antriebsstrom untereinen gewissen Betrag sinkt, erhält die Feder das Übergewicht und löst die Sperrklinke aus. Die Kontaktbrücke kann nun unter dem Einfluß ihres Eigengewichtes den Hilfsschalter 11 schließen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Zugsteuerung mit Einzelschaltern, dadurch gekennzeichnet, daß neben einer Anzahl von Schaltern (5, 6, 7), die in bekannter Weise unmittelbar vom Führerstand mittels einzelner, durch den Zug geführter Leitungen gesteuert werden, ein Hilfsschalter (11) angeordnet ist, der durch die Bewegung je eines der anderen Schalter (5, 6, 7) gesteuert wird, jedoch seine Schaltstellung erst nach einer gewissen Zeit oder nach dem Sinken des Antriebsstromes unter einen gewissen Betrag ein- nimmt, zum Zweck, die Anzahl der Schalter und der Steuerleitungen zu vermindern.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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