DE182779C - - Google Patents

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DE182779C
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current
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60LPROPULSION OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; SUPPLYING ELECTRIC POWER FOR AUXILIARY EQUIPMENT OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRODYNAMIC BRAKE SYSTEMS FOR VEHICLES IN GENERAL; MAGNETIC SUSPENSION OR LEVITATION FOR VEHICLES; MONITORING OPERATING VARIABLES OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRIC SAFETY DEVICES FOR ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES
    • B60L9/00Electric propulsion with power supply external to the vehicle
    • B60L9/02Electric propulsion with power supply external to the vehicle using DC motors
    • B60L9/14Electric propulsion with power supply external to the vehicle using DC motors fed from different kinds of power-supply lines

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Sustainable Development (AREA)
  • Sustainable Energy (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Electric Propulsion And Braking For Vehicles (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 20/. GRUPPE
in WESTERAS, Schweden.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 23. Januar 1906 ab.
Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung für elektrische Stromkreise und ist besonders für Eisenbahnbetriebsanlagen verwendbar, bei welchen Wechselstrom und Gleichstrom abwechselnd verwendet werden. Bei derartigen Anlagen wird für gewöhnlich hochgespannter einphasiger Wechselstrom benutzt, welcher durch Transformatoren, die in bekannter Weise auf dem Motorwagen untergebracht sind, auf eine geeignete Spannung herabgesetzt wird. Die Erfindung bezweckt nun, die für den Wechselstrombetrieb vorgesehenen Stromkreise derartig zu schalten, daß Stromunterbrechungsstellen, die zerstörende oder schädliche Funkenbildung verursachen könnten, nach Möglichkeit vermieden werden. Die Erfindung besteht im wesentlichen darin, daß die Primärwicklung des Transformators unter Einschaltung entsprechender Widerstände einerseits mit der Erde (Rückleitung) und andererseits mit dem Speisestromkreis durch einen Stromabnehmer oder dergl. in ständiger Verbindung steht. Der genannte Widerstand wird hierbei derartig angeordnet, daß er durch ein selbsttätig wirkendes Relais kurz geschlossen wird, sobald Wechselstrom die Primärwicklung des Transformators durchfließt, dagegen bei Gleichstrombetrieb eingeschaltet bleibt, wodurch verhindert wird, daß ein Teil des Gleichstromes direkt zum Rückleiter fließen kann. In der Zeichnung ist die Erfindung schematisch dargestellt; und zwar zeigt Fig. 1 eine Ausführungsform derselben und Fig. 2 eine Abänderung der Einrichtung nach Fig. 1.
Der Stromabnehmer 1 (Fig. 1) ist in ständiger Verbindung mit dem einen Ende der Hochspannungswicklung· 2 des Transformators, wobei das andere Ende dieser Wicklung durch einen Widerstand 3 an die Erde angeschlossen ist. Der Stromabnehmer 1 ist ferner mit einem Stromschließer 4 verbunden, der für gewöhnlich durch eine Feder 5 oder dergl. offen gehalten wird. Dieser Stromschließer wird durch ein durch eine Feder 6 beeinflußtes Gesperre 7 in offener (in Fig. 1 punktiert gezeichneter) Lage gehalten. Das Gesperre 7 ist mit einem Gleichstrommagneten 8 versehen, dessen Wicklung im Nebenschluß zu einem Teile oder zum ganzen Widerstände 3 geschaltet ist und durch Gleichstrom erregt, das Gesperre anzieht, so daß es den Stromschließer 4 freigibt, welcher dann entweder vom Führer oder auch unmittelbar oder mittelbar durch den Strom in die geschlossene (in Fig. 1 voll gezeichnete) Lage gedreht werden kann, in welcher Lage er abermals durch das Gesperre 7 gehalten wird, solange der Magnet 8 erregt ist. Es kann also durch die Leitung 9 dem Gleichstromregier (Fahrschalter) und den Stromverbrauchsapparaten (Motoren) Gleichstrom zugeführt werden. Ein Wechselstromrelais 10 mit einer Wicklung 11, die zwischen den Polen der Sekundärwicklung 12 des Transformators eingeschaltet ist, dient zum Kurz-
schließen des hinter der Primärwicklung geschalteten Widerstandes 3, sobald Wechselstrom in der Sekundärwicklung des Transformators induziert wird.
Wenn dem Wagen Gleichstrom zugeführt wird, fließt ein Teil desselben durch die Primärwicklung 2 des Transformators und den Widerstand 3 zur Erde, und außerdem fließt ein Teil zum Gleichstrommagneten 8 und beeinflußt infolgedessen das Gesperre 7, wodurch der Stromschließer 4 geschlossen werden kann, so daß Gleichstrom ■ den Apparaten zugeführt wird. Sobald aber der Gleichstrom unterbrochen wird, kehrt das Gesperre 7 in die in Fig. 1 punktiert angedeutete Lage zurück: und die Feder 5 öffnet den Stromschließer 4.
Wenn dem Wagen Wechselstrom zugeführt wird, wird der Stromschließer 4 durch das Gesperre 7 in offener Lage gehalten und kann nicht geschlossen werden. In der Sekundärwicklung 12 des Transformators wird nämlich ein Strom induziert, der das Wechselstromrelais IO beeinflußt, wodurch der Widerstand 3 und die Magnetwicklung 8 kurz geschlossen werden und die Hochspannungswicklung des Transformators direkt mit der Erde verbunden wird. Um die zum Schließen des Relais IO nötige Kraft beim Kurzschließen der Motoren oder bei zu plötzlichem Anfahren nicht zu schwächen, wodurch das Relais unbeabsichtigt sich öffnen könnte, kann dasselbe mit einer zweiten Wicklung 13 versehen werden, die von dem Motorstrom durchflossen wird. Es wird also das Relais beim Kurzschließen der Motoren oder bei stärkeren Belastungen kräftig geschlossen und ist ein unbeabsichtigtes Öffnen hierdurch völlig ausgeschlossen. Sobald der Wechselstrom unterbrochen wird, öffnet sich das Relais 10 wieder selbsttätig. Die Wechselstromregler und die mit diesen in gewöhnlicher Weise verbundenen Verbrauchsapparate (Motoren) werden von der Sekundärwicklung 12 des Transformators durch die Leitung 14 gespeist.
Fig. 2 zeigt eine besondere Ausführungsform, bei welcher ein einspuliger Transformator verwendet wird. Der einzige wesentliehe Unterschied gegenüber der Anordnung nach Fig. 1 ist der, daß in diesem Falle dem Wechselstromrelais auch dann Strom zugeführt wird, wenn der Stromkreis mit Gleichstrom gespeist wird. Infolge des großen Ohmschen Widerstandes im Transformator ist dieser Strom aber nicht stark genug, das Relais 10 zu schließen, oder es kann auch gegebenenfalls der Stromkreis der Nebenschlußwicklung 11 des Relais durch geeignete Kondensatoren unterbrochen werden.
Der Widerstand 3, der in der gezeichneten Ausführungsform zwischen der Erde und der Primärwicklung des Transformators eingeschaltet ist, kann selbstverständlich auch zwischen der Primärwicklung 2 und dem Strom- abnehmer 1 eingeschaltet werden. Ebenso wie durch das Relais 10 der ganze Widerstand 3 auf einmal kurz geschlossen wird, kann auch erforderlichenfalls durch einen geeigneten selbsttätig wirkenden Schalter ein allmähliches Kurzschließen des Widerstandes bewirkt werden.

Claims (2)

Patent-An Sprüche:
1. Stromzuführungseinrichtung für abwechselnd mit Wechselstrom und mit Gleichstrom betriebene elektrische Apparate, insbesondere Fahrzeuge, dadurch gekennzeichnet, daß die zwischen Stromabnehmer (1) und Erde liegende Primärwicklung (2) des bei Wech'selstromspeisung die zugeführte Hochspannung herabsetzenden Transformators in Reihe mit einem Widerstände (3) geschaltet ist, welcher bei Gleichstrombetrieb den durch die Primärwicklung (2) nach Erde fließenden Gleichstrom auf ein Mindestmaß herabmindert, bei Wechselstrombetrieb aber durch ein Relais (10, 11) selbsttätig kurzgeschlossen wird.
2. Stromzuführungseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein Gleichstrommagnet (8), dessen Wicklung zum ganzen Widerstände (3) oder zu einem Teile desselben parallel geschaltet ist, bei Gleichstromspeisung ein Gesperre (7) derart umlegt, daß der Gleichstromschließer (4) für den Gleichstrombetrieb geschlossen werden kann, während es (7) bei Wechselstrombetrieb den Gleichstromschließer (4) in Offenlage festhält.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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