DE182779C - - Google Patents
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- DE182779C DE182779C DENDAT182779D DE182779DA DE182779C DE 182779 C DE182779 C DE 182779C DE NDAT182779 D DENDAT182779 D DE NDAT182779D DE 182779D A DE182779D A DE 182779DA DE 182779 C DE182779 C DE 182779C
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- direct current
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Links
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60L—PROPULSION OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; SUPPLYING ELECTRIC POWER FOR AUXILIARY EQUIPMENT OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRODYNAMIC BRAKE SYSTEMS FOR VEHICLES IN GENERAL; MAGNETIC SUSPENSION OR LEVITATION FOR VEHICLES; MONITORING OPERATING VARIABLES OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRIC SAFETY DEVICES FOR ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES
- B60L9/00—Electric propulsion with power supply external to the vehicle
- B60L9/02—Electric propulsion with power supply external to the vehicle using DC motors
- B60L9/14—Electric propulsion with power supply external to the vehicle using DC motors fed from different kinds of power-supply lines
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Sustainable Development (AREA)
- Sustainable Energy (AREA)
- Power Engineering (AREA)
- Transportation (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Electric Propulsion And Braking For Vehicles (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 20/. GRUPPE
in WESTERAS, Schweden.
Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung für elektrische Stromkreise und
ist besonders für Eisenbahnbetriebsanlagen verwendbar, bei welchen Wechselstrom und
Gleichstrom abwechselnd verwendet werden. Bei derartigen Anlagen wird für gewöhnlich
hochgespannter einphasiger Wechselstrom benutzt, welcher durch Transformatoren, die in
bekannter Weise auf dem Motorwagen untergebracht sind, auf eine geeignete Spannung
herabgesetzt wird. Die Erfindung bezweckt nun, die für den Wechselstrombetrieb vorgesehenen
Stromkreise derartig zu schalten, daß Stromunterbrechungsstellen, die zerstörende
oder schädliche Funkenbildung verursachen könnten, nach Möglichkeit vermieden werden.
Die Erfindung besteht im wesentlichen darin, daß die Primärwicklung des Transformators
unter Einschaltung entsprechender Widerstände einerseits mit der Erde (Rückleitung)
und andererseits mit dem Speisestromkreis durch einen Stromabnehmer oder dergl. in ständiger Verbindung steht. Der
genannte Widerstand wird hierbei derartig angeordnet, daß er durch ein selbsttätig wirkendes
Relais kurz geschlossen wird, sobald Wechselstrom die Primärwicklung des Transformators
durchfließt, dagegen bei Gleichstrombetrieb eingeschaltet bleibt, wodurch verhindert wird, daß ein Teil des Gleichstromes
direkt zum Rückleiter fließen kann. In der Zeichnung ist die Erfindung schematisch
dargestellt; und zwar zeigt Fig. 1 eine Ausführungsform derselben und Fig. 2
eine Abänderung der Einrichtung nach Fig. 1.
Der Stromabnehmer 1 (Fig. 1) ist in ständiger
Verbindung mit dem einen Ende der Hochspannungswicklung· 2 des Transformators, wobei das andere Ende dieser Wicklung
durch einen Widerstand 3 an die Erde angeschlossen ist. Der Stromabnehmer 1 ist
ferner mit einem Stromschließer 4 verbunden, der für gewöhnlich durch eine Feder 5 oder
dergl. offen gehalten wird. Dieser Stromschließer wird durch ein durch eine Feder 6
beeinflußtes Gesperre 7 in offener (in Fig. 1 punktiert gezeichneter) Lage gehalten. Das
Gesperre 7 ist mit einem Gleichstrommagneten 8 versehen, dessen Wicklung im Nebenschluß
zu einem Teile oder zum ganzen Widerstände 3 geschaltet ist und durch
Gleichstrom erregt, das Gesperre anzieht, so daß es den Stromschließer 4 freigibt, welcher
dann entweder vom Führer oder auch unmittelbar oder mittelbar durch den Strom in
die geschlossene (in Fig. 1 voll gezeichnete) Lage gedreht werden kann, in welcher Lage
er abermals durch das Gesperre 7 gehalten wird, solange der Magnet 8 erregt ist. Es
kann also durch die Leitung 9 dem Gleichstromregier (Fahrschalter) und den Stromverbrauchsapparaten
(Motoren) Gleichstrom zugeführt werden. Ein Wechselstromrelais 10 mit einer Wicklung 11, die zwischen den
Polen der Sekundärwicklung 12 des Transformators eingeschaltet ist, dient zum Kurz-
schließen des hinter der Primärwicklung geschalteten
Widerstandes 3, sobald Wechselstrom in der Sekundärwicklung des Transformators
induziert wird.
Wenn dem Wagen Gleichstrom zugeführt wird, fließt ein Teil desselben durch die Primärwicklung
2 des Transformators und den Widerstand 3 zur Erde, und außerdem fließt ein Teil zum Gleichstrommagneten 8 und beeinflußt
infolgedessen das Gesperre 7, wodurch der Stromschließer 4 geschlossen werden
kann, so daß Gleichstrom ■ den Apparaten zugeführt wird. Sobald aber der Gleichstrom
unterbrochen wird, kehrt das Gesperre 7 in die in Fig. 1 punktiert angedeutete Lage zurück:
und die Feder 5 öffnet den Stromschließer 4.
Wenn dem Wagen Wechselstrom zugeführt wird, wird der Stromschließer 4 durch das
Gesperre 7 in offener Lage gehalten und kann nicht geschlossen werden. In der Sekundärwicklung
12 des Transformators wird nämlich ein Strom induziert, der das Wechselstromrelais
IO beeinflußt, wodurch der Widerstand 3 und die Magnetwicklung 8 kurz geschlossen
werden und die Hochspannungswicklung des Transformators direkt mit der Erde verbunden
wird. Um die zum Schließen des Relais IO nötige Kraft beim Kurzschließen der Motoren oder bei zu plötzlichem Anfahren
nicht zu schwächen, wodurch das Relais unbeabsichtigt sich öffnen könnte, kann dasselbe
mit einer zweiten Wicklung 13 versehen werden, die von dem Motorstrom
durchflossen wird. Es wird also das Relais beim Kurzschließen der Motoren oder bei
stärkeren Belastungen kräftig geschlossen und ist ein unbeabsichtigtes Öffnen hierdurch
völlig ausgeschlossen. Sobald der Wechselstrom unterbrochen wird, öffnet sich das
Relais 10 wieder selbsttätig. Die Wechselstromregler und die mit diesen in gewöhnlicher
Weise verbundenen Verbrauchsapparate (Motoren) werden von der Sekundärwicklung
12 des Transformators durch die Leitung 14 gespeist.
Fig. 2 zeigt eine besondere Ausführungsform, bei welcher ein einspuliger Transformator
verwendet wird. Der einzige wesentliehe Unterschied gegenüber der Anordnung
nach Fig. 1 ist der, daß in diesem Falle dem Wechselstromrelais auch dann Strom zugeführt
wird, wenn der Stromkreis mit Gleichstrom gespeist wird. Infolge des großen Ohmschen Widerstandes im Transformator
ist dieser Strom aber nicht stark genug, das Relais 10 zu schließen, oder es kann auch
gegebenenfalls der Stromkreis der Nebenschlußwicklung 11 des Relais durch geeignete
Kondensatoren unterbrochen werden.
Der Widerstand 3, der in der gezeichneten Ausführungsform zwischen der Erde und der
Primärwicklung des Transformators eingeschaltet ist, kann selbstverständlich auch zwischen der Primärwicklung 2 und dem Strom-
abnehmer 1 eingeschaltet werden. Ebenso wie durch das Relais 10 der ganze Widerstand
3 auf einmal kurz geschlossen wird, kann auch erforderlichenfalls durch einen geeigneten
selbsttätig wirkenden Schalter ein allmähliches Kurzschließen des Widerstandes bewirkt werden.
Claims (2)
1. Stromzuführungseinrichtung für abwechselnd mit Wechselstrom und mit
Gleichstrom betriebene elektrische Apparate, insbesondere Fahrzeuge, dadurch gekennzeichnet,
daß die zwischen Stromabnehmer (1) und Erde liegende Primärwicklung
(2) des bei Wech'selstromspeisung die zugeführte Hochspannung herabsetzenden Transformators in Reihe mit einem
Widerstände (3) geschaltet ist, welcher bei Gleichstrombetrieb den durch die Primärwicklung
(2) nach Erde fließenden Gleichstrom auf ein Mindestmaß herabmindert, bei Wechselstrombetrieb aber durch ein
Relais (10, 11) selbsttätig kurzgeschlossen wird.
2. Stromzuführungseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
ein Gleichstrommagnet (8), dessen Wicklung zum ganzen Widerstände (3) oder zu
einem Teile desselben parallel geschaltet ist, bei Gleichstromspeisung ein Gesperre
(7) derart umlegt, daß der Gleichstromschließer (4) für den Gleichstrombetrieb geschlossen werden kann, während
es (7) bei Wechselstrombetrieb den Gleichstromschließer (4) in Offenlage festhält.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE182779C true DE182779C (de) |
Family
ID=446848
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT182779D Active DE182779C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE182779C (de) |
-
0
- DE DENDAT182779D patent/DE182779C/de active Active
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