DE186640C - - Google Patents

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DE186640C
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01GWEIGHING
    • G01G19/00Weighing apparatus or methods adapted for special purposes not provided for in the preceding groups
    • G01G19/02Weighing apparatus or methods adapted for special purposes not provided for in the preceding groups for weighing wheeled or rolling bodies, e.g. vehicles
    • G01G19/04Weighing apparatus or methods adapted for special purposes not provided for in the preceding groups for weighing wheeled or rolling bodies, e.g. vehicles for weighing railway vehicles
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01GWEIGHING
    • G01G23/00Auxiliary devices for weighing apparatus
    • G01G23/02Relieving mechanisms; Arrestment mechanisms

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Vorliegende Erfindung betrifft eine Entlastungsvorrichtung für Gleiswagen, namentlich ■ für Waggonwagen ohne Gleisunterbrechung, und besteht darin, daß beim Antrieb einer in einer Mutter drehbaren Spindel die Wagbrücke entweder durch Achsialverschiebung der Mutter oder der Spindel'angehoben wird, worauf nach dem Anstoßen der Hebeschienen an die Waggonspurkränze
ίο bei weiterer Drehung der Spindel die Mutter mitgenommen wird und durch ihre Drehung ein Gewicht verschiebt, das .in bekannter Weise der Belastung der Wage entgegenwirkt und dadurch das Abheben der Spurkränze von den Hebeschienen veranlaßt.
In der Zeichnung zeigt: Fig. ι die Anordnung der Auslösevorrichtung, bei welcher das Gewicht auf einem besonderen Hebel sitzt und die in Drehung versetzte Schraubenspindel sich achsial verschiebt. Fig. 2: eine Anordnung der Auslösevorrichtung, bei welcher das Gewicht auf dem Auslösehebel selbst sitzt und : die in Drehung versetzte Schraubenmutter sich achsial verschiebt. Fig. 3 zeigt eine Einrichtung, bei welcher die in Drehung versetzte Mutter die Schraubenspindel achsial verschiebt, und Fig. 4 eine Anordnung, bei welcher die in Drehung versetzte Spindel die Mutter 'achsial verschiebt. Fig.: 5· ist ein Schnitt nach der Linie x-y der Fig. 2. Fig. 6 zeigt die Konstruktion des Auslösehebels mit dem kurzen Zahnstangenstück, das sich bei der Bewegung des Auslösehebels auf einem gezahnten Segment-abwälzt. : ■'■'■'■ ·
In Fig. ι ist 11 der Ubertragungshebel einer Waggonwage ohne Gleisunterbrechung, an dessen Mittelachse 12 in bekannter Weise die beiden Dreieckhebel der Wage hängen, welche die Wägbrücke 13 tragen, und dessen rückwärtige Achse 14 in einem Support 15 ruht, der mit, dem Auslösehebel·2 gelenkig verbunden ist. An der Wagbrücke sind die Flacheisenschienen 16 befestigt, die beim Heben der Wagbrücke die Spurkränze 17 der Waggonräder erfassen und von. dem Gleise abheben. Die Zeichnung zeigt die Wage in der Ruhestellung. '■■'.■
Die Schraubenspindel'5, deren oberes Ende ein ^Handrad 18 trägt, dreht sich in der Schraubenmütter 19, die an ihrem Umfange als Zahnrad 20 ausgebildet ist Und sowohl oben als auch unten durch Kugellager gestützt ist. Der untere Zapfen 21 der Schraubenspindel 5 ist in dem Gleitstück 22 drehbar, welches sich in der Führung 23 verschieben kann und durch die Strebe· 24 gelenkig mit dem Auslösehebel 2 der Wage verbunden ist.
Auf dem um den Zapfen ο drehbaren Hebel 4 läuft auf Rollen das Gewicht 1, welches an der Unterseite mit einer Zahnstange 25 ausgestattet ist. Um denselben Zapfen ο ist auch das gezahnte Segment 26 drehbar, welches durch die Stange 27 mit dem Auslöse- ■ hebel 2 verbunden ist. Die Zahnstange 25 greift in das Stirnrad 28, welches fest auf der Welle 29 sitzt. Der Mittelpunkt des Zapfens O liegt in dem Berührungspunkt des
Teilkreises des Stirnrades 28 mit der Teillinie der Zahnstange 25. Die Welle 29 trägt ferner ein konisches Rad 30, welches mit dem konischen Rade 31 kämmt, das auf der vertikalen Welle 32 fest sitzt, die ihrerseits das Stirnrad 33 trägt, das in den gezahnten Umfang 20 der Mutter 19 ein-
- greift.
In der Ruhestellung der Wage befindet sich das Gewicht 1, das sich auf dem Hebel 4 verschieben kann, in seiner äußersten Stellung rechts. Der Schwerpunkt des Gewichtes 1 und des Hebels 4 liegt rechts vom Drehzapfen O des Hebels 4. Es legt sich daher der Hebel 4 mit seinem kürzeren Arme auf die beiden Winkelhebel 34, 35, die mit den Sperrzähnen 36 bezw. 37 in Verbindung stehen. Der horizontale Arm des Winkelhebels 34 hat einen Anschlag 38.
Der Auslösehebel 2, das Gewicht der Stange 27 und des Segmentes 26 sind derart bemessen, daß die leere Wage das Segment 26 in seiner höchsten Stellung gehoben hält.
Wird die Spindel 5 gedreht, so bewegt sich zuerst der Auslösehebel 2 mit der Stange 27 und dem Segment 26 abwärts, und zwar so lange, bis die Wagbrücke an die Spurkränze des Waggons anstößt. Da nun die Bewegung der Spindel 5 in achsialer Richtung einen zu großen Widerstand findet, so nimmt sie ihre Mutter 19 mit und es wird unter Vermittlung des Stirnrades 33, des Kegelräderpaares 31 und 30 das Stirnrad 28 gedreht, das mit dem Kegelrad 30 gemeinsam auf der Welle 29 sitzt und in die Zahnstange 25 des Gewichtes 1 eingreift. Infolgedessen wird das Gewicht 1 nach links verschoben und der Schwerpunkt vom Hebel 4 und dem Gewichte 1 nach links gerückt.
In dem Moment, wo der Schwerpunkt links vom Drehzapfen ο zu liegen kommt, wird sich der Hebel 4 samt dem Gewicht 1 im
■ entgegengesetzten Sirine des Uhrzeigers zu drehen beginnen. Bei dieser Drehung folgt dem kürzeren Arm des Hebels 4 der Winkelhebel 34, der die Stange 39 mit dem Bolzen 40 verschiebt und so dem Haken 36, der auf dem Hebel 4 drehbar befestigt ist, gestattet, sich an das Segment 26 zu hängen. Dadurch wird der Hebel 4 an der Weiterdrehung verhindert. In dieser Stellung liegt der Hebel 4 horizontal oder fast horizontal.
Bei fortgesetzter Drehung der Spindel 5 bewegt sich das Gewicht 1 weiter, bis end-Hch der Druck an der Stange 27 so groß geworden ist, daß die Spurkränze vom Gleise abgehoben werden.
Dabei bewegt sich der Bolzen 41 des Äuslösehebels 2 in dem Schlitz 42 der Druckstange 24 ein Stückchen abwärts und der Hebel 4 dreht sich ein weiteres Stück im entgegengesetzten Sinne der Uhrzeigerbewegung. Diese Drehung genügt, daß auch der zweite Winkelhebel 35 so weit dem kurzen Arme des Hebels 4 folgen kann, daß der Haken 37 in das Sperrad 43 einfallen kann. Dieses Sperrad 43 sitzt auf derselben Welle 29 wie das Kegelrad 30 und das Stirnrad 28. Dadurch ist die Sicherheit geboten, daß bei weiterer Drehung der Spindel 5 die Mutter 19 nicht mehr mitgenommen wird, sondern sich die Spindel 5 achsial verschiebt und den Waggon noch höher vom Gleise abhebt.
Bei der in der Fig. 2 dargestellten Ausführungsform sitzt das Gewicht I1 direkt auf dem Auslösehebel 21. Wird die Schraubenmutter 3 gedreht, so verschiebt sich diese in achsialer Richtung um die in achsialer Richtung unverschiebbare Spindel 44 und nimmt dieselbe bei eintretendem Widerstände mit, und es bewirkt die sich nun drehende Spindel die Verschiebung des Gewichtes i1 durch die Übertragung der Kegelräder 45, 46, der Schnecke 47, die mit dem Kegelrade 46 auf einer Welle sitzt, und durch das Schneckenrad 48 sowie das Stirnrad 49, die wieder eine gemeinsame Welle haben. Das Stirnrad 49 greift in die Zahnstange 25 * des Gewichtes i1 ein (Fig. 5). Bei dieser Anordnung schwingt der Auslösehebel 21 um den Drehzapfen ο, der auch die Achse des Stirnrades 49 und des mit kleinen Zähnen versehenen Segmentes 10 bildet, indem sich ein kurzes Zahnstangenstück 9, das auf dem Auslösehebel 21 befestigt ist, auf dem Segment 10 abwälzt; das Stirnrad 49 und das Seg- ^ ment 10 haben denselben Teilkreishalbmesser (Fig. 6). :
Bei der Ausführungsform der Fig. 3 wird die Schraubenmutter 6 angetrieben. Die in Drehung versetzte Mutter 6 verschiebt die Spindel 7 achsial, so daß das auf letzterer befestigte schmale Stirnrad längs des in Eingriff befindlichen breiten Stirnrades gleitet. Bei eintretendem Widerstände wird die Spindel von der Mutter 6 auf Drehung mitgenommen und bewirkt vermittels des erwähnten Stirnräderpaares, der konischen Räder und der weiteren Übersetzung (ähnlich wie in Fig. 1) die Verschiebung des Gewichtes 1.
Bei der iri Fig. 4 dargestellten Ausführungsform wird die Schraubenspindel 8 angetrieben. Die Mutter 81, die an ihrer Außenfläche als Stirnrad ausgebildet ist und in ein schmales Stirnrad eingreift, gleitet bei Drehung der Spindel 8 in achsialer Richtung an dem schmalen Stirnrade entlang, wird bei eintretendem Widerstände von der Spindel 8 auf Drehung mitgenommen und bewirkt vermittels der konischen Räder und der weiteren Übersetzung (ähnlich wie in Fig. 2) die Verschiebung des Gewichtes i1...

Claims (5)

  1. Patent-Ansprüche:
    i.'' Entlastungsvorrichtung für Gleiswagen, besonders für Waggonwagen ohne Gleisunterbrechung, dadurch gekennzeichnet, daß beim Antrieb einer in einer Mutter drehbaren Spindel (Fig. 1 und 4) die Wagbrücke entweder durch Achsialverschiebung der Mutter (Fig. 4) oder der Spindel (Fig. 1) angehoben wird, worauf nach dem Anstoßen der Hebeschienen an die Waggonspurkränze bei weiterer Drehung der. Spindel die Mutter mitgenommen wird und durch ihre Drehung ein Gewicht verschiebt, das in bekannter Weise der Belastung der Wage entgegenwirkt und dadurch das Abheben der Spurkränze von den Hebeschienen veranlaßt.
  2. 2. Ausführungsform der Entlastungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet', daß zuerst anstatt der Spindel die Mutter angetrieben und nachher statt der Mutter die Spindel mitgenommen wird (Fig. 2 und 3).
    ;
  3. 3. Entlastungs vorrichtung nach Anspruch ι und 2, gekennzeichnet durch ein unter Vermittlung einer Stange (27) mit dem Entlastungshebel (2) verbundenes, gezahntes Segment (26), welches zweckmäßig mittels eines Hakens (36) mit dem ungleicharmigen, das Laufgewicht (1) tragenden Hebel (4) selbsttätig gekuppelt wird, sobald sich der längere Arm des letzteren abwärts zu bewegen beginnt.
  4. 4. Entlastungsvorrichtung nach Anspruch ι bis 3, gekennzeichnet durch einen durch das Gewicht (1) beeinflußten Haken (37), der beim Abheben der Spurkränze seitens des sich neigenden Hebels (4) in ein Sperrad (43) einfällt und dessen Drehung sowie ein weiteres Verschieben des Laufgewichtes (1) verhindert.
  5. 5. Entlastungsvorrichtung nach Anspruch ι und 2 mit einem auf dem Entlastungshebel (21) verschiebbaren Gewicht (i1), gekennzeichnet durch ein am Entlastungshebel (21) befestigtes Zahnstangenstück (9) und ein in dasselbe eingreifendes festes Zahnsegment (10), dessen Achse mit der des in die Zahnstange (25')' des Gewichtes (i1) eingreifenden Stirnrades (49) zusammenfällt und dessen Teilkreishalbmesser gleich dem Teilkreishalbmesser des Stirnrades (49, Fig. 2, 5 und 6) ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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