DE186472C - - Google Patents
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- DE186472C DE186472C DENDAT186472D DE186472DA DE186472C DE 186472 C DE186472 C DE 186472C DE NDAT186472 D DENDAT186472 D DE NDAT186472D DE 186472D A DE186472D A DE 186472DA DE 186472 C DE186472 C DE 186472C
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-
- G—PHYSICS
- G01—MEASURING; TESTING
- G01F—MEASURING VOLUME, VOLUME FLOW, MASS FLOW OR LIQUID LEVEL; METERING BY VOLUME
- G01F15/00—Details of, or accessories for, apparatus of groups G01F1/00 - G01F13/00 insofar as such details or appliances are not adapted to particular types of such apparatus
- G01F15/08—Air or gas separators in combination with liquid meters; Liquid separators in combination with gas-meters
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- Steam Or Hot-Water Central Heating Systems (AREA)
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- Ja 186472 KLASSE 42 e. GRUPPE
CARL ANDRAE in STUTTGART.
Die Erfindung betrifft einen Wassermesser für Dampfkesselspeisung, bei dem ein Messen
der durch das Speisewasser mitgerissenen Luft oder des Dampfes verhindert wird. Das Speisewasser ist bekanntlich mit mehr
oder weniger Luft oder Dampf vermengt. Sobald es sich nun darum handelt, die
Dampferzeugung der Kessel genau zu überwachen, sind gewöhnliche Wassermesser,
ίο welche Luft und Dampf mitmessen, nicht verwendbar.
Es sind auch Vorrichtungen bekannt geworden, bei denen die Luft vor dem Wassermesser
nach Möglichkeit ausgeschieden wurde.
Hierbei ist jedoch der Durchfluß des Wassers von einem Ventil abhängig, welches seinerseits
mit Hilfe eines Schwimmers von dem durchfließenden Wasser gehoben wird und
sich demgemäß beim Zutritt von Luft schließt, so daß kein Wasser mehr durchfließen
kann.
Bei der Anordnung nach der Erfindung ist dagegen der Wasserdurchfluß von der
Menge der mitgenommenen Luft unabhängig,
2S indem vor dem Messer eine Luftabscheidevorrichtung
angeordnet ist, während das Wasser in der Hauptleitung ohne ein Ventil zum Wassermesser fließt. Etwa mitgerissene
Luft kann stets austreten und sammelt sich in einem Windkessel, von dessen oberem Teil
eine Nebenleitung ausgeht, welche die ausgeschiedene Luft um den Wassermesser herum
der Leitung wieder zuführt, so daß. sie nicht durch ihn hindurchgeht und dement-35
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sprechend nicht mitgemessen wird. Um nun zu verhüten, daß etwa bei starkem Druck
Wasser durch die Nebenleitung strömt und daher nicht gemessen wird, ist in dem Windkessel
ein Schwimmerventil angeordnet, welches bei entsprechend hohem Wasserstand im
Windkessel die Nebenleitung abschließt.
Der Erfindungsgegenstand ist auf der Zeichnung dargestellt, und zwar zeigt
Fig. ι einen senkrechten Schnitt,
Fig. 2 eine Seitenansicht bei teilweisem Schnitt und
Fig. 3 eine Draufsicht.
Zwischen Wassermesser / und Zuflußleitung m ist die Luftabscheidevorrichtung eingeschaltet.
Sie besteht aus einem Gehänse a, das durch eine Zwischenwand ρ in zwei Teile
geteilt ist. Über dem Rohrstutzen s des Gehäuses α sitzt ein kleiner Windkessel c, auf
dem ein Schauglas d angeordnet ist, welches durch eine Rohrleitung h mit dem Abflußende
des Wassermessers in Verbindung steht. In dem Windkessel c befindet sich ein Schwimmer
/, dessen Ventilstange oben ein Ventil g trägt, durch welches die im Deckel des
Schauglases angeordnete Luftdurchgangsöffnung i abgeschlossen werden kann. Im
Boden des Schauglases sind einige kleine Durchgangsöffnungen e angeordnet, durch
welche die Luft aus dem Windkessel c in das Schauglas d treten kann.
Zwischen der Scheidewand ρ des Gehäuses α und dem Windkessel c ist an beiden
abdichtend ein Sieb b angeordnet, durch
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Claims (1)
- welches das Speisewasser treten muß, ehe es in den Wassermesser gelangt. Hierbei trennt sich die Luft vom Wasser und steigt senkrecht empor in den Windkessel.
Die Vorrichtung arbeitet in folgender Weise: Das durch den Rohrstutzen m des Gehäuses α in dieses eingepumpte Kesselwasser steigt in dem Sieb b auf und tritt durch dessen kleine öffnungen in den vorderenίο Teil k des Gehäuses α und in den Wassermesser / ein. Beim Aufsteigen des mit Luft oder Dampf vermengten Wassers in dem Sieb b scheiden sich senkrecht aufsteigende Luft- oder Dampfteile aus und sammeln sich in dem Windkessel c an. Aus diesem treten sie durch die Öffnungen e in das Schauglas d ein und durch öffnung i in die Rohrleitung h und werden von hier direkt dem Ausflußstutzen des Wassermessers zugeführt. Sobald das Wasser im Windkessel c bis nahe an die Durchgangsöffnungen e gestiegen ist, wird der Schwimmer f gehoben und das Ventil g schließt die obere Austrittsöffnung i im Schauglas ab, welche es, sobald sich wieder mehr Luft ansammelt, infolge Sinkens des Schwimmers wieder öffnet.Pate nt-A ν Spruch:Wassermesser für Kesselspeisung mit einer vor dem Messer angeordneten Luftabscheidevorrichtung und einer Nebenschlußleitung für die Luft, dadurch gekennzeichnet, daß ein in dem Luftsammelgefäß angeordnetes Schwimmerventil bei ansteigendem Wasser die Nebenschlußleitung abschließt.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE186472C true DE186472C (de) |
Family
ID=450228
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
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Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE186472C (de) |
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0
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