DE186472C - - Google Patents

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DE186472C
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01FMEASURING VOLUME, VOLUME FLOW, MASS FLOW OR LIQUID LEVEL; METERING BY VOLUME
    • G01F15/00Details of, or accessories for, apparatus of groups G01F1/00 - G01F13/00 insofar as such details or appliances are not adapted to particular types of such apparatus
    • G01F15/08Air or gas separators in combination with liquid meters; Liquid separators in combination with gas-meters

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Steam Or Hot-Water Central Heating Systems (AREA)
  • Measuring Volume Flow (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- Ja 186472 KLASSE 42 e. GRUPPE
CARL ANDRAE in STUTTGART.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 26. April 1906 ab.
Die Erfindung betrifft einen Wassermesser für Dampfkesselspeisung, bei dem ein Messen der durch das Speisewasser mitgerissenen Luft oder des Dampfes verhindert wird. Das Speisewasser ist bekanntlich mit mehr oder weniger Luft oder Dampf vermengt. Sobald es sich nun darum handelt, die Dampferzeugung der Kessel genau zu überwachen, sind gewöhnliche Wassermesser,
ίο welche Luft und Dampf mitmessen, nicht verwendbar.
Es sind auch Vorrichtungen bekannt geworden, bei denen die Luft vor dem Wassermesser nach Möglichkeit ausgeschieden wurde.
Hierbei ist jedoch der Durchfluß des Wassers von einem Ventil abhängig, welches seinerseits mit Hilfe eines Schwimmers von dem durchfließenden Wasser gehoben wird und sich demgemäß beim Zutritt von Luft schließt, so daß kein Wasser mehr durchfließen kann.
Bei der Anordnung nach der Erfindung ist dagegen der Wasserdurchfluß von der Menge der mitgenommenen Luft unabhängig,
2S indem vor dem Messer eine Luftabscheidevorrichtung angeordnet ist, während das Wasser in der Hauptleitung ohne ein Ventil zum Wassermesser fließt. Etwa mitgerissene Luft kann stets austreten und sammelt sich in einem Windkessel, von dessen oberem Teil eine Nebenleitung ausgeht, welche die ausgeschiedene Luft um den Wassermesser herum der Leitung wieder zuführt, so daß. sie nicht durch ihn hindurchgeht und dement-35
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sprechend nicht mitgemessen wird. Um nun zu verhüten, daß etwa bei starkem Druck Wasser durch die Nebenleitung strömt und daher nicht gemessen wird, ist in dem Windkessel ein Schwimmerventil angeordnet, welches bei entsprechend hohem Wasserstand im Windkessel die Nebenleitung abschließt.
Der Erfindungsgegenstand ist auf der Zeichnung dargestellt, und zwar zeigt
Fig. ι einen senkrechten Schnitt,
Fig. 2 eine Seitenansicht bei teilweisem Schnitt und
Fig. 3 eine Draufsicht.
Zwischen Wassermesser / und Zuflußleitung m ist die Luftabscheidevorrichtung eingeschaltet. Sie besteht aus einem Gehänse a, das durch eine Zwischenwand ρ in zwei Teile geteilt ist. Über dem Rohrstutzen s des Gehäuses α sitzt ein kleiner Windkessel c, auf dem ein Schauglas d angeordnet ist, welches durch eine Rohrleitung h mit dem Abflußende des Wassermessers in Verbindung steht. In dem Windkessel c befindet sich ein Schwimmer /, dessen Ventilstange oben ein Ventil g trägt, durch welches die im Deckel des Schauglases angeordnete Luftdurchgangsöffnung i abgeschlossen werden kann. Im Boden des Schauglases sind einige kleine Durchgangsöffnungen e angeordnet, durch welche die Luft aus dem Windkessel c in das Schauglas d treten kann.
Zwischen der Scheidewand ρ des Gehäuses α und dem Windkessel c ist an beiden abdichtend ein Sieb b angeordnet, durch
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Claims (1)

  1. welches das Speisewasser treten muß, ehe es in den Wassermesser gelangt. Hierbei trennt sich die Luft vom Wasser und steigt senkrecht empor in den Windkessel.
    Die Vorrichtung arbeitet in folgender Weise: Das durch den Rohrstutzen m des Gehäuses α in dieses eingepumpte Kesselwasser steigt in dem Sieb b auf und tritt durch dessen kleine öffnungen in den vorderen
    ίο Teil k des Gehäuses α und in den Wassermesser / ein. Beim Aufsteigen des mit Luft oder Dampf vermengten Wassers in dem Sieb b scheiden sich senkrecht aufsteigende Luft- oder Dampfteile aus und sammeln sich in dem Windkessel c an. Aus diesem treten sie durch die Öffnungen e in das Schauglas d ein und durch öffnung i in die Rohrleitung h und werden von hier direkt dem Ausflußstutzen des Wassermessers zugeführt. Sobald das Wasser im Windkessel c bis nahe an die Durchgangsöffnungen e gestiegen ist, wird der Schwimmer f gehoben und das Ventil g schließt die obere Austrittsöffnung i im Schauglas ab, welche es, sobald sich wieder mehr Luft ansammelt, infolge Sinkens des Schwimmers wieder öffnet.
    Pate nt-A ν Spruch:
    Wassermesser für Kesselspeisung mit einer vor dem Messer angeordneten Luftabscheidevorrichtung und einer Nebenschlußleitung für die Luft, dadurch gekennzeichnet, daß ein in dem Luftsammelgefäß angeordnetes Schwimmerventil bei ansteigendem Wasser die Nebenschlußleitung abschließt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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