DE18646C - Neuerungen an Stiefelabsätzen - Google Patents

Neuerungen an Stiefelabsätzen

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DE18646C
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DE
Germany
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heel
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stiffening
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DENDAT18646D
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Original Assignee
F. LAESECKE & O. GOETTEL in Leipzig
Publication of DE18646C publication Critical patent/DE18646C/de
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43BCHARACTERISTIC FEATURES OF FOOTWEAR; PARTS OF FOOTWEAR
    • A43B21/00Heels; Top-pieces or top-lifts
    • A43B21/24Heels; Top-pieces or top-lifts characterised by the constructive form
    • A43B21/30Heels with metal springs

Landscapes

  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 71: Schuhwerk.
F. LAESECKE & O. GOETTEL in LEIPZIG. Neuerungen an Stiefelabsätzen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 17. Januar 1882 ab.
Die durch Anwendung von harten Stiefelabsätzen beim Auftreten entstehenden nachtheiligen Wirkungen auf das Nervensystem des Körpers zu vermeiden, ist der Zweck der in beiliegender Zeichnung dargestellten Stiefel-bezw. Schuhabsatzconstruction. Der Absatz, Fig. 1, besteht hauptsächlich aus einer Gummicomposition in Verbindung mit besonderem Mechanismus. Der Gummikörper ist so beschaffen, dafs er je an seinem oberen und unteren Ende hart, in der Mitte jedoch weich und elastisch ist. Um das Breitdrücken der mittleren elastischen Schicht zu vermeiden und dem Absatz je nach der Gröfse der Belastung die erforderliche Steifheit zu verleihen, ist in den Gummi eine Feder f eingegossen, welche die Hauptbelastung aufnimmt. Um jedoch dem Absatz auch gegen seitlichen Druck die nöthige Stabilität zu verleihen, ist die Feder/ um einen Bolzen g gelegt, welcher, an der Platte A oder B befestigt, das seitliche Ausbiegen des ganzen Absatzes nicht gestattet. Bei Schuhwerk für Kinder ist jedoch der Bolzen nicht nöthig, es verleiht die Feder allein dem Absatz die genügende Stabilität; hingegen dürfte bei schwerer Belastung des Stiefels ein Versteifungsbolzen nicht zureichen, weshalb für solche Fälle zwei in einander greifende angeordnet werden. Der eine (hohle) Bolzen h, Fig. 4, ist an der einen Platte, der massive Bolzen g dagegen an der anderen Platte befestigt. Beide Bolzen können sich in einander verschieben, und liegt um den Bolzen h herum die eingegossene Spiralfeder. Um ferner eine weitere elastische Wirkung zu erzielen, ist in dem oberen Theil des hohlen Bolzens h eine Feder n, Fig. 10, angebracht, oder derselbe ist mit Gummi / ausgefüllt, welcher entweder allein oder mit der eingegossenen Feder η den Druck des massiven Stempels g aufnimmt. Die Metallplatte B ist, mit Widerhaken versehen, an dem Gummikörper des Absatzes befestigt, kann aber auch, wie die Ablauflederscheibe m, mittelst Schraube befestigt werden. Die obere Platte A ist eingelassen und mit Löchern versehen, durch welche die Befestigungsschrauben gehen. Die Befestigung des ganzen Absatzes geschieht mit Hülfe diverser Schrauben an der Brandsohle und sind zu diesem Zweck entweder Metallmuttern i in den Absatz eingegossen oder auf irgend eine andere Weise eine stabile, aber leicht lösbare Verbindung zwischen Absatz und Stiefel geschaffen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Stiefelabsatz, welcher aus einer theils harten, theils weichen Gummicomposition gebildet wird und je nach Belastung des Stiefels mit Versteifungsfeder/, Versteifungsbolzen g, Doppelversteifungsbolzen g und h, mit und ohne Gummieinlage /, nebst Federn η und der am Absatz angebrachten Metallplatten A, B versehen ist.
    Hierzu I Blatt Zeichnungen.
    BERLIN. GEDRUCKT IN DER REICHSDRUCKEREI.
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