DE18635C - Neuerungen an Ballons für Zinkdestilliröfen - Google Patents
Neuerungen an Ballons für ZinkdestilliröfenInfo
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Classifications
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C22—METALLURGY; FERROUS OR NON-FERROUS ALLOYS; TREATMENT OF ALLOYS OR NON-FERROUS METALS
- C22B—PRODUCTION AND REFINING OF METALS; PRETREATMENT OF RAW MATERIALS
- C22B19/00—Obtaining zinc or zinc oxide
- C22B19/04—Obtaining zinc by distilling
- C22B19/16—Distilling vessels
- C22B19/18—Condensers, Receiving vessels
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 40: Hüttenwesen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 20. November 1881 ab.
Der comhinirte Blechballon besteht aus dem stehenden Ballon A und dem liegenden Ballon B
sammt den beiden Röhren a, womit er an je zwei MufFelvorlagen des Zinkofens angesetzt
wird.
Der vorliegende Ballon hat einen cylindrischen Mantel mit einem festen und einem abnehmbaren
Deckel, zwei verschliefsbare Oeffnungen b zum Spuren der Vorlageansätze, zwei
mit einander verbundene, kreisförmig durchlochte und herausnehmbare Scheiben c und einen
festen Halsansatz d, in welchen der stehende Ballon eingesetzt wird.
Der stehende Ballon besteht aus einem cylindrischen
Mantel mit festem Boden und Halsansatz, dem abnehmbaren, kreisförmig durchlochten
Deckel e, dem kreisförmig durchlochten Zwischenboden f, dem engeren Rohre g, welches
oben einen siebartig durchlochten, festen Deckel h hat, unten ganz offen ist und mit
dem vollen Kranze i am Mantel anliegt, endlich aus dem aufgeschobenen, weiteren Rohre k
mit einer darauf befestigten Schnecke, dessen kreisförmig gelochter Kranz / die Schnecke
nach unten begrenzt, während der gelochte, feste Deckel m. die Schnecke und das Rohr
nach oben abschliefst. Diese beiden Rohre sowie der Zwischenboden stehen auf Füfsen,
welche gleichzeitig die ' erforderlichen Zwischenräume bilden, und können aus dem Mantel
herausgenommen werden.
Die aus den Muffelvorlagen austretenden Gase müssen nun in dem combinirten Ballon den
durch die Pfeile angedeuteten langen Weg passiren, auf welchem sie den mitgefiihrten
Zinkstaub und die anderen flüchtigen Metalle, den Kohlenstaub etc., absetzen. Zu diesem
Zweck werden auch die Durchgangsöffnungen für die Gase, nach dem Ausgange hin, immer
enger; sie sind jedoch überall so grofs gewählt, dafs eine Stauung im Ballon und damit eine
nachtheilige Spannung der Dämpfe in den Vorlagen nicht eintreten kann. Durch die (engsten)
Oeffnungen des Deckels e treten die Gase über Manneshöhe aus dem Ballon in's Freie.
Die Vorzüge des combinirten Blechballons sollen bestehen in der gröfseren Menge des
aufgefangenen Zinkstaubes, welcher sonst ins Freie trat und verloren ging, und des geschmolzenen
Zinks in den Vorlagen, wogegen weniger des minder werthvollen Zinkstaubes in
den Ballon übergeht; endlich wird die Luft im Arbeitsraum vor den Zinköfen reiner und gesunder.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Der bei Zinkdestilliröfen anwendbare combinirte Blechballon, bestehend aus dem stehenden Ballon A und dem liegenden Ballon B nebst allem Zubehör, nämlich:a) der Verbindung des liegenden Ballons mit dem stehenden Ballon durch einen Halsansatz d\b) der Anwendung der mit einander verbundenen durchlochten Scheiben c im liegenden Ballon;c) der Combination- des stehenden Ballons mitdurchlochten Deckeln, deren Durchlochungen sich vom Eintrittspunkte äer Gase nach dem Austrittspunkte derselben zu allmälig verengern;d) der Verbindung des Rohres k mit einer Schnecke, die oben und unten von durchlochten Deckeln begrenzt ist.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE18635C true DE18635C (de) |
Family
ID=295503
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT18635D Active DE18635C (de) | Neuerungen an Ballons für Zinkdestilliröfen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE18635C (de) |
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0
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