DE250235C - - Google Patents

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DE250235C
DE250235C DENDAT250235D DE250235DA DE250235C DE 250235 C DE250235 C DE 250235C DE NDAT250235 D DENDAT250235 D DE NDAT250235D DE 250235D A DE250235D A DE 250235DA DE 250235 C DE250235 C DE 250235C
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coke
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vapors
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DENDAT250235D
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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10BDESTRUCTIVE DISTILLATION OF CARBONACEOUS MATERIALS FOR PRODUCTION OF GAS, COKE, TAR, OR SIMILAR MATERIALS
    • C10B39/00Cooling or quenching coke
    • C10B39/04Wet quenching

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Coke Industry (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JV* 250235 -KLASSE 10 a. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 12. November 1910 ab.
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung' zum Absondern von Koksstaub o. dgl. aus Dämpfen mittels abwärts ragender Prallwände, insbesondere für Kokslöschwagen. Bei Abzugsvorrichtungen ist es bekannt, in dem Abzugsrohr abwärts ragende Prallwände anzuordnen, welche den von den Dämpfen mitgeführten Koksstaub o. dgl. zurückhalten. Bisher waren diese Prallwände jedoch in der Weise ausgebildet, daß der aus den Dämpfen beim Auftrefren der letzteren auf die Prallwände ausgeschiedene Koksstaub von den Flächen der Prallwände herabfallen konnte. Der ausgeschiedene Kohlenstaub konnte da-
ij; her von neuem von den Dämpfen mitgerissen werden und ins Freie gelangen. Die Erfindung besteht darin, daß die Prallwände im Querschnitt derartig hakenförmig gestaltet sind, daß sie am unteren Ende Sammelrinnen für den ausgeschiedenen Koksstaub bilden. Bei dieser Vorrichtung lagert sich, der aus den Dämpfen ausgeschiedene Koksstaub in den Sammelrinnen der Prallwände ab und kann aus diesen Rinnen von Zeit zu Zeit ent-
2g fernt werden. Da die Dämpfe nach dem Auftreffen auf die Prallwände infolge der Anordnung der Sammelrinnen für den Koksstaub nicht unbehindert abwärts strömen können, sind die Prallwände zweckmäßig in ihrem oberen Teil mit versetzt zueinander angeordneten Öffnungen versehen, durch welche die Dämpfe abziehen können.
Auf der Zeichnung sind zwei Ausführungsformen der neuen Vorrichtung dargestellt.
Fig. ι ' ist ein senkrechter Schnitt durch 40
einen über dem Dampfabzugsschlot eines Kokslöschwagens angeordneten, mit Prallwänden für den Koksstaub versehenen Aufsatz.
Fig. 2 ist ein senkrechter Schnitt durch eine andere Ausführungsform eines über dem Dampfabzugsschlot eines Kokslöschwagens angeordneten, mit abgeänderten Prallwänden für den Koksstaub versehenen Aufsatzes.
Fig. 3 ist ein senkrechter Schnitt nach der Linie A-B der Fig: 2.
Bei der Vorrichtung" nach Fig. 1 sind unter einem pyramidenförmigen Dachaufsatz a, der am oberen Ende des Dampfabzugsschlotes b eines Kokslöschwagens bekannter Bauart angeordnet ist, an diesem Dachaufsatz α abwärts ragende Prallwände c angebracht. Diese Prallwände c sind an ihrem unteren Ende winklig derartig nach innen gebogen, daß sie Sammelrinnen für den durch die Wirkung der Prallwände c aus den Dämpfen ausgeschiedenen Koksstaub bilden. Da die Dämpfe nach dem Auftrefren auf die Prallwände c infolge der Anordnung der Sammelrinnen nicht unbehindert abwärts strömen können, sind die Prallwände an ihrem oberen Ende zweckmäßig mit versetzt zueinander angeordneten Durchtrittsöffnungen d für die Löschdämpfe versehen. Hierdurch werden die Dämpfe gezwungen, im Zickzackwege an den Dachwänden des Aufsatzes entlangzustreichen, wobei eine wirksame Abscheidung der Koksteilchen erfolgt. Die Koksteilchen fallen in die am unteren Ende der Prallwände c vorgesehenen Sammelrinnen hinein, in denen sie sich ab-
lagern und aus denen sie von Zeit zu Zeit mittels Krücken o. dgl. entfernt werden können. Die Krücken werden durch an den Dachwänden des Aufsatzes α vorgesehene Reinigungsöffnungen e eingeführt, die mittels Klappen / verschließbar sind.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 2 und 3 ist als Aufsatz für den Dampfabzugsschlot ein Satteldach g angeordnet, das an den Giebelwänden geschlossen ist.. Dieses Satteldach g ist, ähnlich wie bei der Ausführungsfortn nach Fig. 1, unten mit Prallwänden h versehen, die im Querschnitt derartig" hakenförmig" sind, daß sie am unteren Ende Sammelrinnen für den Koksstaub bilden. Die Wände h sind ebenfalls zweckmäßig mit versetzt zueinander liegenden Dampfdurchtrittsöffnungen i versehen. Der sich in den Sammelrinnen der Prallwände h ablagernde Koksstaub kann durch in den Giebelwänden des Aufsatzes angeordnete, durch Klappen k' (Fig. 3) o. dgl. verschließbare Reinigungsöffnungen / entfernt werden.
Die in Fig. 2 und 3 dargestellte Ausführungsform ist leichter herstellbar und hat den weiteren Vorzug, daß alle Reinigungsöffnungen für die Prallwände an die Giebelflächen gelegt werden können, wodurch die Reinigung erleichtert wird.

Claims (2)

Patent-An Sprüche:
1. Vorrichtung zum Absondern von Koksstaub 0. dgl. aus Dämpfen mittels abwärts ragender Prallwände, insbesondere für Kokslöschwagen, dadurch gekennzeichnet, daß die Prallwände (c bzw. h) im Querschnitt derartig hakenförmig gestaltet sind, daß sie am unteren Ende Sammelrinnen für den ausgeschiedenen Koksstaub bilden. .
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Prallwände (c bzw. h) in ihrem oberen Teil mit versetzt zueinander angeordneten Dampfdurchtrittsöffnungen (d bzw. i) versehen sind.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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DE (1) DE250235C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1167792B (de) * 1956-09-24 1964-04-16 Still Fa Carl Einrichtung zum Loeschen von gluehendem Koks

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1167792B (de) * 1956-09-24 1964-04-16 Still Fa Carl Einrichtung zum Loeschen von gluehendem Koks

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