DE186281C - Schalldose - Google Patents

Schalldose

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Publication number
DE186281C
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DE
Germany
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sound box
vibrations
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aluminum
lever
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Expired
Application number
DE1906186281D
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English (en)
Inventor
De Paul Beaux
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Classifications

    • GPHYSICS
    • G11INFORMATION STORAGE
    • G11BINFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
    • G11B3/00Recording by mechanical cutting, deforming or pressing, e.g. of grooves or pits; Reproducing by mechanical sensing; Record carriers therefor
    • G11B3/44Styli, e.g. sapphire, diamond
    • G11B3/46Constructions or forms ; Dispositions or mountings, e.g. attachment of point to shank
    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04RLOUDSPEAKERS, MICROPHONES, GRAMOPHONE PICK-UPS OR LIKE ACOUSTIC ELECTROMECHANICAL TRANSDUCERS; ELECTRIC HEARING AIDS; PUBLIC ADDRESS SYSTEMS
    • H04R7/00Diaphragms for electromechanical transducers; Cones
    • H04R7/16Mounting or tensioning of diaphragms or cones

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Soundproofing, Sound Blocking, And Sound Damping (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
~ JVI 186281 -KLASSE 42g. GRUPPE
PAUL de BEAUX in LEIPZIG.
Schalldose. Patentiert im Deutschen Reiche vom 17. Juni 1906 ab.
Auch den nach den vollkommensten Systemen ausgeführten Plattensprechmaschinen haftet der Nachteil an, daß sie beim Spielen störende Nebengeräusche hören lassen, die den Genuß am Vortrag oder sogar dessen Verständlichkeit überhaupt sehr beeinträchtigen.
Der Erfinder geht nun davon aus, daß die Nebengeräusche hauptsächlich durch das Mitschwingen der an die Schallplatte anschließenden Teile der Schalldose verursacht sind und stellt daher die die Nadelschwingungen auf die Membran übertragenden Teile aus verschiedenen Metallstücken her, so daß die Eigenschwingungen dieser Teile infolge der verschiedenen Schwingungskoeffizienten vernichtet werden. .
Ein Ausführungsbeispiel der Dose ist in der Zeichnung dargestellt, in welcher ist:
' Fig. ι senkrechter Schnitt durch die Schallao dose,
Fig. 2 Grundriß dazu,
Fig. 3 Einzeldarstellung der Befestigungsvorrichtung für Stift α an Hebel b,
Fig. 4 Einzeldarstellung des Hebels b,
Fig. 5 Einzeldarstellung der Lagerung desselben.
Der auf der Schallplatte arbeitende Stahlstift α bekannter Art ist in der in Fig. 3 dargestellten Weise mit dem Hebel b auswechselbar verbunden. Es ist daselbst der aus Aluminium bestehende Hebel b mit einer Messingscheibe c unterlegt. In einer halbkreisförmigen Aussparung des Hebelansatzes d liegt der Stift a, auf welchem der Stempel e ruht, dessen Unterseite mit einer starken Schicht Zinn f versehen ist. Ein Bügel g umfaßt die ganze Befestigungsvorrichtung, die mittels einer Stellschraube h fest zusammengehalten wird. Durch die Benutzung dieser verschiedenartigen Materialien wird verhindert, daß die Reibung der Stahlspitzen auf den Schallplatten durch Stift und Hebel als Schwingung nach der Membran weitergeleitet und als Rauschen und Kratzen vom Ohr sehr unangenehm wahrgenommen wird; denn durch die Verschiedenheit der Schwingungskoeffizienten der verschiedenen in Berührung befindlichen Stoffe wird die Fortleitung der Schwingungswellen gestört bezw. unterbrochen.
Der Aluminiumhebel b ist, um die Reibung und die Übertragungsmöglichkeit von Erschütterungen zu verringern, nach Fig. 2 zwischen zwei feststehenden, nächstellbaren Stahlspitzen i eingeklemmt und an den Lagerstellen mit gehärtetem Stahlfutter k versehen.
Mit der Membran /, die ebenfalls aus Aluminium besteht und zwischen zwei Filz- oder Gummiringen m und η eingespannt ist, steht Hebel b durch einen gehärteten Stahldraht 0 in Verbindung. Auf letzterem ist ein Reiterp aus Messing oder Aluminium verstellbar aufgeschraubt, mittels dessen die Eigenschwingungen des Drahtes 0 sowie die Schwingungsstärke der Membran / reguliert werden kann. In der dargestellten Ausführungsform setzt sich der Reiter zwecks leichter Feststellung aus zwei Gegenmuttern zusammen. Diese Anordnungsweise verleiht den Tönen eine bisher unerreichte Weichheit und Klangfülle.
Zur Dämpfung der auf Hebel b über^ tragenen Stöße trägt derselbe am hinteren Ende eine Feder q, die sich mit dem Hebel b
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bewegt und sich gegen einen auf der an der Schalldose befestigten Feder r aufliegenden Zwischenpuffer s aus Gummi, Kork, Filz oder einem anderen elastischen und zugleich schalldämpfenden Material stützt. Diese durchaus neuartige Anordnung fängt nicht nur alle schädlichen Erzitterungen des Hebels b ab, sondern erzeugt zugleich eine Vermittelung im Übergang der einzelnen Töne zueinander
ίο und verhütet Schroffheit und Härte derselben.
Die zur Hervorbfingung der Schallwellen benutzte Aluminiumplatte (Membran) / besitzt genügend große Elastizität, um auch rasch aufeinanderfolgende Schwingungen gut ausgeprägt wiederzugeben, ohne jedoch selbst zu klirren oder zu knattern.
Die in der beschriebenen Weise erzeugten und geklärten Schallwellen werden nicht unvermittelt durch den Schalltrichter ins Freie hinausgelassen, sondern passieren zunächst noch in an sich bekannter Weise ein verengtes Rohr t und gelangen erst durch ein Mundstück u in den Schalltrichter. Dieses Mundstück ist aus Holz, Hartgummi oder dergl. gefertigt, d. i. aus einem Stoff, der schwer in Schwingung gerät, um auch hier ein Mittönen der Schalldose zu verhindern.
Aus vorstehendem ist ersichtlich, daß in der beanspruchten Schalldose dem Mitklingen ihrer Teile vor allem durch drei Maßnahmen vorgebeugt wird: erstens werden größere Einzelteile nicht durchgehend aus demselben Stoff hergestellt, da dies das Entstehen von Schwingungen begünstigt, sondern es werden Stücke von verschiedener Gestalt und verschiedenartigem Stoff aneinander gereiht, zweitens werden nur solche Stoffe verwendet, die selbst nicht tönen, und drittens werden die Erschütterungen durch zwischengeschaltete elastische und schalldämpfende Stoffe abgestumpft.
Der Erfolg dieser Maßnahmen ist eine Veredelung des Tones, die sich in höchst angenehmer Weise fühlbar macht.
Die allseitige Abdämpfung gewährt den weiteren Vorteil, daß sie die Verwendung des aus Hartstahl gefertigten dünnen Hebelteiles ο gestattet, welcher die feinsten Klangfarben tadellos überträgt.
Es ist somit durch die beanspruchte Schalldose eine Vorrichtung geschaffen, durch welche ein auch in künstlerischer Beziehung befriedigender Genuß beim Anhören eines von den Schallplatten wiedergegebenen Stückes gewährleistet wird.

Claims (5)

Patent-Ansprüche:
1. Schalldose, dadurch gekennzeichnet, daß die die Nadelschwingungen auf die Membrane übertragenden Teile aus verschiedenen Metallstücken bestehen, so daß infolge der verschiedenen Schwingungskoeffizienten dieser Metallstücke die Eigen- Schwingungen der Teile vernichtet werden.
2. Schalldose nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß auch das Lager des Stiftes (a) aus verschiedenen Metallstücken zusammengesetzt ist, z. B. aus Backen (e) aus Eisen, einer Zwischenlage (J) aus Zinn, einer Lage (c) aus Messing, einem Ansatz (d) und einem Bügel (g) aus Aluminium.
3. Schalldose nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der zur Übertragung der Membranschwingungen auf den Stift dienende Hebel aus einem Stück (b) von kräftigerem Querschnitt aus Aluminium und einem Stück (0) von schwächerem Querschnitt aus Stahldraht besteht.
4. Schalldose nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Hebelteil (0) aus einem Stahldraht und einem auf diesem feststellbaren und zur Veränderung der Schwingungsverhältnisse von (0) sowie zur Regulierung des Druckes auf die Membrane verstellbaren Reiter (p) besteht.
5. Schalldose nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Hebelarm (b) aus Aluminium eine Stahlfeder (q) befestigt ist, die sich gegen einen Puffer (s) aus Gummi, Kork, Filz oder dergl. elastischem und dämpfendem Stoff stützt, der auf einer an der Dose festsitzenden Feder (r) aufliegt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE1906186281D 1906-06-17 1906-06-17 Schalldose Expired DE186281C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE186281T 1906-06-17

Publications (1)

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DE186281C true DE186281C (de) 1907-07-03

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ID=450053

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DE1906186281D Expired DE186281C (de) 1906-06-17 1906-06-17 Schalldose

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