DE185604C - - Google Patents

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DE185604C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61FRAIL VEHICLE SUSPENSIONS, e.g. UNDERFRAMES, BOGIES OR ARRANGEMENTS OF WHEEL AXLES; RAIL VEHICLES FOR USE ON TRACKS OF DIFFERENT WIDTH; PREVENTING DERAILING OF RAIL VEHICLES; WHEEL GUARDS, OBSTRUCTION REMOVERS OR THE LIKE FOR RAIL VEHICLES
    • B61F5/00Constructional details of bogies; Connections between bogies and vehicle underframes; Arrangements or devices for adjusting or allowing self-adjustment of wheel axles or bogies when rounding curves
    • B61F5/38Arrangements or devices for adjusting or allowing self- adjustment of wheel axles or bogies when rounding curves, e.g. sliding axles, swinging axles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Springs (AREA)

Description

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KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- - M 185604 -.· KLASSE 2Oi?. GRUPPE
für die Lenkachsen.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 31. Oktober 1905 ab.
Vorliegende Erfindung betrifft ein Lenkachsengestell für Eisenbahn- und Straßenbahnwagen, bei dem der Rahmen an den Achsbuchsen mittels Bügel oder Stangen gelenkig ■5 aufgehängt ist. Die Erfindung besteht darin, daß die Bügel oder Stangen der beiden Achslager einer Achse sich in der Drehachse des Gestellrahmens schneiden, so daß die Achsbuchsen in Kreisbögen schwingen können, wenn das Fahrzeug eine Gleiskrümmung durchläuft.
In der Zeichnung ist:
Fig. I ein teilweise geschnittener Aufriß eines Teiles eines solchen Lenkachsengestelles und
Fig. 2 eine Oberansicht.
Fig. 3 ist ein Schnitt nach der Linie 3-3 und
Fig. 4 ein Schnitt nach der Linie 4-4 der Fig. i.
Fig. 5 und 6 sowie Fig. 7 und 8 zeigen je eine andere Ausführungsform der Aufhängung der Achsbuchse.
Bei der in Fig. 1 bis 4 dargestellten Ausführungsform ruht der Wagenkasten auf dem oberen Teile α des Wagenrahmens, während der untere Teil b des Wagenrahmens in Jochstücken c, c die Achsbuchsen d, d aufnimmt. Die Achsbuchsen d, d, in denen die Wagenachse e gelagert ist, sind in einem gabelartigen Rahmen f angeordnet, der um einen in einem Querschlitz g1 verschiebbaren Punkt g des Wagenrahmens a, b drehbar ist.
Auf der oberen Seite jeder Achsbuchse d ist eine sich quer über dieselbe erstreckende Platte h angeordnet, die an jedem Ende mit einem seitlich vorstehenden Horn oder Lagerstück i versehen ist. Diese Lagerstücke i sind, wie aus Fig. 2 ersichtlich, so angeordnet, daß ihre Längsachsen in ihrer Verlängerung sich im Punkt g schneiden. Jeder der Lagerzapfen i trägt eine Stange j, welche an ihrem unteren Ende mit einem Kopf k versehen ist, der eine Scheibe Z trägt, auf die das untere Ende einer Schraubenfeder m sich stützt. Auf dem oberen Ende dieser Schraubenfeder ruht der Rahmen b, so daß das Gewicht des Fahrzeugs von dem Gestell durch die Federn m, m und Stangen j, j auf die Achsbuchsen d übertragen wird. '
Wenn das Fahrzeug in eine Gleiskrümmung einfährt, so können sich die Räder η infolge der gelenkigen Verbindung der Achsbuchsen mit dem Rahmen b zuerst seitlich zu diesem Rahmen bei nur ganz geringer Reibung bewegen, wobei die oberen Enden der Stangen sich in . einem Bogen mit dem Punkt g als Mittelpunkt bewegen und eine geneigte Stellung einnehmen, die sich mit dem Radius der Krümmung ändert.
Vorteilhaft verwendet man nachgiebige Verbindungsstücke. Die Nachgiebigkeit wird dadurch erreicht, daß entweder die Stücke j zweiteilig hergestellt und diese Teile bei 0 (Fig. 1) gelenkig verbunden werden, oder dadurch, daß Kettengelenke eingeschaltet wer-

Claims (1)

  1. den. Die Scheiben / dienen dazu, die Höhe des Wagenrahmens den Raddurchmessern entsprechend einzustellen.
    Bei der Ausführungsform nach Fig. ι bis 4 ist jede Achsbuchse mit dem Rahmen / durch Bolzen ρ, ρ verbunden. Diese Anordnung hat den Nachteil, daß die Bolzen j?,ρ an einer schwer zugänglichen Stelle sich befinden, und daß die Stangen j, j ebenso wie die Buchsen .d, d nicht leicht montiert oder losgenommen werden können. Um diese Nachteile zu vermeiden,' ist der Rahmen / gemäß der Ausführungsform nach Fig. 5 und 6 mit den Platten h aus einem Stück hergestellt, wobei an der Unterseite jeder Platte h und an der Oberseite jeder Achsbuchse d Querrippen q angeordnet sind, die bei Verbindung der beiden Teile ineinandergreifen. Bei dieser Konstruktion kann jede Achsbuchse d sofort herausgenommen und nachgesehen werden, wenn die Rahmenstücke b und f etwas angehoben sind. Um die Stangen j leicht an ihren Platz bringen zu können, ist die Platte h mit Schlitzen r, r zur Einführung der Köpfe der Stangen und mit Löchern s versehen, die in Aussparungen t, t münden, so daß Bolzen u, u durch die Köpfe der Stangen j hindurchgesteckt werden können. Diese Bolzen u, u werden durch die Achsbuchse an ihrem Platz gehalten.
    An Stelle der Schraubenfedern können auch andere Federn, z. B. halbelliptische Federn, verwendet werden. Die Verbindungsstücke sind alsdann, wie Fig. 7 und 8 erkennen läßt, aus einem Stück hergestellt, so daß sie einen Bügel ν bilden, der schräg über die Oberseite der Achsbuchse d gelegt ist, während seine beiden unteren Enden durch eine Platte rv hindurchgehen, die durch Muttern χ in ihrer Lage gehalten wird und" die halbelliptische Feder y trägt, welche zwischen den beiden Schenkeln des Bügels ν hindurchgeführt ist.
    Pate ν T-A ν SPRU c η :
    Eisenbahn- und Straßenbahnwagen mit durch Bügel oder Stangen mit dem Wagenrahmen gelenkig verbundenen Achsbuchsen für die in Gestellrahmen gelagerten Lenkachsen, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehachsen der Bügel oder Stangen der beiden Achslager einer Achse sich in der Drehachse des Gestellrahmens schneiden, so daß die Achsbuchsen in Kreisbögen schwingen können, wenn das Fahrzeug eine Gleiskrümmung durchläuft.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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