DE183741C - - Google Patents

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DE183741C
DE183741C DENDAT183741D DE183741DA DE183741C DE 183741 C DE183741 C DE 183741C DE NDAT183741 D DENDAT183741 D DE NDAT183741D DE 183741D A DE183741D A DE 183741DA DE 183741 C DE183741 C DE 183741C
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Germany
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lifting
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tube
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B28WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
    • B28BSHAPING CLAY OR OTHER CERAMIC COMPOSITIONS; SHAPING SLAG; SHAPING MIXTURES CONTAINING CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
    • B28B21/00Methods or machines specially adapted for the production of tubular articles
    • B28B21/02Methods or machines specially adapted for the production of tubular articles by casting into moulds
    • B28B21/10Methods or machines specially adapted for the production of tubular articles by casting into moulds using compacting means
    • B28B21/14Methods or machines specially adapted for the production of tubular articles by casting into moulds using compacting means vibrating, e.g. the surface of the material

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Ceramic Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Manufacturing Of Tubular Articles Or Embedded Moulded Articles (AREA)

Description

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ni«
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- Λ» .183741 '-KLASSE 80«. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 20. April 1906 ab.
Vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Zementröhrenformmaschine, bei welcher ein gleichmäßiges Setzen der Formmasse (Mischung von Zement, Sand und Kies) vermittels einer durch Hebedaumen hervorgebrachten Rüttelbewegung des Formkastens erzielt wird. Diese Maschine ist zum Formen sowohl von großen als auch von kleinen Röhren deswegen besonders geeignet, weil bei ihr der' Hub der
ίο Rüttelbewegung der Größe oder dem Gewichte der zu formenden Röhren in besonders einfacher Weise geregelt werden kann, und zwar dadurch, daß man die Hubhöhe des Hebedaumens verändert, indem man ihn durch Verschieben mit kurzer oder langer Bahn unter den die Formplatte tragenden Stempel . greifen läßt. Diese Regelungsweise ermöglicht die Anwendung gewöhnlicher Daumen. Auf der Zeichnung ist ein Ausführungs-
ao beispiel der Erfindung zur Darstellung gegebracht, und zwar zeigt:
Fig. ι eine Stirnansicht der Vorrichtung mit einigen Teilen im Schnitt,
Fig. 2 eine Seitenansicht derselben und
Fig. 3 eine teilweise Aufsicht auf die verschiebbaren Lagerteile des Hebedaumens.
Auf einer Gußplatte d wird der bekannte, aus einem hohlen Kern d und einer auseinandernehmbaren Umhüllung b bestehende Formkasten aufgestellt, in welch letzterem die Formmasse zu einem gleichmäßigen Setzen gebracht wird, indem sie in den ringförmigen Trichter c des Formkastens geschaufelt wird, während der Tragplatte d eine senkrechte Rüttelbewegung erteilt wird. Diese Rüttelbewegung wird vermittels einer mit Zahnradantrieb e versehenen umlaufenden Welle/ hervorgebracht, die durch an ihr befestigte Hebedaumen g auf die Endrolle 2 eines an der Platte d befestigten Stahlstempels j wirkt, der1 vermittels Feder und Nut in einer feststehenden Metallbüchse k senkrecht geführt wird. Diese Büchse ist an einem Tisch / angebracht, auf welchem die Platte d gewöhnlich unter Einschaltung einer mit ihr oder mit dem Tisch verbundenen Zwischenlage h aus Filz, Gummi oder anderem elastischen Stoff aufruht, und auf dessen Ständern m die Lager η der Welle f einstellbar angeordnet sind. Die Lager η sind durch eine Schiene 0 untereinander verbunden, an welcher in der Mitte das Ende einer Schraubenspindel ρ angreift. Diese Schraubenspindel geht durch eine Mutter hindurch, welche mittels einer Schiene q mit den beiden Ständern m verbunden ist und ein Handrädchen r trägt, durch dessen Drehung die Welle f der senkrechten Mittelachse des Stempels j genähert oder von ihr entfernt werden kann, nachdem die Schrauben, welche zur Verbindung der Lager η mit dem Querverbindungsstück der Ständer m dienen, gelockert worden sind.
Die Wirkungsweise der beschriebenen Vorrichtung ist folgende:
Bei der Umdrehung der Welle / wird die Platte d und mit ihr der Formkasten a, b jeweilen bei Anstoßen eines Hebedaumens g an der Rolle i um ein bestimmtes Maß vom Tisch / abgehoben, so daß, nachdem dieser Daumen g die Rolle i verlassen hat, die Platte herunterfallen kann und ein regelmäßiges Setzen (Sacken) der in die Form a, b ge-
brachten Formmasse erzielt wird, indem sich eine solche senkrechte Rüttelbewegung des Formkastens zweimal während jeder Umdrehung der Welle f vollzieht. Der senkrechte Hub dieser Rüttelbewegung muß um so kleiner sein, je größer oder schwerer das zu formende Rohr ist, wenn die mit der Maschine geformten Röhren sämtlich dieselbe Dichte haben sollen. Die Größe dieses Hubes
ίο kann nun durch wagerechtes Verstellen der Welle f vermittels der Schraubenspindel ρ und des Handrades r in der bereits angegebenen Weise geregelt werden, insofern als nämlich durch dieses Verstellen der Welle / die Hebedaumen g gegenüber dem Stempel j so verschoben werden, daß sie mit einem größeren oder kleineren Hebelarm zur Wirkung kommen. Diese Regelung des Rüttelhubes läßt sich unter Umständen auch während des Betriebes vornehmen.
Mit der beschriebenen Maschine können Zementröhren rasch und regelmäßig, ohne Anwendung eines Stampfwerkes, geformt werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Zementröhrenformmaschine mit regelbarer Rüttelbewegung des Formkastens, dadurch gekennzeichnet, daß die Regelung des Rüttelhubes in der Weise bewirkt wird, daß die Hebedaumen (g) vom Angriffsende des die Formplatte (d) tragenden Stempels (j) vermittels Schraubenspindel (p) o. dgl. in wagerechter Richtung entfernt oder diesem genähert werden, um sie mit einem größeren oder kleineren Hebelarm wirken zu lassen und dadurch ihr Hubvermögen der Größe oder dem Gewichte der zu formenden Röhre entsprechend zu ändern.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE974857C (de) * 1949-04-01 1961-05-18 Chamotte Ind Verfahren zum Herstellen von Formlingen fuer Kunststeine, insbesondere fuer feuerfeste und saeurefeste Steine

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE974857C (de) * 1949-04-01 1961-05-18 Chamotte Ind Verfahren zum Herstellen von Formlingen fuer Kunststeine, insbesondere fuer feuerfeste und saeurefeste Steine

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