DE183449C - - Google Patents

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DE183449C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21FWORKING OR PROCESSING OF METAL WIRE
    • B21F27/00Making wire network, i.e. wire nets
    • B21F27/02Making wire network, i.e. wire nets without additional connecting elements or material at crossings, e.g. connected by knitting
    • B21F27/06Manufacturing on twister-gear machines

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Wire Processing (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 183449 KLASSE 7d. GRUPPE
Maschine zur Herstellung von Drahtmaschengittern.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 17. Juni 1905 ab.
Es ist eine Maschine zur Herstellung von Drahtmaschinengittern bekannt, bei welcher parallel durch die Maschine geführte Längsdrähte mit Querdrähten in der Weise netzartig verbunden werden, daß zunächst der eine von zwei Sätzen Längsdrähten durch Drehvorrichtungen mit selbsttätig vorgeschobenen Querdrähten versehen wird, worauf diese abgeschnitten und dann mit den
ίο Längsdrähten schrittweise so vorwärts bewegt werden, daß die freien Enden der Querdrähte um die zu beiden Seiten der ebenfalls mit Querdrähten versehenen Längsdrähte des zweiten Satzes mittels einer anderen Reihe von Drehvorrichtungen gewickelt werden können.
Da bei dieser Maschine nur ein Satz von Drehspindeln zwecks Befestigung der Enden der versetzt zueinander liegenden Querdrähte vorhanden ist, so beträgt infolge der diagonalen Anordnung des die Mitte der Querdrähte befestigenden Spindelsatzes bei jedem Arbeitsgange das Vorrücken des Drahtgitters nur die Hälfte des Abstandes zwischen den Enden zweier aufeinander folgender Querdrähte desselben Längsdrahtpaares.
Zweck der vorliegenden Erfindung ist nun, die Geschwindigkeit und dadurch die Leistungsfähigkeit dieser Maschine zu verdoppeln. Die Erfindung erreicht dieses Ziel dadurch, daß die Drehvorrichtungen zur Befestigung der freien Enden der Querdrähte in zwei Reihen quer zur Maschine angeordnet sind. Da diese Spindelreihen gemeinsam und gleichzeitig arbeiten, indem die eine Reihe die Enden der in einer Richtung liegenden Quer
drähte und die andere Reihe gleichzeitig die Enden der versetzt ,zu diesen angeordneten Querdrähte aufwickelt, so werden die Längsdrähte um den vollen Abstand zwischen den Enden zweier aufeinander folgender Querdrähte vorbewegt:
Auf der beiliegenden Zeichnung ist
Fig. ι eine Seitenansicht und
Fig. 2 ein Grundriß der Maschine.
Fig. 3 zeigt die Anordnung der ersten Reihe der Drehspindeln und ihrer Antriebsmittel.
Fig. 4 ist ein Schnitt nach der Linie 10-10 und
Fig. 5 nach der Linie 11-11 der Fig. 3.
Fig. 6 zeigt die Anordnung der zweiten und dritten Reihe der Drehspindeln und ihrer Antriebsmittel im Schnitt nach der Linie 6-6 der Fig. 8.
Fig. 7 ist ein Schnitt durch eine Drehspindel.
Fig. 8 ist ein Schnitt nach der Linie 8-8 der Fig. 6,
Fig. 9 nach der Linie 12-12 der Fig. 6.
Die Längsdrähte a, b, c, d, e,f, g, h, i,j, k, werden vorwärts gezogen und die Querdrähte /, m, η, ο, ρ ersteren quer zugeführt und in geeigneten Längen abgeschnitten. Jeder Querdraht wird an seinem mittleren Teile um einen Längsdraht und an den Enden um zwei nebeneinander liegende Längsdrähte gewunden. Die Aufwindespindeln s sind in der Maschine diagonal und die Spindeln t quer angeordnet.
Die erste Reihe der Drähte b, d, f, h, j werden durch die Spindeln s gezogen. Jede

Claims (2)

Spindel hat an ihrem Ende einen Stift y (Fig. 7), damit die Querdrähte /, m, η, ο, ρ mit den Spindeln in Eingriff treten können. Die Spindel wird dann durch ein Getriebe in dem Gehäuse 13 (Fig. 3) in Umdrehung versetzt. Wenn die sich drehende Spindel zurückgezogen wird, so werden die Windungen des Querdrahtes regelrecht nebeneinander und nicht übereinander gelegt. Die Querdrähte werden dann auf eine passende Länge abgeschnitten und mit ihren überstehenden Enden über die anliegenden Längsdrähte gebogen, aber nicht an diesen befestigt. Die Längsdrähte a, c, e, g, i, k werden durch die geneigt liegenden Spindeln t des zweiten Spindelsatzes gezogen (Fig. 6). Diese Spindeln, welche ebenfalls während des Aufrollvorganges zurückgezogen werden, rollen die Enden der Querdrähte 19 auf, welche durch die Längsdrähte b auf die Längsdrähte a und. c geführt werden, ebenso werden die Ehden der Querdrähte 20 durch den Längsdraht f auf die Längsdrähte e und g geführt, desgleichen die Enden der Querdrähte 21 durch den Draht j auf die Drähte i und k. Der zweite Satz der Längsdrähte c, e, g, i, k wird nun nach vorliegender Erfindung noch durch die Spindeln u des dritten Satzes gezogen. Diese Spindeln werden durch das Getriebe 25 (Fig. 6 und 8) gedreht und während des Aufrollvorganges mittels der Daumen 26 der schwingenden Welle 27 zurückgezogen, welche durch den Hebel 28 und das Exzenter 29 aussetzend in Schwingung versetzt wird. Dies hat zum Zwecke, die Windungen des Querdrahtes auf dem Längsdraht nebeneinander zu legen anstatt übereinander. Mittels der Spindeln u werden die Enden des Querdrahtes 30 vom Längsdraht d um die Drähte c und e gewunden, desgleichen die Enden der Querdrähte 31 des Drahtes h um die Drähte g und i. Um den so befestigten Querdrähten zu gestatten, sich vorwärts zu bewegen, sind die Spindeln u in bekannter Weise unten radial geschlitzt, wie bei 32 (Fig. 8) ersichtlich ist, und werden von einem um Zapfen schwingenden Rahmen 33 (Fig. 6) getragen, der durch das sich drehende Exzenter 34 aussetzend auf und ab bewegt wird, um die Spindeln ganz über die Drähte zu heben. Pate NT-A ν Sprüche:
1. Maschine zur Herstellung von Drahtmaschengittern mit einem diagonal und einem quer zur Maschine angeordnetem Drehspindelsatze (s, t), die zur Befestigung der Mitte bezw. der Enden der in einer Richtung liegenden und versetzt zu diesen zugeführten Querdrähten dienen, dadurch gekennzeichnet, daß zur Befestigung der Enden der versetzt liegenden Querdrähte noch ein dritter Spindelsatz (u) dient, der hinter dem quer angeordneten Spindelsatze (t) und parallel zu diesem Hegt, zu dem Zwecke, die Leistungsfähigkeit der Maschine zu verdoppeln.
2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Spindelsatz (u) während des Aufrollvorganges unter Vermittlung eines Daumens (26), einer schwingenden Welle (27) sowie eines Hebels (28) und Exzenters (29) zurückgezogen wird, um die Windungen des Querdrahtes auf dem Längsdraht nebeneinander zu legen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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